Karzinom

Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehrere hunderttausend Menschen an einem Karzinom. Wird ein Karzinom rechtzeitigt entdeckt und behandelt, kann es in vielen Fällen geheilt werden. Aufgrund dessen ist es von großer Bedeutung, dass auf Veränderungen des Körpers geachtet wird und die jährlichen Krebsvorsorgeuntersuchungen in Anspruch genommen werden.

Unterteilung der Karzinome

Karzinom Symptome und UrsachenDas Karzinom wird auch als maligne Neoplasie bezeichnet, da die Krebserkrankung von Deckgewebszellen in der Haut oder Schleimhaut ausgeht. Je nach Art des entarteten Epithels können die Karzinome vom Plattenepithel oder vom Drüsenepithel ausgehen. Das Plattenepithelkarzinom – auch als squamöses Karzinom bezeichnet – und das Adenokarzinom machen ca. 80 Prozent aller bösartigen Tumorerkrankungen aus.

Die verschiedenen Untergruppen bei Plattenepithel- und Adenokarzinomen können nach dem System oder Bereich eingeteilt werden, zu dem sie gehören.

  1. Karzinome des Kopf-Hals-Bereiches (Nase, Mund, Rachen, Kehlkopf, Schilddrüse und Luftröhre): Mundhöhlen-, Nasopharynx-, Oropharynx-, Hypopharynx-, Schilddrüsen-, Larynx- und Tracheakarzinom.
  2. Karzinome der Atemwege (Luftröhre und Lunge): Larynxkarzinom, Lungenkrebs, Bronchialkarzinom
  3. Karzinome des gastro-intestinalen Bereichs (Speiseröhre, Bauchspeicheldrüse, Magen, Dünn- und Dickdarm, Enddarm): Speiseröhrenkrebs, Magenkarzinom, Pankreastumor, Colonkarzinom, Analkarzinom, Kolorektales Karzinom.
  4. Karzinome der Geschlechtsorgane (Brust, Gebärmutter, Eierstöcke, Penis, Hoden und Prostata): Gebärmutterhalskrebs, Mammakarzinom, Endometriumkarzinom, Ovarialkarzinom, Hodenkrebs, Prostatakarzinom.

Die verschiedenen Karzinome der harnbildenden und harnableitenden Organe (Nieren, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre) werden auch als Urothelkarzinome bezeichnet, da deren Ausgangsort das Übergangsgewebe (Urothel) ist. Häufig auftretende Karzinome sind das Nierenzellkarzinom und das Blasenkarzinom. Auch das Herz-Kreislauf-System und das Lymphsystem können davon betroffen sein. Diese Karzinome (Leukämie, Lymphome) werden auch als hämatologische Krebsformen bezeichnet.

Selten gibt es Krebsformen, die vom Binde- und Stützgewebe ausgehen. Diese Karzinome werden als sog. neuroendokrine Tumore bezeichnet. Die häufigsten Krebserkrankungen bei Männer und Frauen sind: Prostatakarzinom, Mammakarzinom, Colon- und/oder Rektumkarzinom, Ovarialkarzinom und Lungenkrebs.

Ursachen für ein Karzinom

Ein Karzinom kann viele Auslöser haben, letztendlich sind die genauen Ursachen jedoch bis heute nicht vollständig geklärt. Es gibt jedoch einige Risikofaktoren, die die Entstehung von Karzinom begünstigen können. Neben einer genetischen Komponente können auch bestimmte Lebensweisen mögliche Ursachen sein. Hierzu zählen insbesondere Rauchen – erhöhtes Risiko für Lungen-, Zungen- und Kehlkopfkrebs – sowie ungesunde Ernährung und Alkohol, die die Entstehung von Karzinomen im Magen-Darm-Bereich fördern können. Auch Infektionen, wie z. B. Hepatitis B, können als Folgeerkrankung ein Karzinom nach sich ziehen. Hierbei sind insbesondere die Leber und Nieren betroffen.

Erkrankungen wie z. B. Colitis ulcerosa und Morbus Crohn können ein kolorektales Karzinom zur Folge haben. UV-Strahlung verursacht Hautkrebs. Damit ist nicht nur die natürliche Sonneneinstrahlung gemeint, sondern insbesondere auch die intensive UV-Strahlenbelastung durch Solarien. Aber auch eine andere Art von Strahlung kann die Bildung von Karzinomen begünstigen. Röntgenstrahlung und Strahlenunfälle in atomaren Kernkraftwerken bergen ein hohes Risiko in sich, wenn keine adäquaten Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden.

Karzinom Symptome

Die Problematik bei Karzinomen besteht darin, dass manche Arten jahrelang im Verborgenen wachsen, ohne irgendwelche Beschwerden zu verursachen. Viele Karzinome werden nur durch Zufall gefunden. Je nach Art des Karzinoms kann es jedoch Warnzeichen geben, die auf eine Krebserkrankung hindeuten können. Veränderungen der Haut im Sinne von Warzen und Muttermale können selbst überprüft werden bzw. durch die jährliche Hautkrebsvorsorge beim Dermatologen kann die Haut auf maligne Veränderungen untersucht werden. Ein Karzinom im Magen-Darm-Bereich kann sich durch Blut im Stuhl äußern. Mithilfe von FOB- oder Hämoccult-Tests kann der Stuhl auf okkultes (verstecktes) Blut untersucht werden. Diesen Test kann man selbst durchführen oder einmal jährlich bei der Darmkrebsvorsorgeuntersuchung durchführen lassen. Weitere Warnzeichen können ständige Appetitlosigkeit und ein unerklärlicher, plötzlich auftretender Gewichtsverlust sein. Zusammen mit Blässe, ständiger Müdigkeit und Blutarmut, können dies erste Anzeichen für ein Karzinom im Magen-Darm-Bereich sein.

Ein hartnäckiger Husten, ständige Heiserkeit, erschwerte Atmung, als auch blutiger Auswurf beim Husten, können auf ein Karzinom im Bereich der Atemwege hindeuten. Häufig treten hierbei auch Schluckbeschwerden auf. Ein Karzinom kann auch von außen ertastet werden. Bei Mamma- und Hodenkarzinomen bilden sich tastbare Knoten und Knötchen sowie Verdickungen unter der Haut, in der Brust und in den Hoden. Regelmäßiges Abtasten dieser Bereiche und der angrenzenden Lymphknoten in Achseln und Leisten kann selbst erfolgen bzw. durch die jährliche gynäkologische und urologische Krebsvorsorge. Auch Störungen im monatlichen Zyklus können ein Hinweis auf ein Karzinom im Bereich der Gebärmutter oder der Eierstöcke sein. Sind die Nieren betroffen, kündigt sich dies meist in Form von Blut im Urin, Störungen beim Wasserlassen sowie durch Schmerzen im Blasen- und der Nierenbereich an.

Tumormarker

Tumormarker sind messbare Substanzen im Blut, deren erhöhte Konzentration ein Hinweis auf ein Karzinom oder ein Rezidiv (Wiederauftreten des gleichen Karzinoms) sein kann. Diese Substanzen sind bestimmte Proteine, Peptide und andere Blutbestandteile wie z. B. Entzündungsparameter (Leukozyten, Thrombozyten, CRP, usw.). Tumormarker sind nicht für ein Krebs-Screening im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen geeignet, jedoch sind sie ein guter Anhalt, um den Verlauf bei einer Krebserkrankung zu dokumentieren. Die Tumormarker werden je nach Karzinomtyp unterteilt. Die wichtigsten Tumormarker sind: CA 15-3 (Mammakarzinom, Ovarialkarzinom), CA-125 (Ovarialkarzinom), CEA (Darmkrebs), PSA (Prostatakarzinom), Thyreoglobulin (Schilddrüsenkarzinom). Weitere Marker sind u. a.: C-Peptid, Prolaktin, Protein S-100, M2-PK, CASA und Beta-2-Mikroglobulin.

Karzinom Therapie

Bei Karzinomen kommen verschiedene Therapien in Betracht. Neben der operativen Entfernung des Karzinoms, finden auch Strahlen- und Chemotherapien, Medikamentenbehandlung und Lasertherapien Anwendung. Bei Karzinomen ohne Chance auf Heilung kommen palliativmedizinische Behandlungen zum Einsatz. Diese dienen dazu, dem Betroffenen das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Dies geschieht mit Gabe von Schmerzmitteln, Physiotherapie, ausreichender Ernährung sowie Maßnahmen, um das Allgemeinbefinden zu steigern.

Welche Therapieform bzw. in welcher Reihenfolge die verschiedenen Therapien zum Einsatz kommen, hängt von der Art des Tumors und seiner TNM-Klassifikation ab. Die TNM-Klassifikation beinhaltet folgende Parameter: T gibt die Größe des Tumors an sowie seine lokale Ausdehnung. N gibt die Zahl der befallenen Lymphknoten an sowie den Ort, an dem die Lymphknoten sich befinden. M ist die Kennzeichnung für vorhandene Fernmetastasen sowie deren Ort im Körper des Betroffenen. Bei Karzinomen erfolgt zudem eine weitere Grad-Einteilung nach dem sog. Gleason-Score. Dieser Score gibt an, inwieweit sich die Krebszellen von gesunden Zellen unterscheiden. Dies ist ein Hinweis auf die Geschwindigkeit des Tumors, mit der dieser wächst. Der Gleason-Score reicht von 1 bis 10. Des Weiteren gibt es den sog. Grading-Summen-Score, der vor allem bei Mammakarzinomen Anwendung findet.

Karzinom vorbeugen

Gegen Krebs gibt es keine vorbeugenden Maßnahmen. Man kann aber seine Lebensweise anpassen, da Rauchen, Alkohol, mangelnde Bewegung und schlechte Ernährung, die Entstehung von Karzinomen begünstigen können. Krebs kann geheilt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass dieser rechtzeitig entdeckt wird. Hierfür eignen sich besonders die Krebsvorsorgeuntersuchungen, die jährlich den Menschen von Krankenkassen und Ärzten angeboten werden.

Häufige Karzinome:

Prostatakarzinom

Definition

Das Prostatakarzinom ist die am häufigsten auftretende Krebserkrankung beim Mann. Wird das Karzinom in einem frühen Stadium erkannt, so bestehen i. d. R. gute Heilungschancen. Da sich meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium die Symptome zeigen, hat die Früherkennung eine signifikante Bedeutung bei einer erfolgreichen Therapie. Beim Prostatakarzinom kann man zwischen stummem und latentem Karzinom unterscheiden. Die Prostata gehört zu den männlichen Fortpflanzungsorganen. Mittels Abtasten kann die Prostata ertastet werden. Sie befindet sich vor dem Mastdarm, unterhalb der Harnblase, wo sie den Beginn der Harnröhre umschließt.

Ursachen

Die Ursachen für ein Prostatakarzinom sind nicht eindeutig geklärt. Eine genetische Komponente konnte jedoch als Auslöser gesichert werden. Auch das Alter spielt eine Rolle. Vor dem 50. Lebensjahr ist es äußerst selten, dass ein Prostatakarzinom auftritt. Ab dem 50. Lebensjahr steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit, an einem Karzinom zu erkranken. Meistens sind jedoch erst Männer ab 60 Jahre davon betroffen. Eine weitere Ursache kann das männliche Sexualhormon Testosteron sein, denn ohne dieses Hormon kann kein Prostatakrebs entstehen. Im fortgeschrittenen Lebensalter kommt es häufig vor, dass die Prostata vergrößert ist. Dies wird auch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bezeichnet.

Symptome

Meist treten die Symptome bei einem Prostatakarzinom ziemlich spät auf und zudem wenig charakteristisch. Mögliche Warnzeichen können sein: Störungen beim Wasserlassen, Störungen beim Stuhlgang, Blut im Urin oder der Samenflüssigkeit, Schmerzen im Bereich der Prostata, verminderte Erektion, Schmerzen beim Orgasmus und vermehrter, nächtlicher Harndrang.

Diagnose

Diagnostiziert wird das Prostatakarzinom anhand der Schilderungen des Betroffenen. Des Weiteren werden Tastuntersuchungen durchgeführt sowie Gewebeproben entnommen. Blutuntersuchungen vervollständigen die Diagnostik, wobei hier vor allem der PSA-Wert von Bedeutung ist. PSA (prostataspezifisches Antigen) ist der Tumormarker beim Prostatakarzinom. Bevor eine entsprechende Therapie eingeleitet werden kann, wird die TNM-Klassifikation des Prostatakarzinoms bestimmt. Diese kann z. B. wie folgt dargestellt werden: T2 N1 M0 (Tumor ist auf die Prostata begrenzt; die Lymphknoten in der Umgebung des Tumors sind betroffen; kein Anhalt für Metastasen).

Therapie

Je nach Art der Diagnose, der TNM-Klassifikation und dem Gleason-Score, kann die Therapie bei einem Prostatakarzinom sehr vielfältig sein. Die Therapie wird auf den Patienten abgestimmt. Folgende Therapiemöglichkeiten stehen zur Verfügung: aktive Überwachung der Prostata, Prostatektomie (chirurgische Entfernung der Prostata), Strahlentherapie, Chemotherapie und Hormontherapie.

Mammakarzinom

Definition

Das Mammakarzinom ist die am häufigsten auftretende Krebserkrankung bei Frauen. In seltenen Fällen können jedoch auch Männer an Brustkrebs erkranken. Bei einer frühzeitigen Entdeckung bestehen gute Heilungschancen. Gewährleistet werden kann dies durch eine Selbstuntersuchung der Brust sowie durch eine Teilnahme an der jährlichen Brustkrebsvorsorgeuntersuchung. Waren vor 15 bis 25 Jahren überwiegend noch ältere Frauen von Brustkrebs betroffen, so tritt heute das Mammakarzinom auch bei Patientinnen auf, die unter 30 Jahre alt sind. Hintergrund hierfür kann die Verbesserung der Früherkennungsmethoden und eine bessere Aufklärung sein, so dass jetzt auch Fälle bei jungen Betroffenen bekannt werden. Das Mammakarzinom ist eine bösartige Tumorerkrankung der Brust. Unterteilt man die Brust in vier Quadranten, so ist der obere äußere Quadrant (Richtung Achsel) am häufigsten befallen mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. 55 Prozent.

Ursache

Die genauen Ursachen für ein Mammakarzinom sind nicht geklärt. Meist tritt die Krebserkrankung spontan auf, ohne dass ein bestimmter Auslöser dafür gefunden wird. Es gibt jedoch einige Risikofaktoren, die die Entstehung eines Mammakarzinoms begünstigen. Neben einer frühzeitigen ersten Menstruation, gilt auch eine späte Menopause als Risikofaktor für Brustkrebs. Des Weiteren erhöhen ein langjähriger Gebrauch der Antibabypille, Hormonersatztherapien in den Wechseljahren, Rauchen, Alkohol sowie Kinderlosigkeit das Risiko, an einem Mammakarzinom zu erkranken. Im Rahmen der genetischen Veranlagung konnten zwei Tumorgene extrahiert werden, die ursächlich mit einem Mammakarzinom in Verbindung stehen. Dies sind BRCA-1 und BRCA-2. Trägerinnen dieser Erbgutveränderung haben ein Risiko von bis zu 85 Prozent, im Laufe des Lebens an Brustkrebs zu leiden. Diese beiden Tumorgene erhöhen zudem das Risiko an anderen Tumorarten zu erkranken, wie z. B. Ovarialkarzinom, Prostatakarzinom (bei Männer) und Colonkarzinom.

Symptome

Im ersten Stadium eines Mammakarzinoms zeigen sich meist keine Symptome. Mittels Abtasten und einer Sichtkontrolle kann man jedoch erste Hinweise auf eine mögliche Brustkrebserkrankung erkennen. Dies können sein: Knoten oder Verhärtungen, Einziehung der Haut oder der Brustwarze, unterschiedliche Größe der Brüste, die vorher nicht bestand, flüssige Absonderungen aus der Brustwarze und tastbare Lymphknoten in der Achselhöhle.

Diagnose

Neben Tast- und Sichtkontrolle erfolgen bildgebende Untersuchungsverfahren, wie z. B. Ultraschall, Röntgen und Mammographie. Es kann auch ein MRT (Magnetresonanztomographie) angefertigt werden. Mit diesen Verfahren kann man die Größe, Anzahl und den Ort der Veränderungen in der Brust bestimmen. Des Weiteren lässt sich Mikrokalk erkennen, der sich insbesondere in den Gängen des Brustdrüsengewebes ablagert. Im Anschluss erfolgt eine Biopsie, bei der Gewebeproben aus der Brust entnommen werden.

Es gibt folgende Biopsiearten:

  • Exzisionsbiopsie
  • Stanzbiopsie
  • Vakuumbiopsie
  • Feinnadelbiopsie

Je nach Lokalisationsort und Größe des Tumors wird über die Art der Biopsie entschieden. Mithilfe einer histologischen Untersuchung wird das Mammakarzinom diagnostiziert. Des Weiteren wird zugleich die TNM-Klassifikation festgestellt und das Grading (Grad der Aggressivität). Des Weiteren werden Untersuchungen mit den Tumormarkern CEA und CA 15-3 durchgeführt, die vor allem auf ein Rezidiv hinweisen können.

Therapie

Die Therapie richtet sich individuell nach der Patientin, der Tumorgröße, der Art des Tumors, dem Hormonrezeptorstatus, evtl. vorhandener Streuung und ob die Betroffenen bereits die Menopause hatten oder nicht.
Die Behandlung kann einen operativen Eingriff (Entfernung der Brust oder Brüste), Strahlentherapie, Chemotherapie und Hormontherapie beinhalten.

Kolorektales Karzinom

Definition

Das kolorektale Karzinom wird je nach befallenem Bereich eingeteilt in das Rektumkarzinom und das Colonkarzinom. Nach Prostata- und Mammakarzinom tritt das kolorektale Karzinom am zweithäufigsten bei Männern und Frauen auf.

Ursache

Darmkrebs kann viele Auslöser haben. Insbesondere durch folgende Risikofaktoren werden ein Colonkarzinom und ein Rektumkarzinom noch begünstigt. Neben der genetischen Veranlagung, spielen auch Erkrankungen wie z. B. Morbus Crohn und Colitis ulcerosa eine große Rolle. Inzwischen konnte auch nachgewiesen werden, dass eine zu fettreiche Ernährung sowie der tägliche Verzehr von Fleisch und Fleischprodukten das Risiko erheblich erhöhen.

Symptome

Das kolorektale Karzinom unterliegt einem schleichenden Prozess, so dass das Karzinom jahrelang nicht bemerkt wird, da sich keine Symptome zeigen. Um ein Colon- oder Rektumkarzinom frühzeitig zu erkennen, sollten die Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch genommen werden. Mithilfe von Stuhltests kann okkultes Blut im Stuhl nachgewiesen werden, das ein erster Hinweis auf ein Karzinom sein könnte. Aber auch ein plötzlicher Gewichtsverlust, ständiger Durchfall und Verstopfung können erste Anzeichen für Darmkrebs sein.

Diagnose

Diagnostiziert wird ein Colon- oder Rektumkarzinom mithilfe einer Darmspiegelung. Hierbei werden gleichzeitig Gewebeproben entnommen, die im Anschluss histologisch auf Krebs untersucht werden. Zudem werden bildgebende Verfahren wie Röntgen, MRT, CT und Ultraschall eingesetzt, um die genaue Lage sowie Größe des Tumors bestimmen zu können. Wurde ein Karzinom diagnostiziert, wird im Anschluss dessen TNM-Klassifikation bestimmt. Bei einem kolorektalen Karzinom wird mit berücksichtigt, wie weit dieses von den Nachbarorganen (Blase, Gebärmutter, Prostata, usw.) entfernt ist. Ein wichtiges Kriterium für die nachfolgende Therapie ist, welche Wandschicht des Darms betroffen ist.

Therapie Die Therapie bei einem kolorektalen Karzinom ist in der Regel ein operativer Eingriff. Je nachdem wie weit der Darmkrebs schon fortgeschritten ist, kann es mitunter notwendig sein, dass nicht nur das Tumorareal entfernt wird, sondern ein gesamter Darmabschnitt. Des Weiteren erfolgen Chemo- und Strahlentherapie. Bei der Behandlung von Fernmetastasen hat sich sowohl eine Wärmetherapie als auch eine Lasertherapie bewährt.

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