HIV Schwerpunktpraxis / Praxen mit Schwerpunkt HIV / AIDS in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern wird den meisten Deutschen als Urlaubs- und Erholungsland mit gesunder Luft, vielen Süßwasserseen und der Ostseeküste ein Begriff sein. Doch Mecklenburg-Vorpommern ist mehr – hier siedelten sich Zentren der Wissenschaft und Forschung an, darunter traditionsreiche Universitäten in Rostock und Greifswald, zu denen Universitätssitätskliniken nach modernstem Standard gehören.

An der Universitätsmedizin Greifswald dient Patienten mit HIV/AIDS die Schwerpunktpraxis an der Klinik und Poliklinik für Hautkrankheiten als Anlaufstelle. Die Schwerpunktpraxis arbeitet mit einem renommierten Labor zusammen, das über 6.000 Patienten mit HIV/AIDS betreut. Patienten profitieren daher direkt von der engen Zusammenarbeit zwischen Schwerpunktpraxis und Labor.

Im Greifswalder Institut für Immunologie und Transfusionsmedizin wurde an der Verfeinerung der HIV-Diagnostik gearbeitet, um größere Genauigkeit zu erzielen. Im Institut für Medizinische Mikrobiologie befasst man sich mit genomischer Resistenzbestimmung der HIV-1-Gruppen M und O und HIV-2 gegenüber Antiretroviralia sowie der Charakterisierung von HIV-Typen und -Subtypen für forensische Bestimmungen.

Die Universität Rostock führt eine HIV-Spezialambulanz. In der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, Abteilung für Pneumologie liegen die Schwerpunkte in der Diagnostik und Therapie von angeborenen und erworbenen Immundefekterkrankungen, einschließlich HIV und AIDS.

In Mecklenburg-Vorpommern sind mehrere HIV-PEP-Notfalldepots eingerichtet worden. PEP bedeutet Postexpositionsprophylaxe und wurde auf dem Workshop HIV-Postexpositionsprophylaxe im September 1999 in Hamburg „als die Behandlung von einer Person, die mit einer anderen tatsächlich (oder möglicherweise) mit HIV infizierten Person/Sache derart in Kontakt getreten ist, dass eine Infektion mit HIV zumindest potentiell möglich ist“, definiert. Zur Erstbehandlung sind verschiedene Kliniken und Krankenhäuser, aber auch Arztpraxen in Schwerin, Ludwigslust, Wismar und Stralsund, Bergen auf Rügen und anderen Orten in Mecklenburg-Vorpommern flächendeckend eingerichtet worden. Damit soll ermöglicht werden, mindestens zwei Stunden nach einer Exposition/Kontakt mit HIV-Infizierten medizinisch wirksam zu werden. Die Weiterbehandlung mit HIV infizierten Personen obliegt dann der HIV-Ambulanz der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin der Universität Rostock.

HIV Schwerpunktpraxen in Mecklenburg-VorpommernUniversität Rostock
HIV Spezialambulanz
Öffnungszeiten nur nach Terminvereinbarung
Telefon: 0381 – 4947583

Zuständige Kassenärztliche Vereinigung (KV)

Die zuständige Kassenärztliche Vereinigung nennt Ihnen gerne weitere Ansprechpartner und ist Ihnen als Patient auch gerne zu weiteren Auskünften bereit.

Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern
Neumühler Str. 22
D-19057 Schwerin

Kontaktmöglichkeiten:

Telefon: 0385-74310
Internet: http://www.kvmv.info/

Weitere Praxen in anderen Bundesländern finden Sie über unsere Übersichtsseite:
HIV Schwerpunktpraxen in Deutschland

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