und plötzlich HIV positiv

Dieses Thema im Forum "Leben mit HIV" wurde erstellt von Vincent, 24. März 2011.

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  1. Vincent

    Vincent Neues Mitglied

    Hallo, ich bin Vincent , 42 Jahre und neu hier! Das Lesen der Beiträge war in den letzten 3 Wochen eine leichte Hilfe für mich. Ich habe mich am 10. Februar 2011 angesteckt. 2 Wochen später wurde ich krank. War in Barcelona und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Dort erhielt ich dann auch die Diagnose. Irgendwie wusste ich es ja innerlich, denn es war mein erster Risikokontakt. Ich war vorher in einer glücklichen 5 jährigen treuen Beziehung, bis sich im Oktober 2010 mein Partner ganz überraschend und für mich unvorbereitet wegen einem anderen Mann von mir trennte. Ich stürzte in ein tiefes Loch und war deprimiert frustriert und mir war irgendwie alles egal. Im Dezember habe ich mich dann auf dem bekannten "blauen Gay Portal" angemeldet und angefangen zu daten. Wollte nur Sex Dates. Alkohol und andere Sachen, die ich zum ersten mal ausprobierte führten zu einer Scheißegaleinstellung. Ich habe nie vorher Drogen genommen selten Wein getrunken. Dieser Abend mit dem fremden Mann war so heftig, dass ich am nächsten Tag gar nicht mehr wusste was passiert ist. Ein sehr attraktiver athletischer Typ. So ein richtiger Testosteron-Bulle. Bin ihm sexuell verfallen. (Das schlimme ist, dass er auf GR immer noch sein Unwesen treibt!!!)

    Ich weiß, viele werden nun den Kopf schütteln und selber schuld sagen. Richtig. Selbst schuld. Heute 4 Wochen nach der positiv Diagnose und nach stundenlangem Grübeln, sehe ich das als Unfall. Ähnlich wie beim Autofahren wenn man trinkt und sich nicht anschnallt und dann crasht es. An diesem verhängnisvollen Abend war ich anders als sonst, leichtsinnig, unüberlegt , dumm.

    Den Bestätigungstest habe ich dann Österreich machen lassen. Natürlich sehr hohe Virenanzahl, sodass man das gar nicht messen konnte und Helferzellen bei 330. Der Arzt meine, das wäre normal in der akuten Phase. Bald habe ich den nächsten Test. Ich habe rauf und runter gegoogelt. Habe Angst vor der Zukunft und bin bei einer netten Therapeutin in Wien in pschologischer Betreuung. Das hilft etwas. Ich habe mich entschieden, dass erstmal niemandem zu erzählen. Obwohl ich, weiß,dassHIV gut behandelbar ist, habe ich Angst vor der Zukunft. Zu mal derzeit alles aufeinmal kommt.. Stress im Job, Mutter im Heim, finanzielle Zukunftsängste etc. und nun auch noch HIV. Ich versuche nicht zu jammern aber es holt mich immer wieder ein. Ich wache immer morgens um 04:00 Uhr auf und bin nassgeschwitzt. Habt ihr Tips für mich, wie man diese Anfangszeit übersteht? Das Drama bei der ganzen Sache ist, dass mein Exfreund nun wieder ankommt und sich versöhnen möchte !
    Derzeit habe ich noch keine speziellen medizinischen Fragen. Die kommen aber noch. Mir hiflt es, das einfach mal von der Seele zu schreiben. Bin bei einem guten spezielisierten Arzt in Wien. Allerdings hat er mich gefragt, ob ich sofort mit einer Therapie beginnen möchte. Das fand ich irritierend. Sollte er doch besser wissen als ich. Er hat mich versucht aufzubauen und sagte mir. das wird schon wieder. Sein Assistent ist nach 6 Monaten an Bauchscpeichedrüsenkrebs gestroben. Mit HIV kann ich heutzutage gut leben und sogar alt werden. An sich habe ich vor der Krankheit und deren eventuellen Folgen momentan nicht so viel Angst. Eher vor der Einsamkeit, Isolation , Umwelt etc. Habe so das Gefühl, dass Leben in einer Partnerschaft wird für mich nicht mehr möglich sein....
    Danke fürs "zuhören" und vielleicht hat ja jemand meinen Roman zu Ende gelesen. Dann würde ich mich über Nachrichten freuen. Liebe Grüße Euer Vincent
    Ps: ist das normal dass man so dermassen müde ist in der Akutphase respektive Anfangszeit ? Auf der anderen Seite bin ich extrem nervös und rauche leider seit der Diagnose wieder und das viel zu viel....
    Mein Arzt riet mir erst mal keinen Sport zu machen. Habe vor ,nach dem Kontrolltest im April wenn die Virusanzahl und Helferzellen neu getest wurden, wieder mit sport Laufen , Hotyoga, Gym) zu beginnen. Vielleicht gut für die Psyche. Irgendwelche Einschränkungen oder Gefahren dadruch ? Ach ja, jetzt ist mir noch etwas eingefallen. ich habe gelesen, wenn bei der Infektion die Viruslast extrem hoch ist, deutet das auf einen schnelleren Ausbruch der Krankheit respektive schnelleren Abbau der Helferzellen hin. Stimmt das ? Danke und bis bald Vincent
     
  2. ChrisLDK

    ChrisLDK Poweruser

    Hallo Vincent,

    erst einmal Willkommen hier im Forum.

    Ich kann jetzt nur von mir reden und ein eindeutiges ja sagen, was Deine Müdigkeit angeht. Mir ging es am Anfang wahrlich nicht anders. Man muss bedenken, das sich der Körper wehemend gegen den "Eindringling" wehrt und dazu natürlich auch einige Kraft aufwenden muss. In aller Regel legt sich die Müdigkeit dann aber mit der Einnahme der Medikamente. So war es jedenfalls bei mir.

    Einen Tip wie man die Anfangszeit übersteht. Es gibt viele Möglichkeiten, z.B. viel raus gehen, eigentlich Sachen machen, die Dich von diesem Thema erst einmal ablenken können. Klar die Anfangszeit ist schwer, dich damit anzufreunden, das man da was in sich hat, was da eigentlich nicht hingehören sollte. Aber Du hast es selber schon gesagt,HIV ist sehr gut behandelbar und man hat in der Regel eine sehr hohe Lebenserwartung. Atme tief durch, und genieße Dein Leben, es ist noch sehr lange nicht vorbei.

    Bleib einfach hier bei uns und schreibe über Deine Ängste und Gefühle, und wie es Dir geht. Wir sind alle für Dich da und helfen Dir auch über die Anfangszeit hinweg.

    Liebe Grüße
    Chris
     
  3. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Hi Vincent und herzlich willkommen!

    Danke für Deine ausführliche Beschreibung der Situation. Ja, es stimmt: Gibt es emotionale Probleme, setzt oft der Verstand aus. Ich freue mich aber zu lesen, dass Du das schon sehr früh erkannt hast und nicht in Selbstzweifeln zu ertrinken scheinst.

    Das ist ganz alleine Deine Entscheidung. Ich gebe Dir allerdings zu bedenken, dass es hin und wieder gut und wichtig ist, wenn man sich mit jemand austauschen kann, über seine Ängste und Sorgen sprechen - aber auch enfach »trotzdem« unbeschwert bfeiern. Unbeschwert deshalb, weil der andere eben eingeweiht ist und weiß, wie es Dir geht.

    Das ist im ersten Moment völlig normal. Allerdings hast Du es heute »besser« als z.B. ich vor 18 Jahren. Damals gab es noch nicht mal Medikamente. Das ändert aber nichts daran, dass Du Dich auf eine neue Lebenssituation einstellen musst. Und das dauert ein wenig und ist durchaus schmerzhaft ...

    Würdest Du das denn wollen, wenn Du nicht positiv wärst? Würdest Du es auch jetzt wollen? Oder willst Du Dich ihm gegenüber bloß nicht erklären? Immerhin ist er ja der »Auslöser« ... aber er ist natürlich nicht »schuld« daran. Vielleicht ist er aber auch derjenige, der Dich - weil er Dich lange kennt - gerade jetzt unterstützen kann (wenn er denn will).

    Nein - der Hintergrund ist, dass es zwei unterschiedliche Ansätze gibt, die gleichberechtigt nebeneinander stehen. Entweder mit der Therapie so lange warten, bis das Immunsystem schwächelt und die Helferzellen unter 200 - 250 gefallen sind - oder aber sofort anfangen und mit einer leichteren Gabe die Werte stabilisieren und hochziehen.

    Es gibt mehr Paare, bein denen ein Partner positiv ist, als Du glauben möchtest. Partnerschaft besteht aus so vielen Facetten, da ist der Serostatus doch nicht die beherrschende! Okay - beim Sex und bei Wunden muss man besser aufpassen ... aber sonst? Alles wie immer! Die Probleme finden bei Dir »nur« im Kopf statt ... da aber sind sie schwer rauszukriegen,. Deshalb gar nicht erst mit solch falschen Gedanken beginnen!

    Ich weiß nicht, wo Du das gelesen hast - aber es klingt wie eine »Info« aus vergangener Zeit. Das Prinzip der Therapie besteht ja darin, die VL zu senken (bis unter die Nachweisgrenze) und die Helferzellen zu steigern, um damit den Ausbruch zu verzögern bzw. zu verhindern. Deshalb würde ich dem keinen Glauben schenken ... außerdem: Jeder Fall liegt anders - und gerade bei HIV können solche Pauschalurteile zu psychischen Problemen führen ...

    Einstweilen alles Gute - und zum Zuhören sind wir hier. Also löcher' uns ... :)
     
  4. Vincent

    Vincent Neues Mitglied

    Danke für die rasche Antwort

    Lieber Chris,
    lieber Matthias,
    ich war froh heute morgen als ich eure Antworten las. Ich habe ja erst heute mitten in der Nacht meinen Beitrag geschrieben und eure Antworten nach kurzer Zeit erhalten. Das stimmt mich wirklich froh und nun fühle ich mich recht gut aufgehoben hier, ernstgenommen und bin sogar irgendwie gerührt.
    Danke für Eure wertvollen Tipps. Im Grunde muss man sich echt am Schopf packen und sagen : los jetzt!!! und das werde ich versuchen.
    Momentan befinde ich mich in so einem Wechselbad. Mal positiv und zuversichtlich, mal zu Tode betrübt und auf Rückzug.
    Irgendwie auch in einer Trauerphase. So eine Art Abschied vom bisherigen Leben, denn einige Dinge werden für mich nicht mehr möglich sein, die ich so liebte. Ich habe z.B. sehr lange in Dubai und Singapore gelebt und gearbeitet. Solche Auslandsjobs sind passé, denn dort wird man nämlich sofort getestet, wenn man um eine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung bemüht. Aber gut, dieser Teil des Lebens ist nun vorbei und der nächste kommt.
    Ich bin froh , diese Seite gefunden zu haben und werde das googeln auf diversen Seiten einstellen, denn es verwirrt auch. Ich bin ja hier in Wien in guten Händen, medizinisch und psychologisch. Nachdem ich meine nächsten Blutwerte habe, werde ich auch zu einem Vertrauensarzt der Aiids Hilfe gehen um eine zweite Meinung über die Therapie zu bekommen, denn das verwirrt mich immer noch. Und natürlich auch hier meine Fragen und Unsicherheiten posten. Die Sache mit meinem Exfreund muss ich erstmal gründlich überlegen. Er ist ein toller Mann und würde zwar schockiert und ängstlich sein aber auch als Freund immer für mich da sein. - aber eher als Freund.
    Ich schicke euch allen einen lieben Gruß aus Wien und starte heute schon irgendwie anders in den Tag als gestern noch.
     
  5. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Guten Morgen Vincent

    Ich möchte Dich ebenfalls hier im Forum begrüssen. Es freut mich, dass Du Dich bei uns gut aufgehoben fühlst. Matthias und Chris sind zwei tolle Menschen, die viel Wissen haben und immer die richtigen Worte finden. Im Gegensatz zu mir haben sie praktische Erfahrung - wenn man dies mal so sagen darf - und nicht nur theoretische. Ich bin hier eher der Anstandswauwau d.h. ich pass auf, dass niemand frech wird. :wink:
     
  6. Vincent

    Vincent Neues Mitglied

    hello again

    Hier ist wieder Vincent aus Wien.
    Danke noch mal allen für die nette Aufnahme. Das tut gut ! (Ehrlich!)
    Nun ist es an der Zeit, mich mal wieder zu melden.
    Ich habe mich ja am 10. Februar infiziert. Das Leben geht weiter. Habe das Buch von Matthias gelesen und kann es jedem empfehlen. Jeder hat aber natürlich seine eigene Geschichte. Wegweiser und Ratschläge sind gut. Umgehen muss jeder selbst damit auf seine eigene Art. Manchmal sage ich dann zu mir : SChlimmer gehts immer.
    Psychisch gehts mir so lalalala. Up and down. Da kommen aber halt auch noch andere Lebensumstände hinzu und Murphy hat recht. Wenn was schief gehen kann, dann geht echt alles schief. Physisch gehts mir mitterweilen ganz gut. Die Lymphknoten in der Leiste schmerzen nicht mehr. Nur die Müdigkeit ist noch da. Einmal musst ich sogar von der Arbeit nach Hause und hab mich hingelegt. (Ausrede : Kundentermin in der Stadt) Heute hatte ich nun meinen ersten Termin nach dem Ergebnis und die aktuellen Blutwerte erhalten. Ich saß eine stunde im Wartezimme rund war geschlagene 4 Minuten in seinem Sprechzimmer ! Mein Arzt sagt: Alles im Grünen Bereich und schwups di wups war ich schon wieder draußen aus der Sprechstunde (in Österreich sagt man : Ordination :D ) Es gibt in Wien EinHIV Ambulatorium und zwei Schwerpunktärzte. (für 6000 HIV+ Patienten in Wien !!) Das Wartezimmer war bum voll und der Herr Doktor war anscheinend im Stress. Kann ich schon auch irgendwie verstehen. Will ja auch nicht , dass der Mann mich in den Arm nimmt und mich tröstet sondern ich wollte Antworten auf meine Fragen. Am Donnerstag habe ich aber einen Termin bei einer Ärztin der Wiener Aids Hilfe. Sie sagte mir, sie nehme sich 1 Stunde Zeit für mich. Da werde ich all meine Fragen los :)
    Für mich sind ja die ganzen Ausdrücke noch fremd.
    Der Arzt sagte: Deiner Helferzellen sind mit 750 gut nur die Viruslast mit 450.000 ist noch hoch aber das wird besser. Mehr weiß ich bis dato nicht.
    Eigentlich wollte ich noch fragen: Warum sind auf einmal Cholesterin Werte so hoch und die Leberwerte ? Wann muss ich zur nächsten Untersuchung und wann muss ich Medikamente nehmen? Na ja, das kann ich dann am Donnerstag bei der Aids Hilfe Ärztin machen. Ein Hoch der Aids Hilfe ! Bald ist ja in Wien wieder Life Ball ! Kommt jemand zufällig nach Wien ? (so nebenbei )
    Ist das eurer Meinung ok ? 750 Helferzellen nach 6 Wochen nach der Infektion ? Geht die Viruslast noch runter ? 450 000 ist schon viel , oder ?
    Fragen über Fragen...... Auch würde ich gerne wissen warum ich an einem Tag fröhlich bin und mir sage: Auf gehts wird schon wieder alles und am nächsten Tag zu Tode betrübt und traurig bin ! Frohe Ostern an Alle und danke fürs "zuhören " Vincent aus Wien !
     
  7. ChrisLDK

    ChrisLDK Poweruser

    Hallo Vincent,

    schön, das Du Dich mal wieder gemeldet hast.

    750 Helferzellen bei ner Viruslast von 450.000 ist doch noch absolut in Ordnung. Die allgemeine Empfehlung der Ärzte besagt, das man bei einer Helferzellenzahl von 300 bis 350 mit der medikamentösen Therapie beginnen sollte.
    Du bist noch frisch infiziert, das heißt, das der "set-point" bei Dir noch nicht erreicht ist. Noch kann Dein Immunsystem die Viren bekämpfen. Anhand der Bestimmungen von Helferzellen und Viruslast kann er Arzt dann sehen, wie sich der "set-point" entwickelt. Es kann sein, das Du lange Jahre keine Medikamente brauchst oder das Du in absehbarer Zeit anfangen musst, diese zu nehmen. Aber das klärst Du dann besser mit dem Arzt.

    Ich habe mein Testergebnis bekommen und hatte eine Viruslast von 220.000 bei einer Helferzellenzahl von 313. Kurzfristig gingen die Helferzellen dann hoch auf 418, ehe sie dann auf 287 abgestürzt sind und ich dann aber freiwillig mit den Medikamenten begonnen habe.

    Frage:
    6.000HIV-Infizierte in Wien??? Das ist ja mehr wie hier in Deutschland.

    LG
    Chris
     
  8. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    @ Chris: In Deutschland sind es 70.000 (Zahlen des RKI 2010).

    @ Vincent: Helferzellen 750 ist klasse. Das spricht dafür, dass Dein Immunsystem auf voller Kraft läuft. Viruslast 450.000 klingt verdammt hoch, ist es aber in diesem Zeitpunkt nicht. Ich kenne etliche Viren-Millionäre ... bei denen die VL mit der Therapie schlagartig runtergegangen ist. Deshalb bin ich mir sicher, dass Du beste Voraussetzungen hast, dass die Therapie schnell und gut anschlägt.

    Cholesterin- und Leberwerte haben mit derHIV-Infektion direkt nichts zu tun. Aber es gibt insofern Wechselwirkungen, als sich auch der Stoffwechsel leicht ändert. Andererseits zeigen die Werte auch Dein Verhalten zu Drogen und Alkohol, das Du in der stärksten Phase Deiner »Scheißegal«-Stimmung hattest. Wenn Du jetzt wieder auf Normal-Level bist, werden das die nächsten Werte auch zeigen.

    Grundsätzlich sehe ich es auch so, dass alles im grünen Bereich ist. Aber in Deiner Situation wäre etwas mehr Beratung und Information angebracht gewesen. Das wird die Aidshilfe sicherlich nachholen. Viel Glück!!!

    P.S.: Danke für Dein Kompliment zu meinem Buch. genauso wr es ja auch gemeint. ... Erzähl' der Aidshilfe ruhig davon (*werbungaus*) :)
     
  9. Vincent

    Vincent Neues Mitglied

    @Chris: Danke für deine Nachricht und Erfahrungen und Tipps. Da du deine Werte immer dazuschreibst, habe ich mich schon gewundert, dass du nach 2 Jahren bereits mit der Therapie begonnen hast. Geht es dir denn gut dabei ? und ja es sind in der Tat ca. 6.000 infizierte in Wien (Einwohnerzahl 1,7 Millionen) und um die 15.000 infizierte in Österreich. Deutschland um die 70.000 laut meiner Recherche.

    @Matthias: Danke für deine Kommentare. Ich bin sicher, die Ärztin der Aids Hilfe kann mir all meine Fragen beantworten. Dieser blöde Drogen Faux Pas war ja einmalig im Februar an diesem fatalen Abend und vorher und seit dem nie wieder. Ich bin (war?) eigentlich ein starker Mensch, der an einem Abend aus Kummer die Kontrolle verloren hat. Vielleicht menschlich aber dennoch blöd! Ich wünschte ich könnte manchen Jungs hier in Wien in die Augen öffnen, dass sie nicht den gleichen Fehler wie ich machen. Stelle nämlich fest, der Trend zu BB steigt, leider. Einer sagte tatsächlich zu mir: AchHIV , kein Problem mehr, gibts ja inzwischen gute Tabletterl.

    Ps: Habe mich auch in so einer Selbsthilfegruppe für HIV Betroffene angemeldet. Bisschen komisch ist mir aber schon dabei. Hoffentlich wollen die nicht wöchentlich einen HIV Stammtisch machen oder Bowling gehen, oder so.....
    Matthias, ich glaube dein Buch ist der Wiener Aids Hilfe bekannt. Ich meine ich hätte es dort in einem Regal gesehen. Werde gern mal Werbung machen.
    Ich melde mich wieder, keine Frage ! :lol: :lol: :D
     
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