Hepatitis Typ C

Dieses Thema im Forum "AIDS-Forum" wurde erstellt von JohannesBuhlmann, 13. Mai 2008.

  1. JohannesBuhlmann

    JohannesBuhlmann Neues Mitglied

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    EDIT by Marion (Admin) - nach einigen (!) Beschwerden unserer User wurde der Beitrag an allen mit "+" markierten Stellen editiert, da er potentielle Werbung/PR enthielt. Sorry, aber so sind nunmal die Forenregeln (vgl. https://www.hiv-symptome.de/forum/fore ... vt863.html)

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    Tja, weiter bin ich auch noch nicht, nur daß die Sache chronisch verläuft, nach etwa zehn Jahren zur Leberzirrhose führt, welche (spätestens) nach weiteren 15 Jahren im letalen Ausgang endet (exitus letalis), soweit habe ich im Buch schon gelesen.
    Die aktue Phase (dauert sechs Monate) habe ich gut überstanden, zu beobachten war einmal weißer Stuhlgang und vorher ein paar Tage roter Stuhlgang, geradeso wie rohe Leber. Lecker, naja. Merkwürdigerweise sind die Bauchschmerzen, die mich seit mehr als 20 Jahren begleiteten (periportal, das heißt in dem Bereich, wo die Pfortader vom Verdauungstrakt mit Nährstoffen befrachtet in die Leberpforte mündet, deswegen Pfortader), verschwunden. Offensichtlich war da etwas in diesem Bereich der Leber, den das Virus aufgefressen hat. Positiv denken!
    An Medikamenten nehme ich Immunotrop, um das Immunsystem, besonders den zellulären Bereich, zu stärken, was eigentlich jede Viruserkrankung vorteilhaft beeinflußt, und Mariendisteltee [+++] als Aufbaupräparat für die leber, hin und wieder.
    Jetzt bin ich (seit weiteren sechs Monaten) in der chronischen Phase, die mit fortschreitendem Umbau des Lebergewebes einhergeht und schließlich in der Zirrhose enden wird. Zwischendurch kann aber auch noch ein orginaler Leberkrebs auftreten, da die Leber unter dem Einfluß der HCV-Infektion die Zellregeneration dermaßen ankurbeln muß, daß die Wahrscheinlichkeit für Fehler bei der Erbgutverdoppelung, und damit für eine der Ursachen von Krebs, deutlich erhöht ist.

    [+++]

    Zu empfehlen ist auf jeden Fall der Mariendisteltee, aber Vorsicht, wenn gleichzeitig eine HIV-Infektion vorliegt. Einige Medikamente (Polymerase-II-Hemmer) werden durch die Mariendistel in der Wirkung abgeschwächt, da die Mariendistel die Polymerase-II ankurbelt.
    Vielleicht läßt sich so die letzte Phase der Infektion, die Leberzirrhose, hinausschieben.
    Interferone habe ich nicht genommen, stattdessen eben Immunotrop. Interferon ist ein Zytokin, d.h. Interferon regt das Immunsystem zur gesteigerten Produktion von B-Zellen an. Das kann Immunotrop genausogut, zudem beugt es der Narbenbildung vor (bremst also den Prozeß der Zirrhose) und ist erheblich billiger.
    Mehr gibt's für mich jetzt nicht dazu zu sagen, außer: Die amerikanischen Medizinlehrbücher sind den deutschen um mehrere Größenordnungen vorzuziehen; die Freiheit der Forschung gilt dort noch etwas.
     
  2. Unser Tipp Frage jetzt einen Arzt! HIV-Symptome.de

  3. JohannesBuhlmann

    JohannesBuhlmann Neues Mitglied

    Das Hepatitis C - Virus findet sich auch im Speichel, so daß die Infektion wesentlich leichter erfolgt als beim HIV.
    Bei Koinfektion mit Hepatitis C kann AIDS wesentlich schneller auftreten, da ein erheblicher Teil des Immunsystemes in der Leber beheimatet ist und ein ohnehin gestörtes Immunsystem hierdurch weiter geschwächt wird (beonders der bei der HIV - Infektion ja noch intakte B - Zell Bereich).
    Hierdurch wird die Hepatitis C zur wichtigsten Einzelursache des vorzeitigen Sterbens aufgrund einer HIV - Infektion (in den USA, entnommen aus Adelberg et. al., Medical Microbiology, New York 2007).
     
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