HIV & AIDS Informationen

Die unabhängige Informationsplattform HIV-Symptome.de bietet seit fast 3 Jahren (Stand: Juli / 2010) stets aktuelle Informationen über HIV Anzeichen und Aids Symptome, über die Krankheitsbilder selbst, die Übertragung des HI-Virus sowie über die Behandlung einer HIV-Infektion (vgl. Thema "Ansteckung"). Sie dient der HIV-Prävention und ist der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Insbesondere bieten wir unseren Besuchern informative Artikel rund um das HI Virus sowie die Möglichkeit in unserem Diskussionsforum über diverse relevante Themen zu diskutieren. Hier beantworten wir auch gerne Ihre Fragen. Die Beantwortung erfolgt persönlich durch Community Mitglieder, durch unser Moderatoren-Team und unsere Administratorin Marion. In unserem Forum bekommt man daher i.d.R. innerhalb von wenigen Minuten eine qualifizierte Antwort.

Häufige Fragen zu HIV und AIDS

Wir haben nachfolgend einen "Häufige Fragen" Bereich integriert, der vorab schon ein paar Informationen preisgibt. Die untenstehenden Fragen rund um das Virus und die Infektionsmöglichkeiten sind ein kleiner Auszug der am häufigsten gestellten Fragen in unserer Community:

Was ist Aids?
Was ist HIV?
Was bedeutet HIV positiv?
Ist Aids heilbar?
Wie kann ich mich vor einer HIV-Infektion schützen?
Wie wird das HI Virus übertragen?
Habe ich mich mit HIV infiziert?
Kann man durch Selbstbefriedigung HIV bekommen?
Kann Masturbation durch den Partner eine HIV-Infektion hervorrufen?
Gibt es ein HIV-Virus?

Diese FAQ beantworten die häufigst gestellten Fragen. Weitere, detaillierte Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten sowie in unseren Buchtipps.

HIV Info Spezial: Übertragung

HIV PEP - Postexpositionsprophylaxe bei Risikokontakt

In unserer Community werden wir immer wieder gefragt, wie wahrscheinlich die Übertragung einer Infektion mit dem HI Virus bei bestimmten Körperflüssigkeiten oder in diversen Situationen ist. Wir haben daher die häufigsten Fragen zur Übertragung von HIV im folgenden für Sie zusammen gefasst:

Beissen / Biss » Blut » Küssen » Lusttropfen » Nadelstiche » Oral » Petting » Schmierinfektion » Speichel » Urin

Wichtiger Hinweis: Sofern Sie einen akuten Risikokontakt (RK) hatten und dieser weniger als 72 Stunden zurück liegt (idealerweise maximal 24 Stunden), so können Sie unter ärztlicher Aufsicht eine sogenannte Postexpositionsprophylaxe (PEP) durchführen lassen. Im Rahmen der PEP werden Medikamente eingenommen, um die Infektionswahrscheinlichkeit nachträglich massiv zu senken und die Gefahr einer Infektion im Nachhinein massiv zu senken.

HIV Factsheet

PDF Download kostenlosUnsere aktuellste Publikation ist das HIV Factsheet Ebook. Die kostenlose PDF-Datei enthält auf insgesamt 26 DIN A4 Seiten wertvolle Informationen rund um HIV und AIDS. Neben Informationen, die der Allgemeinbildung zuträglich sind, fließen auch viele Fakten, wissenschaftliche Details und aktuelle Forschungsergebnisse in das Ebook mit ein. Unser HIV Factsheet eignet sich daher nicht nur für die Lehre in Schulen und anderen Bildungsstätten, sondern beinhaltet alle Informationen, die eigentlich jedermann über das Hi Virus, die Infektion, den Schutz davor und über Krankheitsverlauf und Behandlung wissen sollte. Desweiteren werden alle gängigen Testverfahren erklärt und eine Vielzahl statistischer Fakten dargestellt. Zudem beinhaltet das Factsheet Adressen von kompetenten Ansprechpartnern und Bezugspunkten für Interessierte, Patienten und Angehörige.

Das Factsheet wird kontinuierlich überarbeitet und bleibt daher immer auf dem neuesten Stand. Damit auch Sie immer über den aktuellen Status Quo informiert sind, empfiehlt es sich, unsere Factsheet Seite zu den Favoriten hinzu zu fügen.

Welt AIDS Tag

Am 01.12.2010 ist es wieder soweit. Der Welt AIDS Tag 2010 setzt weltweit ein Zeichen gegen die HIV Epidemie. Helfen Sie mit und tragen Sie die Rote Schleife (red ribbon) und zeigen Sie damit öffentlich Solidarität mit HIV positiven. Jede getragene Schleife hilft dabei, die HIV Prävention zu verbessern. Jeder einzelne von Ihnen kann damit Leben retten. Durch eine einzige, kleine Schleife.

Natürlich wäre es schön, wenn sich durch den Welt-AIDS-Tag auch einige von der Aufklärungsarbeit im Kampf gegen die HIV-Epidemie begeistern ließen. HIV Kampagnen, Vereine, Stiftungen und Organisationen weltweit suchen händeringend nach aktiven (Mit-)Helfern.

Weiterlesen: Welt AIDS Tag 2010

HIV Symptome

Die folgenden Symptome können mit einer HIV-Infektion in Verbindung stehen. Bitte beachten Sie, dass das Vorhandensein von Symptomen eine Infektion mit dem HI Virus weder bestätigen noch falsifizieren kann. Sofern Sie darüber nachdenken, ob Sie möglicherweise mit dem Virus infiziert wurden oder sofern Sie akute Symptome an Ihrem Körper beobachten können, so sollten Sie unbedingt einen HIV-Test durchführen lassen!

Eine HIV-Infektion ist in vier unterschiedliche Phasen unterteilt. Die Phasen basieren auf statistischen Erhebungen und können im Einzelfall immens abweichen. Auch die folgend beschriebene Symptomatik kann massiv von der Realität abweichen. Es gibt beispielsweise eine relativ hohe Quote von Patienten, bei denen die HIV-Infektion jahrelang unbemerkt bleibt und erst nach Vorhandensein der sog. "AIDS definierenden Erkrankungen" aufgrund des Zusammenbruchs des Immunsystems bemerkt wird.

AIDS sowie HIV-Symptome sowie das Fortschreiten der Erkrankung sind den folgenden Phasen zuzuordnen:

Akute Phase - die akute Phase tritt 2-6 Wochen nach der Infektion ein. Hier, wie auch bei allen anderen Phasen können Symptome vorhanden sein - müssen aber nicht. So unterschiedlich wie das Immunsystem ist auch die Reaktion auf den Angriff des HI Virus. Trotzdem sind in dieser Phase die meisten Symptome vorhanden sind.

Latenzphase - je nach Patient von Monaten bis hin zu mehr als 10 Jahren nach der Infektion mit dem HI-Virus. Die auftretenden Beschwerden bleiben meist nur eine begrenzte Zeit.

Aids Related Complex (ARC) - die selben Beschwerden wie in der o.g. Phase treten auf - bleiben jedoch bestehen.

AIDS - die Diagnose "AIDS" wird bei Vorhandensein des sog. AIDS Vollbilds gestellt. Hier treffen opportunistische Infektionen aufeinander und bekämpfen das Immunsystem. Das Fortschreiten der Krankheit wird mit Hilfe der T-Zellen (Anm. d. Red.: T-Helfer-Zellen) bestimmt.

HI Virus - Ursprung von HIV & AIDS

HI VirusDas HI Virus ist ein äußerst komplexes Virus. Es wurde erstmals in den 90er Jahren entdeckt. Der Virenstamm HIV-1 wurde 1983, HIV-2 drei Jahre später, also 1986 entdeckt und klassifiziert. Das Virus stammt laut geltender Lehrmeinung vom Affen ab, beziehungsweise wurde vom Affen auf den Menschen übertragen. Die medizinische Instanz, das International Committee on Taxonomy of Viruses - zu deutsch "Internationales Komitee für die Taxonomie von Viren" - hat mit seiner Empfehlung zur Bezeichnung des Virus im Jahre 1986 dazu beigetragen, dass die früheren nicht einheitlichen Bezeichnungen Aids-assoziiertes Retrovirus (ARV), Humanes T-Zell-Leukämie-Virus III (HTLV-III) und Lymphadenopathie-assoziiertes Virus (LAV) einheitlich unter dem Oberbegriff "HIV" zusammengefasst sind. Seit Jahrzehnten wird die Forschung im Bereich der HIV Virologie massiv voran getrieben. Trotz unentwegter Suche nach einem Impfstoff gegen HIV oder gar nach einem generellen Heilmittel sind die Wissenschaftler bisher leider nicht fündig geworden. Die Komplexität des Virus impliziert, dass es kontinuierlich mutiert. Dies führt zu einer nicht statischen Oberflächenstruktur und verkompliziert daher die Chance auf einen baldigen Sieg im Kampf gegen AIDS..

Auch, wenn der große Durchbruch im Kampf gegen das HI Virus noch nicht erfolgt ist (vgl. "HIV Heilung"), so gibt es eine Vielzahl von Behandlungsmethoden. Diese Form der medizinischen Behandlung führt zwar nicht zu einer kompletten Elimination des HI Virus im Blut des Patienten, aber sie kann die Vermehrung des Virus verlangsamen und stoppen. Diese Vorgehensweise verlangsamt den (wahrscheinlichen) Ausbruch von AIDS.

Ist ein Patient bereits an AIDS erkrankt, so wird er i.d.R. immer mehr mit den Folgeerscheinungen des immens geschwächten Immunsystems zu kämpfen haben. Es treten vermehrt Krankheitsbilder und Folgeerkrankungen wie: auf. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein AIDS-Patient einer dieser Erkrankungen erliegt, ist leider immer noch sehr hoch.

Dennoch kann heutzutage - wie bereits oben bekräftigt - sehr viel dafür getan werden, dass der Infizierte ein langes, möglichst beschwerdefreies Leben leben kann.

Zudem gibt es deutliche Fortschritte in der Forschung. So könnte in der Zukunft ein HIV Impfstoff oder gar eine Anti HIV Pille zur Verfügung stehen. Eine weitere, sehr erfolgsversprechende, aber ebenfalls präventive Maßnahme stellt das Tenofovir Vaginalgel dar. Der bahnbrechende Durchbruch blieb aber auch im Jahre 2010 in diesem Bereich der Forschung bisher aus.

AIDS-Test

HIV Test im LaborAuf unseren Seiten werden Sie immer wieder die Aufforderung lesen, einen AIDS-Test zu machen, wenn man sich nicht "ganz sicher" sein kann, ob man mit HIV infiziert ist, oder nicht. Selbst wenn man scheinbar noch nie einer Infektionsgefahr ausgesetzt gewesen ist, gibt es ein Restrisiko, das HI-Virus in sich zu tragen ohne, dass man es bemerkt!

Wir appellieren daher an Ihre Vernunft. Die letztendliche Entscheidung müssen Sie fällen. Die Informationen und Tipps auf unserer Webseite können Ihnen die Entscheidung ggf. etwas erleichtern. Wir haben für Sie die verbreiteten Testmethoden analysiert und einige weiterführende Informationen zusammen gestellt. Nachfolgend finden Sie daher detaillierte Informationen zu den Testverfahren, deren Ablauf und Kosten sowie über die optimalen Ansprechpartner.

Aidstest Methoden

Es gibt einige unterschiedliche Methoden, um einen Aidstest bzw. einen HIV-Test duchzuführen. Die Wahl der Methode ist meist abhängig von der aktuellen Situation und dem Hintergrund der potentiellen Infektion.

Ein "normaler" Aidstest wird mittels zweier Methoden durchgeführt. Zu aller erst wird ein sogenannter ELISA Test durchgeführt. Dieser Test ist ein Suchtest - er besitzt also eine sehr hohe Empfindlichkeit. Das elementare Problem hierbei ist, dass der ELISA-Test umso zuverlässiger wird, je später er nach der möglichen Infektion durchgeführt wird. Grundsätzlich geht man davon aus, dass der ELISA-Test erst nach mindestens 12 Wochen nach dem Risikokontakt als "sicher" gilt. Sofern dieser einen positiven Serostatus angibt, so wird - unter professionellen Bedinungen - immer noch ein Western blot Test gemacht, bevor eine Aussage dazu getroffen werden kann, ob der Patient wirklich HIV positiv ist. Der Western blot Test führt dazu, dass die Ergebnisse verifiziert oder falsifiziert werden können. Durch die Kombination beider Testverfahren können falsch positive sowie falsch negative Ergebnisse weitestgehend ausgeschlossen werden.

Abgesehen von den obigen Methoden, ist der sog. PCR Test besonders hervorzuheben. Dieser hat den Vorteil, dass er bereits kurz nach der Infektion durchgeführt werden kann und auch schnell relativ sichere Ergebnisse anzeigt.

Einen HIV Heimtest können wir nicht empfehlen. Heimtests erfolgen nicht, wie vom Gesetzgeber gefordert, erst nach einer vorherigen ärztlichen Beratung. Die medizinische Aufklärung rund um den HIV Schnelltest für zuhause, die Test-Methode und die Interpretation der Ergebnisse ist aus mehreren Gründen indiziert: Nicht selten kommt es bei Selbsttests zu Anwendungsfehlern bei der Durchführung. Ein HIV-Test sollte daher entweder beim Arzt (wird von jedem Hausarzt angeboten) oder beim Gesundheitsamt erfolgen. Hier wird gewährleistet, dass der Patient im Vorfeld von einer medizinisch versierten Person aufgeklärt, der Test unter kontrollierten Bedingungen durch eine Fachperson durchgeführt und die Ergebnisse entsprechend professionell vermittelt werden. Zudem ist beim Arzt gewährleistet, dass ein positives Testresultat nicht ohne vorherigen Bestätigungstest (meist Western blot Test) an den Patienten übermittelt wird.

HIV Behandlung

HIV MedikamenteDie Behandlung von HIV positiven Patienten ist äußerst vielseitig. Man kann sogar sagen, dass sie so differenziert erfolgen muss, wie die Kombination aus menschlicher Individualität und den Ausprägungen der unterschiedlichen Erkrankungen es erfordern. Das Komplexe an der medizinischen Komponente ist, eine für den Patienten ideale und vor allem verträgliche Strategie zu entwickeln. Der Patient jedoch hat hier die zentrale Schlüsselrolle inne. Oftmals haben Patienten Angst davor mit den Ärzten offen über die Probleme zu sprechen, die die Infektion mit sich bringt.

Gerade unangenehme Themen wie sexuelle Dysfunktion oder erektile Dysfunktion, aber auch sozial eher kommunizierte Themen wie Brechreiz oder Durchfall werden deshalb - in dieser Extremsituation - eher verschwiegen. Nur ein funktionierendes Team bestehend aus Arzt und Patient hat daher eine gute Chance, bestmöglich Herr über die Situation zu werden.

Hierfür muss aber eine enge Vertrauensbeziehung zwischen Arzt und Patient aufgebaut und gepflegt werden. Vielen Patienten fällt dies umso leichter, je mehr fundiertes Know-How sie rund um den Themenkomplex besitzen. Aus diesem Grunde haben wir exklusiv für diese und ähnliche Situationen ein Forum eingerichtet.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an den Unternehmer Christoph Gröner für die großzügige Unterstützung unserer Informations- und Präventionstätigkeiten!

HIV-Test

HIV-Test

Ein HIV-Test ist immer ratsam und insbesondere, wenn:

  • Sie Kontakt mit Körperflüssigkeiten Dritter hatten
  • Sie einer gefährdeten Berufsgruppe oder Konsumentengruppe angehören
  • Sie erste Symptome bei sich beobachen (Achtung: HIV ist in jedem Stadium ansteckend!)
Weitere Informationen zum HIV-Test

HIV Community

Viele Informationen. Viele Fragen. Viel Aufklärungsbedarf.

Unser Ziel ist es, unsere Hilfe Seite hiv-symptome.de zu einer reichhaltigen und informativen Wissens-Datenbank auszubauen. Aus diesem Grunde haben wir eine Community ins Leben gerufen. Unsere Foren sind spamfrei und moderiert.

Ihr könnt also sicher sein, dass ihr eine Antwort auf Eure Fragen bekommt!

Hier geht es direkt in unsere HIV Community!

HIV / AIDS Forum

Sie haben Fragen? Sie sind auf der Suche nach Gesprächspartnern? Dann besuchen Sie doch einfach unser HIV-Forum!

Aktuelle Publikation

Unsere aktuelle Publikation, das kostenlose HIV Factsheet (PDF | 448kb), ist ein Kompendium mit über 26 DIN A4 Seiten Informationen zum Themenkomplex HIV & AIDS.

HIV Factsheet

Kondome schützen!

Jetzt vorsorgen: nur Kondome schützen beim Akt zuverlässig vor einer HIV-Infektion. Kondome sind günstig, leicht anzuwenden und es gibt sie auch in "gefühlsecht"!

Kondome

Buchvorstellung: "Endlich mal was Positives"

Endlich mal was Positives

Unser Community Mitglied Matthias lebt seit 15 Jahren mit der Diagnose "HIV positiv". Sein Buch schildert den Alltag mit dem HI-Virus, gibt Infizierten Kraft und hilft dabei, Nicht-Infizierte wach zu rütteln.

Unser Lesetipp für alle Interessierte!

HIV Literatur

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Letzte Aktualisierung: 27.07.2010