Rezeptiver Analverkehr ohne Ejakulation (Mann-Mann)

Dieses Thema im Forum "Infektion" wurde erstellt von Eloi, 9. August 2019.

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  1. Eloi

    Eloi Neues Mitglied

    Liebe Damen und Herren,

    ich (27, männlich) habe sämtliche Einträge hier durchgelesen und natürlich eine Vielzahl von Seiten besucht - und - wie ihr das so nennt und kennt - ich bin in einer Angstspirale. Ich bitte euch daher um eure Einschätzung... vielleicht könnt ihr mir in gewisser Weise zumindest die irrationale Angst nehmen.

    Am 3.8. habe ich einen Typen auf einer Party kennengelernt. Er ist 39 Jahre alt und es war einfach alles sehr aufregend und schön. Nach der (sehr kusslastigen) Party kam es dann zu intimeren Momenten.
    Zunächst fand Oralsex (ohne Ejakulation) statt, bei dem ich der aktive Part war. Wir waren irgendwie sehr befeuert und die Party hatte natürlich auch gewisse Nebeneffekte. Er drang also mit seinem Penis, lediglich mit seinem Speichel befeuchtet, in mich ein - was auch relativ gut geklappt hat (keine Schmerzen oder missglückte Versuche, kein Brennen danach). Aber nach einigen Sekunden (ich weiß - es gab zwar keine Stoppuhr, aber es waren lediglich drei Male hin und her) kam ich irgendwie zu Sinnen und bat ihn, aufzuhören. Ich bekam Panik und die zuvor sehr entspannte Nacht wurde dadurch vollkommen zerstört.
    Ich fragte ihn, ob er gesund sei. Er bejahte dies. Allerdings kann man sich da ja nicht 100% bei Fremden sicher sein.
    Nun kreisen sich meine Gedanken um:

    Natürlich weiß ich: Es gibt ein Risiko - nicht nur fürHIV, sondern auch für andere Krankheiten.
    1) Doch wie soll ich die geschilderte Situation nun in Bezug auf eine mögliche HIV-Infektion einschätzen?

    Im Prinzip drang er in mich ein, Flüssigkeiten von ihm hätten lediglich Lusttropfen sein können.
    2) Sind diese allein auch beim Analverkehr mit einem sehr geringen Risiko zu bewerten?

    Wie gesagt, beim Eindringen lief alles problemlos - dennoch bemerkte ich am Abend vor der Party (ca. 9 Stunden vor dem Akt), dass ich teilweise etwas wund war - ich cremte mich jedoch ein (tut mir leid, mega unangenehm, aber vielleicht tut es ja was zur Sache...).
    3) Steigert dies das Infektionsrisiko erheblich?

    - - -
    Ich werde in jedem Fall einen Test machen. Diesen kann ich aber ja erst in 5 Wochen machen. Ich weiß nicht warum, aber ich habe richtige Panik. Ich bin enttäuscht von mir und in meinem Kopf versuche ich ständig, mein Risiko zu bewerten, gehe jede Einzelheit nochmal durch ("und was wäre, wenn...") - einfach sehr irrational.

    Daher wende ich mich an euch. Auch, wenn es nicht möglich sein wird, jedes Risiko auszuschließen, vielleicht hilft es mir ja auch, mich diesbezüglich mitzuteilen und andere Meinungen zu hören. Da mich die ganze Situation beschämt, kann ich einfach mit niemandem darüber sprechen und bin mit meinen Gedanken und "inneren Stimmen" (nicht pathologisch gemeint ;)) allein, was mich natürlich nur verrückter macht.

    Vielen Dank fürs Lesen und fürs Nachdenken.
    Und ich bin so froh, dass ich euch als Forum gefunden habe!
     
  2. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    Der Lustropfen ist nicht infektiös

    Nein

    Das Infektionsrisiko bei ungeschützten AV ist bei Dir so hoch oder niedrig wie bei jedem anderen auch.

    Ich persönlich gehe davon aus, dass hier der Zeitfaktor eine erhebliche Rolle spielt.. und der war viel zu kurz, und Ansteckungsautomatismen gibt es nicht.

    Wie Du selber schon sagst.. andere STI können hier viel möglicher sein.
     
  3. haivaupos

    haivaupos Poweruser Poweruser

    Damit hast du recht. 100%ig ausschließen lässt sich ein Risiko nicht. Aber wenigstens zu 99%...
    Ich bin mir sehr sicher, dass da nix passiert ist. Selbst wenn, ja, selbst wenn und falls dein insertiver Partner unbehandelt positiv sein sollte.
    Warum? Weil schon komplett vollzogener AV für dich als rezeptiver Teil bei unter 2% liegt. Und in deinem Fall wurde der AV nicht vollzogen. Gerade mal angedeutet sozusagen :cool:
    Wenn du das machen willst, dann mach' das. Große Sorgen sind allerdings weit überzogen. Eine Infektion ist aus meiner Sicht praktisch ausgeschlossen...
    Warum? Weil du geil warst? Einfach Sex wolltest? Die Situation dich übermannt hat?
    Auch das ist nicht nötig. Wir sind alles bloß Menschen :)
     
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  4. Eloi

    Eloi Neues Mitglied

    Guten Abend,

    ich danke euch für eure Antworten.
    Daraus lese ich, dass natürlich ein Risiko da war, aber im Prinzip kein extremer Grund zur Sorge besteht (zumindest bezüglichHIV).
    Das Ding ist, dass ich das logisch betrachtet alles nachvollziehen und verinnerlichen kann. Aber dann kommen immer wieder diese Angstschübe ("Bin ich dieser 1%?"), die jedoch vermutlich hauptsächlich in meiner aktuellen Lebenssituation begründet sind: Frische Trennung, Umzug, Abschlussarbeit, weiterer Ausbildungsweg, familiäre Probleme,...
    Dieser Dauerstress, die generelle Angst vorm Ungewissen und die Trauer/das Verarbeiten... tun natürlich auch meinem Körper nicht gut (verspannter/angespannter Hals, dicker Kloß, Hautreizungen,...). Mit diesem sexuellen Kontakt kam jetzt auch noch die Kirsche der Sorgenpyramide drauf ;) Und jedes Beschwerdchen wird nun penibel mit dem "HIV-Erkennungsradar" geprüft. Ich weiß - dämlich.
    Im Prinzip komme ich so mit dem Sorgen-Machen nicht mehr hinterher. :D Aber das alles am Rande.
    Kurzum: DANKE! Eure Einschätzungen zu lesen hat mir in jedem Fall geholfen und mich tatsächlich beruhigt :)

    Das natürlich nicht. Ich stehe zu meinen Trieben :D Aber ich stelle mir vor, wie alles so unbeschwert hätte laufen können, wenn da einfach ein Kondom gewesen wäre. Aber Hätte-Hätte-Fahrradkette. Ich werde auf jeden Fall daraus lernen :oops::)
     
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  5. devil_w

    devil_w Poweruser Poweruser

    Also passende Kondome kaufen und immer ein paar mitführen.
     
  6. Eloi

    Eloi Neues Mitglied

    Hey nochmal! :)

    Dank euch, weiß ich, dass mein individuelles Risiko sehr gering ist. Auch denkt ihr, dass die Zeit eine wichtige Rolle spielte und dies in meinem Fall sehr/zu kurz war. Für eure Einschätzungen bin ich nach wie vor sehr dankbar, sie haben mir die Panik definitiv genommen. In vier Wochen wird mein Test gemacht - über das Ergebnis werde ich euch natürlich auch informieren :)

    Ich habe mich allerdings in der Zwischenzeit durch viele Studien gelesen. Auch die australische Studie (Health in Men [HIM]), die sich unter anderem gezielt mit der Frage auseinandersetzte, wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer Infektion pro Sexualkontakt beim Analverkehr ist, auch, wenn keine Ejakulation im Spiel ist.
    Das Ergebnis war hier: 0,65% pro Kontakt führten zu einerHIV-Infektion. An der Studie haben 1427 Männer teilgenommen. Diese wurden telefonisch oder face-to-face zu ihrem Sexualverhalten gefragt, bzw. jährlich getestet. Bis zum Ende der 4-jährigen Studie infizierten sich insgesamt 53 Männer (darunter auch diejenigen, die mit Ejakulation Analsex praktizierten).

    Vielleicht kennt ihr ja die Studie und habt auch eine Meinung dazu?
    Wie präzise kann diese Studie sein? Immerhin beruht sie auf Interviews und Gesprächen - dass immer alle die Wahrheit sagen (z.B. Analsex immer ohne Ejakulation), ist utopisch. Niemand war "dabei" und man weiß nichts über äußere Umstände (z.B. Verletzungen am Penis/After: Furunkel, etc., brutaler Analverkehr). Wurden diese potentiellen Verfälschungen in der Wahrscheinlichkeitsberechnung berücksichtigt?

    Nun weiß ich: Im Prinzip kann eine Infektion auch über die Penis-Schleimhaut und der Darmschleimhaut stattfinden, da Viren über die Schleimhäute austreten und aufgenommen werden können. Ebenso lassen sich Viren an/in der Harnröhre feststellen. Meine Frage hierbei ist: Kann jemand einschätzen, wie viel Theorie hier vorhanden ist? Sprich: Kann diese Art der Infektionsmöglichkeit überhaupt in der Praxis möglich sein?
    Da ihr hier so viel mehr Ahnung habt, als ich, könnt ihr euch ja vielleicht auf seriöse Quellen stützen.

    Versteht mich bitte nicht falsch: Ich möchte nicht hören, dass ein 0%-Risiko für mich bestand. Wie gesagt, ich habe mich einfach ein bisschen durch Artikel/Studien gelesen. Und diese Fragen sprangen für mich auf.
     
  7. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    Und was nutzen Dir alle die Prozente und Wahrscheinlichkeiten und Theorien ?

    Nichts.. richtig.

    Wie das Leben wirklich ist, kannst Du hier im Forum nachlesen.

    Wir haben einige Paare hier mit einem positiven und einem negativen Partner. Bei einigen ist die Infektion erst sehr sehr spät entdeckt worden, der jeweilige Partner hat sich in all den Jahren nicht angesteckt.

    Bei anderen reicht uU ein ONS, um sich mitHIV anzustecken.


    Daran ändert sich nichts.. egal wie viele Studien, Theorien oder Nachschlagewerke Du auch bemühst.

    Kein Mensch auf der Welt und auch keine Maschine kann Dir ausrechen, ob Du Dich nun angesteckt hast oder nicht.. weil das schon daran scheitert, weil wir hier gar nicht wissen (und Du auch nicht) - ist Dein Gegenüber überhaupt HIV+, unbehandelt, mit hohem Virenload.
    Und auch nur Du allein weißt, wie lange ihr Euch ungeschützt vergnügt habt.. hier eben nur ein paar Sekunden (nach Deiner Aussage), aber wir können das nicht überprüfen, wir waren nicht dabei.

    Deine ganz entscheidenden Aussagen hier

    DAS ist auch das Hauptproblem.. irrationale Angst und Panik.

    Mein Vorschlag - lass das nach mit der Googelei nach Wahrscheinlichkeiten und Prozenten - es bringt Dir rein gar nicht, dass sind alles nur Theorien, und die haben absolut nichts mit der Praxis zu tun.
     
  8. haivaupos

    haivaupos Poweruser Poweruser

    Ja, das stimmt soweit...
    Aber, du hast dir "das falsche" rausgesucht.
    Diese im Schnitt 0,65% (bei einer Range von 0,15 bis 1,53%) betreffen rezeptiven AV mit einem positiven Partner ohne Ejakulation.
    Bei einem Partner mit unbekanntem Serostatus beträgt die Wahrscheinlichkeit mit Ejakulation schon nur 0,27%. Jetzt rechne bei dir noch den Faktor der geringen Zeit und die fehlende Ejakulation weg...
    Weißt du was da übrig bleibt? Nahezu Null. Weniger geht ja quasi gar nicht mehr. Noch weniger Risiko hast du nur noch bei Enthaltsamkeit :D

    So, das musste jetzt sein mit der Zahlenspielerei :D
    Aber ich höre eh schon auf :cool:
     
  9. Eloi

    Eloi Neues Mitglied

    Liebes LottchenSchlenkerbein,
    da hast du vollkommen Recht und ich habe mich, dank euren Einschätzungen vor ein paar Wochen, auch damit abgefunden, dass ich jetzt definitiv nichts mehr ändern kann. Und da nützen Prozentangaben natürlich überhaupt nichts. Ich bedanke mich bei dir, dass du erneut auf meine Situation eingegangen bist und versucht hast, mich zu beruhigen oder zumindest zu "erden". Die Panik konnte ich bereits hinter mir lassen, auch, da ihr es als sehr geringes Risiko einschätzt. Ein Arzt meinte ebenfalls zu mir, es wäre eine Chance im Promillebereich und sehr, sehr gering. Klar, ein mulmiges Gefühl ist da immer noch, aber ich kann auch nicht non-stopp panisch sein. Muss ja auch andere Dinge schaffen und erledigen :D Ich bin zuversichtlich :)

    Die "Recherchearbeiten" wurden durch meine Angst ausgelöst, ja, aber mittlerweile habe ich einfach Interesse an den ganzen Forschungsarbeiten gefunden. Ich lese diese Studien und stelle mir eben Fragen, wie und was und warum :) Es ist natürlich relevant für meine Situation, aber es geht darüber hinaus.
    Vielleicht hätte ich einen neuen Thread dazu öffnen sollen.
    Mir geht es einfach um:
    - die Genauigkeit der besagten Studie bzw. wie die Daten so präzise genug gesammelt werden konnten und ob Verfälschungen berücksichtigt werden können. Es gibt auch Theoretiker, die die Studie kritisch betrachten. Nun dachte ich mir, vielleicht wende ich mich mit ihr einfach mal an euch.
    - Wie viel Theorie bei Penis-Schleimhaut/Harnröhre zu Darmschleimhaut vorhanden ist und wie diese Situation in der Praxis zu beurteilen ist (ansonsten, wie geschrieben, verstehe ich nicht, warum ein heftiges, feuchtes Aneinanderreiben zweier Penisse kein Risiko darstellt) - Hypothese:HIV-negativ und HIV-positiv (unbehandelt). Dabei möchte ich keine Prozentangabe o.Ä. (da es ja auch individuelle, risikofördernde Faktoren gibt), sondern Einschätzungen, falls jemand Lust hat, sich darüber Gedanken zu machen :)

    Und lieber haivaupos,
    genau, das stimmt. In meinem Fall hätte ich den unbekannten Partner wählen müssen. Du zeigst mir dabei (wieder) und auf sehr charmante Art und Weise, wie gering das Risiko tatsächlich ist :) Vielen Dank! Sehr, sehr lieb!
    Auch hier beziehe ich das gar nicht mehr konkret auf meinen Fall, sondern versuche einfach mehr zu erfahren/zu lernen.

    Liebe Grüße an euch, schönen Tag und vielen Dank :)
     
  10. haivaupos

    haivaupos Poweruser Poweruser

    Meine !persönliche! Einschätzung zu dem ganzen Risiko-Blabla ist recht einfach:
    Ohne "infektiöse Säfte" keine Infektion.

    Alles andere liegt im höchst theoretischen Bereich. Oder bezieht sich auf Anekdoten. Vernachlässigbar :cool:
     
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  11. Eloi

    Eloi Neues Mitglied

    Liebe Leute,

    ich komme gerade von dem Gesundheitsamt meiner Stadt. Sie haben mir Blut abgenommen und zwei Abstriche gemacht, das wird jetzt ins Labor geschickt (getestet wird jetzt mal alles :D Darauf habe ich bestanden!). In einer Woche erhalte ich dann die Ergebnisse :)

    Die dort arbeitende Ärztin hat mir auch einen Schnelltest angeboten. Da war ich aber leicht verwirrt, da ich ja gelernt habe, dass ein Schnelltest nach 6 Wochen noch keine absolut sichere Auskunft darüber geben kann, ob eineHIV-Infektion vorliegt. Sie hat mir aber (nach mehrmaligem Fragen und später auch durch eine andere Kollegin bestätigt) versichert, dass dieser Schnelltest der 4. Generation eine zu 99,9% Sicherheit über eine potentielle HIV-Infektion geben kann. Dann habe ich natürlich eingewilligt - Test gemacht - und negativ :) :)

    Natürlich wird das im Labor nun alles nochmal untersucht und das ist ja gut und notwendig, allerdings bin ich noch leicht verunsichert wegen des Schnelltests. Ich glaube der Ärztin, aber wie seht ihr das generell?

    Das Wichtigste ist nun für mich, dass ich dieses erste Negativ erhalten habe und dass (so oder so) jetzt was "getan" wird - das bewegungslose Warten war einfach (natürlich auch durch Irrationalität) sehr nervenaufreibend. Langsam kann ich damit vollkommen abschließen.
    Ich hoffe, ihr könnt mir noch diese Einschätzung bezüglich des Tests geben - ansonsten bedanke ich mich von ganzem Herzen bei euch! :) Dieses Forum ist goldwert und alle Leute, die dabei aktiv mitgestalten, aufklären und informieren, obwohl sie das nicht müssten: Chapeau! Ihr habt mich in diesen Wochen immer wieder so beeindruckt.

    Auch, wenn ich überreagiert habe und mir meinen Sommer (willentlich) nicht ganz so süß gemacht habe, habe ich so viel dazu gelernt. Worüber ich mich ganz besonders freue, ist, dass ich über HIV und dem Leben damit richtig viel dazugewonnen habe - durch eure Posts, eure Geschichten. Da hat ein Riesen-Umdenken in mir stattgefunden, denn ich hatte zu Anfang kein vollständig neutrales Bild davon, das gebe ich zu.
    Umso wichtiger finde ich eure Arbeit und generell Aufklärungsarbeit! Ich habe mich bereits umgesehen, wie ich einen Teil dazu beitragen kann, dass HIV in keinster Weise missverstanden wird und Menschen, die HIV haben, Diskriminierung erleben müssen. Es ist einfach schade, dass viele Menschen durch mangelndes Wissen ein so falsches Bild von dieser chronischen Krankheit haben. Und das muss anders werden!
     
  12. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Hallo Eloi,

    dass der Schnelltest negativ war, liegt nicht am Test, sondern daran, dass Du kein Risiko hattest … auch, wenn Du das nicht glauben wolltest. Allerdings ist ein Schnelltest nach 6 Wochen NICHT sicher … da wurde Dir leider Mist erzählt. Aber da, wo kein Risiko, ist auch keinHIV. Also wird auch der Labortest negativ sein.

    Ansonsten: Zukünftig etwas entspannter ins Leben gehen … nicht nur beim Sex. das erspart unnötige Panik ;)
     
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  13. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Offiziell bestätige ich Matthias in Sachen Schnelltest. Aus meiner beruflichen Erfahrung kann ich Dir aber sagen, dass die Aerztin Recht hat mit ihrer Aussage.... solange der Test ein Antigen auf HIV1 mit drin hat. Dann sehen wir einen Test inoffiziell als sicher nach 6 Wochen an.... sofern man nicht zu den grossen Ausnahmen gehört.
     
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  14. Eloi

    Eloi Neues Mitglied

    Danke, ihr beiden!
    Genau, das hat mich eben gewundert. Weil ich auch so nichts stichfestes darüber gelesen habe (frühestens ab 8 Wochen, usw.) Aber da sie mir das so glaubwürdig versichert hat, wollte ich den Schnelltest natürlich. Aber dann weiß ich nun, dass ich mich nun eben nicht in 99,9%-Sicherheit wiegen kann, aber dass es ziemlich sicher ist. :) (jetzt mal von Risiko-ja und Risiko-nein abgesehen ;))

    Und @matthias: YES! Ich muss unbedingt entspannter werden :D Kannte mich so auch gar nicht, da hat mich wahrscheinlich irgendwas und irgendwie äußerst getriggert.
     
  15. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Wie gesagt... inoffiziell. Offiziell nach RKI gelten in Deutschland bei Heim- und Schnelltests weiterhin 12 Wochen Wartezeit. Ich habe dies bloss inoffiziell bestätigt da es die Aerztin ausgesprochen hat. Ich wollte nicht, dass sie als Depp da steht... es sind ihre Erfahrungswerte.
     
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