Projektarbeit- Würdet ihr mir helfen?

Dieses Thema im Forum "Hausarbeiten, Uni und Forschung" wurde erstellt von ~Ava~, 13. März 2012.

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  1. ~Ava~

    ~Ava~ Neues Mitglied

    Hallo,

    ich gehe in die 12. Klasse einer Waldorfschule und zZt arbeite ich mit drei Freundinen an einer Projektarbeit überHIV/Aids.
    Es wäre super lieb von euch, wenn ihr mir ein paar Fragen beantworten würdet, alles anonym natürlich. :wink:
    Ich stelle sie einfach mal rein, wenn ihr lust habt, könnt ihr ja drauf antworten:

    1. Einige von euch haben sich ja schon so um 1994 oder in ähnlichen Zeiträumen angesteckt. Wie habt ihr das damals erlebt? Habt ihr Akzeptanz von eurer Umwelt erlebt oder eher Ablehnung? Und wie ist es heute?

    2. Glaubt ihr, wir bräuchten mehr Aufklärung über HIV/ Aids?

    3. Denkt ihr heute, dass ihr euch mit besserer Aufklärung nicht angesteckt hättet? (Leute, die z.B. durch Bluttransfusion angesteckt wurden, sind natürlich ausgenommen.)

    4. Würdet ihr sagen, dass ihr euren Alltag bewusster lebt?

    5. Kann man nach so einer Diagnose noch an irgendetwas Glauben? (Gott, Papst, das Universum, Schicksal...?)

    6. Habt ihr jetzt im Verhältnis mehr Freundschaften mit HIV positiven Menschen?

    Vielen lieben Dank im Vorraus. Ich hoffe, ich darf mich noch mit weiteren Fragen an euch weden, wenn mir noch etwas einfallen sollte.

    Liebe Grüße
    Ava
     
  2. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Hallo, Ava

    Infiziert voraussichtlich 1992, festgestellt 1994. Es war natürlich ein Schock, aber ich habe es erst einmal weit weggeschoben und mich dann langsam rangetastet ... aber nur in dem Bewusstsein, dass die Viren jetzt zu mir gehören und ich sie - selbst wenn ich wollte - nicht wegkriegen kann. (Mehr dazu auch in meinem Buch - siehe Signatur)

    Definitiv. Bei mittlerweile mehr als 50 Lesungen und Schulvorträgen habe ich festgestellt, dass die »Volksmeinung« immer noch etwa bei dem Film »Philadelphia« (1994) stehen geblieben ist - und damals hieß es HIV=AIDS=TOD. Das ist schon lange überholt und definitiv vorbei. An »AIDS« sterben heute nur noch die wenigsten.
    Übrigens: Die Justiz beruft sich nach wie vor auf ein Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofes von 1988 (!!!). Aiuch da ist mehr Aufklärung notwendig ...

    Definitiv. Sexualität ist natürlich selten rational ... trotzdem glaube ich, dass man erlernen kann, bestimmte Gefahrensituationen - wenn man sie kennt - zu verhindern.

    Großes JA.

    »Glauben« ist etwas sehr persönliches ... ob man ihn hat oder nicht, hängt für mich nicht an einer Krankheit.

    Als Schwuler hatte ich immer schon mehr schwule Freunde als heterosexuelle. Da habe ich schon aufgepasst, dass ich nicht ganz im »Ghetto« :) lande. Meine Freunde sind meine Freunde - manche von ihnen sind schwul, manche sind positiv, manche sind Frauen ... aber das sind nicht die Kriterien für Freundschaften. Freundschaften schließt man mit Menschen.
    Was ich definitiv nicht möchte: Mit Freunden nur über ein Thema (HIV) reden müssen ...

    Viel Erfolg!!!
     
  3. ~Ava~

    ~Ava~ Neues Mitglied

    :)

    Dankeschön :)
     
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