Wie mit HIV-Infizierten umgehen?

Dieses Thema im Forum "Leben mit HIV" wurde erstellt von Anonymous, 18. Februar 2011.

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  1. Anonymous

    Anonymous Gast

    Hallo, ihr da drau
     
  2. Anonymous

    Anonymous Gast

    Hups... Bitte nach "Leben mitHIV" verschieben! Hat hier wohl nichts verloren! Sorry :D
     
  3. ChrisLDK

    ChrisLDK Poweruser

    Hallo,

    behandele denHIV-Positiven Menschen genauso, wie jeden anderen auch. Ein besonderer Schutz ist hierbei nicht nötig, denn wenn Ihr jetzt nicht gerade Blutsbrüderschaft besiegelt oder ihr ungeschützten Geschlechtsverkehr habt, ist überhaupt nichts zu befürchten.

    Ich selber bin Positiv und habe sehr viele negative Freunde, dir mich ganz normal behandeln. In der heutigen Zeit gilt eine HIV-Infizierung nur noch als chronische Krankheit, da auch die medizinische Forschung sehr weit ist und sehr gute Medikamente auf dem Markt sind, die einen Positiven Menschen mit der Viruslast "unter die Nachweisgrenze" bringen, so das man als nicht mehr infektiös gilt.

    LG
    Chris
     
  4. Aymaraa

    Aymaraa Bewährtes Mitglied

    Warum solltest du denn jetzt ständig nen Erste-Hilfe-Kasten dabei haben? Hattest du doch bisher auch nicht, oder? Und nur weil er positiv ist, wird er sich jetzt nicht plötzlich andauern verletzen. Wenn doch mal was passiert, solltest du genau so reagieren, wie du es bis dato auch getan hättest. Wenn nötig irgendwo ein Pflaster auftreiben, bei grösseren Sachen nen Rettungswagen rufen.

    Man weiss doch normalerweise, ob man gerade eine grösser blutende Wunde an der Hand hat oder nicht. Und wenn nicht kannst du ihn behandeln wie jeden anderen auch.
     
  5. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Geh so mit ihm um wie immer. Nur bei einer blutenden Wunde musst Du acht geben, dass sein Blut nicht auf Deine Schleimhäute oder auf ne Wunde von Dir gelangt. Ansonsten mach ich nicht den geringsten Unterschied. Ich hab Freunde mit HIV oder Hepatitis.... aber die wollen im Alltag nicht dauernd an ihre Krankheit erinnert werden. Im Alltag besteht keine Gefahr, dass Du Dich infizierst.

    Handschuhe hab ich übrigens immer in einem kleinen Tütchen in den Jackentaschen.... denn es kann ja immer mal sein, dass ich irgendwo erste Hilfe leisten muss. Die Dinger brauchen nicht viel Platz und man sollte jeden Menschen so behandeln als hätte er HIV wenn es um Blut geht. Wenn es aber nur ein Heftpflaster ist braucht man keine Handschuhe... dies kann man auch machen ohne, dass man mit dem Blut in Berührung kommt. Und in der Regel kann es der Verletzte eh selbst anbringen.


    Die Suchfunktion ist übrigens oben links.... :wink:
     
  6. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Macht nichts... aber Dein Wunsch sei mir Befehl... wird verschoben. :D
     
  7. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Wie mit einem ganz normalen Menschen. In dem Moment, an dem Du einem positiven Menschen eine »Sonderbehandlung« zukommen lässt, isz der Schritt zur Diskriminierung - auch wenn sie gut gemeint ist - nicht mehr weit.

    Warum glaubst Du, dass Du das tun musst? Das ist der Grundfehler der gut gemeinten Freundschaft, dass sie immer wieder an die Infektion erinnert, so dass langsam aber sicher der positive Mensch nur noch als lebendes Virus gesehen wird.

    Jeder - der negative wie der positive Mensch - ist für sich selbst verantwortlich. Also Du für Dich. Einmischen in das Leben anderer ist nicht richtig - und maßregeln (das wäre ers nämlich) steht Dir nicht zu. Ein positiver Mensch ist nicht geisteskrank oder hilflos.

    Du stolperst nicht täglich über Infizierte - es gibt ja »nur« 70.000. Ich bin der festen Überzeugung, dass die meisten Menschen grundsätzlich den Kontakt mit Blut scheuen und nicht freiwilig in Wunden greifen, zumal es klar ist, dass das nicht wirklich aseptisch ist. Du musst bei jeder Situation aufpassen, dass Du nicht in Kontakt mit Blut kommst. Ob das Unfallopfer positiv ist oder nicht, ist dabei doch völlig unerheblich. Außerdem: Infiziertes Blut muss erst einmal in den Körper, damit es Schaden anrichtet. Durch die intakte Haut kann es nicht - und spröde, rissige Hände sind keine Eintrittspforte.

    Wenn Du Dich selber zu einer Psychose verleiten möchtest, bitte sehr. Und wenn Du Diskriminierung für gut hältst, auch bitte sehr. Du darfst Dich dann aber nicht wundern, wenn der Kontakt abbricht. Ich würde mich herzlich bedanken, wenn ich solche Freunde oder Bekannte hätte ... oder sollte ich dann lieber sagen: »ehemalige« Freunde und Bekannte ...

    Was heißt hier »ungewollt«? Du willst doch, dass einer von Euch ein Erste-Hilfe-Kästchen mit sich rumträgt. Übrigens ist es vielleicht einfacher, wenn Du ihm noch »positiv«mit Lippenstift auf die Stirn schreibst, bevor ihr zum Volksfest geht ...

    Indem man sich nicht zum Moralhüter für andere aufschwingt, sondern sich auf sich selbst beschränkt ...

    http://www.endlich-mal-was-positives.de/
     
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