Diagnose "hiv positiv" erforderlich?

Dieses Thema im Forum "HIV-Test" wurde erstellt von jojan, 29. Januar 2015.

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  1. jojan

    jojan Neues Mitglied

    Hallo zusammen!
    Bestimmt ist folgendes hier schon erfragt/erörtert worden, ich kann mich aber nicht durch alle alten Beiträge hindurch lesen.. Es heißt immer, es müsse ein AK-Test den Befundhiv-positiv ergeben. Einpcr sei nicht zur Diagnose da usw.. Jetzt ist es in meinem Fall so, dass mein Arzt auf den 3. (denn der wäre es gewesen) AK-Test verzichtet hat, da durch denpcr-Test ja eindeutig klar wurde, dass ich infiziert war (bin).
    Zum Verständnis: Vor ca. einem halben Jahr, ich muß noch in der akuten Phase gewesen sein, ging ich wirklich extrem krank zum Arzt. Ich vermutete absolut nicht hiv! Allerdings ahnte ich eine sexuell übertragene Krankheit, vermutete aber ehr Lues oder Hepatitis, was übrigens auch alles mitgetestet wurde..
    DerELISA war "reaktiv" und derWestern Blot durchweg negativ. Es hieß dann zuerst, es sei wohl ein Fehler passiert; da ich ja eh krank war, könne der auch auf etwas anderes reagiert haben usw.. Doch als ich las, es könne sich auch um ein ganz frühes Stadium handeln, beschlossen wir denpcr. Der ergab dann eine irre Zahl im Millionenbereich. Ich machte dann (neben verschiedenen anderen Tests) noch einen AK-Bestätigungstest, welcher bis auf einen Parameter auch wieder negativ war. ich meine g41 oder so ähnlich war positiv, der Rest weiterhin negativ.
    Jetzt die Frage: Weiß jemand, ob ein hiv-Antikörpertest, welcher die klare Aussage "hiv positiv" hat, unbedingt notwendig ist? also sowohl rechtlich als auch was die wirkliche Verifikation angeht?
    Mein Arzt hielt ja weitere AK-Tests für überflüssig, da derpcr ja eindeutig war. Also reicht das jetzt wirklich aus? Kann vielleicht noch irgend ein anderer Virus oder sonstwas im hiv1-pcr fälschlich reagieren? Zugegeben, eigentlich blöde Frage, da ja heute alles immer so exakt und spezifisch ist,aber mich beschäftigt das wirklich sehr! Reagiert eine Hepatitis C impcr vielleicht ähnlich/ident bzw. nur geringfügig anders eventuell? AK wurde dazu auch gemacht, aber ein HepC-AK-Test ergibt womöglich erst ein halbes Jahr bis Jahr nach Infektion ein Ergebnis..
    Nun gut, soviel nur mal zu meinen Überlegungen/Ängsten. Vielleicht hat ja jemand ähnliches erfahren, also die Diagnose auch während ganz früher Phase.
    Vielen Dank!
     
  2. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Hallo Jojan,

    einePCR testet auf Viren, ein AK-Test auf Antikörper. Ist einPCR-Test negativ, muss er durch einen AK-Test bestätigt werden, wobei die Wartezeit zwischen Risikokontakt und Test mindestens 8 Wochen betragen muss, damit die Antikörper überhaupt Zeit haben, sich zu bilden. Ein positiverPCR-Test hingegen ist aussagefähig, da er ja tatsächlich auf das Vorhandensein von Viren anspricht, die bereits nach 7 Tagen nachweisbar sind. Nun weiß ich nicht, wann bei Dir die AK-Tests gemacht worden sind, aber ich vermute, dass die Serokonversionszeit (oder Wartezeit) nicht eingehalten wurde.

    Irgendwie fehlen mir bei Deinem Posting die Zeitbezüge, um es genauer zu verstehen. Wann war der Risikokontakt, wann derElisa- und wann der Westernblot? Wann war diePCR?

    Es ist aber wohl davon auszugehen, dass das Ergebnis »positiv« im Raum steht. Ist Dein Arzt ein Schwerpunktarzt - also aufHIV spezialisert? Es gibt keine juristischen Gründe, weshalb ein AK-Test gemacht werden müsste; das hat einen medizinischen Hintergrund. Bei dem von Dir genannten AK-Bestätigungstest war wohl das p24-Antigen positiv. Antigene lassen sich früher nachweisen als Antikörper, was die Diagnose »HIV-positiv« erhärtet.

    Man muss vor dieser Diagnose heute keine Angst mehr haben. Es gibt funktionierende Medikamente, die von der Krankenversicherung bezahlt werden und die Virenlast unter die Nachweisgrenze drücken, so dass man nach einer gewissen Zeit und unter bestimmten Bedingungen nicht mehr infektiös ist. Dein Arzt - so er ein Spezialist ist - wird Dich umfassend beraten; ansonsten kannst Du auch hier gerne Deine Fragen loswerden.
     
  3. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Wenn diePCR auf HIV1 angegeben hat ist manHIV pos. Zumal auchELISA (Labortest) reaktiv war.

    Bist Du denn bei einem Schwerpunktarzt in Behandlung? Dann kennt man sicher den Virenload und den HIV-Typ exakt.

    Wieviele Wochen nach der möglichen Infektion waren all diese Antikörpertests?
     
  4. Felix123

    Felix123 Mitglied

    Hallo,

    habe ich das richtig verstanden ?!?

    1. Ak-TestElisa zeigt zuerst positiv an, danach aber negativ bzw. "nur" Antigen ?
    2. WB zeigt nur negativ an ?
    3.PCR zeigt einen Virenload in Millionenhöhe und damithiv positiv an ?

    Klingt alles sehr verwirrend für mich und ich würde das genauso hinterfragen wie du.

    Weil, wenn der AK-Test positiv anzeigt aber der WB negativ, ist das doch schon mal komisch und wenn dann noch zusätzlich derPCR dann doch "positiv" auf Viren reagiert ist das eine, für mich, sehr komische Reaktion der ganzen Tests.

    Die müssten doch an für sich alle auf "HIV-Positiv" sein, oder nicht ?

    Mal eine blöde Frage ... Hast du dich mal auf eine Mykose (starke Pilzinfektion) untersuchen lassen ?

    Ich habe mal irgendwo von einem ähnlichen Fall gelesen, wo die ganzen Tests durchgängig immer wieder verschiedene Ergebnisse gebracht haben (AK,PCR, WB). Am Ende kam heraus, das die Person eine starke Mykosen-Infektion hatte (Gewebe, Blutbahn!) und dadurch die Tests so unterschiedlich reagiert hatten.

    Das dient nur als Ansatz, weil das doch komisch ist mit den Tests, oder ?
     
  5. jojan

    jojan Neues Mitglied

    Grüße euch Matthias und Alexandra, vielen Dank für die schnellen Antworten!
    Ein paar Erklärungen: Ja, die "Wartezeit" wurde nicht eingehalten, da ich aufgrund von Symptomen und mit einem anderen Verdacht einer sexuell übertragbaren Krankheit zum Arzt eilte. (Ja, es handelt sich um einen Schwerpunktarzt, was ich wußte. Da die Praxis aber auch allgemein auf Infektionskrankheiten spezialisiert ist, ging ich dort hin, denn ich vermutete stark eine Hepatitis oder womöglich Lues. Ich bin kein Experte, aber nach dem, was ich mir angelesen habe, hätte es auch etwas Derartiges sein können..) Er schlug dann vor, auch einenhiv-Test zu machen, worin ich einwilligte.
    Der (oder treffender die) Risikokontakte waren so ca. Anfang bis Mitte August, denke ich. Ich kann das nicht mehr genau nachvollziehen. Ich möchte nur anmerken, dass ich enorm geschockt war (immer noch bin!) Ich bin nicht leichtsinnig! Es muß irgendwie ein Unfall gewesen sein, ich kann mir das nicht erklären! Jedenfalls waren es schon ein paar Kontakte, die aber -soweit ich das beurteilen kann- nicht wirklich unsafe waren, aber egal, es ist nun mal irgendwie passiert diesmal.. Ich bin absolut geschockt und auch nach Monaten jetzt noch nicht wirklich gefasst.. Aber das würde jetzt zu weit führen und interessiert ja auch niemanden.
    Also weiter: Es war Anfang September,ELISA wie schon erwähnt "reaktiv", in der Bestätigung (western blot) dann durchweg negativ. Dann ca. eine Woche drauf das Ergebnis vompcr bekommen. Viruslast über 2 Millionen! Dann wurde parallel noch ein AK-Bestätigungstest gemacht, der auch negativ war. Ich habe den Ausdruck mal rausgekramt. Nein, das p24 (Test hier vom 12.09.) war auch wieder negativ. Positiv war nur das "gp41 hiv1-spez." Alle anderen Parameter negativ.
    hiv-Typ ist ein gutes Stichwort. Da muß ich beim nächsten Termin mal nach fragen; also, ob das getestet wurde und wenn ja, welcher es ist.
    Ja, meine Frage bezog sich sowohl auf die juristische/rechtliche Seite, als auch auf die Sicherheit/Aussagekraft despcr. Ich hatte die letzten Monate immer die leise Hoffnung, es könne vielleicht doch eine andere Infektion gewesen sein..
    Ich bin jedenfalls mit meinem Arzt sehr zufrieden, habe mich nur irgendwie nicht mehr getraut, ihn um einen weiteren AK-Test zu bitten; das erschien mir irgendwie lächerlich angesichts der Fakten.
    Die Sache wird jetzt weiter beobachtet und.. ich muß da wohl durch..
    Danke nochmal!
     
  6. jojan

    jojan Neues Mitglied

    Hallo Felix,
    nein, das ist wohl schon logisch alles. DerELISA ist unspezifischer, daher "reaktiv". Da aber Antikörper noch nicht voll gebildet waren, war der Bestätigungstest negativ. Es war nun mal die Akut-Phase. Wenn Antikörper noch nicht ausreichend oder spezifisch gebildet sind, ist logischerweise auch die Viruslast erstmal extrem hoch, da keine Abwehr dagegen stattfindet. So erkläre ich mir das, laienhaft.. :)
     
  7. Marion

    Marion Administrator HIV-Symptome.de Team

    Hallo jojan,

    ich habe gerade Deinen Thread gelesen. Der Vollständigkeit/Nachvollziehbarkeit halber hätte ich jedoch eine Rückfrage zu Deiner Äußerung:

    Mal als ganz logische Zwischenfrage: die Kontakte waren safe? Also durchweg mit Kondom und ohne Aufnahme?

    Hast Du vielleicht früher mal einen Test machen lassen, dass Du das so sicher auf diese Kontakte beziehen kannst?

    LG
    Marion

    PS. Das verantwortliche Robert Koch Institut (RKI) bezieht sich in einem Statement von 2005 auf die Definition von "HIV positiv". Lese Dir bitte mal den ersten Punkt der "Technischen Anmerkungen" hier durch: http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/...Daten_und_Berichte/TechnischeAnmerkungen.html
     
  8. jojan

    jojan Neues Mitglied

    Hallo Marion,
    danke, so etwas ähnliches meinte ich doch auch mal irgendwo gelesen zu haben.. Also, dass nur gemeldet wird, wenn durch einen bestätigten AK-Test eindeutig die Diagnose "hiv-positiv" gestellt werden kann. Wenn aber nicht weiter getestet wird, weil derpcr eine zweifelsfreie Diagnose sozusagen vorwegnimmt, dann ist ja "offiziell" kein Fall "hiv-positiv" zu vermelden. Jedenfalls lese ich das aus dem Statement des RKI heraus. Nukleinsäure-sowieso-Tests wären für "bestimmte Fragestellungen unentbehrlich", könnten Antikörpernachweise jedoch nicht ersetzen.. Aber auch egal, der Arzt wird ja wissen, was er tut. Vielleicht ist das jetzt alles auch nur Haarspalterei..
    Zu deinen Fragen: Die Katastrophe im Sommer war eindeutig die Infektion! Ja, ich habe in den Jahren davor immer mal wieder Tests gemacht..
    Mir ging es auch sehr schlecht als ich zum Arzt ging, ich hatte heftigste Symptome! Die Viruslast war beim 2.pcr (nicht ganz 4 Wochen später) schon auf knapp 80000 runter. Da ging es mir auch schon deutlich besser! Mir ist schon klar, dass es auch völlig asymptomatische Infektions-Verläufe geben soll, bei mir waren die jedenfalls gewaltig..
    Was ich da über meine "Kontakte" schrieb, ist deshalb wahrscheinlich ehr schwammig gehalten, weil ich darüber nicht so locker vom Hocker weg formulieren kann.. Also es wird natürlich nicht alles safe im Sinne von 100 % safe gelaufen sein. Wenn Verkehr, dann mit Kondom, aber es gibt da ne Menge was auch mal schief laufen kann...Es kann auch sein, dass das von demjenigen mit Vorsatz geschah, was ich hiermit nicht behaupte, was ich aber auch nicht ausschließen kann. Ich vermute aber, dass es oral mit Aufnahme passiert sein wird, auch wenn ich immer lese, dass das ehr weniger ein Risiko sei.. Aber auch wenn da wirklich ein Risiko bestand, was ja jetzt wohl feststeht, kann ich es kaum glauben und bin schockiert! Nennt mich naiv oder dumm, aber so sieht es aus. Ich kann es noch immer nicht glauben..
     
  9. Marion

    Marion Administrator HIV-Symptome.de Team

    Hallo jojan,

    Hier nennt Dich sicher niemand naiv oder dumm. :wink: Im Gegenteil. Ich betone gerne, dass es für unsere Community schon immer ein hohes Gut war, eben niemand wegen irgend etwas zu verurteilen. Darum fühlen wir uns auch wohl hier.

    Vielen Dank für die Beantwortung meiner "Zwischenfragen". Ich denke, dass Alexandra, Matthias und Co. an dieser Stelle übernehmen werden und sicherlich hilfreiche Infos für Dich haben. Mir war wichtig, dass wir vorab die Hintergründe klären; das ist ja auch immer im Interesse unserer zukünftigen Leser und dient der Nachvollziehbarkeit.

    LG
    Marion
     
  10. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Meiner Kenntnis nach ist eine positivePCR im Prinzip mittlerweile ein »offizieller« Fall. Ein Statement von 2005 wird in der Praxis wohl so nicht mehr funktionieren, da sich immer mehr SPAs der sog. HIV-PCR bedienen.

    Gemeldet wird allerdings nur der Fall als solches sowie – falls bekannt – der Übertragungsweg. Die Meldung erfolgt grundsätzlich anonym. Der HIV-Status gehört zur informationellen Selbstbestimmung, was bedeutet, dass ausschließlich Du ihn offenlegen kannst, dass Du, z.B. bei Einstellungsgesprächen, auf Nachfrage danach (ähnlich wie bei Schwangerschaften) »lügen« darfst und dass kein Test gegen Deinen erklärten Willen vorgenommen werden darf.

    Du musst keine Angst haben, Deinen Arzt zu löchern ... sich nicht zu trauen, ist definitiv der falsche Weg. Gerade SPAs wissen um die Ängste, Sorgen und Nöte von Menschen, bei denen eine HIV-Infektion neu diagnostiziert wurde und sind da vollumfänglich hilfreich. Also keine falsche Scheu!
     
  11. jojan

    jojan Neues Mitglied

    Herzlichen Dank!
    Irgendwie war mir das nicht ganz klar, verbunden mit der Hoffnung, es könnte sich ja vielleicht alles doch noch als Irrtum herausstellen.. :roll:
    Ja, dem Arzt gegenüber bin ich offen, wobei es wirklich immer wieder eine Menge Fragen gibt, die ich -wenn ich dort sitze- vor Aufregung/Angespanntheit auch schnell mal vergesse.. Jetzt läuft ja die Beobachtung weiter, aus der Nummer komm ich nicht mehr raus, aber natürlich muß ich froh sein, dass das heute überhaupt alles möglich ist..
    Danke und schönes Wochenende!
     
  12. Unsicher_1

    Unsicher_1 Neues Mitglied

    Hallo jojan,

    du hast von Symptomen gesprochen.

    Welche waren es bei dir, wenn ich fragen darf.

    Vielen Danke!


    Unsicher_1
     
  13. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Vergiss die Symptome gleich wieder. Sie haben überhaupt keine Aussagekraft. Man kann alles haben, was Wikipedia hergibt und negativ sein ... man kann auch nix haben und trotzdem positiv (so wie bei mir). Die einzig gültige Währung ist einHIV-Test nach ausreichender Wartezeit. Sonst nix.

    Symptomhascherei fördert Phobien.
     
  14. Unsicher_1

    Unsicher_1 Neues Mitglied

    Hallo Matthias,

    was verstehst du unter ausreichender Zeit?

    Vielen Danke!


    Gruß
     
  15. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Bislang gelten die Regeln, dass einHIV-Antikörpertest 12 Wochen nach dem Risikokontakt ein sicheres Ergebnis erbringt; man weiß aber, dass unter normalen Bedingungen (also wenn der Testant nicht alkoholkrank, drogen- oder medikamentensüchtig ist) bereits 8 Wochen ausreichen. Den AK-Test kannst Du als Labor- oder Schnelltest z.B. kostenlos und anonym beim Gesundheitsamt Deiner Stadt oder Kreisstadt machen.

    Alternativ kannst Du über den Arzt auch einenPCR-Test nach 7 - 16 Tagen machen; der muss aber nach der o.g. Wartezeit durch einen AK-Test bestätigt werden. EinePCR, die Du direkt in einem Labor machen lässt, musst Du zumeist selbst bezahlen.
     
  16. Unsicher_1

    Unsicher_1 Neues Mitglied

    Hallo Matthias,

    folgende Tests habe ich schon gemacht:

    Ak/Ag 4. Generation nach 3, 4, 5, 7, 8, 9 und 11 Wochen negativ

    RT-PCR quant. nach 9 Tagen, 3 und 5 Wochen unter der Nachweisgrenze

    Ich habe über zwei Wochen Antibiotika (2 pro Tag) genommen.

    Seit fünf Tagen habe ich starke Halsschmerzen und geschwolene Lymphknoten.

    Meine Fragen:

    Muss ich mich nochmal testen lassen?

    Ist es beiPCR egal, quantitativ oder qualitativ?

    Spielen Antibiotika, die Immunsystem beim Abtöten von guten und bösen Bakterien schwächen, eine Rolle bei Ak-bildung?

    Danke!
     
  17. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Es ist eigentlich nicht Dein Thema.

    Das Labor entscheidet ob qualitativ oder quantitativ.... und ob einePCR überhaupt angebracht ist.

    Du brauchst keine Tests mehr.... Du hast eh schon viel zu viele gemacht.

    Deine Beschwerden hab ich auch... ohne Risikokontakt.... wieso muss es immerHIV sein?

    Antibiotika hat einen Einfluss auf die Bakterien.... nicht auf die Antikörperbildung.
     
  18. jojan

    jojan Neues Mitglied

    @unsicher-1: Zu meinen Symptomen nur mal folgendes: Ich dachte vor Jahren mal, mich mitHiv infiziert zu haben, da ich nach einem Risikokontakt Symptome hatte, die ich mit einer "normalen" Grippe oder was immer nicht in Verbindung bringen konnte.(sogar Inkubationszeit hätte gepasst und der Risikokontakt war ein wirklicher!) Die Symptome passten wirklich erschreckend gut zu hiv, wie ich auf diversen Seiten zum Thema lesen/nachsehen konnte.. ABER: Das war damals definitiv keine Hiv-Infektion! Obwohl vieles ziemlich gut passte! Ich habe damals nach mehreren AK-Tests sogar einenpcr-Test und Immunstatus-Test machen lassen, weil ich es nicht glauben wollte/konnte.. Absolut alles war aber negativ bzw. auf 0 und Immunstatus sehr gut! Ich weiß bis heute nicht, was ich damals hatte, eventuell Pfeiffer-Drüsenfieber , es kann aber auch ein sonstiger Infekt ohne Husten und Schnupfen gewesen sein, ich weiß es nicht..
    Jedenfalls jetzt, letzen Herbst -Jahre später- bin ich zum Arzt, da ich Angst hatte, mir eine Lues, Hepatitis oder sonstwas eingefangen zu haben. Mein linker Leistenlympfknoten war über Wochen "bemerkbar", also wohl leicht geschwollen/ganz leicht schmerzend. Ich vermutete stark eine Syphilis und wartete schon auf den charakteristischen Ausschlag. Der kam allerdings nicht, ich wurde aber krank. Die Symptome, die ich hatte kann ich mit hiv allerdings -jetzt in der Rückschau- noch immer nicht mit hiv in Verbindung bringen. Dennoch war genau das die hiv-Infektion! (also nicht die geschwollene Leiste, sondern die Woche Krankheit) Ich hatte z.b. absolut KEINE Hals- oder Schluckschmerzen (wie das gelegentlich beschrieben wird) Auch keinen Ausschlag! (damals hatte ich einen flüchtigen!) Ich hatte auch kaum Fieber. Mir ging es nur eine Woche sehr schlecht (starke Gelenk- Muskelschmerzen), dann ein paar weitere Wochen leicht schlecht. Ich hatte vor allem auch permanent leicht Übelkeit, was mich an Hepatitis denken ließ.. Der Stuhlgang war eigenartig, kein Durchfall, aber seltsam beschwert.. Ich hatte leichten Kopfdruck, bzw. Schmerzen hinter den Augen.. Also alles ziemlich diffus und unspezifisch; und genau das ist das Entscheidende: Heute weiß ich, dass hiv-Symptome sehr individuell sein können, d.h. ich würde jedem, der Angst hat, unbedingt empfehlen: Solange kein Test gemacht wurde auf gar keinen Fall verrückt machen lassen! Es kann anhand von Symptomen alles mögliche sein! Und wenn ein Test gemacht wurde, kann man dem auf jeden Fall glauben!
    In meinem Fall gilt das jetzt auch umgekehrt. Also ich muß mich damit abfinden, dass ich eine hiv-Infektion durchlaufen habe.. Meine Symptome kannst du -was die Diagnose angeht- jedoch wirklich vergessen, die waren zu untypisch..
     
  19. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Hallo jojan,

    vielen Dank, dass gerade Du in Deiner Situation das so deutlich aussprichst! Es ist nämlich 100% richtig.

    Und was Deine Infektion angeht: Ja, Du musst sie akzeptieren. Aber man kann heute sehr gut damit leben. Ich habe nach mittlerweile 22 Jahren immer noch keine Beschwerden – außer den alterstypischen ...

    Ich habe im letzten Jahr an der Produktion von »Frag ein Klischee« teilgenommen ... dieses Konzept möchte ich jedem ans Herz legen; nicht nur wegen HIV: https://www.youtube.com/watch?v=MN99_g_Fmu8
     
  20. Unsicher_1

    Unsicher_1 Neues Mitglied

    Hallo Jojan,

    vielen Danke für Info!

    Erlaube mir bitte noch eine einzige Frage.

    Nach welcher Zeit konnte man bei dir die Infektion feststellen?


    Danke!

    Gruß
     
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