Unhygienische Blutabnahme - Infektion möglich?

Dieses Thema im Forum "Infektion" wurde erstellt von MeloneMol, 17. September 2020.

  1. MeloneMol

    MeloneMol Neues Mitglied

    Ihr Lieben,

    ich weiß, dass mein "Problem" für einige vllt. blöd klingen mag, ich hoffe dennoch inständig, dass es auch Einige gibt, die mich ernst nehmen und höflich, informativ und sachlich antworten.

    Am Montag, den 14.09.2020, war ich beim Arzt und bekam eine schwere Verdachtsdiagnose. Diese hat sich Gott sei Dank nicht bestätigt, allerdings macht mir die Blutabnahme selbst jetzt sehr zu schaffen. Und zwar folgendes:

    Nun saß ich da und hielt mein Arm hin um mir Blut abnehmen zu lassen. Die Arzthelferin hatte keine Handschuhe an (NEIN, das macht mir keine Sorgen/Ängst, der Teil kommt noch). Die Arzthelferin holte also die Nadel aus der Einmalverpackung, zog die Plastikkappe ab, und bog die Nadel doch tatsächlich mit ihren Finger?! Hä? Ich wollte sie gerade darum bitten, eine neue Nadel zu benutzen, da kam von der anderen Seite eine weitere Arzthelferin, die mich bezüglich meiner schweren Verdachtsdiagnose ansprach und schon war die Nadel in meinem Arm, ohne, dass ich sie darauf ansprechen konnte doch bitte eine Neue zu nehmen. Als die Nadel drin war, hat sie die richtig festgehalten und reingebohrt in mein Arm (nicht tiefer, sondern eher runter, dass die wohl nicht abhaut). Beides habe ich so noch nie erlebt und bin deswegen wirklich sehr verunsichert.

    Ich kann natürlich nicht mit Sicherheit sagen, dass die Arzthelferin keine Wunde am Finger hatte und/oder sich vorher die Hände desinfiziert hat und daher rührt auch meine Panik (und ja, ich meine wirklich Panik - Ich bin wegen nicht aufhörbaren Gedankenschleifen bereits länger in Therapie). Eig. würde ich sie gerne ansprechen, aber ich weiß genau, egal wie nett ich das machen würde, sie würde sich angegriffen fühlen und mich angehen. Wer nicht, oder? Wenn sie jetzt eine Wunde am Finger (mit der sie die Nadel berührt hat) hätte, kann sie mich durch das anfassen der Nadel infizieren? Die ging ja direkt in meine Vene.

    Bevor ich hier jetzt angegriffen werde, dass ich der Dame mangelnde Fachkenntnisse zutraue; Wir sind alle Menschen und uns können Fehler passieren. Ich arbeite selber in einem Beruf, in denen eig. keine Fehler passieren dürfen (nicht mit Menschen) und trotzdem kommt es hier und da mal vor - manchmal ist es auch einfach nur die Routine, die Menschen unachtsam werden lässt. Es war definitiv nicht richtig, die Nadel anzufassen. Alles andere habe ich nicht bemängelt (obwohl mir das mit dem Runterdrücken auch irgendwie nicht ganz geheuer ist?!).

    Ich wäre diesbezüglich wirklich sehr dankbar über informative Antworten. Ich habe bereits bei meinem Hausarzt gefragt, dieser meinte nur: "Alles kann, nichts muss."

    Vielen Dank!
     
  2. haivaupos

    haivaupos Poweruser Poweruser

    Sollte das tatsächlich so abgelaufen sein, das will und kann ich nicht beurteilen, wäre die richtige Reaktion auf ein derartiges Vorgehen der Arzthelferin ein klärendes Gespräch mit Ihrem Chef gewesen. So viel dazu. :cool:
    Was auch immer Sie an Ihren Fingern hatte, hinsichtlichHIV sehe ich da aber trotzdem keine Probleme. HIV ist nicht auf der Haut. Und eine mögliche Wunde an ihrer Hand zu vermuten halte ich für weit übertrieben und - zogen... :)
     
  3. devil_w

    devil_w Poweruser Poweruser

    Also in SachenHIV musst Du Dir wirklich keine Sorgen machen.
    Aber du solltest sie und ihren Chef tatsächlich auf dieses massive Hygieneproblem ansprechen. So Etwas geht mal gar nicht.
    Habe es so ähnlich wie beschrieben aber auch schonmal beobachtet und mich so richtig mit der betreffenden Person angelegt.
     
  4. MeloneMol

    MeloneMol Neues Mitglied

    @devil_w Bist du dir sicher? :( Mein Hausarzt war sich dessen nicht so sicher, bei ihm habe ich aber auch noch nie eine derartige Blutabnahme erlebt.

    Eig. würde ich es der Dame gerne selber sagen, ich halte nicht viel davon "direkt zum Vorgesetzten zu rennen". Ich bin mir aber zu 99 % sicher, dass sie sich direkt angegriffen fühlen wird. Würde wohl jeder ... Ich war halt im ersten Moment total irritiert was sie da überhaupt macht, da ich das wirklich noch nie erlebt habe. Ich habe ja auch von Mo - Heute nicht daran gedacht, weil bis 14 Uhr noch meine Verdachtsdiagnose im Raum stand. Als davon ja dann Entwarnung kam, habe ich meinem Mann von dieser schmerzhaften Erfahrung erzählt und prompt kam mir der Gedanke: "Was wäre, wenn sie jetzt eine Wunde am Finger gehabt hätte?" Und tadaaa ... hier bin ich mit meinen Ängsten.
     
  5. devil_w

    devil_w Poweruser Poweruser

    Da ich mir hier der Verantwortung meiner Aussagen sehr bewusst bin, werde ich wohl kaum irgendeinen Mist schreiben. Natürlich bin ich mir sicher.
     
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  6. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Hat sie dies wirklich getan? Ich hab noch nie im Leben eine Nadel gebogen. Aber einHIV-Risiko gab es in keinster Weise. Und doch solltest Du mit ihr reden... eine Kanüle darf nicht angefasst werden.
     
  7. MeloneMol

    MeloneMol Neues Mitglied

    Ich wollte dir natürlich nichts unterstellen, ich bin nur einfach in diesen dummen Gedankenschleifen gefangen. Seit 5 Jahren (nicht jetzt wegen diesem Thema, es sind immer andere die mich Monate lang dann beschäftigen, nun aktuell seit heute eben das). ... Ich denke, hätte sie am Finger geblutet, hätte ich das gesehen. Ich habe ja genau hingestarrt, weil ich so irritiert war von dem, was sie da tat. Aber sicher sein kann man sich natürlich nie und die Antwort von meinem Hausarzt wirkte auf mich eher besorgniserregend. GRRRR...

    Ich bin mir zu 100 % sicher, dass das Plastikteil schon ab war. Ich habe nämlich genau hingestarrt und mich gefragt, wieso sie das macht. Irgendwie starre ich immer auf Hände/Finger, dann auf Zähne, lach ... bevor ich was sagen konnte kam leider die andere Arzthelferin. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass sie nicht am Finger geblutet hat. Das hätte ich wahrscheinlich gesehen, aber das sind ja nur Vermutungen. Hätte sie wohl am Finger geblutet, hätte ich ja spätestens am Arm (nach der Aktion mit dem Drücken) eine gewisse Menge sehen müssen. Da bin ich mir jetzt nicht sicher, glaube aber eher nicht ...
     
  8. weiser drache

    weiser drache Neues Mitglied

    Ich kann dir keine Expertise geben, aber ich denke das garnicht genug Blut an so eine Kanüle kommen kann ohne das sie ein Loch in der Hand was sie merken würde.
    Sie müsste alles vollbluten.
    Lg
     
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  9. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Guten Morgen!

    Es ist grundsätzlich müßig, in einem Forum darüber zu räsonieren. Hier hilft nur ein persönliches Gespräch (evtl.) mit der MFA und (definitiv) ihrem Chef. Es geht ja nicht darum, jemanden anzuschwärzen, sondern zu verhindern, dass bei anderen Patienten Ähnliches passiert. Schlimmstenfalls kann der Arzt seine Zulassung verlieren … und ich denke, das möchte er bestimmt nicht.

    Bitte kontaktiere den Arzt … aber nicht mit einem Vorwurf an die MFA, sondern mit dem Hiweis, dass Dir da etwas aufgefallen ist, bei dem Du Dir nicht erklären kannst, ob es so richtg war. Sprich auch ruhig darüber, dass Du Ängste hast und inwiefern er sie Dir nehmen kann.
     
  10. MeloneMol

    MeloneMol Neues Mitglied

    Ich werde meiner Ärztin einen Brief schreiben;
    1. Wird sie den wohl eher erhalten als ich einen neuen Termin..
    2. Fällt mir das glaube ich so leichter.

    Normalerweise bin ich "Die klassische Meckerfrau" und sage direkt, wenn etwas nicht passt. Wollte ich ja in der Situation. Dann kam die Andere und es war gelaufen ... Dann noch mit der Verdachtsdiagnose Heim und mein Hirn war einfach Aus.

    Ich versuche den kompetenten Antworten hier zu glauben, dass ich in keiner Risikosituation war. Trotzdem fällt es mir sehr schwer. Ich weiß, ich werde mich eh testen lassen in 6 Wochen, aber die Zeit vergeht ja laaaangsam wenn man auf etwas wartet ... Ist das eig. "Neu" mit den 6 Wochen? Das habe ich im Leitfaden gelesen. Mein letzterHIV-Test war zwar dieses Jahr wegen einer Behandlung und Bedarf deswegen keinerlei Wartezeit, mein letzter "freiwilliger" Test hingegen ist allerdings 5 Jahre her und damals hieß es noch ganz klar 12 Wochen.

    Ich weiß gar nicht, wieso ich das hier alles schreibe, vllt. hilft es mir irgendwie meine "Panik" zu erklären? Mein Ex-Freund hat mich damals angelogen, was seinen damaligenHIV-Status anging. Als ich es 1,5 Jahre später durch Zufall herausfand, kam die längste Zeit und der größte Streit meines Lebens. Er hatte vor mir Sex mit einer fremden Frau auf einem Festival, bei dem ihm Kondom und Vorhautbändchen gerissen sind. Das wusste ich, aber nicht, dass er sich nie hat testen lassen.

    Mein Freund danach hatte eine Ex-Freundin die so ca. 80 x die Woche (übertrieben, aber sie ist wirklich oft fremdgegangen) mit verschiedenen Männern fremdgegangen ist. Ohne Kondom, sie nahm ja die Pille. Bevor ich irgendwas Sexuelles mit ihm gemacht habe, musste er zum Test. Er versicherte mir zwar, er könne nichts haben (Ich weiß zwar nicht, wie er sich ohne Test sicher sein konnte, aber gut), ich habe trotzdem darauf bestanden und dort hieß es damals, es dauere 12 Wochen. Und obwohl er sich ja eiiigentlich sooo sicher war, konnte er 12 Wochen kaum schlafen.

    Mein jetziger Mann und ich haben sofort beide vorher gesagt, dass wir uns testen und alles war tutti! Wir erwarten Nachwuchs, auf den wir sooo lange gewartet haben - freu. Und jetzt so ein Vorfall bei der Frauenärztin und 6 lange Wochen die ich mir durch eure positiven Antworten versuche zu verkürzen.

    Ich bin sehr dankbar, dass ihr alle versucht mir die Angst zu nehmen. Immerhin konnte ich Dank Eurer Antworten schon ein wenig schlafen! Das ist doch was, oder nicht?! Lach ... Ich würde gerne aus meiner Haut und diesbezüglich weniger Ängste haben, aber wie? - das habe ich noch nicht herausgefunden. Mein Mann und meine Mutter meinen nur, dass ich spinne und das man sich so niemals was holen kann. Aber wisst ihr - solche Aussagen und dann von Menschen, die eher weniger mit HIV und Co. zu tun haben, helfen einen Angstpatienten leider 0.

    Deswegen ein riesiges Danke an Alle, die hier schon geschrieben haben und auch an Alle, die evtl. noch schreiben werden.
     
  11. auguardoflight

    auguardoflight Bewährtes Mitglied

    @MeloneMol

    Hallo erstmal und einen schönen guten Morgen! :)

    Ich als ehemaliger Phobiker kann deine Gedankengänge sehr gut nachvollziehen, bei mir liegt dies auch noch gar nicht einmal so ewig lange zurück.

    Um dir meine Geschichte kurz zusammenzufassen:

    Ich hatte panische Angst davor, dass z. B. an Türklinken in der U-Bahn benutzte Spritzen montiert werden würden, an denen ich mich dann steche. Alles hatte deswegen angefangen, weil ich an einem Finger einen roten Punkt entdeckt hatte, aus dem (nachdem ich mehrere Stunden an der Stelle herumgenagt bzw. herumgekratzt hatte) nach massivem pressen auch ein Blutstropfen rauskam (mein Hirn wollte warum auch immer nicht raffen, dass dieser Punkt sehr wsl. noch von meiner letzten Lebenssaftspende vom selben Tag stamte). Und zack, war die Phobiespirale angeschaltet und das paranoide Karussell begann sich zu drehen. :eek:

    Gott sei Dank bin ich dann hier im Forum gelandet und wurde wirklich grundlegend aufgeklärt und bekam u. a. von den „Spritzenexpertinnen“ @AlexandraT und @devil_w die beiden einzigen echten Übertragungswege eingetrichtert (ungeschützter GV und gemeinsamer intravenöser Drogenkonsum), womit klar war, dass ich kein Risiko hatte. :)
    Und auch die mehr als deutlichen Ansagen von @matthias erfüllten ihren Zweck. :cool:

    Wäre das herausragende Beratungsteam hier und meine Eltern (die mir auch ordentlich den Kopf gewaschen haben) nicht gewesen, säße ich heute sehr wsl. in der geschlossenen Psychiatrie (und in Zeiten wie diesen, in denen Corona die Welt beherrscht, gibt es sicher schönere Dinge als das).

    Lange Rede kurzer Sinn: Klare Ansagen helfen mehr als Köpfchentätscheln. ;)

    Du fragst dich vermutlich jetzt bestimmt warum ich dir meine Geschichte so ausführlich niederschreibe. Der Grund ist das ich dir sagen will das man sehr sehr schnell in die Phobiehölle geraten kann, wenn man seinen Ängsten (vor allem wenn sie unbegründet sind) zu viel Platz einräumt.

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Auch wenn du kein Risiko hattest, würde ich den Arzt darauf ansprechen, da das Anfassen einer Nadel einfach nicht sein darf.

    Liebe Grüße aus dem Zentrum der ehemaligen K.u.K.-Monarchie (die sich aktuell eher zum Corona-Hochdruckkessel zu entwickeln scheint :confused:). :)
     
  12. MeloneMol

    MeloneMol Neues Mitglied

    @auguardoflight

    Dir auch einen schönen guten Morgen!

    Danke für deine Geschichte und deine Erfahrung.

    Ja, die Phobiehölle. Das trifft es ganz gut! Überall wird "intravenös" geschrieben und das ist auch das, was mich so verunsichert. Es war doch intravenös? Klar, sie hat sich nicht selbst gestochen (Ich denke, DAS würde man definitiv mitkriegen, man sagt ja automatisch AUA oder zuckt weg) sondern evtl. hing etwas an der Kanüle, ... aber das wäre doch trotzdem intravenös gegangen, oder irre ich mich da?

    Ich bin froh, dass du meinen "Wahnsinn" ein wenig nachvollziehen kannst. Wie kamst du aus dieser Phobiehölle raus? Bist oder warst du in Therapie? Ich versuche es bereits seit 5 Jahren mit Hilfe, aber so richtig klappt es nicht ... Es sind auch nicht immer Phobien; es sind eher nicht aufhörende Gedankenschleifen bei mir (so wie das jetzt). Oder Zwänge, dass ich 5 x schauen muss, ob der Herd aus ist oder keine Katze irgendwo eingesperrt wurde und und und ... davon gibt es 1000 Beispiele und die machen das Leben echt schwer.

    Liebe Grüße zurück
     
  13. auguardoflight

    auguardoflight Bewährtes Mitglied

    @MeloneMol

    Also bevor ich auf deine an mich gerichteten Fragen antworte, möchte ich dir noch ein paar Worte zum Stichwort „intravenös“ verlieren:

    In der Praxis ist es so dass der gemeinsame intravenöse Drogenkonsum (bzw. das „Needle Sharing“, wie es im englischen Sprachraum genannt wird) deswegen ein Risiko ist, da man sich den Inhalt der Spritze AKTIV in eine tiefliegende Vene injiziert (also den Kolben betätigt, wodurch der Inhalt der Spritze in den Körper gelangt).

    Und nun zu deinen Fragen, die direkt an mich gerichtet waren. :)

    Also im Endeffekt war es bei mir tatsächlich (wie schon oben beschrieben) sowohl dieses Forum als auch meine Eltern (und hier nochmal speziell mein Vater) die mich aus diesem Alptraum befreit haben. Und ich bin bis heute sehr dankbar dafür dass mir sowohl hier im digitalen Raum als auch im physischen Leben „der Kopf gewaschen“ und klare Ansagen gemacht wurden (oder wie @matthias es nannte: Natürliche Dominanz :D;):p), ansonsten wäre ich mittlerweile, wie gesagt, wohl in der Psychiatrie gelandet (und in Zeiten von Corona ist das definitiv nochmal weniger schön als sowieso schon). Man kann also von einer Art „Schockheilung“ sprechen wenn man so will.

    Und weil es mir hier so gut gefallen hat, habe ich beschlossen dabeizubleiben und ein Mitglied des Beratungsteams zu werden. :)

    Du kannst dich absolut darauf verlassen das hier wirklich fundierte Antworten gegeben werden und wie ich schon gesagt habe: Speziell @AlexandraT und @devil_w sind durch ihren Background ausgewiesene „Spritzenexpertinnen“. :);)

    Wo wir gerade beim Thema sind, anbei noch ein Satz aus der Feder von Alexandra, den du dir neben unserem Grundlagenleitfaden speziell beim Thema Spritzen/Nadelstiche sehr gut einprägen kannst:

    „Nein...Nadelstiche sind nur ernst wenn man direkt eine benutzte Spritze nimmt, in ein grosses Blutgefäss geht, Blut aufzieht und mit dem Blut des Vorgängers vermischt und es sich dann in die Venen knallt.“

    Ich denke mal ein eindeutigeres Statement gibt es nicht. ;)
     
  14. auguardoflight

    auguardoflight Bewährtes Mitglied

    Das erinnert mich ein wenig an meine Mum wenn wir verreisen. :D:D
     
  15. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Ich bin nicht Deine Mum. :D

    Ja, wenn ich verreise schaue ich auch nach ob der Herd aus ist, die Balkontüre zu und am Ende auch die Haustüre... einmal reicht nicht... man muss schon zweimal nachsehen... oder dreimal....
     
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  16. auguardoflight

    auguardoflight Bewährtes Mitglied

    Ich glaube du und meine Mum würden sich sehr sehr gut verstehen. :D;)

    Und mit meinem Dad ebenso, wie ich ja schonmal erzählt habe machte er bei mir (genauso wie ihr) auch klare Ansagen. :cool::D
     
  17. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Hm... ich glaube, wir müssen mal ein Forentreffen machen und Du bringst Deine Eltern mit. :D
     
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  18. MeloneMol

    MeloneMol Neues Mitglied

    Ihr Lieben,

    irgendwie finde ich Euch echt klasse, auch wenn ich Euch nicht kenne und Ihr Euch lustig über meinen Herd und mich macht! :p

    Jetzt muss nur noch mein Kopf mitspielen! Das Schwierigste würde ich mal behaupten ... :confused: Eine Frage habe ich trotzdem noch, lieber @auguardoflight (War doch klar, oder? FRAUEN! :rolleyes:). Ich kenne jetzt persönlich keinen Drogensüchtigen, aber die Situation wie sie oben beschrieben ist, die macht doch gar kein Sinn, oder? Auch für Drogenabhängige nicht?! Die ziehen ja nicht ihr eigenes Blut auf, die wollen ja Stoff. :confused:

    Um nochmal den Zwang mit den Herd aufzugreifen :p: Ja, auch die Terrassen- und die Haustür wird 2 - 10 x kontrolliert, die Fenster, Backofen, Glätteisen, Kaffeeautomat, Steckerleisten, ahhh und vieles mehr. Vllt. ist das so ein Frauending? :D Mein Mann guckt alles nur einmal nach und ist sich sicher o_OWie geht sowas? :D Aber er hat mir mal einen guten Tipp gegeben (finde ich zum min.): Er sagte ich soll mir eine Sprachnotiz machen, wenn ich das Haus begehe zum Verlassen, die ich mir immer wieder anhören kann, wenn mich ein ungutes Gefühl packt. Die ersten Male habe ich sie so 5 - 8 x gehört, mittlerweile bin ich bei 0 - 2 x, ist doch super, oder? Also ich freue mich darüber sehr! :)
     
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  19. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Och... wir haben ja bloss Gemeinsamkeiten entdeckt.
    Lach nicht... ich hab auch mal ein Foto gemacht damit ich im Nachhinein sicher war, dass die Balkontüre zu ist... hatte da einen echt miesen Tag. Schon lange her... kontrolliert und vor der Haustüre kam "Hab ich oder hab ich nicht geschlossen?"... und dann ein Foto und zack... ich hätte den ganzen Urlaub lang die Balkontüre ansehen können... hab ich dann aber nicht. Diesen Zwang haben viele Leute... viel mehr Leute als Du denkst.
     
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  20. auguardoflight

    auguardoflight Bewährtes Mitglied

    @MeloneMol

    Auch ich kenne persönlich niemanden, der intravenös Rauschgift konsumiert, es ging mir vor allem darum für dich verständlich zu erklären warum man eben dort ein Risiko hat und in „Fällen“ wie bei dir und mir nicht.

    Aber ich füge es nochmal kurz als Erklärung hinzu: Ja, ein Abhängiger will seinen „Stoff“, allerdings zieht er, bevor er sich den „Schuss setzt“ immer etwas Blut in den Spritzenkolben auf, um zu kontrollieren, ob er auch ja eine Vene getroffen hat. Danach reicht er direkt die Spritze an einen weiteren Kollegen weiter und der Kollege macht genau dasselbe. Und genau deswegen ist der intravenöse Drogengebrauch (neben dem ungeschützten Sex) der einzige Übertragungsweg, der in der alltäglichen Praxis existiert.

    Also wie schon gesagt: Einfach den „Spritzenkiller“ von @AlexandraT gut einprägen und alles ist gut. ;)

    Und an den kleinen Mann in deinem Ohr: „Du hältst das Maul, dass das hier klar ist, sonst gibts Backpfeifen mein Freund!“ :D
     
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