Menopause Heimtest

Der Begriff Menopause setzt sich aus den griechischen Worten „Menos“ (Monat) und „Pausis“ (Ende) zusammen. Die Menopause ist ein fest definierter Zeitpunkt in der Entwicklung des weiblichen, menschlichen Körpers. Die Menopause ist genau der Zeitpunkt, an dem die letzte spontane Menstruation der Frau eintritt. Nachdem die Menstruation beendet ist, ist die Frau nicht mehr fruchtbar. Eingeleitet wird die Entwicklung zur Menopause durch eine langsam erfolgende Hormonumstellung. Diese Phase ist im Allgemeinen als Wechseljahre bekannt. In dieser Zeit produzieren die Eierstöcke immer weniger Fortpflanzungshormone, bis gar keine mehr vorhanden sind. Die Wechseljahre beginnen durchschnittlich im Alter von 45 Jahren, die Menopause erfolgt dann für gewöhnlich zwischen 50 und 52 Jahren. Dabei kann das Ende der regelmäßigen Regel auch deutlich früher eintreten. Dafür sind dann meisten Entfernungen von Gebärmutter oder Eierstöcken verantwortlich. Aber auch Rauchen kann die Menopause ein oder zwei Jahre früher eintreten lassen. Im Gegenteil dazu kann regelmäßiger Alkoholkonsum den Eintritt der Menopause aufgrund einer Erhöhung des Östrogenspiegels verzögern. Eine vorzeitige Menopause tritt bei einem Alter unter 40 Jahren ein. Zwischen 40 und 50 gilt sie als frühe Menopause. Bisher gilt es als umstritten, ob das Wechseljahrsalter vererbt wird oder nicht. Allerdings ist es nachgewiesen, dass Mutter und Tochter meistens im selben Altern in die Lebensphase der Wechseljahre kommen.

Nach erfolgter Menopause befindet sich die Frau weiterhin in den Wechseljahren, auch Klimakterium genannt, bis sich der Hormonhaushalt wieder normalisiert hat. Warum bei Frauen die Menopause überhaupt eintritt ist nicht bekannt. Der weibliche Mensch ist nahezu die einzige Spezies, die so eine Entwicklung durchmacht. Von anderen Lebewesen ist dies meistens nicht bekannt. Die Menopause stellt keine Krankheit dar, sondern ist eine natürliche Entwicklung des Frauenkörpers. Dennoch leiden viele Frauen unter verschiedenen Symptomen, die oftmals einer ärztlichen Behandlung bedürfen.

Symptome ohne Krankheit

Die Menopause ist eine natürliche Entwicklung des Frauenkörpers und keine Krankheit. Trotzdem erleben die meistens Frauen diese hormonelle Umstellung des Körpers nicht problemlos. Viel mehr ist häufig eine Behandlung durch einen Arzt erforderlich. Oftmals wird dann eine Hormonersatztherapie durchgeführt. Die verschiedenen Beschwerden kommen häufig aufgrund eines relativen Hormonmangels auf. Diese können beispielsweise Osteoporose, vaginale Beschwerden, Haarausfall oder Hitzewallungen nach sich ziehen. Insbesondere mit dem Beginn der Wechseljahre tauchen oftmals Hitzewallungen auf. Diese äußern sich in plötzliche Hitzegefühle, vor allem im Gesicht und am Hals, begleitet von Schweißausbrüchen und Hautrötungen. Im Anschluss geht es oftmals in kalten Schweiß über. Dieser Vorgang kann problemlos 15 – 20 Mal am Tag aufkommen. Etwa 30 % der Hitzewallungen schränken sogar die Lebensqualität ein und müssen ärztlich behandelt werden. Vaginale Beschwerden kommen häufig vor, weil die Scheidenwand während der Wechseljahre an Elastizität verliert und dünner wird. Dadurch wird die natürliche Befeuchtung durch Scheidensekrete vermindert und der pH-Wert der Scheidenflora verändert. Hier kann bereits meistens Gleitgel Abhilfe schaffen. Da auch der Beckenboden an Spannkraft verliert, kann es zu belastungsbedingter Harninkontinenz kommen. Diese äußert sich in spontanen Harnverlust beim Husten oder Lachen.

Auch eine leichte Gewichtszunahme zählt zu den Begleiterscheinungen der Wechseljahre. Fettpolster setzen sich dann gezielt an Po, Schenkeln und Bauch an. Selbstverständlich bleibt bei der Hormonveränderung im Körper auch das Skelett nicht verschont. Aufgrund der Senkung der Östrogenwerte erhöht sich das Risiko Knochenbrüche zu erleiden, da die Knochen zerbrechlicher werden. Dieser Umstand ist besser bekannt als Osteoporose. Osteoporose wird aber auch noch durch andere Faktoren begünstigt wie niedriges Gewicht oder Alkohol. Obwohl während der Wechseljahre nahezu jede Frau betroffen ist. Die möglichen Beschwerden während der Wechseljahre werden durch ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ergänzt. Auch wenn die Wechseljahre selber keinen Risikofaktor darstellen, sind in dieser Lebensphase Kriterien wie Übergewicht, Bluthochdruck, Tabakkonsum, familiäre Vorbelastungen usw. genauso gefährdend. Gegen die meisten Beschwerden kann ein Arzt Abhilfe schaffen. Es ist allerdings zu beachten, dass die verschiedenen Medikamente das Risiko an Brustkrebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken bedeutend erhöhen können.

Was sind Menopause Heimtest bzw. Schnelltest?

Gegen die Beschwerden kann nur effektiv therapiert werden, wenn auch bekannt ist, dass die Frau sich in den Wechseljahren befindet. Sicher kann ein Arzt mit einem Test diesen Umstand feststellen oder nicht. Allerdings kann dieser Test, ganz wie ein Schwangerschaftstest, auch selber zu Hause durchgeführt werden. Diese Schnelltests basieren auf dem gleichen Prinzip wie Schwangerschaftstests und kommen so den Bedürfnissen der modernen Frauen entgegen. Heutzutage steigt stetig das allgemeine Gesundheitsbewusstsein, insbesondere bei Frauen. Immer häufiger wollen die Menschen die Verantwortung über ihre Gesundheit selber in die Hand nehmen.

Heimtests bieten hier eine schnelle Möglichkeit, zuverlässig eine Diagnose festzustellen. Hier kann auf lästige Wartezeiten beim Arzt verzichtet werden. Zeitgleich ist definitiv absolute Diskretion gewährleistet, da man den Test alleine in den eigenen vier Wänden durchführen kann. Innerhalb weniger Minuten erfährt die Frau, ob sie sich in den Wechseljahren befindet oder nicht. Mit dieser Erkenntnis kann dann vom Arzt eine entsprechende Behandlung gestartet werden. Die Durchführung und Funktion des Tests bestehen aus dem gleichen Verfahren, wie es auch Labore und Ärzte verwenden. Allerdings benötigen die Verwenderinnen weder medizinisches Vorwissen noch irgendwelche weiteren Hilfsmittel. Daher kann der Test von jeder Frau durchgeführt werden. Nach einem positiven Testergebnis sollte man so schnell wie möglich den Arzt aufsuchen.

Was sind die Vorteile eines Menopause Heimtests?

Ein Menopause Schnelltest bringt ohne Wartezeit beim Arzt innerhalb weniger Minuten Gewissheit über die aktuelle Lebensphase. Interessant ist so ein Test vor allem für Frauen über 40, die bereits seit mehreren Monaten keine oder eine unregelmäßige Periode haben. Kommen dann noch Beschwerden wie z. B. Schweißausbrüche oder Hitzewallungen dazu, können dieses Indikatoren für die Wechseljahre sein.

Der Menopause Schnelltest bringt schnelle Gewissheit bequem von Zuhause aus. Das Ergebnis erfährt die Frau innerhalb kürzester Zeit anhand der Urinwerte. Der Test zeigt nach erfolgreicher Durchführung, ob die Wechseljahre gerade begonnen haben oder ob sich die Frau bereits mitten in der Menopause befindet, oder diese Lebensphase noch gar nicht aktuell ist. Der Test bietet rasche Klarheit und bildet die Grundlage für ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt des Vertrauens.

Die verschiedenen Tests der unterschiedlichen Anbieter variieren dabei nur geringfügig. Die Durchführung gestaltet sich bei allen gleich, nur die Anzeige kann ein wenig abweichen.

Funktion und Durchführung des Heimtests

Aber wie genau funktioniert ein Menopause Schnelltest und wie werden diese für gewöhnlich durchgeführt? Das Hormon FSH (follikelstimulierendes Hormon) steigt in den ersten 3 bis 5 Jahren der Wechseljahre. Der Menopause Schnelltest misst aus dem Urin den Wert des Hormons. Aufgrund des langen Zeitraums hat die Frau die Chance den Test über einen längeren Zeitraum durchzuführen, um dann Gewissheit zu erlangen, und muss nicht einen bestimmten Zeitpunkt abpassen.

Die Testdurchführung hingegen gestaltet sich als einfach. Es werden keinerlei Hilfsmittel oder medizinische Kenntnisse benötigt. Der Teststreifen wird für einige Sekunden in den Urinstrahl gehalten. Am besten für die Durchführung ist der erste morgendliche Toilettengang geeignet. In diesem Urinstrahl sind die Hormonwerte am höchsten und können am besten erfasst werden.
Nachdem der Teststab den Urin aufgenommen hat, hängt die weitere Vorgehensweise vom jeweiligen Testmodell ab. Bei einigen kann nach kurzer Wartezeit das Ergebnis direkt auf dem Teststreifen abgelesen werden, andere erfordern das Einlegen des Teststabs in ein Kästchen oder Testkassette. Diese bieten dann ein Sichtfeld, wo das Ergebnis abgelesen werden kann.
Ein positives Ergebnis stellt sich für gewöhnlich so dar, dass die untere Linie intensiver oder gleich gefärbt ist wie die obere. Als positives Ergebnis ist zu erkennen, dass sich die Frau in den Wechseljahren befindet. Der Menopause Heimtest sollte nach einer Woche abermals durchgeführt werden. Für diese Wiederholung befinden sich in der Packung auch zwei Teststreifen. Beim zweiten Test wird ebenso verfahren wie bei der ersten Durchführung.

Fazit zum Menopause Schnelltest für zuhause

Jede Frau kommt irgendwann in das Alter, wo der Körper eine große Entwicklung vornimmt. Dies geschieht einmal im Teenageralter, wo man vom Kind zur Frau reift und dann zwischen 40 und 55 wo man das gebärfähige Alter hinter sich lässt. Zahlreiche Frauen sehnen diesen Zeitpunkt herbei, andere fürchten sich vor diesem Moment. Hat man nun den Verdacht in die Wechseljahre zu kommen oder sich in diesen zu befinden, so kann ein Menopause Schnelltest schnell und zuverlässig Gewissheit bringen.

Die Vorteile dieses Heimtests liegen in der Schnelligkeit und dass dieser bequem Zuhause durchgeführt werden kann. Der Test basiert auf dem gleichen Prinzip, worauf auch Labore und Ärzte zurückgreifen. Es wird das Hormon FSH im Urin gemessen. Das Testergebnis erläutert, ob man sich in den Wechseljahren befinden und ob die Menopause schon vorüber ist.

Das Ergebnis bietet ebenfalls eine Grundlage für das Gespräch mit dem Arzt, insbesondere wenn die Frau bereits unter diversen Nebenerscheinungen der Wechseljahre leidet. Mit entsprechenden Therapien kann der Arzt Hitzewallungen, Haarausfall, vaginale Beschwerden usw. entgegen wirken. Allerdings ist festzuhalten, dass weder die Wechseljahre noch die Menopause eine Krankheit darstellen. Hierbei handelt es sich um eine ganz natürliche Entwicklung des weiblichen Körpers.

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