Wie mein Ellbogen mich fast um den Verstand gebracht hätte - Meine Geschichte

Dieses Thema im Forum "HIV Phobie" wurde erstellt von auguardoflight, 26. November 2019.

  1. auguardoflight

    auguardoflight Neues Mitglied

    Ein herzliches Hallo nochmal alle miteinander! :)

    Wie bereits in meiner Vorstellung angekündigt, möchte ich nun meine Geschichte mit euch teilen, welche mich in den vergangenen Wochen teilweise an den Rand meines inneren Abgrundes getrieben hat und an deren Ende ich es geschafft habe, meine inneren Dämonen zu bezwingen und mich aus diesem Teufelskreis zu befreien.

    Aber nun denn...Jede Geschichte hat ihren Anfang und so müssen wir, um auch alles zu verstehen, die Uhren auf den Zeitpunkt ihres Beginns zurückstellen.

    Alles begann vor ca. 2 1/2 Wochen, als ich am Abend nach einem dreistündigen Seminar mit einer Kommilitonin von der Uni nachhause fuhr. Als wir uns schon eine Zeit lang in der U-Bahn befanden und in Anfahrt auf die nächste Haltestation waren, bemerkte ich einen leichten „Rempler“ im Bereich des rechten äußeren Ellenbogens (hatte die Hände zu der Zeit in den Taschen), was mich mich dazu veranlasste, mich umzudrehen.

    Der Mann (welcher für mich nicht gerade einen „angsterregenden“ Eindruck machte - ich verwende diesen Begriff deswegen, weil es mir ein großes Anlegen ist, niemanden zu diskriminieren und daher habe ich mich für dieses „neutralere“ Wort entschieden) kommentierte die Situation nur mit „Entschuldigung, das war absichtlich“, lachte daraufhin kurz und stieg dann aus der U-Bahn aus. Nun, soweit so gut, ich habe mir nichts weiter dabei gedacht und hatte die Situation sechs Tage später eigentlich schon wieder vergessen.

    Doch dann sah ich, als ich mich nach dem duschen eincremte, zufällig auf meinen Ellenbogen, wo ich einen kleinen rötlichen Punkt feststellen konnte. Nun...Plötzlich kam mir die Situation von vor 6 Tagen in den Sinn und plötzlich schaltete sich jeder logische Verstand aus (um es ein bisschen abzukürzen worauf ich hinauswill: Ja, ich dachte daran, unbemerkt von einer Spritze gestochen worden zu sein).

    Danach machte ich den Fehler, den sehr viele andere vor mir auch gemacht haben: Ich verwendete Dr. Google und klickte natürlich die erstbesten Seiten durch, die ich finden konnte. Im Nachhinein betrachtet kann ich nur sagen: Es war der größte Fehler den ich hätte machen können, denn kaum eine dieser Seiten war im Nachhinein betrachtet wirklich seriös, sondern warf mit entweder falschem oder komplett veralteten Wissen um sich, welche meine Ängste nur noch weiter anfachten und den inneren Dämon in mir immer weiter wachsen ließen.

    Nach einigen Tagen des herumgooglens bemerkten auch meine Eltern, dass mit mir etwas nicht stimmte und so erzählte ich ihnen von meinem vermeintlichen „Risiko“, was schließlich zu einem (vor allem durch meine Beratungsresistenz ausgelösten) Streit führte. Denn meine Eltern meinten, dass ich mich unnötig in etwas hineinsteigern würde, obwohl kein Risiko vorhanden war.

    Nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt hatten, machte mich meine Mutter schließlich darauf aufmerksam, dass sie ein wirklich sehr gutes Forum bzw. Internetseite gefunden hätte, die ich mir einmal durchlesen sollte. Long story short: Es war dieses Forum hier! :D:cool:

    Und was soll ich sagen: Nachdem ich mich durch unzählige Beiträge geforstet hatte, war meine Angst schon bedeutend geringer (vor allem, nachdem ich den Grundlagenfaden durchgelesen hatte). Mir wurde vor Augen geführt, dass ich mich sprichwörtlich und mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,9 % komplett verrückt machte und das meine Angst vor allem in der Äußerung des Mannes („Das war absichtlich.“) begraben lag.

    Und dann tat ich das, was ich schon direkt zu Beginn des phobischen Schubs hätte tun sollen: Nämlich anhand meiner an diesem Abend getragenen Kleidungsstücke die Fakten auf den Tisch legen! Denn wenn tatsächlich etwas geschehen wäre, würde ich definitiv Hinweise entdecken.
    Nun: Auf meiner Jacke (es handelte sich dabei um eine Jacke einer Marke, die einen Pfotenabdruck eines Wolfes als Logo hat :)) waren keinerlei Spuren einer Einstichstelle zu entdecken. Und an meinem Pullover (ein etwas dickerer Pullover einer Marke mit japanischen Symbolen) war ebenfalls keinerlei Spur festzustellen (geschweige denn Blut). Es sei anbei noch erwähnt, dass die Jacke außen mit einer speziellen Technik „verstärkt“ ist (es ist eine Jacke, die man auch für Outdoortouren verwenden kann) und auch noch ein eingenähtes Gillet im Innenraum vorhanden ist. Macht so betrachtet insgesamt Schutzschichten, von denen mein Ellenbogen ummantelt war. Und damit lösten sich meine restlichen Ängste in Luft auf. :)

    Nun denn, anbei nochmal ein kleiner Überblick der Fakten:

    => Kein „typischer“ Schmerz, den man z. B. bei der Blutabnahme spürt, wenn die Nadel eingeführt wird (bei der Kraft, die man hätte anwenden müssen, um durch die beiden Schutzschichten durchzukommen, hätte man sicher deutlich gespürt)

    => Die Jacke ist vollkommen intakt (es gibt also keinerlei Hinweis auf einen noch so kleinen Einstich, auch das innere Gillet ist komplett intakt und hat keinerlei Spuren)

    => Der Pulli hat keinerlei Spuren (v.a. nicht einmal den kleinsten Tropfen Blut)

    => Die Stelle am äußeren Ellenbogen selbst hat die ca. die Größe einer kleinen Stecknadel bzw. eines kleinen roten Punktes (gilt also wsl. noch nicht mal als „Kratzer“) und ist ohne eine intensive Analyse vor dem Spiegel auch nicht wirklich zu sehen. Geblutet hat sie zudem auch nicht (wie soll also etwas IN meinen Blutkreislauf bzw. IN eine Vene oder Aterie gekommen sein)? Genau, gar nicht, denn so kann man sich nicht infizieren (selbst wenn dies ein Stich gewesen wäre, wäre dies wohl keine ausreichend tiefe Eintrittspforte).

    Long story short: Ein riesiges Theater, dass sprichwörtlich „für die Fisch“ war (wie der Wiener zu sagen pflegt). :D:cool:

    Was ich euch mit meiner Geschichte mitteilen will: Macht nicht denselben Fehler wie ich und steigert euch in unnötige Ängste rein, ich habe mir dadurch fast 3 Wochen meines Lebens verbaut, die ich nicht mehr zurückbekommen werde. Und das alles nur für eine Risikosituation, die in Wahrheit keine war und die mich unnötigerweise viele Nerven gekostet hat, weil ich zu blöd dafür war, mein Gehirn einzuschalten und meinen rationalen Verstand zu benutzen. Und vor allem: Lasst (mit Ausnahme dieses Forums und einiger anderer wirklich seriöser Seiten) die Finger von Dr. Google! Es ist wirklich unfassbar, wieviel Mist bzw. veraltetes Wissen teilweise auf so vielen Seiten steht, die die Suchmaschine einem ausspuckt.

    Ich hoffe, dass sehr viele Leute, welche sich in eine ähnliche Situation hineingesteigert haben oder die aufgrund eines in der Realität nicht existenten Risikos eine Infektion befürchten, meine Geschichte lesen und dadurch Hoffnung bekommen. Ich habe es geschafft, mich mit der Kraft dieses Forums (welches mir mein rationales Denken zurückgegeben hat) selber und ohneHIV-Test aus dieser Phobie zu befreien, also könnt ihr das auch. ;)

    Ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend und bedanke mich vielmals bei jedem, der diesen langen Beitrag durchliest. :)

    Herzliche Grüße von mir und meinen Eltern an euch alle :);)
     
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  2. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Wow.....da kann man wirklich sagen, dass aus einer Mücke ein Elefant gemacht wurde. Gut, dass Deine Eltern sich auskannten und einen kühlen Kopf behielten, gut auch,dass Du Dir nur drei Wochen das Leben schwer gemacht hast. Ich kenne Leute, die bilden sich seit 3 Jahren einHIV zu haben trotz Summen von negativen Tests. Glück gehabt....sieh zu, dass Du diese Dämonen nie wieder frei lässt.
     
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  3. auguardoflight

    auguardoflight Neues Mitglied

    @AlexandraT

    Vielen lieben Dank für deine Nachricht sowohl hier als auch im Vorstellungsthread, ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut! :) Und natürlich auch über deinen „Like“. ;)

    Das mit dem Leben unnötig schwer machen kannst du wirklich laut sagen. Aus dem Rückspiegel betrachtet kann ich wirklich nicht genau sagen was tatsächlich mit mir los war, dass mich solche aber Gott sei Dank habe ich es geschafft diesen Wahnsinn zu durchbrechen (vor allem durch euch und meine Eltern, welche mich erst hierher in dieses wunderbare Forum gebracht haben).

    Es ist mir wirklich unbegreiflich, wie sich mein Verstand in diesen knapp 3 Wochen komplett ausschalten konnte und meine Ängste immer weiter befeuerte anstatt direkt die einzige rationale Maßnahme einzuleiten, die es in meinem Fall gegeben hat (nämlich die Kleidung bzw. die Fakten zu checken, die ja eine eindeutige Sprache sprechen :D). Oder um es mit einem Originalzitat meines Vaters zu beschreiben: „Wenn du einem Arzt oder sonst wem deine Theorie erklären würdest, dass du trotz vollkommen intakter Kleidung, an der keinerlei Einstich oder gar Blut festzustellen ist, eine Infektion befürchtest, würde der sich wsl. fragen ob du reif für die Psychiatrie bist und dich einweisen lassen.“ Und was soll ich sagen: Recht hatte er, denn ich hatte mir wirklich etwas zusammengesponnen, was vollkommen irrational war. :cool:

    Ich kann dir versichern, dass der Dämon, der meine irrationale Angst erst ausgelöst hat, nun tief im Tartaros angekettet verweilt, mit Fesseln, aus denen er sich nach heutigem Stand nie mehr befreien kann.

    Allerdings hat diese Phobie auch einige wenige gute Auswirkungen gehabt:

    Ich kam so durch meine Eltern hier in dieses Forum und habe seither wirklich sehr viel überHIV gelernt. Es ist mir nicht nur klar geworden, dass ich mich unmöglich infiziert haben kann, sondern auch etwas viel wichtigeres: Nämlich dass diese Krankheit heute definitiv nicht mehr das Ende bedeutet und man heute dank der Medizin ein wirklich sehr langes, gutes und auch zufriedenes Leben führen kann.

    Und: Ich weiß nicht nur, dass ich für den „Fall der Fälle“ (sollte er jemals eintreten) hier nicht nur eine wirklich tolle Community, die immer bemüht ist zu helfen, an meiner Seite habe, sondern auch, dass meine Eltern komplett und vollkommen hinter mir stehen würden. Und das ist (zumindest denke ich das) doch wirklich gut zu wissen. :)

    PS: Entschuldigt bitte meine etwas längeren Texte, ich schreibe einfach gerne. ;)

    Oh und bevor ich es vergesse: Ebenfalls ein wirklich großes Dankeschön an @matthias und @devil_w für die „Likes“ sowie an alle anderen Personen hier im Forum, die meine Geschichte bisher gelesen haben. :)

    Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Mittwochabend und bis bald. :)
     
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  4. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Hehe... und wann kommt Dein erstes Buch auf den Markt? ;) Ich hätte dann gerne eines mit Widmung.... egal über was Du schreibst.
     
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  5. auguardoflight

    auguardoflight Neues Mitglied

    @AlexandraT

    Nun...Ich denke das wird sich durchaus einrichten lassen, sofern ich jemals als kommerziell publizierender Autor tätig werden, ist ein Exemplar fest für dich reserviert, welches dann seinen Weg in die Schweiz finden wird. ;)
    Aktuell sieht es aber so aus das ich eher in die juristische Richtung gehen möchte (ich studiere neben Publizistik seit diesem Wintersemester auch Wirtschaftsrecht), auch wenn es mich nicht unbedingt in einen der Kernberufe (Richter, Anwalt, etc.) zieht. Zur kurzen Erklärung: In Österreich sind das „traditionelle“ Jus/Jura und WiRe gleichgestellt, d. h. man könnte mit beiden Abschlüssen in die juristischen Kernberufe gehen. Aber bis dahin ist es noch ein sehr langer Weg. :p:D

    Aber wer weiß...Vllt. lege ich meine Geschichte noch einmal ausführlicher da, Ideen für einen Titel hätte ich schon genug. Anbei ein paar Vorschläge:

    => „Wie ein Forum meinen innerenHIV-Angstdämon in den Tartaros verbannte“

    => „Ich wurde mit einer Spritze gestochen - Aber meine Jacke ist vollkommen intakt und es war nicht ein Tröpfchen Blut zu sehen“

    => „Wie mein kleiner roter Punkt auf meinem äußeren Ellenbogen eine Phobie auslöste - Und wie ich wohl in der Klapsmühle gelandet wäre, hätte ich außer meinen Eltern jemandem davon erzählt“

    => „Die Ellbogenstory - Jede potentielle Freundin würde wohl umgehend davonrennen, wenn ich die beim ersten Date erzähle“

    => „Eine Ellbogenstory - So holt man sich definitiv kein HIV, auch wenn man das in der Phobie glaubt“

    => „Wie eine Schocktherapie eines Forums und meiner Eltern mich wieder auf den richtigen Weg brachte“


    Ich könnte die Liste noch lange weiterführen, man merkt an der Kreativität wird es definitiv nicht scheitern hehe. :p:D

    Aber ich denke die Rolle des Autors überlasse ich in der näheren Zukunft weiterhin Matthias. Einem Menschen, den ich wirklich sehr bewundere und der meinen allergrößten Respekt dafür verdient, wie er mit der Krankheit als jemand, der tatsächlich positiv ist, umgeht und der neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit nicht nur hier im Forum, sondern auch mit Lesereisen und vielen weiteren Aktivitäten unermüdlich im Einsatz ist, um aufzuklären bzw. zu informieren. Da kann man wirklich nur den Hut ziehen und sich verneigen. ;):)
     
  6. auguardoflight

    auguardoflight Neues Mitglied

    @AlexandraT

    Apropos, das hätte ich beinahe vergessen: Wenn du oder jemand anderer der „großen“ User irgendwann einmal den Bedarf hat, einen Phobiker aufzuklären, der genauso wie ich eine „Spritzenstory“ erlebt hat, könnt ihr gerne meine Story verlinken bzw. den Beitrag anpinnen. :);)
     
  7. haivaupos

    haivaupos Poweruser Poweruser

    Nun, das hängt wohl nicht unmittelbar vonHIV ab :D;)
     
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  8. auguardoflight

    auguardoflight Neues Mitglied

    @hivaupos

    Freut mich sehr dich kennenzulernen und vielen Dank dafür, dass du meinen Faden gelesen hast bzw. einen Kommentar dalässt. :)

    Nein, keinesfalls hängen diese beiden Dinge miteinander zusammen. Auch wenn ich aus dem Rückspiegel betrachtet zugeben muss, dass meine Phobie über den vermeintlichen „Spritzen-RK“ (bei dem ja praktisch nie ein Risiko bestand) noch vor rund 3 Wochen meine Zufriedenheit sehr einzuschränken begann. :D:D

    Aber worauf ich mit dem von dir zitierten Satz eigentlich hinauswollte, ist die Tatsache, dass diese Krankheit heute definitiv NICHT mehr das Ende der Welt bedeutet, so wie es bis Mitte der 90er der Fall war. ;)
     
  9. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Moin!
    Ach … Konkurrenz belebt das Geschäft. :)

    Ich hatte bisher zwar noch nichts geschrieben, weil ich ja derzeit ständig unterwegs bin … für Deinen Thread wollte ich mir Zeit nehmen und nicht das Handy … aber ich habe Deinen Thread mit großem Interesse und Vergnügen verfolgt. Du hast eine Art und Weise, eine Entwicklung zu beschreiben, in der sich viele User wiederfinden und gleichzeitig ihre eigene Geschichte plötzlich in einem ganz anderen Licht sehen können. Chapeau!

    Was mich fasziniert, ist die Tatsache, dass es Deine Eltern waren, die Dich auf unser Forum aufmerksam gemacht haben … ich glaube, das hatten wir noch nie bzw. hat es noch nie jemand zugegeben. Allerdings – *hüstel* – könnte ich bei früher Ausübung des Unausgesprochenen ja auch Dein Großvater sein … frag mal nach :D:p:eek:

    Wenn Du den juristischen Weg einschlagen willst und Dir Deinen etwas unbekümmerten und doch ausgefeilten Schreibstil erhältst, könntest Du z. B. mit einem juristischen Blog die Fachwelt revolutionieren. Mach das … das Zeug dazu hast Du!

    P.S.: Ich befasse mich auf der Autorenseite ja nicht nur mitHIV. Die Viren werden eh immer weniger, da müssen auch andere Themen her :)
     
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  10. -triplex-

    -triplex- Poweruser Poweruser

    HIV ist keine Krankheit :p *klugscheissmodus*
     
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  11. auguardoflight

    auguardoflight Neues Mitglied

    @matthias

    Einen wunderschönen guten Morgen an dich und vielen lieben Dank für deine Nachricht, ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut! :)

    Danke für das Kompliment bezüglich des „die eigene Geschichte in einem ganz anderen Licht zu sehen“. Das ist auch einer der Gründe, warum ich diesen Username gewählt habe. :D:p

    Ich denke manchmal neigt der menschliche Verstand dazu, einem Dinge eintrichtern zu wollen die vollkommen irrational sind und mit der wir dann in unserem Unterbewusstsein schlummernde Phobien hervorholen und sie befeuern. Und genau das habe ja auch ich getan, wie man meiner Geschichte entnehmen kann. Aber nun ja, zumindest hatte diese Geschichte am Ende ja zwei gute Dinge für mich zu bieten (nämlich diese tolle Community, die mir im „Fall der Fälle“ mit Rat und Tat zur Seite steht, sowie die Tatsache, dass meine Eltern auch dann ohne wenn und aber hinter mir stehen würden und mich unterstützen). :)

    Apropos Eltern: Ja, es ist tatsächlich so, dass sie mir den Weg hierher gewiesen haben. Mit dem Hinweis: „Lies dir jetzt mal hier die Beiträge von Leuten durch, die sich wirklich damit auskennen und hör auf, nur auf diesen Mistseiten rumzusurfen, die dir Google als erstes ausspuckt!“.

    Und was soll ich sagen...Ich habe meine Augen darüber geöffnet bekommen, dass meine „Spritzenstory“ kein Risiko war (und dass auch wirklich NIEMAND außer mir selbst als einen Risikokontakt einschätzen würde :D). Denn: Wie sollte ich von einer Spritze gestochen worden sein, wenn z.B. die Shell meiner JW-Jacke komplett intakt ist und kein einziges Löchlein eines Einstichs zu sehen ist?Alleine da hätte ich schon viel früher merken können bzw. müssen, das an dieser Story irgendwas nicht stimmen kann, schließlich haben Spritzen keine Teleportationsfähigkeit. :rolleyes:

    Vielen lieben Dank dafür, dass du mir das zutraust, wer weiß, wohin mich meine berufliche Laufbahn dereinst führen wird.

    Ja, da hast du recht, es gibt noch so viele andere Themen als diese Infektion...Vor allem wenn man sie bis auf ein paar letzte übriggebliebene Untermieter verbannt hat. :cool:

    Nochmals vielen lieben Dank für deine Antwort, ich hoffe, man kann diese Konversation noch ein bisschen fortführen, sobald du im Rahmen deiner aktuellen Reise mal wieder ein paar ruhigere Minuten zur Verfügung hast. :)

    Herzlichste Grüße :);)
     
  12. auguardoflight

    auguardoflight Neues Mitglied

    @-triplex-

    Hallo Triplex, freut mich sehr dich kennenzulernen. Jetzt würden von den „Big 6“ dieses Forums theoretisch nur noch devil und Lottchen fehlen, die einen Kommentar dalassen. :):p:cool:

    Ja, da hast du natürlich recht, es ist eine Infektion (da habe ich wohl zur gestrigen späten Stunde nicht mehr genau darauf geachtet, mea culpa :D).
     
    -triplex- gefällt das.
  13. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    Tach :D:D

    Alles andere haben die Anderen ja schon gesagt .. ;)
     
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  14. auguardoflight

    auguardoflight Neues Mitglied

    @LottchenSchlenkerbein

    Hallo, freut mich sehr dich kennenzulernen. :D:)

    Wow, dass ging ja schnell hehe. ;)

    Vielen Dank auch dir dafür dass du meine Geschichte gelesen hast, wie auch an jeden anderen der dies bisher getan hat. :);)
     
  15. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    Ich zitiere mal den Häuptling " Listiger Lurch" : "Krasses Pferd!"
     
    -triplex-, matthias und auguardoflight gefällt das.
  16. auguardoflight

    auguardoflight Neues Mitglied

    @LottchenSchlenkerbein

    Ach, war das ein cooler Film mit Manitu und seinem Schuh...Der wird nie alt werden, eines der besten Werke von „Bully“. :D

    Ja, so könnte man es vermutlich auch bezeichnen...Aber Gott sei Dank ist der Dämon jetzt bezwungen und in den tiefsten Tiefen des Tartaros angekettet. :D:p
     
  17. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    .. gleich neben Tantalos ?
     
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  18. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    ... oder im Styx ertrunken ... :cool:
     
  19. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    Ja... bestimmt hatten die keine Münze dabei für Charon ;)
     
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  20. auguardoflight

    auguardoflight Neues Mitglied

    @LottchenSchlenkerbein

    Richtig.Und selbst wenn der Dämon eine Münze parat gehabt hätte, ich denke Charon hätte Sondergebühren verlangt. ;):D
     
    -triplex- und LottchenSchlenkerbein gefällt das.
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