Umstellung der Medis - bin K.O.

Dieses Thema im Forum "Leben mit HIV" wurde erstellt von Anonymous, 27. April 2009.

  1. Anonymous

    Anonymous Gast

  2. Unser Tipp Frage jetzt einen Arzt! HIV-Symptome.de

  3. Marion

    Marion Administrator HIV-Symptome.de Team

    Hast Du die neue Medi Terminierung mit Deinem Arzt durchgesprochen? Meines Wissens nach sind die Einnahmezeiten u.a. extrem wichtig! Werde mich mal bzw. der Medikamente umhören!
     
  4. Schattenkind

    Schattenkind Neues Mitglied

    Mir geht es gerade genauso: ich bin seit fünf Tagen von
    TRUVADA (Emtricitabin/Tenofovir) + ISENTRESS (Raltegravir)
    auf
    EVIPLERA (Emtricitabin/Rilpivirin/Tenofovir)
    umgestellt,
    wobei ich das Gefühl habe, das Raltegravir besser vertragen zu haben als jetzt das Rilpivirin.
    Bisher nahm ich um 9:00 Uhr TRUVADA & ISENTRESS mit kleiner Mahlzeit, um 21:00 Uhr ISENTRESS mit oder ohne Essen - war völlig egal und damit unproblematisch).
    EVIPLERA muss ich nur einmal am Tag einnehmen, aber dafür mit einer "ausgiebigen" Mahlzeit (wie auch immer man das definiert, im Waschzettel steht nur dass ein eiweißhaltiges Getränk allein keine Mahlzeit ersetzen kann), was mir mitunter recht schwer fällt. Vorher die eine kleine Mahlzeit morgens zum Truvada war leichter in meinen Tagesablauf zu integrieren...
    Abgesehen von massiven Magen-Darm-Beschwerden, die ca.60-90 Minuten nach Einnahme von Eviplera auftreten, bin ich in den letzten Tagen extrem müde, aufstehen geht nur mit größter Anstrengung - und meine Depression hat Ausmaße angenommen, die inzwischen suizidale Tendenzen aufweist...
    Momentan nehme ich das Eviplera um 13:30 Uhr, also opfere ich meinen Nachmittag/Abend. Ich habe schon überlegt, die Einnahme nach hinten zu verschieben, aber ich glaube, dass ich es dann gar nicht mehr schaffe, am nächsten Tag aufzustehen :?
    Kann mir jemand von seinen Erfahrungen berichten, der seine Kombi in Form einer nur einmal am Tag einzunehmenden Dosis bekommt? :?:

    Ich wäre für jeden Rat dankbar, denn ich krauche momentan echt auf dem Zahnfleisch...

    Liebe Grüße,

    Schattenkind
     
  5. Mircstar

    Mircstar Bewährtes Mitglied

    Ich bin da zwar kein speziallist drinne, aber ich denke mal das du ersteinmal deine depressionen berarbeiten musst und wieder eine positive grundeinstellung zum leben bekommen solltest, dann wirds mit den Nebenwirkungen bestimt auch besser
     
  6. Anonymous

    Anonymous Gast

  7. Schattenkind

    Schattenkind Neues Mitglied

    1000 Dank für die Antworten

    Mircstar: Du hast natürlich recht, allerdings bin ich schon dabei, alles mögliche gegen die Depression zu tun (Antidepressiva, Verhaltenstherapie - von tiefenpsychologischer Therapie wurde mir aufgrund diverser traumatischer Vorfälle abgeraten).

    Spaziergänger: erstmal vielen Dank für die Info mit den 500 Kalorien. Die NW habe ich bewusst beim lesen des Waschzettels übersprungen.
    Für mich gab es keinen nachvollziehbaren Grund, die ART umzustellen. Es war die (aus meiner Sicht fragwürdige) Entscheidung des behandelnden Arztes. Er hat das Isentress aufgrund von Taubheitsgefühlen im linken Arm und Bein abgesetzt.
    Eine Überweisung an einen Neurologen wäre mir lieber gewesen, weil ich die bisherige Kombi sehr gut vertragen habe und bezweifle, dass diese Taubheit durch Isentress verursacht wurde. Vor etwa sieben Jahren hatte ich schon einmal mit Taubheit und Lähmungserscheinungen zu kämpfen. Damals war ich (wie auch heute) ziemlich untergewichtig (BMI ~16), was eben auch bedeutet, dass die Nervenenden durch fehlendes Fett nicht mehr optimal geschützt werden...

    Ich bin jetzt einfach mal so frei, hier aufzuschreiben, was mich stutzig werden lässt (natürlich ohne Namen zu nennen):*

    An dem Tag, an dem die ART umgestellt wurde, war das Eviplera - worauf Schwerpunktmediziner laut meinem Arzt lange warten mussten - (nach seiner Aussage) erstmalig (vorerst an sechs oder sieben Berliner Apotheken, die an Schwerpunkt-Praxen angegliedert sind) lieferbar. Bevor der Arzt das Rezept ausstellte, legte er mir daher nahe, das Rezept in der angegliederten Apotheke einzulösen, wo ich mich dann mehr oder weniger überreden ließ, an einer Studie teilzunehmen.
    Das mag vielleicht paranoid klingen, aber besagter Arzt ist schon öfter wegen seiner "Machenschaften" mit diversen Pharmakonzernen negativ aufgefallen... und für mich klingt das irgendwie nach einem Vorwand, das neue Medikament am eigenen Patienten auszuprobieren.

    Liebe Grüße und ein noch mal herzliches Dankeschön Euch beiden,

    Schattenkind

    *Liebe Admins: sollte das ein Problem sein, bitte löschen
     
  8. Anonymous

    Anonymous Gast

    Re: 1000 Dank f
     
  9. Schattenkind

    Schattenkind Neues Mitglied

    Danke für die Antwort

    @spaziergänger:
    Danke für die sehr hilfreiche Antwort.
    :idea: Finde ich sehr interessant, dass Eviplera für nicht antiretroviral vorbehandelte Erwachsene mit HIV-1-Infektion mit einer Viruslast von höchstens 100.000 HIV-1 RNA Kopien/ml zugelassen wurde, denn es wäre damit für mich auch ohne Vorbehandlung eigentlich nicht in Frage gekommen weil meine VL vor der ART bei ~600.000 Kopien/ml lag (inzwischen ist sie allerdings unter der Nachweisgrenze).

    Du hast recht. Es gibt bei uns mehrere Schwerpunktpraxen, Ambulanzen etc...
    Schon seit einiger Zeit trage ich mich mit dem Gedanken, den Arzt zu wechseln. Ich tue mich ein bisschen schwer, weil er wirklich mal ein guter Arzt war. Leider spricht inzwischen immer mehr dafür, dass diese Zeit der Vergangenheit angehört... und da hilft es leider auch nicht viel, dass ich ihn gern mag.

    Liebe Grüße,

    Schattenkind
     
  10. Hacksor

    Hacksor Neues Mitglied

    Hi,

    also am Anfang meiner Therapie, musste ich Frühs, Mittags und Abends Tabletten nehmen (Combivir & Viramune). Ich selbst hatte wie gesagt schon Probleme (Übelkeit, Konzentrationsprobleme etc). Nach Rücksprache mit meinem ehemaligen Arzt kam herraus, das es die Tabletten wahren. Jeder Mensch verträgt Sie anders. Bei einem ist nichts, beim anderen sind übelkeit etc..., zutreffend was auch entsprechend in den Beipackzetteln vermerkt ist. Bei mir hat es vielleicht eine Woche gedauert bis ich mich drann gewöht habe. Seit ich die neuen Tabletten habe, (Truvada, Reyataz, Norvir) und Dekristol 20.000 I.E (Vitamin D Präparat) geht es mir recht gut.
     
  11. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Wie nimmst Du denn Dekristol? Ich werd' aus dem Beipackzettel nämlich nicht schlau ...
     
  12. Hacksor

    Hacksor Neues Mitglied

    Dekristol

    Hallo, also die Dekristol nehme ich einmal die Woche.

    Dekristol unterstützt bei HIV infizierten den Knochenaufbau, da es wohl bei manchen HIV infizierten kleine Probleme mit Vitamin D gibt.
     
  13. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Einmal die Woche ist klar ... aber wieviel von den kleinen Kügelchen???
     
  14. Hacksor

    Hacksor Neues Mitglied

    Sorry, hab dich falsch verstanden, ich nehme immer eine von den Kügelchen.
     
  15. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Danke! Ich habe dazu nämlich nix im Beipackzettel gefunden ... und die Kügelchen sind so klein, dass ich immer denke, eins alleine würde im Körper verlorengehen :)
     
  16. lost

    lost Bewährtes Mitglied

    Hallo,

    meine Knochen bilden sich zurück, was vor allem am Kiefer auffällt und an einer beidseitigen Patella-Dysplasie (Kniescheibenprobleme, die ich früher nie hatte).
    Beim letzten Gespräch mit meinem Doc meinte der, ich hätte einen Viatamin D Mangel, deshalb interessiert mich Dekristol sehr.

    Zahlt das die Krankenkasse - und wie teuer ist das?
     
  17. Hacksor

    Hacksor Neues Mitglied

    Dekristol

    Hi, Dekristol bekommst du nur auf Rezept, was allerdings dein Arzt bei nachweisbaren Vitamin D Mangel verschreiben kann. Die Krankenkasse übernimmt dafür die Kosten.
     
  18. lost

    lost Bewährtes Mitglied

    Danke für die prompte Antwort! :) :D
    ... dann red ich mal mit dem Doc, sobald ich nach Hause darf (ich hasse Krankenhäuser :x ).
     
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