Beckenschmerzen

Beckenschmerzen betreffen in der Regel den Beckengürtel. Dieser besteht aus verschiedenen Teilen. Dies sind zum Beispiel das Kreuz- oder das Steißbein. Aber auch das Scham- oder das Sitzbein gehören zum Beckengürtel. Beckenschmerzen beziehen sich also auf Beschwerden rund um den knöchernen Bereich des Unterleibs. Blasen- oder Gebärmutterprobleme werden also als Unterleibsschmerzen bezeichnet.

Beckenschmerzen Ursachen

Beckenschmerzen Ursachen + SymptomeUrsachen für Schmerzen im Becken können vielfältig sein. Oft ist die Ursache für Beckenschmerzen, wenn ein Beckenringsyndrom auftritt. Dieses sorgt für Beckenschmerzen, indem eine Störung der Hüftbeine und auch eine Störung des Kreuzbeins vorliegen. Oft sind es auch mehrere Störungen auf einmal, die Beckenschmerzen auslösen können. Eine Iliosakralgelenksblockade, eine Gelenkstörung zwischen dem Kreuzbein und dem Beckenboden kann Beckenschmerzen auslösen, wenn gleichzeitig der M. glutaeus medius gereizt wird.

Auch eine Reizung des Bandapparates und gereizte Ansätze der Sehnen können heftige Beckenschmerzen auslösen. Auch wenn Verspannungen der pelvitrochantären Muskulatur mit zusätzlichen Triggerpunkten entstehen, kann das Becken schmerzen. Häufig gibt es aber banalere Erklärungen für ein schmerzendes Becken. Verletzungen wie Prellungen, Verstauchungen und Frakturen können Beckenschmerzen auslösen.Weniger harmlos sind Beckenschmerzen, die durch Tumore entstehen. Wenn sich Metastasen bilden, können Schmerzen im Beckenbereich entstehen.

Beckenschmerzen Symptome

Die Symptome bei Beckenschmerzen sehr vielfältig. Die Schmerzen können in andere Körperregionen ausstrahlen und Schmerzen in der Leiste, in den Beinen und auch im Gesäß verursachen. Manchmal kommt es auch zu neurologischen Ausfällen, wenn Nerven eingeklemmt worden sind. Ein typisches Symptom ist das Wegknicken eines Beines, ohne dass weitere Ausfälle in der Motorik zu beobachten sind..

Beckenschmerzen Diagnose

Der zuständige Arzt wird die Art der Beschwerde durch den Ort des Schmerzes diagnostizieren können. Auch Röntgen im Falle einer Verletzung wird helfen, die genaue Beschwerde zu ermitteln.

Beckenschmerzen Therapie / Behandlung

Bei den ersten Anzeichen von Beckenschmerzen werden zunächst allgemeine Therapieansätze, wie eine medikamentöse Behandlung, zum Einsatz kommen. Wenn die Schmerzen chronisch werden sollten und länger als drei bis sechs Monate andauern, sollte man eine spezielle Schmerztherapie durchführen. Grundsätzlich gilt, dass man früh eingreifen sollte, denn die Schmerzen sollten gar nicht erst chronisch werden.Wie oben schon erwähnt, sollte man bei Beckenschmerzen zunächst den Weg der medikamentösen Schmerztherapie gehen.Wenn man akute, plötzlich einsetzende oder auch schleichend immer stärker werdende Beckenschmerzen hat, sollte man Schmerzmittel einsetzen, die am Entstehungsort der Schmerzen wirken. Dies können Rheumamittel sein, aber auch COX-2 Inhibitoren. Diese wirken magenschonend und entzündungshemmend. Auch Muskelrelaxantien, also Mittel zur Entspannung der Muskeln, helfen effizient gegen Beckenschmerzen.

Bei quälenden Beckenschmerzen sollte man hochwirksame Mittel zur Linderung der Schmerzen einsetzen, dabei aber die Suchtgefahr von starken Analgetika nicht aus den Augen verlieren. Der Körper sollte sich nicht an hochpotente Schmerzmittel gewöhnen, auch wenn sie bei Beckenschmerzen sicherlich gut helfen. Antidepressiva, die schmerzdistanzierend wirken, können in Kombination eingesetzt werden, wenn die Beckenschmerzen groß sind.Akupunktur kann bei Beckenschmerzen ebenfalls eingesetzt werden und kann hier Linderung verschaffen.Eine weitere Behandlungsmethode für Beckenschmerzen ist physikalische Therapie. Beispiele hierfür sind Wärme- oder Kälteeinwirkung. Auch Krankengymnastik und Chirotherapie sind obligatorische Behandlungsmethoden bei Beckenschmerzen.

Helfen all diese Methoden nicht effektiv, muss man zu anderen Maßnahmen greifen, besonders, wenn die Beckenschmerzen belastend werden.Eine Schmerztherapie ist spezielles Gebiet, das sehr hohe Anforderungen an das Können und die Erfahrung des Arztes stellt. Chronische Beckenschmerzen erfordern eine spezielle Behandlung, die sich aus der Kombination von mehreren Verfahren der speziellen Schmerztherapie zusammensetzt – dieses Behandlungskonzept nennt man multimodal.Die Therapie, die den gezielten Einsatz von therapeutischer Lokalanästhesie beinhaltet, sollte nur während eines mehrwöchigen Aufenthalts in einer Schmerzklinik durchgeführt werden.

Zunächst wird getestet, welche Analgetika dem Patienten mit Beckenschmerzen helfen. Später werden örtlich wirkende Schmerzmittel gegen die Beckenschmerzen eingesetzt, indem Lokalanästhetika an bestimmte Körperstellen gebracht.Ergänzende Methoden gegen Beckenschmerzen sind Schmerz-Akupunktur, aber auch Hochtontherapie. Parallel sollte eine Physiotherapie wie Krankengymnastik eingesetzt werden, um eine Schonhaltung des Körpers zu vermeiden. In Kombination mit anderen Methoden ist eine Physiotherapie sehr hilfreich.Auch eine Behandlung mit Wärme oder Kälte kann hilfreich bei quälenden Beckenschmerzen sein.Sehr hilfreich für alle Lebenslagen, aber auch für Menschen mit (chronischen) Beckenschmerzen ist Entspannung, damit es im Alltag nicht wieder zu Schmerzen im Becken kommt. Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung wirken hier Wunder.

Beckenschmerzen Verlauf

Zunächst sind Beckenschmerzen noch kein Grund zur Besorgnis. Eventuell hat man sich einen Nerv geklemmt oder sich beim Sport verletzt. Hier weiß der Orthopäde meist guten Rat. Halten die Schmerzen drei bis sechs Wochen an, sollte man etwas dagegen tun. Beckenschmerzen können chronisch werden. Je eher die Therapie beginnt, desto besser.

Beckenschmerzen Vorbeugen

Gegen gewisse Erkrankungen wie Krebs ist es schwer, eine Vorbeugung zu finden. Geht es um Beschwerden des Bewegungsapparates, ist Sport sicherlich eine gute Idee, um gegen Beckenschmerzen vorzubeugen. Dieses Unterfangen sollte mit dem Arzt und dem Krankengymnast abgesprochen werden, denn mit ihrer Hilfe kann man gezielt gegen Beckenschmerzen vorgehen. Mineralien wie Calcium und Magnesium sind sicherlich ebenfalls eine große Hilfe. Wenn man frühe Anzeichen ernst nimmt, kann man seine Beckenschmerzen schnell wieder loswerden.

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