Knochenbruch

Im Laufe eines Lebens erleiden viele Menschen einen oder auch mehrere Knochenbrüche. Allgemein gesprochen versteht man unter einem Knochenbruch die Tatsache, dass ein Knochen nicht mehr intakt ist und an einer oder mehreren Stellen gebrochen ist. Dabei kann er ganz durchgebrochen oder auch nur angebrochen sein. Hierbei entstehen entweder zwei oder mehr Bruchstücke oder aber auch lediglich Verschiebungen, sodass ein Knochen nicht mehr gerade ist. Behandlungsbedürftig sind beide Fälle.

Wie genau eine Behandlung vonstattengeht, ist von der Schwere des Bruches abhängig. In einigen Fällen reicht es, den Knochen für einige Zeit ruhig zu stellen, sodass er von selbst wieder zusammen wachsen kann. Häufig müssen Brüche aber auch operativ behandelt werden. Die Ruhigstellung erfolgt in der Regel mit einem starken Verband oder Gips. Festgestellt wird ein Knochenbruch am einfachsten über Röntgenaufnahmen. Wird die Behandlung eines Knochenbruchs rechtzeitig eingeleitet und hält sich der Patient an die verordnete Schonung, kann in den meisten Fällen davon ausgegangen werden, dass keine bleibenden Schäden zurückbleiben und der Knochen so stabil und belastbar ist wie vor der Fraktur.

Knochenbruch Ursachen

Knochenbruch Symptome & UrsachenDie Ursachen für einen Knochenbruch können vielfältig sein und manchmal können Patienten selber gar nicht mehr sagen, in welcher Situation sie sich die Verletzung eigentlich zugezogen haben. Am häufigsten führen sicherlich Stöße oder Stürze zu Knochenbrüchen. Denn ein plötzlicher heftiger Aufprall oder Stoß kann einen Knochen relativ leicht brechen lassen. Neben diesen plötzlichen und unerwarteten Stößen kann ein Knochen aber auch brechen, wenn nur eine geringe Belastung vorhanden war. In diesen Fällen spricht man beispielsweise von einem Ermüdungsbruch. Das bedeutet, dass der Knochen über einen längeren Zeitraum immer wieder an einer Stelle belastet wurde und dieser Belastung einfach nach einiger Zeit nicht mehr standhalten kann. In einem solchen Fall ist es für Patienten zum Beispiel oft schwierig, den genauen Zeitpunkt des Bruches festzulegen.

Neben diesen Ursachen können auch Krankheiten dazu führen, dass man leicht einen Knochenbruch erleidet. Bei der sogenannten Glasknochenkrankheit beispielsweise sind die Knochen ohnehin sehr porös und instabil, sodass Brüche sehr leicht und häufig passieren. Ähnliches gilt auch bei Menschen mit schwerer Osteoporose oder Knochentumoren. Bei Osteoporose nimmt die Knochendichte, meist im Verlauf des Lebens ab, sodass ein Knochenbruch leichter und häufiger auftritt.

Knochenbruch Symptome

Die Symptome können recht vielfältig sein. Tritt eines oder mehrere bei einem Patienten auf, sollten sie auf jeden Fall von einem Arzt überprüft werden. Viele Symptome von einem Knochenbruch sind nur vom Patienten selber beschreibbar. Dazu zählen etwa die Unbeweglichkeit eines bestimmten Knochens oder aber Schmerzen. Eine Schwellung oder Rötung kann auch von außen gut lokalisiert werden.

Darüber hinaus kann auch Wärme ein Anzeichen von einem Knochenbruch sein. Letztlich sind diese Zeichen aber nur ein Hinweis darauf, dass eine Verletzung vorliegt. Ob es sich tatsächlich um einen Knochenbruch handelt, kann am besten über ein Röntgenbild festgestellt werden. Daneben gibt es natürlich auch Brüche, die gleich für jeden ersichtlich sind. Starke Fehlstellungen zum Beispiel von Füßen oder Ähnlichem sind ein recht sicheres Zeichen für einen Bruch. Bei größeren Frakturen sind auch manchmal Fragmente von Knochen zu sehen, die aus einer Wunde herausragen. Wer Symptome bei sich entdeckt, sollte diese von einem Arzt abklären lassen, um die bestmögliche Behandlung zu bekommen.

Knochenbruch Diagnose

Am sichersten kann ein Knochenbruch über eine Röntgenaufnahme diagnostiziert werden. In der Regel ist ein Bruch auf diesen Bildern anhand einer Linie zu erkennen. Die Aufnahmen sind für den Patienten völlig schmerzfrei und liefern schnell ein Ergebnis. Allerdings kann es auch dazu kommen, dass ein Bruch auf einem Röntgenbild nicht zu sehen ist. In aller Regel ist dieser Weg der Diagnostik aber sicher und einfach. Auch kann die Bruchstelle so gut lokalisiert werden, sodass die Behandlung punktgenau erfolgen kann.

Knochenbruch Therapie / Behandlung

Die Behandlungsmöglichkeiten richten sich ganz nach der Schwere des Bruchs. Geht mit dem Knochenbruch auch eine blutende Wunde einher, muss diese selbstverständlich mitversorgt werden. Allerdings ist ein Druckverband bei einem Knochenbruch zu vermeiden. Als Erste-Hilfe-Maßnahmen ist es zunächst wichtig, den gebrochenen Knochen möglichst ruhig zu stellen, das heißt, eine Schonhaltung einzunehmen und diese mit Verbänden und Ähnlichem zu stützen. Dies verursacht für den Patienten die wenigsten Schmerzen und sorgt überdies dafür, dass sich die Knochen nicht noch weiter verschieben und der Knochenbruch dadurch komplizierter wird. Meistens reicht es, wenn ein Arzt den Bruch durch einen festen Verband oder einen Gips stabilisiert.

Wird der entsprechende Knochen geschont, wachsen die Fragmente häufig von allein wieder zusammen. Bei komplizierten Brüchen sind allerdings auch Operationen nicht selten. Hier werden die einzelnen Fragmente mithilfe von Schrauben und Ähnlichem wieder miteinander fixiert und so in ihre ursprüngliche Form gebracht. Ob ein solcher Eingriff nötig ist, kann nur von einem Facharzt entschieden werden. Doch es darf auch nicht nur auf den Bruch an sich geachtet werden, der Patient muss als Ganzes betrachtet werden. Denn häufig kommt es zu einem Schock oder Kreislaufzusammenbruch, sodass neben dem Knochenbruch auch diese Dinge behandelt werden müssen.

Knochenbruch Verlauf

Wie bereits erwähnt kann ein Knochenbruch verschiedene Ursachen haben. Nach einem heftigen Aufprall kann es zu einer Fraktur kommen. Auch ein Ermüdungsbruch bei zu starker Belastung über einen längeren Zeitraum ist eine häufige Ursache. Nach dem der Verdacht auf einen Knochenbruch aufgekommen ist, sollte dieser bei einem Facharzt überprüft werden. Bei Bestätigung entscheidet dieser, wie weiter verfahren werden muss. Häufig benötigt der Patient lediglich einen Gips, um den betroffenen Knochen ruhig zu stellen. In schwereren Fällen ist auch eine Operation nötig.

Knochenbruch Vorbeugen

Einem Knochenbruch vorzubeugen ist sehr schwierig, da ein Sturz oder Ähnliches ja oft sehr plötzlich und unerwartet geschieht. Dennoch kann natürlich jeder darauf achten, dass das Risiko eines Ermüdungsbruchs minimiert wird. Werden aufgrund von Leistungssport beispielsweise bestimmte Knochen stark beansprucht, sollte eine regelmäßige ärztliche Kontrolle stattfinden, damit die Gefahr eines Knochenbruchs möglichst früh erkannt werden kann.

Wer bestimmte Sportarten betreibt, kann sich natürlich auch mit einer entsprechenden Schutzausrüstung versehen, um Knochenbrüchen vorzubeugen. Besonders Extremsportler sollten darauf achten, dass sie ihren Körper schützen und so die Gefahr eines Bruchs minimieren, wenn sie einmal stürzen sollten. Wirklich vorbeugen im Alltag kann man allerdings nicht. Schließlich sind plötzliche Stürze oder Stöße nicht vorauszusehen und von daher auch nicht wirklich vermeidbar.

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