Sex mit einer Prostituierten

Dieses Thema im Forum "Infektion" wurde erstellt von hoodini, 16. Oktober 2020.

  1. devil_w

    devil_w Poweruser Poweruser

    Nein. In der Schweiz definitiv nicht. Der muss in der Schweiz vom Arzt verordnet werden und in Deinem Fall wird das kein Arzt machen.
     
  2. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Absolut richtig... hier wird diePCR nur bei Menschen mitHIV oder in Notfällen verschrieben.
     
  3. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Erstens weiß ich nicht, welchen Thread – und damit welchen Kontext Du meinst.

    Zweitens macht man einenPCR-Test üblicherweise, um die Viruslast zu prüfen. UmHIV festzustellen, ist er eher unüblich, denn nur ein positiverPCR-Test ist ein sicherer Test. Ein negativerPCR-Test ist nicht sicher und muss bestätigt werden.

    Und drittens: Um Alexandras Aussage zu ergänzen: Nach einer PEP beginnt die Serokonversionszeit von vorne, d.h. 6 Wochen nach Ende der PEP ist ein aussagekräftiger Labortest, 12 Wochen nach Ende der PEP ein aussagekräftiger Schnelltest möglich.

    Und da beißt die Maus keinen Faden ab. Keine Maus. Keinen Faden. ;)
     
    AlexandraT gefällt das.
  4. hoodini

    hoodini Neues Mitglied

    Okay, danke Matthias für deine ausführliche Antwort, könntest du aber bitte genauer erläutern, was du mit dieser Redewendung gemeint hast? Vorallem der Teil mit "Keine Maus. Keinen Faden."

    Du empfiehlst mir auch die PEP vollständig durchzuziehen, da ich sie aber über 40 Stunden nach RK begonnen habe schliesse ich aus deiner vorherigen Aussage (Wirkung sinkt exponentiell nach 24h) dass sie nun praktisch garkeine Wirkung hätte im Falle einer tatsächlichen Infektion, wäre es dann nicht einfach klüger die Medikamente abzusetzen, so dass ich mich nicht noch weitere 4 Wochen quälen muss mit der Angst?

    Ich weiss, ich gehe euch allen langsam schon auf die Nerven mit meiner Paranoia aber es geht schlicht nicht in meinen Kopf, dass eine Wunde im Mund (mit Fibrinbelag) laut dem Forum KEINHIV-Risiko darstellt. Warum sagt der Arzt, dass dies ein Risiko ist? Hat das einen rechtlichen Hintergrund oder ist daran wirklich was dran?

    Nun eine extrem wichtige Frage, die ich mir schon seit ein paar Tagen stelle, @devil_w hat das meines Wissens auch schon in einem Thread thematisiert und zwar, dass das HIV-Risiko bei hohem Virenload bei eindringendem ungeschützten Vaginalverkehr etwa 1% beträgt. Wie interpretiert man eine solche Aussage? bedeutet das, dass selbst eine glasklare Exposition der Schleimhäute (In dem Fall am Penis) mit einer Infizierten Substanz (In dem Fall Vaginalsekret + Vaginalschleimhaut) in nur 1 von 100 Fällen zu einer Infektion führt?

    Lange Rede kurzer Sinne:

    1: PEP durchziehen?
    2: Infektionsrisiko durch geschlossene Wunde im Mund wirklich 0 (Arzt meinte, dass es sogar besser gewesen wäre, hätte die Wunde geblutet weil dadurch das Vaginalsekret nicht gegen den austretenden Blutfluss ankäme)?
    3: Infektionswahrscheinlichkeit richtig interpretiert?
     
  5. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    Ja, Du wolltest sie, jetzt hast Du sie... nun bring es zu Ende !

    Ja, wirklich

    Das bedeutet, dass es keine Ansteckungsautomatismen gibt und dass Statistiken nicht mit dem echten Leben vereinbar sind. Hier gibt es User, die sich bei einem ONS angesteckt haben und es gibt hier User, die sich trotz jahrelangem ungeschützten Sex mit dem (unbekannt) positiven Lebenspartner nicht angesteckt haben.

    Da es aber in Deinem Fall kein HIV-Risiko gab, brauchst Du Dir auch keine Wahrscheinlichkeiten ausrechnen !
     
  6. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Wie oft willst Du noch dasselbe fragen? Zu Deinem nicht vorhandenen Risiko wurde alles gesagt.
     
  7. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Oh … ich merke schon, dass ich mit meinem deutlich höheren Alter deutlich mehr Sprichwörter kenne als Du. »Da beißt die Maus keinen Faden ab« bedeutet nichts anderes als »Das ist so. Und es gibt keine zweite Meinung. Punkt.« Und »Keine Maus. Keinen Faden.« verstärkt das noch einmal. (https://www.sprichwoerter-redewendungen.de/redewendungen/da-beisst-die-maus-keinen-faden-ab/)

    Im Zusammenhang mit meinem Beitrag bedeutet es also: Du musst das so akzeptieren, wie ich es geschrieben habe. Aber nicht, weil ich es geschrieben habe, sondern weil es auf den allgemein gültigen wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert und nicht auf Youtube-Videos oder irgendeinem Google-Treffer.

    Es ist bei Medikamenten üblich und mag für den Laien widersprüchlich klingen: Eine medikamentöse Therapie, die für eine bestimmte Zeit vorgesehen ist, sollte auf jeden Fall zu Ende geführt werden, weil halbherzige Sachen größeren Schaden (z. B. Resistenzen) anrichten. Das ist z. B. bei jeder Antibiotika-Gabe so – und das gilt auch für eine (unnötige) PEP.

    Sei mir nicht böse, aber hier habe ich kein Mitleid. Du hattest freiwillig Sex, Du hast unnötigerweise Angst, und Du hast Dich freiwillig in eine PEP begeben. Da musst Du jetzt durch. Im Übrigen wird die Angst nicht geringer, weil man Tabletten absetzt, sondern eher noch größer. Dann kommt nämlich der »Hätte ich doch lieber weiter die PEP genommen«-Zweifel dazu. Du bist 21 Jahre alt … da sind vier weitere Wochen gerade mal 0,36% Deiner bisherigen Lebenszeit. Das solltest Du hinkriegen.

    Auch wenn es überhaupt nicht zielführend ist, Informationen aus anderen Zusammenhängen mit der eigenen – im Übrigen völlig anderen – Situation in Verbindung bringen zu wollen: Statistisch ist das Risiko, sich bei Missachtung sämtlicher Schutzmaßnahmen mit HIV zu infizieren, vergleichsweise gering. Allerdings kümmert sich das Virus nicht um Statistiken … und demjenigen, der sich bei ungeschütztem Sex infiziert hat, hilft diese Statistik auch nicht weiter.

    Nur: Es muss ein Risiko vorliegen und es muss eine Infektion beim/bei der Sexualpartner:In vorliegen, um überhaupt in die Nähe einer HIV-Übertragung zu kommen.
    (Nur zur Info: Ich habe mich 1992 infiziert … weiß also, wovon ich spreche – genau wie die anderen User, die aus ähnlichen oder auch ganz anderen Gründen kompetent Antworten geben können.)

    Und da ein Risiko bei Dir nicht vorgelegen hat, ist es auch egal, ob die Dame nun negativ oder positiv ist. Mit weitaus höherer Wahrscheinlichkeit ist sie negativ … aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hast Du bereits – Achtung: Sprichwort! – »mit Kanonen auf Spatzen geschossen« (https://www.sprichwoerter-redewendungen.de/redewendungen/mit-kanonen-auf-spatzen-schiessen/) und willst immer noch nicht akzeptieren, dass es falsch war.

    Du bist – wie gesagt – noch sehr jung. Willst Du Dir wirklich unnötigerweise ein Sex-Trauma heranzüchten, nur weil Deine Angst größer ist als Dein Verstand? Sexualität hat natürlich etwas mit Emotionen, mit »Verstand aussetzen« zu tun. Sie ist archaisch, wild, animalisch und heißt nicht umsonst »Trieb«. Trotzdem ist der Mensch immer in der Lage, soviel Kontrolle wie nötig – bei so wenig Kontrolle wie möglich – zu halten. Man nennt das auch einen Trieb: den Selbsterhaltungstrieb. Den solltest Du nicht unterschätzen … und erst recht nicht, wie im Moment, gewaltsam unterdrücken.
     
  8. hoodini

    hoodini Neues Mitglied

    Alles in Allem:

    - Geschlechtsverkehr ist mit Kondom erfolgt, Kondom ist nicht geplatzt. Hab mir zur Beruhigung ein Video angeschaut, wie ne Dame ein Kondom auf 'ner Gurke richtig drangsaliert mit kauen und beissen und kratzen, passiert nix erst wo sie es lang zieht und von der Seite reinbeisst und zerrt gibt es einen knapp 1,5cm-Durchmesser Loch im Kondom, wenn ich das richtig verstanden habe führt so ein "kleines" Loch während dem Sex mit der ganzen Reibung dazu, dass das Kondom komplett zerfetzt wird und man den Schaden unmöglich übersehen kann beim Rausziehen (@matthias du hast da des öfteren mal was zu der Thematik geschrieben und würde gerne um deine Expertise bitten, oder jemand anders der Ahnung hat und mir sagen kann, ob ich das so richtig aufgefasst habe, damit dass ich den Schaden 100% bemerkt hätte)

    - Wunden im Genitalbereich waren absolut klein und definitiv verschlossen also da mach ich mir überhaupt keine Sorgen mehr

    - Wunde im Mund war relativ weit oben, keinen wirklichen Kontakt mit Vaginalsekret gehabt, hat nicht geblutet also mach ich mir da auch keine Sorgen mehr

    Wenn das alles so ist, wie ich es geschrieben habe dann habe ich mich keinem Risiko ausgesetzt und brauche auch keineHIV-Infektion zu fürchten. Die einzige Frage, die ich noch hätte ist wie es mit einem Labortest aussieht, laut meiner Berechnung kann ich mich am 23.12.2020 definitiv testen lassen, wie lange muss ich dann auf mein Ergebnis warten?

    Ich hoffe, dass wenn ich euch das nächste mal mit HIV auf den Geist gehe, dann mit einem negativen Test ;)

    Liebe Grüsse und Vielen Dank für euer Engagement
     
  9. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Hör mal endlich mit diesem Kondom auf. Ein Kondom ist entweder richtig und deutlich sichtbar defekt oder nicht.
     
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  10. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    Können wir dies ganze Brimborium kurz und bündig zusammenfassen - es gab keinHIV-Risiko - fertig aus !
     
    matthias und AlexandraT gefällt das.
  11. devil_w

    devil_w Poweruser Poweruser

    Ich ergänze um das Wort unbehandelte
     
    matthias gefällt das.
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