Blasenentzündung

Die Blasenentzündung, auch Zystitis genannt, kommt überwiegend bei Frauen vor. Allerdings sind auch Männer vor dieser Volkskrankheit nicht geschützt. Im Durchschnitt erkrankt jede zweite Frau mindestens einmal im Leben an einer Zystitis. Männer sind aufgrund der längeren Harnröhre besser geschützt als Frauen, wodurch sie diese Krankheit auch so selten bekommen. Oft reichen Hausmittel und pflanzliche Medikamente aus, um die Blasenentzündung wieder in den Griff zu bekommen, in anderen Fällen ist jedoch die Gabe von Antibiotika notwendig. Deswegen sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, wenn es beim Wasserlassen zu einem brennenden Gefühl kommt.

Bei einer bakteriellen Infektion der Harnwege kommt es zu verschieden stark ausgeprägten Symptomen. Oft sind starker Harndrang verbunden mit einem Brennen die ersten Anzeichen einer Blasenentzündung. Dann ist es wichtig, sofort zu handeln, damit die Bakterien sich nicht weiter ausbreiten und zu den Nieren aufsteigen. Wichtig ist es, den Unterleib schön warmzuhalten und auch auf ausreichend Hygiene zu achten. Denn eine Zystitis ist auch ansteckend. Ein täglicher Handtuchwechsel und die tägliche Reinigung der Toilette sollten daher selbstverständlich sein. Wird die Blasenentzündung nicht behandelt, dann kann sich daraus eine chronische Erkrankung entwickeln, die im regelmäßigen Abstand von Wochen oder Monaten immer wieder auftritt.

Blasenentzündung Ursachen

Blasenentzuendung Ursachen + SymptomeEine Blasenentzündung entsteht häufig dann, wenn Bakterien aus dem Darm in die Harnröhre gelangen können. Da die weibliche Harnröhre wesentlich kürzer als die männliche ist, und zudem näher am After liegt, kommt es ziemlich schnell zu einer Infektion. Allerdings können auch andere Bakterien oder Pilze der Auslöser einer Blasenentzündung sein. Allerdings können auch vollkommen andere Ursachen vorliegen, wenn es zur Zystitis kommt. Kälte und nasse Kleidung, der Besuch im Schwimmbad oder das Sitzen auf kalten Gegenständen kann die Entstehung dieser Harnwegserkrankung positiv beeinflussen.

Blasenentzündung Symptome

Die Symptome der Blasenentzündung können zusammen, aber auch alleine auftreten. Oft ist ein leichter Schmerz im Unterbauch zu spüren, der vor allem dann deutlich wird, wenn von außen Druck auf die Blase ausgeübt wird. Hinzu kommt ein ständiger Harndrang, wobei oft jedoch nur tröpfchenweise Harn abgegeben wird. Auch ein starkes Brennen beim Wasserlassen ist ein typisches Symptom der Blasenentzündung. In den meisten Fällen färbt sich der Urin dunkler und hat einen unangenehmen Geruch. Es kann zu Beimischungen von Blut führen und auch zu Krämpfen im Bauch kommen. Wir die Blasenentzündung dann nicht behandelt, können die Bakterien aufsteigen und die Nieren befallen. Dann kommen Symptome wie Fieber, Schüttelfrost und starke Schmerzen im unteren Rücken, dort wo die Nieren liegen, dazu.

Blasenentzündung Diagnose

Eine sichere Diagnose kann nur von einem Arzt gestellt werden. Neben der allgemeinen Befragung und Untersuchung gibt eine Urinprobe Aufschluss. Dabei wird der sogenannte Mittelstrahlurin auf verschiedene Stoffe untersucht. Zum einen zeigen die weißen Blutkörperchen an, wenn eine Entzündung vorliegt, zum anderen enthält der Urin bei einer vorliegenden Blasenentzündung Nitrit. Das ist ein Stoffwechselprodukt, was bei gesunden Harnwegen nicht im Urin zu finden ist.

st die Zystitis keine einfache Entzündung, dann können weiter Untersuchungen stattfinden. Hierzu gehört zum Beispiel der Ultraschall, wobei dann in der Regel auch die Nieren untersucht werden. Weiße Ausflockungen im Urin sind Eiweiße, die der Körper bei einer Blasen- und Nierenentzündung oft in größeren Stücken, den sogenannten Flocken, ausscheidet.

Blasenentzündung Therapie / Behandlung

Eine leichte und gerade beginnende Blasenentzündung lässt sich in vielen Fällen mit Hausmitteln behandeln. Hierbei ist es wichtig, dass der Unterleib und auch die Füße stets warmgehalten werden. Eine in den Rücken oder auf den Bauch gelegte Wärmflasche kann helfen, die Symptome zu lindern. Damit die in der Blase befindlichen Keime ausgespült werden können, muss dem Körper vermehrt Flüssigkeit zugeführt werden. Dazu sollten über den Tag verteilt mindestens zwei bis drei Liter getrunken werden. Gut geeignet sind Kräutertees oder ein Tee aus Bärentraubenblättern, der eine antibakterielle Wirkung hat.

Zusätzlich können warme Sitzbäder die Beschwerden lindern. Ein Sitzbad mit Kamillenblüten pflegt die oft wunde Haut im Intimbereich und durchwärmt die untere Körperregion. Die ärztliche Behandlung der Blasenentzündung erfolgt in der Regel durch die Gabe von Antibiotika. Diese Tabletten müssen, je nach Stärke der Entzündung mindestens drei Tage lang eingenommen werden. Es gibt auch Tabletten, die der Patient zehn Tage lang in Folge einnehmen muss. Neben Antibiotika kann die Behandlung auch durch die Gaben von Schmerzmitteln oder krampflösenden Medikamenten unterstützt werden.

Verlauf einer Blasenentzündung

Der Verlauf hängt immer von der Schwere der Blasenentzündung ab. Zudem kommt es darauf an, ob der Patient unabhängig von der Zystitis gesund ist, oder eventuell gerade an einer Grippe oder einer anderen Krankheit leidet, die das Immunsystem zusätzlich schwächt. Wird die Blasenentzündung jedoch rechtzeitig erkannt und behandelt, dann ist der Verlauf positiv. Wichtig sind hierbei vor allem eine gute Hygiene und das Warmhalten der betroffenen Regionen.

Medikamente sollten durchgehend eingenommen werden, auch wenn sich die Beschwerden vorzeitig bessern. Denn nur, wenn alle Bakterien ausgespült werden und sich die Harnwege langsam erholen können, kann die Blasenentzündung richtig abklingen. Zuerst werden die Schmerzen und der ständige Harndrang nachlassen. Dadurch klingt auch das Brennen ab und die Harnröhre kann sich langsam wieder regenerieren.

Blasenentzündung Vorbeugen

Um der Blasenentzündung vorzubeugen, sollte in erster Linie darauf geachtet werden, dann keine Darmbakterien an die Harnröhre gelangen können. Daher muss die richtige Hygiene beim Besuch der Toilette beachtet werden. Auch beim Akt ist auf dieses Verhalten zu achten. Kälte und Nässe können vor allem im Herbst und Winter schnell dafür sorgen, dass es zu einer Blasenentzündung kommt. Deswegen gilt hier, nasse Kleidung sofort zu wechseln und den Körper anschließend gut zu wärmen. Vorbeugend können regelmäßige Fußbäder helfen, die Temperatur schnell wieder zu normalisieren.

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