Verzögerung AK-Bildung

Dieses Thema im Forum "HIV-Test" wurde erstellt von Kolibri, 14. Dezember 2013.

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  1. Kolibri

    Kolibri Neues Mitglied

    Hallo Zusammen,
    habe lange gezögert, ob ich mich hier anmelden soll, aber ich komme einfach nicht mehr zur Ruhe.
    Hatte Ende September einen Risikokontakt (OV mit Sperma schlucken). Seitdem habe ich natürlich sämtliche Symptome entwickelt und bin nur noch fertig. Nach 16 TagenHIV IPCR – negativ. Danach aber Erkältung etc.. Jetzt habe ich nach 10 Wochen und 4 Tagen einen Antikörpertest machen lassen und er war negativ. Ich war total erleichtert - zunächst. Was mich allerdings verunsichert: ich hatte während dieser Zeit eine Magenschleimhautentzündung und habe Säureblocker bekommen. Die genaue Art der Magenschleimhautentzündung ist nicht geklärt. Kann dies die Antikörperbildung verzögern?
    Danke für Eure Hilfe!!!
    Liebe Grüße.
     
  2. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Hallo

    Ich wäre alleine schon von Deinem "Risiko" aus eher nicht von einer Infektion ausgegangen. Deine Tests belegen deutlich, dass DuHIV-neg. bist. Daran gibt es nichts zu rütteln.
     
  3. Kolibri

    Kolibri Neues Mitglied

    Hallo Alexandra,

    vielen lieben Dank für die rasche Antwort. An den Tests will ich auch überhaupt nicht rütteln.
    Ich hatte mich nur gefragt, ob sich in 2 Wochen (10. - 12. Woche) noch etwas hinsichtlich der Antikörperbildung durch die vorherige Gastritis/ Säureblocker ändern kann? Praktisch ob die Medikamente/ die Gastritis in der Lage sind die Antikörperbildung zu verzögern?

    Liebe Grüße
     
  4. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Wo wirkt Dein Säureblocker? Im Magen. Bildest Du dort die Antikörper? Ne. Man würdeHIV-Tests nicht als sicher ansehen dürfen wenn sie so leicht beeinflussbar wären. Und würde Dein Magenproblem Deine Antikörperbildung beeinflussen hättest Du mehr als nur eine Gastritis - wobei die auch sehr unangenehm ist. Aber sowas hat absolut keinen Einfluss. Unser Körper muss täglich an x Orten Keime abwehren und hat mehrere Baustellen die er repariert bevor Du es je merkst.
     
  5. Kolibri

    Kolibri Neues Mitglied

    Super, danke! Jetzt weiß ich Bescheid!!!
     
  6. Kolibri

    Kolibri Neues Mitglied

    Bin wirklich ratlos. Meine bisherigen Tests habe ich ja aufgeführt. Habe jetzt nach 3 Monaten nach RK enorm starke Rückenschmerzen, immer wieder kehrenden Hautausschlag, übelste Magenschmerzen und Darmbeschwerden bekommen. Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
    Kann es dochHIV sein?
    Meine Hausärztin dachte auch an Hepatitis, eine andere Ärztin sprach von einer übelsten Gastritis, die auf den Rücken ausstrahlt und meine ganze Darmflora durcheinander bringen würde. Meine Blutwerte kommen erst im neuen Jahr.
    Eigentlich wollte ich das Thema HIV abschließen, aber jetzt ist es wieder so präsent. Hatte als Kind auch Neurodermitis und habe enorme Angst, dass sich dadurch meine AK-Bildung einfach verzögert. Kann das sein?
    Danke!!!
     
  7. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Nein, Angst hat sicherlich keinen Einfluss auf eine Antikörperbildung. So einfach verzögert sich diese nicht. VergissHIV - Du bist negativ getestet worden.

    Deine Beschwerden können x Ursachen haben...ev. auch Lebensmittelallergien oder Intoleranzen. Ich denke da zb. an Histamin oder ev. Gluten? Eine Hepatitis A? Bist Du nicht geimpft dagegen? Muscheln gegessen zb? Warst Du denn im Süden? Auch ein Reizdarm wäre theoretisch möglich.
     
  8. Kolibri

    Kolibri Neues Mitglied

    Hallo Alexandra,

    vielen lieben Dank für die Antwort.

    Ich habe mich wahrscheinlich unglücklich ausgedrückt.Ich meinte auch nicht die Angst, sondern die Neurodermitis (Autoimmunerkrankung) als Ursache für die Ak-Verzögerung. Ich hatte sie als Kind. Nehme aber keine Medikamente dagegen. Zweitweise merke ich es aber noch (Veranlagung zu extrem trockener Haut etc.). Ist das möglich, dass sie die AK verzögert? Habe immer wieder was von Autoimmunerkrankungen und AK Verzögerung gelesen...das verunsichert mich enorm und macht mir wirklich Angst, dass die 10 Wochen und 4 Tage nicht ausgereicht haben.

    Gegen Hepatitis A bin ich geimpft, der Schutz ist auch noch gegeben.
    Gegen B wurde ich auch geimpft, ist allerdings schon zu lange her (über 15 Jahre).

    Danke schon mal!!!
     
  9. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Nein. Du hast keinHIV.
     
  10. Kolibri

    Kolibri Neues Mitglied

    Hey,
    zunächst einmal: Frohes neues Jahr!
    Tut mir Leid, wenn ich hier wieder stören muss.
    Ich weiß einfach nicht mehr weiter.

    Hatte vor Weihnachten Blut abnehmen lassen und habe heute die Ergebnisse bekommen: Bilirubin erhöht, Lymphozyten grenzwertig erndierigt. Hatte/ habe auch Hautausschlag, Rückenschmerzen und Gastritis. DochHIV?

    Wirklich erklären kann meine Ärztin es sich nicht, da alle anderen Werte in Ordnung sind. Deshalb hat sie heute nochmal Blut abgenommen. Werte kommen morgen. Ich habe einfach furchtbare Angst, dass ich alles nochmal verschlechtert hat, weil ich über Weihnachten auch so starke Beschwerden hatte. Es macht mir einfach Angst, dass sich keiner erklären kann, wo es herkommt. Habt ihr eine Idee?

    Liebe Grüße
     
  11. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Dir auch ein frohes neues Jahr - und vor allem eines ohne Ängste!

    Ich nehme mal an, das die Ärztin ein (großes) Blutbild gemacht hat. Hast Du sie auf Deine Sorgen hinsichtlich HIV angesprochen? Wenn ja, solltest Du Dir schnell eine andere Ärztin besorgen - denn jeder Arzt muss wissen, dass man HIV ausschließlich durch einenHIV-Test nachweisen bzw. aussschließen kann und nicht durch wie viele auch immer andere Blutwerte.

    Hast Du sie nicht auf Deine Sorgen bzgl. HIV angesprochen? Dein Fehler, den Du schnellstens nachholen solltest. EinenHIV-Test muss man ansagen, denn der Gesetzgeber verbietet - mit ein paar wenigen Ausnahmen - die Durchführung von HIV-Tests ohne Einverständniserklärung des Patienten.

    Hautausschlag kann eine allergische Reaktion sein - und auch psychischer Natur. »Gänsehaut« hat ja z.B. auch keine körperliche Vorbedingung - und unsere Haut, als größtes Organ des Menschen, schützt sich auch vor Kopfkino der bösen Art.

    Gastritis? Magenproblem. Warum sollte das mit HIV zusammenhängen? Selbst bei vorliegendem HIV treten Magenprobleme erst im Rahmen der Medikation auf. Und: Wir hatten gerade Advent und Weihnachten - da wird schon mal mehr und mehr durcheinander gefuttert. Da kann der Magen schon mal revoltieren. Oder sich durch die Psyche bedingt verkrampfen. »Das schlägt mir auf den Magen«, weiß schon der Volksmund ...

    Rückenschmerzen kommen übrigens zumeist von einem Wirbelsäulen- oder Bandscheibenschaden. HIV kann ja nun viel im Körper eines wirklich Infizierten anrichten ... aber das schafft selbst das blöde Virus nicht.
     
  12. Kolibri

    Kolibri Neues Mitglied

    Hallo Matthias,

    erstmal vielen Dank für die Antwort!

    Mit der Ärztin habe ich überHIV gesprochen. Sie meinte mein 10wöchiger Test wäre ausreichend und die Blutwerte hätten mit HIV nichts zu tun. Trotzdem konnte sie sich die Werte nicht erklären. Ich komme trotzdem nicht runter. Inbesondere wegen den Lymphozytenwerten. Ich verstehe das einfach alles nicht. Meine ganzen körperlichen Beschwerden, die ich so noch nicht erlebt habe und die komischen Blutwerte. Zudem das Warten auf die neuen Blutwerte etc.. Am Montag habe ich auch noch einen Termin für einenHIV-Schnelltest bei der AIDS-Beratung. Ich bin einfach nur fürchterlich verunsichert und verängstigt.
    Letztendlich merke ich auch gerade, dass ich überhaupt keine Frage stelle.

    Liebe Grüße
     
  13. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Keine Frage zu stellen, ist zu diesem Zeitpunkt doch gar nicht schlimm ...

    Zunächst also Absolution für die Ärztin: Sie hat in beiden Fällen recht. EinHIV-Test nach 10 Wochen ist zuverlässig.

    Dass sie sich die Werte nicht erklären kann, bedeutet doch nicht automatisch, dass es dochHIV ist! Lymphozyten und Leukozyten reagieren nicht nur auf eine HIV-Infektion, sondern auf JEDE Form von Infekt. Bei mir waren die Werte mal völlig unverständlich, bis ich erklären konnte, das ich aufgrund von akuten Zahnschmerzen und keinem Zahnarzt in der Nähe etwa 3 Packungen Ibuprofen (naja, vielleicht auch weniger - aber definitiv mehr als gut) in 2 Tagen geschluckt hatte.

    Also: Es gibt im Leben mehr als HIV. Schau mal in den Pschyrembel (Klinisches Wörterbuch). Der hat 2.324 Seiten ... und die sind nicht ausschließlich über HIV. Es mag also sein, dass in Deinem Körper irgend etwas nicht ganz in Ordnung ist. Aber lass HIV draußen - das ist es nicht. Garantiert.
     
  14. Kolibri

    Kolibri Neues Mitglied

    Hallo Matthias,

    du hast Recht es gibt Tausende von Möglichkeiten, leider spielt mir mein Kopf immer wieder einen Streich. Es ist manchmal einfach alles so rätselhaft.
    Wollte auch kurz den neusten Stand durchgeben. Blutbild hat sich normalisiert, dafür Urinprobe mangelhaft. Verdacht auf Nierenbeckenentzündung. Erstmal Antibiotika. Mal abwarten.

    Liebe Grüße
     
  15. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Nierenbeckenentzündung -> ein Fall für die Blutpolizei (Leuko- und Lymphozyten). Nicht schön, aber behandelbar. Alles Gute!
     
  16. Kolibri

    Kolibri Neues Mitglied

    Danke!
    Mich macht das nur alles ganz Kirre - meine Blutwerte sind ja normal (keine Leukozytenerhöhung), dafür aber im Urin. Für mich passt das irgendwie alles nicht zusammen...

    Ich bin so verunsichert. Vor allem weil ich jetzt feststellen musste, dass Neurodermitis zu den Autoimmunerkrankungen zählt. Ich hatte es als Säugling ganz extrem und man behält es ein Leben lang, wobei ich keine Medikamente nehme und nur noch Relikte davon verspüre (schnell trockene Haut). Trotzdem macht es mir Sorge, dass der Test nach 10 1/2 Wochen nicht ausgereicht hat. Wie wahrscheinlich ist es, dass ich somit zu den Ausnahmen zählen, die für AK-Bildung länger benötigen? Habe am Montag ja noch meinen Schnelltest bei der AIDS-Beratung und jetzt wieder totale Angst.
     
  17. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Nach meinem Dafürhalten und meiner Erfahrung ist das so gut wie unwahrscheinlich.

    Ich begreife, das man sich Sorgen macht ... aber es gibt so Vieles im Leben, was man nicht weiß, bei dem man aber die Aussagen von Experten annimmt und glaubt. Warum ist das bei diesem Thema so dermaßen anders? Mit dieser ganzen Selbstzerfleischung macht man sich selbst krank - aber auf einer viel schlimmeren Ebene, als esHIV jemals sein könnte ... nämlich auf der psychischen Ebene. Ist es das wert? Vor allem, wenn der Test negativ ist???
     
  18. Kolibri

    Kolibri Neues Mitglied

    Ich weiß auch nicht, warum es bei dem Thema so dermaßen anders ist. Wahrscheinlich die ganzen unterschiedlichen Aussagen über Testzeiten, die körperlichen Beschwerden, die man so noch nicht hatte und die eigene Psyche, die das Puzzle für einen zuHIV zusammensetzt.

    Mit der Selbstzerfleischung, die einen krank macht, hast du definitiv Recht. Ich selbst fühle mich wie in einem Hamsterrad und weiß, dass nur ich selbst da wieder raustreten kann, was einfacher gesagt als getan ist. Zur Unterstützung habe ich mir jetzt eine Überweisung zum Psychotherapeuten geben lassen.
     
  19. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Es ist gut, wenn Du frühzeitig merkst, dass Du das alleine nicht schaffst. Aber eines musst Du lernen - auch gegen Deinen Willen: Nimm' Ratschläge und Auskünfte, die aus verlässlichen Quellen stammen, an. Und vertraue nicht allem, was Du liest und hörst. Lass' es Dir lieber von »lebenden Menschen« bestätigen bzw. negieren. Übrigens: Auch ein Psychologe kann nichts ausrichten, wenn Du nicht aktiv mitarbeitest.

    Ich wünsche Dir von Herzen viel Glück und Erfolg bei der Bewältigung dieses Themas!
     
  20. Kolibri

    Kolibri Neues Mitglied

    Vielen lieben Dank für deine Wünsche!!!

    Verlässliche von unverlässichen Quellen zu trennen, fällt mir allerdings enorm schwer bzw. sie einschätzen zu können.

    Wünsche noch einen schönen Abend!
     
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