Unglaublich aber wahr. Scheiß Behandlung beim Arzt

Dieses Thema im Forum "Leben mit HIV" wurde erstellt von Christian86, 31. Januar 2010.

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  1. Christian86

    Christian86 Neues Mitglied

    Ich tue mich schwer euch zu schreiben, denn worüber ich schreibe ist nichts leichtes. Es ist nicht einfach damit umzugehen, man möchte es für sich behalten, darüber schweigen, mit ins Grab nehmen. Doch allzu häufig wird ein Teppich des Schweigens gelegt. Es wird geschwiegen, nicht beachtet, einfach beiseite geschoben. Für eine kurze Zeit wird es wieder hervorgeholt, für eins ,zwei Wochen, dann ist es wieder vergessen.
    Die Sache, von der ich spreche hat Drei Buchstaben: HIV!

    Jetzt wird sicher der eine oder andere denken, HIV? Darüber weiß ich schon alles! Doch was wissen wir drüber? Sicherlich wird jeder mit dem Thema schon einmal in seinem Leben konfrontiert gewesen sein und im besten Fall gehofft haben: Bitte Lasse es nicht HIV sein!, wenn er kurz davor ist das Testergebnis zu erfahren. Das Testergebnis ist Negativ! Glück gehabt! Doch was, wenn es anders kommt, wenn sich die Befürchtungen bestätigen, sich der Magen umdreht, tausend Gedanken sich im Kopf kreisen, man Gewissheit hat, dass man es hat? Dann beginnt die Tutor wie ein Alptraum, aus dem man nie wieder erwacht.
    Ich bin HIV positiv! Ich hätte niemals gedacht, dass ich diesen Satz offen sage. Es ist ein mulmiges Gefühl, ich denke darüber nach, ob ich auf DELATE drücken soll. Ich lese die letzten Zeilen, immer wieder. Ich zünde mir eine Zigarette an, in letzter Zeit rauche ich viel, ich überlege wie es geschehen konnte, wie ich diesen Fehler machen konnte, der mich jetzt so unbarmherzig verfolgt und nicht zur Ruhe kommen lässt. Ich ziehe einen tiefen Zug und schließe die Augen. Ob ich nun an den verdammten Kippen sterbe oder an dem scheiß Virus, macht auch kein Unterschied! Doch ich will nicht sterben, ich will leben! Ich öffne die Augen. Ich kann nicht anders, ich kann nicht die Augen verschließen und einfach so weiter leben. Ich muss die Geschichte erzählen. Es handelt sich um ein Erlebnis, welches sich vor kurzem zugetragen hat.

    Es ist kurz nach elf, ich bin aufgeregt. Seit einigen Wochen habe ich immer wieder Halsbeschwerden, meine Mandeln sind gerötet. Ich sitze im Wartezimmer, schaue nach den anderen Patienten und frage mich ,ob vielleicht noch andere betroffen sind oder ob mir der Virus angesehen werden kann. Ich warte und nehme mir eine Zeitung, ich versuch mich abzulenken. Was werde ich gleich erzählen? Der Hals-Nasen-Ohrenarzt ruft meinen Namen auf, ich gehe ins Untersuchungszimmer.

    Er wirkt nett und fragt mich was er für mich tun kann. Ich deute auf meinen Hals und erzähle ihm von meinen Mandeln. Er schaut sie sich an und sagt, dass sie gerötet und vernarbt sind: Ihre Mandeln sehen so aus, als hättest du über Hundert! Mandelentzündungen gehabt! Der Schlag sitzt tief, mein Adrenalinspiegel steigt. Mein Hals kratzt, ich muss husten, Bloß nicht in seine Richtung denke ich mir! Er ahnt nicht von meiner Krankheit, erzählt, dass er mir Penicillin verschreiben will. Penicillin, dieses Wort begleitet mich seit einem halben Jahr. Seit dieser Zeit musste ich das immer wieder zu mir nehmen- ohne große längerfristige Wirkung. Wenn das Penicillin nicht anspringt, müssen ihre Mandeln leider raus. Wir testen das Penicillin zwei Wochen lang, dann kommst du wieder. Blitzschnell drückt er mir eine Liste von Krankenhäusern in die Hand und erzählt mir wie viel Prozent seiner Patienten auf welches Krankenhaus gingen. Ich überlege nicht lange, das ganze geht mir zu schnell, ich beschließe ihm alles zu sagen.

    Plötzlich erhebt er sich vom Stuhl, seine freundlichen Mundwinkel sinken zusammen, er schaut mich ernst an und verlässt eilig das Behandlungszimmer, ruft eine Arzthelferin herbei und flucht: Wo steckt du? Komm her! Er hat HIV! Die Tür zum Wartezimmer ist offen. Mein Herz rast. Erlebe ich diesen Moment wirklich oder ist das nur ein böser Traum. Nein, es ist wahr, kein Traum! Er betritt das Untersuchungszimmer wieder. So eine Scheiße! brüllt er. Ich schmeiß dich heraus! Du hättest sagen müssen, dass du das hast. Ich schaue zur Tür, die noch immer geöffnet ist. Draußen sitzen die Patienten und werden ungewollt zeugen. Können Sie die Tür nicht schließen?, flehe ich. Nein, das werde ich nicht! Ich rufe die Polizei und du bekommst eine Anzeige. Du wirst so ein Ärger bekommen. Ich mach dich fertig! In dem Moment stehen meine Gedanken still. Er schließt endlich die Tür, desinfiziert schnell seine Hände. Meine Arzthelferinnen sind dazu da, um mich zu schützen. Ich hätte dich nie so einfach untersucht, wenn ich das gewusst hätte. Komm, vergiss die Anzeige und verschwinde, sagt er dann. Ich werde allen Ärzten erzählen, dass du HIV hast und dass sie sich vor dir in Acht nehmen müssen! Ich begriff die Welt nicht mehr, ich verlasse das Untersuchungszimmer, gehe in das Wartezimmer und ziehe meinen Mantel an, ohne auch nur ein Blick in die Gesichter der Arzthelferinnen oder der Patienten zu werfen. Am liebsten wäre ich davon gerannt, ich fasse all mein Stolz zusammen und tue so, als ob nichts gewesen wäre. Ich lasse mir Zeit beim Anziehen. Ich öffne die Praxistür und gehe hinaus, ohne mich umzudrehen und auf Wiedersehen zu sagen.

    Ich kann gar nicht in Worte fassen wie ich mich in dem Moment gefühlt habe. Glücklicherweise habe ich hinten keine Augen, so blieb mir der Anblick der Reaktionen von den Patienten erspart. Schlimmer, als das, was sich in meinen Gedanken abspielte, konnte es nicht sein. Ich ging schnellen Schrittes von der Praxis weg, der starke Regen war mein kleinstes Problem, ich ging immer schneller und schneller, einfach ziellos, Hauptsache weg. Der erste Gedanke war mich vor ein Auto zu werfen. Es war eh alles aus. In meiner Gesundheitsakte stand die Diagnose fest, und ich Idiot hatte mir die Schlinge selbst zugezogen! Es wäre eine Frage der Zeit gewesen, bis mein Umfeld von der Krankheit erfahren würde. Aber ich fürchtete den Tod, denn ich will leben!!! Wie konnte mir soetwas passieren, nach dem HIV-Test war ich dabei mich langsam wieder aufzupeppen und neue Hoffnung im Beruf und Leben zu schöpfen. Ich habe Träume und Ziele, die ich noch verwirklichen möchte. Und dann so was. Ich schaute auf mein Handy, überlegte wen ich anrufen könnte. Doch erreichen konnte ich niemanden. Es war ein Rennen gegen die Zeit, spätestens am Montag würde die Diagnose an die KV gehen und von dort an meine Eltern. Um meine Gedanken kreisten hunderte Szenarios, was ich jetzt tun sollte. Ich brauchte jetzt eine Zigarette! Ich zündete mir eine an, nach der zweiten beruhigte ich mich etwas. Ich ging ins nächste Internetcafé, ich brauchte dringend Rat von einem Arzt oder irgendeiner Aidshilfe. Ich notierte mir einige Nummern, schaute mich im I-Cafe um, ob nicht jemand mir dabei zusah. Ich bezahlte dann schnell mit einem Zehner. Aus irgendeinem Grund streckte ich dabei meine Brust raus, um selbstbewusst zu wirken und schaute den Besitzer an, wie er das Geld in die Hand nehmen würde und ob er mir das Wechselgeld in die Hand geben oder auf den Tisch zu mir schieben würde. Er gab mir das Geld in die Hand! Ich war erleichtert. Ich suchte einen ruhigen Platz aus, wo niemand mir zuhören konnte und wählte einige Nummern. Immer wieder die selbe Antwort:,, Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen. Der Arzt und die KV unterstehen der Schweigepflicht!“ Ich hörte immer wieder das gleiche, doch beruhigen konnte es mich nicht. Die Horrorszenarien wurde ich nicht los. Ich rief meinen Hausarzt an. Verdammt! Der Anrufbeantworten geht dran. Was soll ich sagen? Ich legte auf. Ich ging los, wieder ziellos, versuchte es erneut. Diesmal kein Anrufbeantworter! Erfolg! Doch nicht! Nur die Arzthelferin: Der Arzt ist leider mitten im Gespräch! Es ist dringend, sagte ich! Ich hab einen riesen Fehler gemacht! Kann er sich nicht melden? Nein er ist in einem wichtigen Gespräch, aber er meldet sich, sobald er kann... Wieder drehen sich hundert Gedanken in meinem Kopf. Ich schaue auf mein Handy, hoffe, dass er bald anrufen wird. Jetzt kann ich nur abwarten und hoffen! Ich gehe nach Hause und warte dort weiter. Auf welche Seite wird sich mein Hausarzt stellen? Wird er die Behandlung ebenso abbrechen, wird er sauer auf mich sein, was wird er sagen? Es klingelt! Endlich. Die Nummer ist unterdrückt. Kann es etwa die HNO-Praxis sein?

    Ich traue mich dran zu gehen. Es ist mein Hausarzt! Ich erzähle ihm die Geschichte. Er hört mir aufmerksam zu. Bis jetzt fühle ich mich immer noch schuldig und habe tiefe Angst. Meine Stimme zittert. Dann äußert er sich. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, ohne ihr Einverständnis wird keiner von ihrer Krankheit erfahren. So einfach geht das nicht. Der Arzt hat völlig falsch gehandelt. Sie tragen keine Schuld. Zum einen müsse der Arzt bei jeder Untersuchung annehmen, dass ein Patient eine ansteckende Krankheit hat und dementsprechend Schutzmaßnahmen treffen, zum anderen ist jeder Arzt zur ärztlichen Schweigepflicht verpflichtet und in diesem Fall hat der Arzt seine auf schwerste verletzt. Wenn ich wollte, könne ich den Arzt wegen Beleidigung, Diskriminierung, unterlassener Hilfeleistung und Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht anzeigen. Das Verhalten des HNO-Arztes ist eine Straftat! Er hatte kein Recht, mich dermaßen zu erniedrigen, zu bedrohen und an den Pranger zu stellen! Außerdem könnte ich die Geschichte der Ärztekammer melden, sodass er seine Arztzulassung verlieren könnte! Mein Hausarzt meinte weiter, dass er ausrasten könne, wenn er solche Geschichten von Kollegen hört, die in ähnlicher weise reagieren, wenn sie es mit HIVpositiven Menschen zu tun haben, obwohl es heutzutage Jedem bekannt sein sollte, dass man sich nur beim Geschlechtsverkehr und über Blutkontakt anstecken könne. Er meinte, dass es überall Idioten, auch unter Ärzten, gebe! Sie sollten die Sache nicht auf sich beruhen lassen und ihn Anzeigen, riet er mir. Wenn Sie nichts unternehmen, werden er und weitere Ärzte nichts lernen und weiter wie bisher verfahren. Ich wusste, dass er Recht hatte! Doch nach wie vor ist HIV ein Thema, worüber die meisten Menschen aus mangelndem Wissen und Angst einen großen Bogen machen. Anstatt sich in die Lage eines Positiven hinein zuversetzen und Anteil an seinem Leid zu nehmen, verurteilen man diesen. Schließlich sei er ja selber schuld!

    Mein Arzt wollte die Sache nicht einfach so begraben und bot mir seine Hilfe bei einer Anzeige an. Doch ich wusste, dass ich nichts unternehmen konnte. Mir waren die Hände gebunden! Würde ich den Arzt berechtigter Weise anzeigen, müsste ich mich als Positiv outen. Über die Konsequenzen möchte ich nicht mal im Ansatz nachdenken. Das einzige was ich möchte ist die Geschichte zu begraben.

    Doch mein Herz brennt, wenn ich mir die Erniedrigung wieder vor Augen führe. Ich fühle mich seit dem Erlebnis als Schwerverbrecher und habe nun am eigenen Leib miterlebt, was geschieht, wie die Reaktionen ausfallen, wenn man sich offenbart! Ich fühle mich krank und ohnmächtig und habe Angst vor weiteren Arztbesuchen. Ich erzähle diese Geschichte, weil ich der festen Überzeugung bin, dass sich so etwas nie wieder zutragen darf. Auch wenn man HIVpositiv ist, ist man immer noch ein Mensch mit Rechten! Und nichts auf der Welt gibt jemandem die Rechtfertigung, diese Rechte mit Füßen zu treten!
     
  2. Unser Tipp Frage jetzt einen Arzt! HIV-Symptome.de

  3. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Hallo Christian,

    abgesehen davon, dass Dein Posting unglaublich schwer zu lesen ist - es ist eine absolute Bleiwüste so ohne Absätze, Punkt und Komma - teile ich Deine Wut über den Arzt. Und ich denke schon, dass Du die Hilfestellung Deines Hausarztes annehmen solltest, um dem HNO-Kollegen, der sicherlich nur unbedacht - aber eben völlig falsch - gehandelt hat, aufzuzeigen, dass das so nicht geht.

    Natürlich wirst Du Dich dafür "outen" müssen. Allerdings ist es heute nicht mehr "ehrenrührig", positiv zu sein. Ich bin es seit 15 Jahren, lebe offen damit und habe gerade ein Buch darüber veröffentlicht. Ich verstehe, dass Du Deinen "Makel" (so siehst Du das zur Zeit noch, nicht wahr?) lieber für Dich behalten willst - aber wie willst Du erreichen, dass so etwas nicht mehr passiert, wenn Du schon nichts dagegen unternimmst?

    Ich weiß nicht, wo Du wohnst ... aber es macht sicherlich Sinn, wenn Du die nächstgelegene AIDS-Hilfe aufsuchst und die Geschichte dort erzählst mit der Frage, wie Du Dich verhalten sollst.

    Schau - ich gebe der Krankheit mit meiner Offenheit ein Gesicht. Dass muss nicht jeder. Aber Du kannst dafür sorgen, dass Inhalte vermittelt werden. Denk noch mal drüber nach. (Und schreib' lieber mit Absätzen ...)

    Glück auf! Viel Kraft! Und halt' die Ohren steif ...

    LG - matthias
     
  4. rexton

    rexton Bewährtes Mitglied

    Servus Cristian,
    UNGLAUBLICH- mehr kann man DAZU wohl nicht sagen....
    Ich meine, selbst wenn eine medizinisch unkundige Person derart verachtend auf die Erkrankung reagieren würde, würde man diese schon an den Pranger stellen und als absolut infantil, verachtend und schwachsinnig bezeichenen -->
    Aber ein Arzt, dessen Pflicht (!) es doch eigentlich sein sollte, den Patienten in JEDER Hinsicht zu untestützen (vorallem psychisch) und durch sein fundiertes Wissen (was zweifelsohne jeder Arzt in Bezug auf HIV hat) souverän mit ALLEN Patienten (ob HIV, Hepatitis, Tripper, andere infektiöse Erkrankungen....) und Situationen umgehen müsste
    - das widerspricht dem indentierten Zweck des Hippokratischen Eides und verletzt zudem grundlegende Persönlichkeitrechte
    In dieser Berufsgruppe würde man wohl nicht davon ausgehen, dass ein Mediziner mit der Konfrontation mit einer Erkrankung (dafür ist er ja schließlich berufen) auf diese Weise umgeht
    Gott sei Dank hast du einen sehr kompetenten Allgemeinmediziner, der seiner ärztlichen Verpflichtung nachkommt....
    Ich hoffe es handelt sich bei diesem Facharzt um einen Einzelfall, denn die Ärzte, die ich kenne haben eigentlich alle einige HIV-positive Patienten und versuchen gerade zu diesen auf eine Weise zu behandeln, die dem Betroffenen das Gefühl gibt, dass er NICHT als "Gefahr" (die Anführungszeichen sind hier mehr als angebracht!) angesehen wird (ein Beispiel: viele Ärzte der Aidshilfe verwenden bei der Blutabnahme keine Handschuhe, um dem Patienten nicht distanziert gegenüberzutreten)
    Ich hoffe du kommst über die Sache schnell wieder hinweg (denke an die Worte deines Hausarztes) und versuch mit dieser "Erfahrung" abzuschließen - dich trifft keine Schuld, auch wenn es in manchen Situationen nicht schlecht ist von der Infektion zu berichten
    (und damit meine ich nicht den HNO-Arzt, sondern eher Zahnärzte, Erstversorger)
    Liebe Grüße und alles Gute
    Rexton
     
  5. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Bitte mach noch Abschnitte in Deinen Text. Ich möchte Dir da nicht reinpfuschen als Mod. Aber so ist der Text kaum zu lesen. Ich verstehe, dass Du aufgebracht und wütend bist... aber in einer ruhigen Minute bitte den Text mal bearbeiten. Danke.

    Melde den Arzt bei der Aerztekammer oder wie dies bei euch heisst. Dieses Verhalten von ihm ist weder tolerierbar noch zu entschuldigen.

    Wie Dein Hausarzt sagt muss jeder der im med. Bereich arbeitet so arbeiten, dass er sich selbst schützt. Ich weiss auf der Strasse zb. auch nicht ob jemand HIV hat oder nicht. Und wenn.... dann wird er gleich behandelt wie jeder andere auch.

    Wehr Dich... so darf kein Arzt mit einem umgehen... egal ob mal HIV hat oder nicht.

    Lieben Gruss
    Alexandra
     
  6. ChrisLDK

    ChrisLDK Poweruser

    Hallo Christian,

    das Verhalten dieses Arztes kannst Du nicht auf Dir sitzen lassen. Du bist als HIV-Positiver ein Mensch mit Rechten wie jeder andere Mensch auch. Und auf diesen Rechten musst Du Dir auch nicht herumtrampeln lassen.

    Ich kann Deine Angst und Deine Unsicherheit nachvollziehen. Aber wenn Du keine Anzeige machen willst (auch die Polizei hat Schweigepflicht), dann wende Dich an die Ärztekammer, sage der Kammer wie dieser Arzt mit Dir umgegangen bist. Wenn Du dieses nicht Persönlich machen willst, dann verfasse den Vorfall schriftlich.

    Ein Arzt hat durch seinen Eid geschworen, jedem Menschen zu helfen. Das Patienten mit HIV davon ausgeschlossen sind, wäre mir neu. Aber...nicht jeder Arzt ist so ein Mistkerl. Es gibt auch andere. Lasse Dir bei der Anzeige vielleicht wirklich von Deinem Hausarzt helfen.

    Christian, ich hoffe Du konntest das zwischenzeitlich verarbeiten. Sag einfach mal Bescheid.

    Ganz lieben Gruß

    auch ein Christian
     
  7. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Christian,

    danke für die Absätze. Nun habe auch ich das lesen können, was mir vorher entging. Und ich schließe mich Allen an: Du musst etwas unternehmen - schon alleine, um Deine Rechte zu wahren. Ärztekammer, Polizei, LSVD ... egal. Aber ein solches Verhalten darf nicht toleriert werden.

    LG - matthias
     
  8. Danel1

    Danel1 Neues Mitglied

    [Edit by Admin]Erste und letzte Warnung! Wenn Du so einen Schwachsinn nochmal postest, bist Du raus![/Edit]
     
  9. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Danel,

    um zu verstehen, was passiert ist, muss man verstehen können, was passiert ist. Ohne Punkt und Komma KANN man es nicht verstehen. Und dann mag ich es auch nicht lesen. Und dann antworte ich auch nicht. Wenn das die präferierte Alternative sein sollte - bitte sehr. Dazu braucht man aber kein Forum.

    Wir machen das hier alle freiwillig - vor allem, weil wir in irgend einer Form mit HIV zu tun haben. Ich spreche jetzt nur für mich: Ich lasse mich nicht von Dir anpi..en dafür, dass ich versuche, mich in die Situation anderer Menschen hineinzuversetzen und NUR darum bitte, dass verständlich geschrieben wird. Ich kann - wenn Dir das mehr hilft - ansonsten auch gerne in Kisuaheli, ersatzweise Esperanto antworten.

    Ansonsten kommentiere ich Deinen Beitrag nicht weiter.
     
  10. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    @Danel1

    Es ist leicht den Beitrag zu lesen wenn er editiert ist und aus Absätzen besteht, gell. Anpissen lassen wir uns nicht von Dir. Ich schiess Dir mal was vor den Bug. Nochmals und ich melde es dem Admin. Denn ich hab echt besseres zu tun als mir von Dir Frechheiten an den Kopf werfen zu lassen.

    Gruss
    Mod. Alexandra
     
  11. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    ... und noch eins, Danel: Bevor Du hier so einen unreflektierten Quatsch schreibst ...

    Ich habe Dir im September im Rahmen unseres PN-Austausches auf Deinen Wunsch hin meine Hilfe angeboten und wer hat sie nicht angenommen?
    Na?
    Eben!
    Also bitte: Wer kümmert sich hier und wer nicht ...
     
  12. Jacky_DA

    Jacky_DA Bewährtes Mitglied

    In Deinen Worten, Danel, lese ich ein sehr hohes Maß an Frustration, Aggression und Wut. Irgendwie Wut gegenüber allem und jedem. Vermutlich möchtest Du Christian damit irgendwie helfen oder die "Augen öffnen", aber die "Erkenntnis", dass "die Menscheit" kacke ist, hat - denke ich - noch niemandem geholfen, sondern sie ist doch nichts anderes als Selbstmitleid. Zumal wie alle Menschen sind und Du genauso zur Menschheit gehörst, die Du so abstößig findest.

    Aber irgendwie alles Off-Topic... Zurück zum Thema:

    Ich denke trotz Danels Ausführungen, dass eine Anzeige oder zumindest eine Meldung bei der Kassenärztlichen Vereinigung bzw. oder beim PKV in der Hinsicht helfen könnte, dass dieser Arzt beim nächsten Mal sein Handeln besser überdenkt. Ob es Dir, Christian, persönlich etwas hilft?! Keine Ahnung. Vielleicht durch die Erkenntnis, dass man sich gegen menschenverarchtendes Verhalten zur Wehr setzen kann.

    Liebe Grüße
     
  13. Danel1

    Danel1 Neues Mitglied

    so war das nicht gemeint Matthias. Ich weiss dass du helfen willst. Dafür bin ich, und sicher auch andere dankbar.
    Dass ich die Hilfe nicht direkt angenommen habe hat seine Gründe. Ich komm noch immer nicht damit klar.

    Und um das Thema nochmal aufzugreifen wenn wir schon dabei sind, ich habe noch immer keine Gewissheit und gewisse Symptome sind niemals verschwunden. Ich lebe einfach so vor mich hin.
    Ich denke der Gedanke daran würde mich sonst eh umbringen.

    Auch wenn man so wie ich nun lebe auch nich unbedingt frei ist.

    Naja..

    Ich fands einfach nur etwas herzlos, als ich sah dass ca. 3 Person in ihren Antworten die Absätze erwähnten. Fand ich persönlich etwas kalt.

    Doch weiss ich dass du / Ihr nur helfen wollt.

    Gruß
     
  14. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Hast Du den Text gelesen bevor die Absätze rein kamen? Es war schier unmöglich diese grosse Textmenge zu lesen. Ich hab den Text auch nicht editiert sondern einfach drum gebeten, dass in einer ruhigen Minute der Text mal auseinander genommen wird. Was ist daran falsch oder unhöflich? Auch ein Forum hat Regeln.... auch wenn ich die nicht immer knallhart durchsetze.

    Und warum machst Du keinen Test? Dein "vor sich hinleben" ist weder geistreich noch sinnvoll.

    Gruss
    Alexandra
     
  15. Jacky_DA

    Jacky_DA Bewährtes Mitglied

    Jo, vor allem, wenn man bedenkt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass dieses "vor sich hinleben", "begründet" ist, äußerst gering ist.

    Vielleicht verschwendest Du Jahre Deines Lebens mit Zweifeln, obwohl Du negativ bist. Denk mal darüber nach.

    Vermutlich (ich kann da nur vermuten) ist Dein jetziger Zustand auch viel schlimmer als eine Diagnose...
     
  16. rexton

    rexton Bewährtes Mitglied

  17. Anonymous

    Anonymous Gast

  18. Anonymous

    Anonymous Gast

    Re: kleinlich
     
  19. Marion

    Marion Administrator HIV-Symptome.de Team

    Jetzt mal halblang! Du bist hier in unserem Forum unterwegs, in dem wir die Hausregeln festlegen. Die Forenregeln sind öffentlich und für jeden einsehbar. Wer diese nicht einhält, hat hier nichts verloren. Ganz einfach.

    Hallo? Wer Hilfe oder Ratschläge von uns (also von der Community, deren Stammbesuchern, Mods und Admin) erwartet, der hat auch deren Regeln einzuhalten. Schlecht formulierte und formatierte Beiträge sind nicht nur komplett verwirrend, sondern können auch zu einer komplett falschen Interpretation der Sachlage führen. Ein anständig verfasster Artikel ist also definitiv das "A und O" für eine "saubere", funktionierende Community.

    Falsch. Wenn überhaupt, dann bist Du hier unerwünscht. Auf jeden Fall, wenn Du unsere Regeln nicht einhältst und diese permanent infrage stellst. Unsere Community steht für offenen Dialog, an dem sich jeder beteiligen kann, darf und soll. Trotzdem erwarten wir die Einhaltung unserer Regeln und das ist ja wohl nicht zu viel verlangt, wenn wir hier schon tagtäglich Stunden unserer (!) Zeit investieren.

    Also erstens heisst es "korrigiert", zweitens ist es eine "Tastatur", die spinnt und drittens: wenn etwas ungeheuerlich ist, dann ist es die Ignoranz, die Du hier an den Tag legst.

    In diesem Sinne verpasse ich Dir hiermit das erste bisher ausgesprochene Forenverbot. Du hast hier nichts mehr zu suchen. Viel Glück!
     
  20. Jacky_DA

    Jacky_DA Bewährtes Mitglied

    Mann, mann... ich verstehe nicht, warum sich jetzt so mancher wegen einer ganz sachlichen und höflichen Bitte, den Eingangstext ein wenig zu überarbeiten, damit er leserlicher und verständlicher wird, so aufregen?

    Nur, um nochmal klarzustellen, um was es hier geht:

    Von Matthias:
    Von Alexandra:
    Und dann nochmal Matthias:

    Gibt es da irgendeinen Grund, sich zu beschweren??
     
  21. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Ich gehe darauf nicht mehr ein.... wenn jemand kritisieren dürfte dann der TE selbst. Und ich bin mir sicher, dass dieser sich dann selbst melden würde bei einem Mod oder der Admin. Aber er war so nett und hat in einer ruhigeren Minute den Text etwas auseinander genommen. Weil ich die Emotionen bemerkte wollte ich a) nicht in den Text pfuschen und habe b) gesagt, dass er es in einer ruhigen Minute tun soll d.h. wenn er emotionsmässig wieder etwas ruhiger ist.

    Auf Leute die hier nicht mal wirklich antworten sondern nur eine grosse Klappe haben gehe ich nicht ein. Weder als User noch als Mod.

    Gruss
    Alexandra
     
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