ansteckung nach oralverkehr?

Dieses Thema im Forum "Infektion" wurde erstellt von kopfkino2011, 3. April 2011.

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  1. kopfkino2011

    kopfkino2011 Neues Mitglied

    Ich hatte mit einerHIV-Infizierten vor 2 tagen oralverkehr (Stellung 69), das heißt ich habs ihr mit der zunge gemacht, sie hatte meinen penis auch immer mal kurz im mund, ich bin aber nicht gekommen. Bin auch mit der zunge in ihre vagina eindrungen. Außerdem habe ich sie vaginal und anal mit dem finger befriedigt. Sex hatten wir mit kondom, ich bin aber schon nach ca. 10 sek gekommen und mache mir daher diesbezüglich wenig sorgen. Auch das kondom habe ich direkt danach abgezogen und aufgepasst das mein penis beim anschließenden schmusen" nicht in ihre vagina eindringt, bzw. mit dieser in kontakt kommt. Ich war betrunken und geil und hab wohl daher meinen Verstand weitestgehend ausgeschaltet. Ich hab heute versucht mich per Schnelltest in der Klinik zu testen (ging nicht, müssen morgen wiederkommen, wissen wir nicht wie wir das abrechnen sollen etc.) und habe mich "gefühlt" durchs halbe internet gelesen.. ich habe grad übelstes Kopfkino. Ich hoffe hier eine Antwort zu bekommen die mich vielleicht mal ein wenig runter kommen lässt. DenHiV Test werde ich morgen beim Gesundheitsamt machen.
     
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  3. niemehrwieder

    niemehrwieder Poweruser

    Als erstes mal woher weißt du das dein sexualpartnerHiv Positiv ist ?
     
  4. kopfkino2011

    kopfkino2011 Neues Mitglied

    Hi, danke erstmal für deine schnelle Antwort (da bin grad im eifer des gefechts irgendwie total drüber hinweggekommen) sie hat es mir gesagt.
     
  5. niemehrwieder

    niemehrwieder Poweruser

    Solange der verkehr mit Gummi war denke ich ist alles ok. Beim Ov kommt nur eine Risiko zustande wenn Blut im Spiel war. Trotzdem würde ich eine Aidshilfe oder einen Schwerpunktarzt aufsuchen.
     
  6. kopfkino2011

    kopfkino2011 Neues Mitglied

    Danke für deine Antwort, das werd ich auf jeden fall machen. Ich komm mir so dumm vor, das ich es überhaupt gemacht hab. Aber naja ich denke hinterher sind hier einige schlauer.. Danke das es Menschen wie dich gibt, die ihren Sonntag damit verbringen auf Forenbeiträge von typen wie mir zu reagieren..

    lg
     
  7. kopfkino2011

    kopfkino2011 Neues Mitglied

    nachtrag..3 wochen nach dem RK

    Seit einigen tagen habe ich wieder spürbar mehr Gliederschmerzen (und zwar in allen Gliedern, von den Zehen bis zur Schulter) und fühle mich sehr schlapp, gähne den tag über immer wieder und bin ständig müde, teilweise penne ich abends einfach so vor dem tv ein obwohl ich ausreichend schlaf hatte. Ich weiß das klingt jetzt alles nicht unbedingt bedrohlich oder so, aber ich habe eben auch viel gelesen über dieses ganze sich-verrückt-machen oder symptom-googeln.. Ich weiß echt nicht ob ich mich jetzt grad total verrückt mache weil ich weiß, dass es im moment noch keine aussage-kräftigen Tests für mich gibt und mich daher selbst unter psychostress setze und jeden tag überprüfe ob sich irgendwelche Symptome verbessert haben oder abgeklungen sind etc. Ich bin eigentlich total stark, ich arbeite in einem harten beruf und würde behaupten ich kann psychisch echt was ab und bin sehr belastbar, daher passt es überhaupt nicht zu mir, dass ich mir irgendwas einrede und daher nun symptome zeige die nur aus meinem Kopfkino resultieren. Ich hab zum ersten mal in meinem leben echte angst und ich traue mich mit niemandem darüber zu reden, daher schreibe ich wieder hier. Diese gelenkschmerzen machen mich verrückt, woher kommt das blos? Ich hatte das von anfang an, also seit dem morgen danach aber da nur in den handgelenken, dann war es zwischenzeitlich wieder fast weg, jetzt im moment ist es wieder sehr akkut. Ich merke das bei jeder Bewegung, vor allem morgens beim aufstehen merke ich es in den kniekehlen, die finger und die hand-, ellenbogengelenke schmerzen den ganzen tag, nie so stark das man deshalb irgendetwas nicht machen könnter oder so, aber dennoch so stark das ich es ununterbrochen merke. Ihr wisst ja selbst, dass man nach so kurzer zeit (RK 03.04.2011) sowieso noch nirgendwo Sicherheit bekommt bzw. aaussagekräftige Tests machen kann. Meine Frage bezüglich der ersten Einschätzung von niemehrwieder aus diesem Thread ist: Gibt es Fälle wo andere Betroffene über Gelenkschmerzen und Schlappheit klagen und am Ende ist das alles nichts außer psychosomatischer-panikmache an sich selbst ? Oder besteht mittlerweile ein begründeter Grund zur Sorge? Ich meine natürlich besteht dieser immer nach jedem RK, aber ich will einfach noch nicht aufgeben, ich will wieter galuben können, aber dazu bedarf es einer Erklärung für diese verdammten Gliederschmerzen, die sich nicht aufHIV zurückführen lässt. Das Internet ist in der Hinsicht echt keine Hilfe, wenn immer ich da schaue und ich machs ja kaum noch, lande ich wieder bei dieser verdammten "54% aller betroffenen beklagen Gliederschmerzen nach der Infektion tabelle" mfg kopfkino
     
  8. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Re: nachtrag..3 wochen nach dem RK

    Man muss solche Statistiken natürlich lesen können.

    Da steht, dass 54% der Betroffenen über Gliederschmerzen klagten - das heißt 54% der Menschen, bei denen letztlich eine Infektion festgestellt wurde, erinnerten sich nachträglich daran, Gliederschmerzen gehabt zu haben.

    Es steht aber nicht drin, dass 54% der Menschen, die einen Risikokontakt hatten, auch positiv getestet wurden.

    Es steht auch nicht drin, dass 54% der Menschen, die Gliederschmerzen haben, positiv sind.

    Eigentlich steht gar nichts in dieser Tabelle drin, außer: »Ich mach Dich verrückt«.
     
  9. kopfkino2011

    kopfkino2011 Neues Mitglied

    Danke für deine aufmunternenden Worte. Sicher hast du Recht, diese Statistiken richtig zu interpretieren bleibt dem "panischen" Auge wohl verwehrt. Ich habe heute das Ergebnis des Labortests bekommen, es war negativ und obwohl mir und auch der netten Frau vom Gesundheitsamt nat. klar ist, dass dieses Ergebnis noch nicht aussagkräftig ist, so gibt es dennoch vorerst Grund nicht weiter in Lethargie zu verfallen. Sie sagte sie hätten grad eine Fortbildung gehabt in der es thematisch darum ging, das man in vielen Fällen schon nach 20 Tagen eine relativ hohe Treffsicherheit mit dem dort durchgeführten Labortest hat. Das heißt, sie hat mich darin bestätigt, das meine Sorgen unbegründet sind, denn zum einen stufte sie meinen RK nach meiner detailierten Schilderung als "sehr unwarscheinlich" ein was das Risiko einer Infektion betrifft. Außerdem sagte sie mir, dass der Labortest nat. erst nach 3 Monaten als absolut sicher gilt, ich aber mit an Sicherheit angrenzender Warscheinlichkeit davon ausgehen darf, das sich das heutige Ergebnis dann bestätigen wird. Ich werde also in 2 Monaten den nächsten Test machen und wenn sich dieser ebenfalls als negativ herausstelt, dann ist dieser Alptraum endlich zuende. Nichts desto trotz, haben mir die letzten Wochen die Augen geöffnet und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich mich (bin selbst Sozialarbeiter) ehrenamtlich für die Kölner Aidshilfe engagieren werde, weil ich am eigenen Leib gemerkt habe, wie wichtig jedes zusätzliche Engagement ist. An dieser Stelle mein großes Dankeschön an alle die sich in diesem Forum engagieren und Hilfe leisten!
     
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