Unfall mit Menstruationstasse

Dieses Thema im Forum "Infektion" wurde erstellt von Hallo987, 6. Mai 2019.

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  1. Hallo987

    Hallo987 Neues Mitglied

    Hallo Forum,

    mir ist meine Menstruationstasse beim Wechseln in die Personaltoilette im Krankenhaus gefallen. Ich habe sie herausgefischt, mit seife abgespült und (ja, ekelig... aber mir ist nichts anderes eingefallen) wieder eingeführt.
    Seit dem Mittag schwirrt mir nun die Frage nach dem Risiko einerHIV-Infektion im Kopf herum, da die Gebärmutterschleimhaut während der Menstruation ja schon eine nicht unerheblich große Wunde darstellt... Besteht das Risiko einer HIV-Infektion?
     
  2. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    Leitfaden lesen .. ganz dringend .. und für alle anderen Szenarien die diesem hier folgen sollten.. kein Risiko...

    Arbeitest Du im medizinischen Bereich ?
     
  3. Hallo987

    Hallo987 Neues Mitglied

    Danke für die schnelle Antwort!

    Das Factsheet oder wo finde ich den Leitfaden? Und wo genau finde ich was zu der Frage?

    Ja. Aber das Wissen verfliegt bei eigener Angst sehr schnell :(
     
  4. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    https://www.hiv-symptome.de/forum/threads/grundlegendes-zum-thema-hiv.7423/

    Ganz oben ... gleich als erstes !

    Dann solltest du

    a) Deine Berufswahl überdenken - was soll werden, wenn du tatsächlich mal mit fremden Blut, anderen Infektiösen Flüssigkeiten in Kontakt kommst, Verbände wechseln und alles was mit Körperflüssigkeiten im Allgemeinen zu tun bekommst ?
    b) Deine Angst bekämpfen
     
  5. haivaupos

    haivaupos Poweruser Poweruser

    Das musste ich erst mal googeln. Erstaunlich was es nicht alles gibt... :eek: Man(n) lernt nie aus :D

    @Topic
    Ist vielleicht ein allgemeines hygienisches Problem, aber hinsichtlichHIV völlig unproblematisch :cool:
     
  6. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Ich erwarte von jemandem der im med. Bereich arbeitet, dass er sich solche Fragen selbst beantworten kann....dann sollte Angst überhaupt nicht entstehen.
     
    Wyoming und devil_w gefällt das.
  7. Hallo987

    Hallo987 Neues Mitglied

    Mh. Das ist jetzt ganzschön hart

    Wir tragen beruflich immer Handschuhe privat nicht...

    Habe das Gefühl, Wissen schützt nur bedingt vor irrationaler Angst. Ich wollte sicher gehen, dass sie irrational ist.

    Danke euch :)
     
  8. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Eigentlich nicht. Es ist eher ein »Weckruf«. Im Zweifelsfall wirst Du deswegen nämlich Ärger mit den Vorgesetzten bekommen. Auch wenn Ärzte und Mitarbeiter im medizinischen Dienst letztlich Menschen sind – die notwendige professionelle Distanz zu den Patienten schließt auch die persönlichen Befindlichkeiten mit ein, denn die spielen im Umgang mit Patienten eine ziemlich große Rolle …
     
  9. Flying_samantha

    Flying_samantha Bewährtes Mitglied

    Mach dir keine Sorgen. So kann man sich nicht anstecken...;)

    Wenn Ängste im Spiel sind, kann man schonmal in Panik geraten und alles vergessen.
    Als ich damals Panikattacken hatte, wusste ich eigentlich dass mir nichts passiert und trotzdem bin ich aus Angst ins Krankenhaus gefahren. Ganz schön bescheuert. Heute würde mir das nicht mehr passieren. Konfrontation hat mir da sehr geholfen.

    Wenn du aus dem medizinischen Bereich kommst, würde ich mich trotzdem intensiv nochmals damit beschäftigen. Damit du beim nächsten Mal nicht gleich in Panik verfällst.:cool:
     
  10. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Nein. Völlig normal. Nur … wenn dann die medizinischen Mitarbeiter genauso panisch sind, ist es kontraproduktiv.

    Ich würde im Fall des Falles immer in ein Krankenhaus fahren (wenn es außerhalb der Sprechzeiten meines Arztes ist), weil ich davon ausgehe, dass Menschen, die dort arbeiten, mit Krankheiten, Risiken und Problemen umgehen können.

    Und wenn nicht, haben sie den falschen Beruf. Nicht mehr und nicht weniger hat Alexandra aussagen wollen.
     
    Wyoming und AlexandraT gefällt das.
  11. Hallo987

    Hallo987 Neues Mitglied

    Bei Patienten hatte ich nie Probleme, Angst oder sowas wie Panik, egal um was es ging. Bei mir selber kann ich irgendwie nicht so professionell und rational sein. Aber das sollte ich ändern bevor dass Auswirkungen auf den Job/ die Patienten hat.
    Wie arbeitet man an der Angst am besten? Wissen anhäufen? Ich hab das Gefühl, dadurch dass man sich im Studium viel mit den besonderen Fällen und Ausnahmen beschäftigt, man auch überall Katastrophen sieht.
    Kennt ihr Stellen an die man sich wenden kann? Oder habt ihr Erfahrungen wie Leute mit ihrer Angst umgegangen sind?
     
  12. Suchender

    Suchender Mitglied

    @matthias das kann ich leider überhaupt nicht bestätigen. Meiner Erfahrung nach ist Medizinisches Personal meistens nur auf dem Gebiet gut. wo sie tagtäglich mit konfrontiert werden.
    Ein Dermatologe muss nicht unbedingt etwas vonHIV wissen.

    Wofür laufen wir ALLE zum SPA, wenn das genauso gut unser Hausarzt könnte??? Und nicht mal ein SPA ist ein Garant für Fachwissen....

    Vor Jahren hab ich mal den Begriff "Fachidiot" gehört und im Laufe meines Lebens ergab dieser Begriff Sinn.
     
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  13. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Doch natürlich... erstens fällt es unter Eigenschutz und zweitens unter Weiterbildung... die Pflicht ist.
     
  14. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Das ist das Prinzip des »Facharztes«. Und die gibt es in Krankenhäusern. Es gibt gute und schlechte, okay. Aber es bleiben Fachärzte. Auch ein SPA ist ein Facharzt im Gegensatz zu Allgemeinmeidizinern. Es gibt aber auch Allgemeinmediziner mit infektiologischer Zusatzausbildung.

    Bitte nicht pauschalisieren. Eigene Erfahrung sind okay, aber nicht maßstäblich auf das gesamte Gesundheitswesen zu übertragen.
     
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