Magen Darm Grippe

Die Magen-Darm-Grippe wird medizinisch als Gastroenteritis bezeichnet und lautet im Volksmund auch häufig Brechdurchfall. Mit der echten „Grippe“ hat die Magen-Darm-Grippe selten etwas zu tun, bei dem Krankheitsbild handelt es sich um Erbrechen und Durchfall. Befallen werden können alle, von Kindern bis zu Erwachsenen. Gerade auch in den ärmeren Ländern, wie zum Beispiel Afrika, wenn die Magen-Darm-Grippe nicht richtig behandelt werden kann, kann diese auch durchaus zum Tode führen.

Die Erkrankung hat viele Ursachen, die häufigste sind Viren, die in den Magen-Darm-Trakt eindringen. Aber auch Bakterien können der Auslöser für die Erkrankung sein. Die Diagnose sollte immer durch einen Arzt gestellt werden, denn die Therapie richtet sich nach dem Auslöser der Erkrankung. Eine Magen-Darm-Grippe verläuft in aller Regel innerhalb von einem bis zu drei Tage und relativ harmlos. Neben dem Erbrechen und Durchfall haben die Betroffenen häufig auch Kopfschmerzen und Fieber.

Magen Darm Grippe Ursachen

Magen Darm Grippe Symptome / UrsachenEine Magen-Darm-Grippe kann sehr vielfältige Auslöser haben. So sind häufig Viren wie Rotaviren oder Noroviren die Auslöser. Diese können vor allem auch im Essen, aber auch auf den Griffen von Einkaufswagen im Supermarkt vorkommen. Aber auch Bakterien wie zum Beispiel Salmonellen, die vor allem im verdorbenen Essen zu finden sind, können den Magen-Darm-Trakt befallen und den Brechdurchfall auslösen. Nicht so bekannt ist der Auslöser der physiokalischen Einwirkung von Aussen. Kommt ein Betroffener mit einer erhöhten Radioaktivität in Verbindung, kann diese ebenfalls die Symptome einer Magen-Darm-Grippe auslösen, wie zum Beispiel bei einer Chemotherapie.

Magen-Darm-Grippe Symptome

Die Betroffenen einer Magen-Darm-Grippe werden als erstes, wenn Sie sich mit Viren oder Bakterien infiziert haben, ein Unwohlsein spüren, das nach einiger Zeit zum Erbrechen führen wird. Dies ist die natürliche Abwehrhaltung des Körpers, der die krankmachenden Viren und Bakterien so schnell wie möglich loswerden will. Nach einiger Zeit, wenn die Viren und Bakterien weiter in den Darmtrakt gewandert sind, beginnt auch der Durchfall.

Erbrechen und Durchfall können, je nach Schwere des Befalls, von einem Tag bis zu drei Tage anhalten. Nach dieser Zeit sollte die Magen-Darm-Grippe wieder überstanden sein. Manchmal geht die Grippe auch mit Fieber und Kopfschmerzen sowie allgemeinem Unwohlsein und Gliederschmerzen, in Folge des Fiebers, einher.

Magen Darm Grippe Diagnose

Sollte die Erkrankung nach zwei Tagen nicht von alleine wieder abklingen, sollte der Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen. Denn sind gefährliche Erreger im Spiel, muss der Betroffene von einem Arzt behandelt werden. Dieser erkennt zum Beispiel durch eine Stuhlprobe, ob vielleicht Salmonellen die Magen-Darm-Grippe ausgelöst haben und kann sodann entsprechend handeln. Ältere Menschen und kleine Kinder und Babys sollten dem Arzt jedoch direkt vorgestellt werden, damit einem eventuellem Wasser- und Elektrolytverlust mit einer Infusion entgegen gewirkt werden kann. Gerade wenn die gefährlichen Noroviren mit im Spiel sind, kommt es zu einem gefährlichen Wasserverlust im Körper, den ältere Menschen und Babys kaum alleine auffangen können.

Magen Darm Grippe Therapie / Behandlung

Normalerweise heilt eine Magen-Darm-Grippe ebenso spontan, wie sie aufgetreten ist. Die Gabe von Medikamenten ist in den ersten zwei Tagen nicht erforderlich. Erst wenn nach dieser Zeit keine Besserung eingetreten ist, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Ansonsten kann der Betroffene viel selbst tun, damit es ihm wieder besser geht. Vor allem sollte man umgehend Bettruhe einhalten und viel trinken. Die Getränke können dem Betroffenen in Form von Wasser oder ungesüßtem Schwarztee gereicht werden.

Fühlt sich der Betroffene wieder etwas besser, kann er leichtes, für den gereizten Magen gut verträgliches Essen, zu sich nehmen. Es gibt hier viele Hausmittel der Großmütter, wie zum Beispiel geriebener Apfel mit gekochten und zerstampften Kartoffeln, oder gemeinsam gekochte Möhren und Kartoffeln, die zerstampft gereicht werden. Angereichert werden sollten diese Gerichte mit ein wenig Salz, damit der Betroffene auch seinen Salzhaushalt wieder in geregelte Bahnen bringen kann.

Magen Darm Grippe Verlauf

Eine Magen-Darm-Grippe tritt spontan auf. Da der Betroffene sich mit Bakterien oder Viren infiziert hat, die meistens über den Mund in den Magen gelangen, beginnt die Magen-Darm-Grippe auch meistens mit Übelkeit und Erbrechen, da der Körper versucht, die Erreger so schnell wie möglich wieder los zu werden. Ein paar Stunden später, wenn die Erreger ihren Weg in den Darmtrakt gefunden haben, beginnt unter Umständen sodann der Durchfall. Auch kann der Betroffene unter Fieber leiden, dies ist aber nicht immer der Fall bei einer Magen-Darm-Grippe.

Nach spätestens zwei Tagen tritt sodann Besserung ein, der Betroffene muss nicht mehr erbrechen und auch der Durchfall hört auf. Hält der Brechdurchfall jedoch länger als zwei Tage an, können auch schwerere Erreger, wie zum Beispiel eine Salmonellenvergiftung dahinter stecken. Dann kann die Magen-Darm-Grippe unter Umständen auch länger dauern und schwerer verlaufen. Ist dies der Fall, sollte der Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen, damit er medikamentöse Hilfe bekommt.

Magen Darm Grippe Vorbeugen

Der Magen-Darm-Grippe kann man auf jeden Fall vorbeugen, aber es ist leider nicht einfach. Denn selbst bei größten Hygienemaßnahmen kann man sich immer mit Viren oder Bakterien anstecken. Auf jeden Fall sollte man darauf achten, dass leicht verderbliche Speisen immer nur frisch genossen werden. Obst, Gemüse und Salat muss vor dem Essen immer gut vorbereitet und gewaschen werden. Fleisch und Fisch sollte immer gut gekocht oder gebraten werden und bei ungekochten Süßspeisen sollte man darauf achten, dass keine rohen Eier verwendet werden.

Ist bereits ein Familienmitglied an der Magen-Darm-Grippe erkrankt, sollte man sich einmal mehr die Hände waschen, denn die ansteckenden Viren und Bakterien sitzen nicht nur im Essen, sondern vor allem auch auf Türklinken und anderen Gegenständen, die man häufig anfasst, wie zum Beispiel auch dem Telefon. Geht man zum Einkaufen, sollte man nach dem Einkauf auch sofort die Hände waschen, denn die Erreger sitzen häufig auch auf den Griffen der Einkaufswagen.

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