Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs bezeichnet die Bildung von Tumoren im Pankreas, wie der medizinische Fachterminus der Bauchspeicheldrüse lautet. Diese ist ein Drüsenorgan im Oberbauchbereich, das alle Wirbeltiere besitzen. Als Drüse erfüllt die Bauchspeicheldrüse sowohl exokrine als auch endokrine Aufgaben (nach innen abgebende Funktionen und nach außen abgebende Funktionen). Hierbei sind als wichtigste Komponenten die endokrine Regulierung des Blutzuckers durch die Produktion von Insulin in den Langerhans´schen Zellen und die exokrine Beeinflussung der Verdauung durch Enzyme zu nennen.

Bei einer Erkrankung mit malignen (bösartigen Tumoren) fallen diese Funktionen häufig aus. So können zum Beispiel Verdauungsstörungen und Misfunktionen erste Anzeichen des Bauchspeicheldrüsenkrebs sein. Tumoren können dabei sowohl im endokrinen als auch im exokrinen Gewebe entstehen. Beinahe 98 % der Tumoren im Pankreas sind dabei im exokrinen Gewebe verortet. Bauchspeicheldrüsenkrebs kann oft erst sehr spät erkannt werden und ist in den seltensten Fällen operabel. Trotz intensiver Therapie und radioaktiver Bestrahlung stehen die Prognosen bei dieser Krebsart schlecht, wenn das Karzinom bösartig ist. Etwa drei bis 25 Prozent aller Betroffenen haben nach fünf Jahren eine gute Chance, als geheilt zu gelten. Hierfür ist allerdings eine frühestmögliche Diagnose besonders wichtig. Leidet ein Patient an einem gutartigen Pankreastumor, stehen die Zeichen gut. Die Heilungschancen sind groß und es sind in der Regel keine Spätfolgen zu befürchten. Eine regelmäßige Nachkontrolle des Pankreas ist aber in jedem Fall angezeigt.

Bauchspeicheldrüsenkrebs Ursachen

Bauchspeicheldruesenkrebs Symptome & UrsachenDie genaue Entstehung des Bauchspeicheldrüsenkrebs, dessen geläufigstes Vorkommen das duktale Adenokarzinom ist, kann heute aus medizinischer Sicht nicht genannt werden. Führende Forscher der Ätiologie studieren weiterhin die Physiologie der Patienten, um bald möglichst genaue Ergebnisse vorweisen zu können. Als mehr oder weniger gesichert ist die Tatsache, dass vor allem eine chronische Pankreatitis zu einer gut- oder bösartigen Veränderung des Gewebes führen kann. Dieser entzündliche Prozess der Bauchspeicheldrüse ist sowohl erblich und genetisch dispositioniert, als auch durch zum Beispiel jahrelangen übermäßigen Alkoholkonsum erwerbbar. Auch durch schädliche Stoffe in der Nahrung kann Bauchspeicheldrüsenkrebs entstehen. So werden zum Beispiel Nitrosamine als Wegbereiter für Karzinome der Pankreas angegeben. Diese karzinogenen Giftstoffe sind häufig in Nahrungsmitteln wie Bier, Fischkonserven oder Feldfrüchten erhalten.

Auch beim Wiedererhitzen von bestimmten Lebensmitteln wie Spinat oder Pilzen können Nitrosamine entstehen. Des Weiteren begünstigt die Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus das Entstehen von malignen Tumoren der Bauchspeicheldrüse. Auffällig häufig ist auch eine Korrelation zwischen Karzinomen der Bauchspeicheldrüse und langjährigem Nikotinkonsum. Ob beim Zigaretten oder Zigarren rauchen die Giftstoffe für das Entstehen des Bauchspeicheldrüsenkrebs entscheidend sind oder die Giftwirkung des Nervengiftes Nikotin, ist umstritten. Auch eine große Menge an visceralem Fett aufgrund einer Adipositas, also Fettleibigkeit, wird in Zusammenhang mit dem Bauchspeicheldrüsenkrebs gebracht.

Dieses viscerale Fett, das sich um die inneren Organe sammelt und deren Tätigkeit beeinflusst, ist hormonell sehr stoffwechselaktiv und kann die Bildung von karzinogenen Zysten und Tumoren begünstigen. Darüber hinaus werden in vielen malignen Adenokarzinomen, die operativ entfernt oder punktiert werden, bestimmte Gendefekte auf ein und demselben Chromosom nachgewiesen. Es ist daher anzunehmen, dass die erbliche Prävalenz zum Bauchspeicheldrüsenkrebs einen erheblichen Einfluss auf das Ausbilden der Krankheit hat.

Bauchspeicheldrüsenkrebs Symptome

Hauptsächliches Symptom des Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine voranschreitende, nicht von Koliken begleitete und dadurch schmerzlose Gelbsucht. Dieser Ikterus wird durch die Verengung des Gallenganges in der Pankreas verursacht. Ursächlich ist das Pankreaskopfkarzinom, das wächst und wuchert. Bei Diagnose eines Ikterus muss immer abgeklärt werden, ob Bauchspeicheldrüsenkrebs vorliegt und inwieweit dieser bereits vorangeschritten ist. Beim duktalen Adenokarzinom ist dieser Ikterus kein Symptom des Frühstadiums, sondern wird vom bereits einige Zentimeter durchmessenden Tumor verursacht. Wird ein Bauchspeicheldrüsenkrebs erst jetzt erkannt – was häufig und wahrscheinlich ist -, sind die Behandlungsmöglichkeiten vielfältig, aber wenig erfolgversprechend. Denn je größer der Tumor bereits ist, desto schwieriger lässt er sich bekämpfen.

Symptomatisch für die Gelbsucht sind eine charakteristische gelbe Färbung der Haut, der Schleimhäute und der Bindehäute der Augen. Dem zugrunde liegt eine Störung des Stoffwechsels von Bilirubin im Blut. Entgegen der landläufigen Meinung stellt dieser Ikterus keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom dar, das mit diagnostischen Mitteln ergründet werden muss. Weitere Symptome des Bauchspeicheldrüsenkrebs – egal in welchem Drüsengewebe oder ob maligne oder benigne – sind zum Beispiel in den Rückenraum ausstrahlende Bauchschmerzen, die über lange Zeit anhalten und ansonsten keiner Ursache zugeordnet werden können. Da Bauchschmerzen jedoch Symptom vieler Krankheiten sind, ist eine Diagnose über dieses Symptom nicht möglich. Allerdings kann bei Verdacht eine Punktion erfolgen oder bestimmte Tests im medizinischen Labor durchgeführt werden, die den Bauchspeicheldrüsenkrebs offen legen. Schwillt der Tumor in der Pankreas so sehr an, dass der Gallengang völlig verlegt ist, kann es zu einer entzündlichen Reaktion führen. Darüber hinaus kommt es häufig zu Verdauungsbeschwerden durch die fehlende enzymatische Regulierung der Bauchspeicheldrüse.

Im Falle eines endokrinen Tumors können auch die Langerhansschen Inselzellen betroffen sein und die Insulinproduktion kann zum Erliegen kommen. In diesem Fall steigt der Blutzucker unkontrolliert an und kann nicht in die Zellen gebracht werden, um dort zum Energielieferanten für den gesamten Körper synthetisiert zu werden. Eine lebensbedrohliche Folge davon ist das hyperglykämische Koma, das unbehandelt rasch zum Tode führt. Auch in einer weniger intensiven Ausprägung des Bauchspeicheldrüsenkrebs können die endokrinen Bereiche der Pankreas betroffen sein. Symptomatisch hierfür ist ein sich entwickelnder Diabetes, der häufig ursächlich nicht diagnostiziert wird. So kommt es dazu, dass der Bauchspeicheldrüsenkrebs nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird.

Einhergehend mit der mangelnden Produktion von Insulin ist ein rascher Gewichtsverlust, ein sich verschlechternder Allgemeinzustand und eine voranschreitende Bewusstseinseintrübung. Bis es jedoch zu einem so kritischen Zustand kommt, kann einige Zeit – sogar Jahre – ins Land gehen. Der Bauchspeicheldrüsenkrebs bildet in diesem Stadium auch Metastasen aus. Über diese Metastasenbildung wird der eigentliche Krebsherd häufig erst erkannt. Charakteristisch für den Krebs im Pankreas sind Metastasen in der Leber und im benachbarten Bauchraum. Auch die Lymphknoten sind häufig schon nach einer kurzen Wucherungszeit betroffen. So kann der Bauchspeicheldrüsenkrebs als sehr aggressiv und rasch voranschreitend beschrieben werden.

Bauchspeicheldrüsenkrebs Diagnose

Hauptsächliches Diagnosemedium für den Bauchspeicheldrüsenkrebs sind bildgebende Verfahren. Diese sind erst in den letzten beiden Jahrzehnten durch den Fortschritt der Technik entwickelt worden – und so kann ein Karzinom im Pankreas erst seit geraumer Zeit diagnostiziert werden. Eine Möglichkeit der Diagnose ist dabei der Ultraschall. Diese Methode dient der ersten Verdachtsdiagnose, da sie relativ einfach und in beinahe jeder Arztpraxis durchgeführt werden kann.

Nichtsdestotrotz ist ein Bauchspeicheldrüsenkrebs eine sofortige Indikation für eine intensivmedizinische Betreuung, die zum bald möglichsten Zeitpunkt eingeleitet werden soll. Auch die Endosonographie über den rektalen Darm ist eine Diagnosemöglichkeit, die schnell Aufschluss gibt über das Stadium der Krankheit. Hier wird mit Hilfe eines Endoskops eine Kamera eingeführt, die ein Ultraschallbild entstehen lässt. So können sich die behandelnden Ärzte ein genaues Bild von den Tumoren in der Bauchspeicheldrüse machen und die Diagnose per Ausschluss und Punktion sicher stellen. In der histologischen Untersuchung kann im Labor festgestellt werden, ob es sich um einen gutartigen Tumor handelt oder im besonderen Fall ein malignes duktales Karzinom vorliegt.

Die einzuleitende Therapie hängt dabei immer vom Befund der histologischen Untersuchung ab, die in der Regel nach ein paar Tagen vorliegt. Hierfür wird das entnommene Gewebe aus dem Tumor oder den Tumoren auch unter dem Elektronenmikroskop unter die Lupe genommen und eingeordnet. Auch die Metastasen des Bauchspeicheldrüsenkrebs können punktiert und zur Diagnose herangezogen werden. Eine weitere bildgebende Maßnahme, die zur Diagnose eines Karzinoms in der Pankreas herangezogen wird, ist die Kernspintomographie beziehungsweise die Computertomographie. Hierbei entsteht ein durch Strahlung übermitteltes Bild, das eine genaue Darstellung des inneren Bauchraums des Patienten darstellt. So kann ebenfalls wie im Sinne eines Röntgenbildes erkannt werden, ob ein Patient an Bauchspeicheldrüsenkrebs leidet und inwieweit dieser bereits vorangeschritten ist. Der Verschluss des Pankreasganges, der auf verschiedene Arten nachgewiesen werden kann, gilt bei der Diagnostik des Bauchspeicheldrüsenkrebs ebenfalls als verbindlich. Zusätzlich kann im Serum des Blutes ein bestimmter Tumormarker nachgewiesen werden, der im Regelfall auf einen hauptsächlichen Befall der Bauchspeicheldrüse hindeutet. Ebenfalls deuten veränderte enzymatische Werte und die symptomatischen Folgeerkrankungen auf ein Karzinom im Pankreas hin. Letzendlich werden zur abschließenden Diagnose häufig mehrere Kriterien herangezogen, die ein einheitliches Bild ergeben müssen, bevor mit der Behandlung des Bauchspeicheldrüsenkrebs begonnen werden kann.

Die Medizin klassifiziert bei der Diagnose des Karzinoms verschiedene Ausprägungen und Stadien, die eine jeweils andere Behandlung erfordern. So spielt beim Bauchspeicheldrüsenkrebs zum Beispiel die Größe des Tumors eine Rolle und die Anzahl der tumorartigen Geschwüre. Denn häufig ist es nicht nur ein großer Tumor, der unkontrolliert wuchert, sondern es bilden sich viele kleine Tumoren, die die Bauchspeicheldrüse im Fortgang erheblich in ihrer Tätigkeit beeinflussen. Auch die Streuung der tumorösen Zellen gibt Aufschluss über die Art des Krebses. So wirken viele Faktoren zusammen, die beim Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert werden können.

Bauchspeicheldrüsenkrebs Therapie

Eine kurative (in diesem Falle chirurgische) Behandlung des Bauchspeicheldrüsenkrebs ist die am Erfolg versprechendste Methode zur Behandlung eines jeden Karzinoms in der Pankreas, ganz egal, ob es sich um ein endokrines oder exokrines Karzinom handelt. Diese chirurgische Entfernung des tumorös wuchernden Gewebes ist aber in der Regel schwieriger als gedacht. Denn durch die im Oberbauch liegende Verortung der Bauchspeicheldrüse und die dadurch bedingte Nähe zu vielen anderen wichtigen Organen ist das tumoröse Gewebe oft stark mit anderen Blutgefäßen und Organwänden verhaftet.

Bei einem Versuch der operativen Entfernung des Bauchspeicheldrüsenkrebs können so zum Beispiel Leber und Milz verletzt werden, weil die Tumoren bereits auf diese Organe übergegangen sind. Durch die Lage der Pankreas bildet der Bauchspeicheldrüsenkrebs auch relativ schnell Metastasen aus, weswegen die Heilungschancen gering sind, wenn der Krebs nicht so früh wie möglich entdeckt wird. Kann der Tumor oder die Tumoren nicht mit Hilfe chirurgischer Maßnahmen entfernt werden, bleiben aber noch andere Therapiemaßnahmen, die je nach vorliegender Situation und Krebs unterschiedlich wirksam sind. Bei lokal begrenzten Tumoren ist eine chirurgische Entfernung denkbar. Beim Erfolg der Operation gilt der Patient häufig als geheilt. Es sind aber regelmäßige, strenge Nachkontrollen nötig, um diese Prognose dauerhaft zu gewährleisten. Am ehesten ist eine kurative Behandlung des Bauchspeicheldrüsenkrebs möglich, wenn ein benigner (also gutartiger) Tumor vorliegt. Ebenso wird zur Linderung der (schmerzhaften) Symptome eine Therapie im Sinne der gängigen Palliativmedizin eingesetzt. Diese zielt auf eine Linderung der Schmerzen ab, die eine Entlastung des gesamten Organismus zur Folge hat. So kann sich auch der Bauchspeicheldrüsenkrebs verändern und unter Umständen sogar einer Remissionsphase anheim fallen. Während dieser bildet sich ein bereits vorhandener Tumor durch körpereigene Abwehrmechanismen oder medizinische Intervention zurück, oder ein bereits bestehender Tumor wuchert nicht weiter beziehungsweise streut nicht.

Im Rahmen des ERCP (Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie) – einer endoskopischen Operationsmöglichkeit, die häufig minimal invasiv durchgeführt werden kann – können auch Stents eingesetzt werden, die eine Verlegung des Gallenganges und damit einhergehend die Symptomatik der Begleiterscheinungen lindern können. Diese Stents kann man sich als kleine Röhrchen aus elastischem Material vorstellen, die ein ungehindertes Abfließen von Flüssigkeit und Enzymen gewährleisten. Diese Möglichkeit der Behandlung wird aber nur dann in Erwägung gezogen, wenn der Tumor gutartig oder anderweitig behandelbar ist. Tumoren, die nicht entfernt werden können, werden in der Regel mit einer Anzahl an Chemotherapien behandelt. Hierbei kann das tumoröse Gewebe durch radioaktive Strahlen zerstört werden. Häufig ist diese Behandlung aber mit schweren Widrigkeiten für den Patienten verbunden. Denn die Chemotherapie greift auch gesunde Zellen an und zerstört diese. So sind Haarausfall, Kraftlosigkeit und Gewichtsverlust eine Folge dieser Behandlungsmethode.

Bauchspeicheldrüsenkrebs Verlauf

Die für das duktale Adenokarzinome charakteristische Verlegung des Gallenganges der Bauchspeicheldrüse sorgt dafür, dass die notwendigen Enzyme für die Verdauung nicht mehr in ausreichender Menge produziert, beziehungsweise transportiert werden können. So kommt es mit dem Wachsen der Tumoren häufig zu Verdauungsstörungen. Bei einem endokrinen Karzinom sind in der Regel auch die Langerhans´schen Inselzellen betroffen, die eine Regulierung des Blutzuckers und die Energieversorgung der Zellen mit Glukose gewährleisten. Hierfür ist primär ein Stoffwechselprodukt der Pankreas, das Insulin, zuständig. Kann dieses nicht mehr produziert werden, weil der Bauchspeicheldrüsenkrebs bereits zu weit vorangeschritten ist, kommt es zu einer Hyperglykämie, also einem Überzucker. Dieser sorgt für Übelkeit, Erbrechen, Antriebslosigkeit und im schlimmsten Falle ein diabetisches Koma, das tödlich enden kann. Bis es aber so weit kommt, ist es häufig für eine Behandlung des Bauchspeicheldrüsenkrebs bereits zu spät. Denn das trügerische an dieser Krebsart ist die Schmerzlosigkeit, mit der sie über lange Zeit verbunden ist.

Die Patienten bemerken also nichts von der tödlichen Gefähr, die in ihnen wuchert und sehen demnach keine Veranlassung, einen Arzt aufzusuchen. Im Regelfall beginnt ein Tumor in der Pankreas zu wuchern. Hierbei verlieren Zellen ihre Kontrolle über die Zellteilung und vermehren sich ungehindert. So entsteht tumoröses Krebsgewebe, das maligne oder benigne sein kann. Zu Beginn ist ein Tumor oft nicht größer als eine Erbse. Er kann aber schon in diesem Zustand großen Schaden anrichten, wenn man die Größe der Pankreas an sich bedenkt. Wird der Krebs in diesem Stadium nicht behandelt, kann der Tumor oder die Tumoren ungehindert weiter wuchern. Dies bedeutet einen relativen und tatsächlichen Volumenzuwachs. Das Gewebe der Bauchspeicheldrüse wird verdrängt oder vom tumorösen Gewebe umsponnen, was die zunehmende Unfähigkeit des Organs zur planvollen Arbeit nach sich zieht. Wächst ein Tumor weiter, greift er oft auf die umliegenden Organe über. Im Fall des Bauchspeicheldrüsenkrebs sind dies vor allem Leber und Milz. Auch sie können in ihrer natürlichen Funktion beeinträchtigt werden. Im Folgenden streut der Bauchspeicheldrüsenkrebs die tumorösen Zellen über den ganzen Körper, es entstehen Metastasen. Dies sind ebenfalls kleine Krebsherde, die den Organismus schwächen. Vor allem die Lymphknoten sind davon betroffen, aber auch im Bauchraum treten die Metastasen bei einem Karzinom im Pankreas auf.

Wird der Krebs nun immer noch nicht erkannt oder behandelt, stehen die Prognosen sehr schlecht. Ein unbehandelter Bauchspeicheldüsenkrebs bedeutet fast immer einen zeitnahen, schmerzhaften Tod. Die wuchernden Zellen legen nach und nach alle wichtigen Funktionen des Körpers lahm, bis es wahlweise zu einem Multi-Organ-Versagen oder einem Herzinfarkt kommt. Auch Infektionen wie eine Grippe können die Erkrankung negativ beeinflussen. Wenn ein Karzinom in der Pankreas erkannt wird, kann diese Entwicklung mit der sofort aufgenommenen Behandlung etwas verzögert werden. Leidet ein Patient an einem malignen Tumor, stehen die Heilungschancen sehr schlecht.

Bauchspeicheldrüsenkrebs Vorbeugen

Ein Bauchspeicheldrüsenkrebs tritt in den meisten Fällen erst im letzten Lebensdrittel auf. Erkrankungen von Patienten unter 60 Jahren sind sehr selten. Eine einfache Methode zum Vorbeugen des Bauchspeicheldrüsenkrebs gibt es aus medizinischer Sicht daher nicht. Dennoch können Menschen einiges tun, um ihr Risiko, an Bauchspeicheldrüsenkebs zu erkranken, zu minimieren. Der größte Faktor hierbei ist eine gesunde Lebensweise, die einen Konsum von Zigaretten oder Zigarren verbietet und auch Alkoholkonsum nur in verantwortungsbewussten Mengen zu lässt. Der regelmäßige Konsum von Gemüse soll ebenfalls vorbeugend wirken. Diese Aussage ist aber wissenschaftlich nicht verbrieft und gehört eher in den Bereich des Placebo-Effektes.

Generell gilt, dass die Bauchspeicheldrüse nicht unnötig belastet werden sollte, da dies ein Wuchern der potentiellen Krebszellen wahrscheinlicher macht. So sollte allzu fettes Essen vermieden werden, besonders wenn eine Verdauungsstörung vorliegt. Spezielle Ernährungsformen, die auf ein fettreiches Essen abzielen, sind davon weitestgehend ausgenommen. Des Weiteren sollten Menschen ihren Blutzucker regelmäßig kontrollieren und die Menge der zugeführten Kohlenhydrate überwachen. Denn eine Insulinresistenz oder gar ein Diabetes begünstigen Bauchspeicheldrüsenkrebs. Auch die oft mit Diabetes einhergehende Adipositas sollte nach Möglichkeit abgebaut werden. Positiv auf die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs wirken sich eine gesunde Lebensweise und ein aktiver Lebenswandel aus

Es ist ratsam, ab dem 60. Lebensjahr regelmäßige Sonographien durchführen zu lassen, wenn man einer Risikogruppe für Bauchspeicheldrüsenkrebs angehört. So kann die Erkrankung zum frühest möglichen Zeitpunkt erkannt und rechtzeitig behandelt werden.

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