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Schlafstörungen

Schlafst√∂rungen sind weitverbreitete Probleme, die auf vielerlei Gr√ľnde zur√ľckgef√ľhrt werden k√∂nnen. Grunds√§tzlich kann ein ungem√ľtlicher und gest√∂rter Schlaf sowohl √§u√üerliche als auch innerliche Faktoren aufweisen, etwa L√§rm oder Stress. Dar√ľber hinaus werden die Ursachen in prim√§re und sekund√§re Insomnie unterteil. Die Parasomnie, bei der w√§hrend des Schlafs Ursachen auftreten, wird den sekund√§ren, innerlichen Ursachen zugeschrieben. Die prim√§re Insomnie ist dadurch zu charakterisieren, dass keine konkreten Ursachen gefunden werden k√∂nnen. Dennoch ist es stets wichtig, zun√§chst zu versuchen, die Ursachen f√ľr die Schlafst√∂rungen ausfindig zu machen. Sobald man dies getan hat, kann man etwa selbst Abhilfe schaffen oder sich in professionelle H√§nde begeben, die als Hilfestellung dienen.

Durch jahrelange Erfahrung, die Mediziner und Experten der Schlafforschung bzw. Schlafforschungsmedizin in der √§lteren und j√ľngeren Vergangenheit gesammelt haben, k√∂nnen solche St√∂rungen heutzutage sehr einfach erfasst und meist auch z√ľgig behoben werden. Sobald man die Schlafst√∂rungen erfasst hat, kann man diese auf verschiedene Arten und Weisen behandeln. Auch gibt es spezielle Therapiearten, durch die man die M√∂glichkeit hat, den St√∂rungen nachhaltig entgegenzuwirken und dieses Problem der Vergangenheit zuzuschreiben. Nat√ľrlich gilt dies stets nur, wenn die Ursachen nicht der prim√§ren Insomnie zuzuordnen sind, sondern der erworbenen sekund√§ren. Allerdings h√§ngt der Erfolg diverser Therapiema√ünahmen auch stark vom genauen St√∂rungs- bzw. Krankheitsbild ab. Schlie√ülich verlaufen nicht alle Krankheiten dieser Art identisch ab.

Schlafstörungen Ursachen

Schlafstoerungen Ursachen + SymptomeEs gibt verschiedene Ursachen f√ľr Schlafst√∂rungen, die man in innerliche und √§u√üerliche Faktoren unterteilt. Sie alle geh√∂ren zur erworbenen Insomnie Zu den innerlichen Ursachen geh√∂ren mitunter Krankheiten oder Ver√§nderungen von Organen wie eine Herzinsuffizienz oder eine vergr√∂√üerte Vorsteherdr√ľse. Ebenso kann eine Schilddr√ľsen√ľberfunktion zu einem unerholsamen Schlaf f√ľhren. Auch ein Fehlverhalten der inneren Ruhe, vor allem beim Jetlag, in manchen F√§llen aber auch bei der Uhrumstellung von Winter zu Sommer oder Sommer zu Winter kann es zu Schlafst√∂rungen kommen. Dar√ľber hinaus sorgt die Einnahme mancher Medikamente daf√ľr, dass Menschen unter Schlafmangel leiden.

Ebenso spielen Depressionen hierbei eine wichtige Rolle, da die innere Ruhe fehlt, ein √úberwiegen des cholinergen Systems oder ein Funktionsmangel beim Einsetzen des REM-Schlafes vorhanden sein k√∂nnen. Stress wirkt sich h√§ufig auf den Schlaf negativ aus und f√ľhrt zu entsprechenden St√∂rungen, weil man √ľber die t√§glichen Anforderungen im beruflichen und sozialen Umfeld nachdenkt, sich √ľberfordert und dennoch hellwach f√ľhlt, um selbst in ruhigen Momenten den Anforderungen gerecht werden zu k√∂nnen. Abgerundet werden s√§mtliche erwiesene Ursachen sekund√§rer Insomnie durch Substanzen, die man einnimmt in Form von Alkohol und Koffein oder Drogen wie Kokain und Crystal Meth.

Die Parasomnie beinhaltet als Ursachenfeld etwa Albtr√§ume, Bettn√§sse und Schlafwandel oder auch Schlaftrunkenheit und Atemst√∂rungen, welche h√§ufig zum Schnarchen f√ľhren. √Ąu√üerliche Ursachen f√ľr Schlafst√∂rungen sind vor allem L√§rm, etwa durch das Schnarchen des Bettpartners, den Verkehr, Nachbarn oder technische Ger√§te in der Umgebung des Schlafplatzes.

Schlafstörungen Symptome

Ebenso wie es zahlreiche verschiedene Ursachen f√ľr Schlafst√∂rungen gibt, findet man auch verschiedene Symptome vor. Hierzu geh√∂ren als Leitsymptom die fehlende Erholung bzw. weiterhin vorhandene oder durch den Schlaf entstandene M√ľdigkeit sowie eine fehlende Konzentration und Aufmerksamkeit w√§hrend des Alltages. Auch Angst, schlechte Laune und Gereiztheit k√∂nnen als Symptome f√ľr Schlafst√∂rungen auftreten. Symptome, die aufgrund von Atemst√∂rungen w√§hrend des Schlafs auftreten, sind u. a. Schnarchen und Herz-Kreislauf-Probleme, etwa aufgrund von Sauerstoffmangel.

Schlafstörungen Diagnose

Dank der weitreichenden Entwicklung der Schlafforschung besteht heutzutage die M√∂glichkeit, Schlafst√∂rungen auf verschiedene Arten und Weisen zu diagnostizieren, je nachdem, welche Ursachen f√ľr sie erkannt werden.

Eine Variante der Diagnose ist die apparative Untersuchung von Betroffenen im Schlaflabor. Diese kommt ebenso wie die nichtapparative Untersuchung, bei der Frageb√∂gen ausgef√ľllt werden, bei sekund√§ren Ursachen zum Einsatz. Dabei werden die elektrischen Aktivit√§ten des Gehirns w√§hrend der Schlafzeit, aber auch das Herz und Blut sowie die K√∂rpertemperatur untersucht. So k√∂nnen etwaige Ursachen f√ľr die Schlafst√∂rungen aufgefunden werden.

Bei Ursachen, die während des Schlafes entstehen, können der Atemrhythmus und Atemfluss sowie Bewegungen des Körpers untersucht werden, um zu einer möglichen Diagnose zu kommen. Diese Diagnosemöglichkeiten beziehen sich stets auf die innerlichen, sekundären Ursachen. Die äußerlichen Ursachen können bei der betroffenen Person zwar diagnostiziert, jedoch nicht medizinisch direkt geheilt werden.

Schlafstörungen Therapie / Behandlung

Man kann, je nachdem welche Diagnose vorliegt, unterschiedliche Behandlungs- und Therapiem√∂glichkeiten f√ľr sich nutzen. Bei Substanzen etwa wie Alkohol und Koffein sollte man Entw√∂hnungstherapie in Anspruch nehmen. Stress l√§sst sich ebenfalls Therapien minimieren durch Antistresstraining. Depressionen m√ľssen, sofern sie schwerer Natur sind, meist mit Medikamenten behandelt werden. Dabei kommen neben Antidepressiva auch Lithiumsalze und Trazodon zum Einsatz.

Schilddr√ľsen√ľberfunktionen k√∂nnen durch Tabletten geheilt werden. Ebenso l√§sst sich das Herz, sofern dies eine Ursache f√ľr Schlafst√∂rungen ist, durch entsprechendes Training st√§rken. Am meisten genutzt bei Schlafst√∂rungen werden allerdings Schlaftabletten. Diese enthalten Substanzen wie Hypnotika und Benzodiazepine.

Schlafstörungen Verlauf

Um den genauen Krankheitsverlauf zu verstehen, muss man zunächst die verschiedenen Phasen des Schlafes bei Menschen, die nicht unter Schlafstörungen leiden, analysieren. Die Phasen unterteilen sich der Reihenfolge nach in Einschlafphase, Phase des leichten Schlafes, Tiefschlafphase und Phase des REM-Schlafes. Sobald eine Schlafstörung auftaucht, verläuft mindestens eine der Phasen nicht optimal. Viele Menschen haben Probleme mit dem Einschlafen aufgrund der genannten Ursachen. Dies kann der einzige Punkt des Krankheitsverlaufes sein. Doch in der Regel verlaufen auch die anderen Schlafphasen schlecht, sollte man bereits Probleme mit dem Einschlafen haben.

Der leichte Schlaf kann durch L√§rm stark beeinflusst werden und der tiefe Schlaf durch Albtr√§ume oder Atemst√∂rungen. Bei vielen Menschen weist auch der REM-Schlaf mangelnde Qualit√§t auf, was die Schlafst√∂rungen besonders schwer zu diagnostizieren und behandeln l√§sst. Der REM-Schlaf umfasst die Phase, in der man schnelle Augenbewegungen bei schlafenden Personen erkennt, ist von seiner Definition her umstritten. Viele Schlafforscher sagen, dass durch einen Qualit√§tsmangel beim REM-Schlaf am Tag vermehrtes Hungergef√ľhl und eine gesteigerte Libido auftreten. Die Triebregulierung geh√∂rt demnach ebenso zu den Funktionen wie Informationsverarbeitung, die Verinnerlichung von Lernprozessen und Stressbew√§ltigung. Sollte der REM-Schlaf gest√∂rt sein, hilft daher etwa auch kein Anti-Stress-Training. Menschen mit Schlafst√∂rungen haben h√§ufig das Problem, dass sie zu fr√ľh in die Phase des REM-Schlafes treten und so etwa mitten in der Nacht aufwachen, da die Phase entsprechend fr√ľher beendet ist.

Schlafstörungen Vorbeugen

Um den St√∂rungen des Schlafes vorzubeugen, sollte man, sofern eine Drogenentw√∂hnung oder Meidung derselben nicht hilft und Drogen nicht f√ľr die Erkrankung zust√§ndig sind, die Schlafhygiene verbessern. Zu dieser geh√∂ren u. a. die Gestaltung der Schlafumgebung, das Erstellen und Umsetzen von Schlafritualen und Entspannungstechniken, die den K√∂rper beruhigen sollen. Auch das Vermeiden von lauten Ger√§uschen in der Schlafumgebung durch das Schlie√üen der Fenster und Abstellen elektronischer und sonstiger Ger√§te werden der Schlafhygiene zugeordnet. Ebenso k√∂nnen dauerhafte Depressionen, Angstzust√§nde und Stress durch passende Trainingseinheiten fr√ľhzeitig die Weichen f√ľr einen ungest√∂rten und erholsamen Schlaf stellen.

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Dieser Artikel wurde von Marion zuletzt √ľberarbeitet am: 12. Oktober 2020.
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