PEP-Versagen / p24-Antigen Test

Dieses Thema im Forum "HIV-Test" wurde erstellt von Bastian, 4. August 2012.

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  1. Bastian

    Bastian Neues Mitglied

    Danke Alexandra für deine lieben Worte.

    Ich sehe am Freitag meine Ärztin wieder und werde sie fragen, wie das ist mit dem Test nach 6 Monaten. Na ja, eigentlich weiß ich ja bereits, was sie sagen wird...

    Basti

    PS: Hey Matthias, ich habe vor am 29. November nach Bonn zu fahren um deiner Lesung beizuwohnen. Freue mich drauf!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. November 2018
  2. Bastian

    Bastian Neues Mitglied

    Noch mal ein kleines Update.

    Ich habe jetzt noch mal einen AK-Test 11 Wochen und 5 Tage nach Pep-Ende machen lassen. Meine Ärztin meinte zwar, das sei überflüssig, aber sie hatte auch nichts dagegen. Und der Test fiel tatsächlich wieder negativ aus. Sie meinte, ich sollte jetzthiv definitiv ausschließen, auch wenn ich eine Woche nach Risikokontakt so "eindeutige" Symptome hatte. Da ich letztens auch dauernd Fieber, Schwindel und ein paar Mal Nachtschweiss hatte, hat sie noch meine Entzündungswerte gemessen. CRP war erhöht aber mittlerweile wieder im normalen Bereich. Das sei also auch nicht weiter auffällig.

    Da ich es paradoxerweise sehr schwierig finde, das negative Resultat zu akzeptieren, werde ich mich jetzt psychologisch begleiten lassen. Eigentlich könnte ich noch einenPCR-Test machen lassen, aber ich weiß gar nicht, ob die das hier machen. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass ihr das wohl auch überflüssig findet.

    Vielen, vielen Dank für euren lieben Beistand!
    Basti
     
  3. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Das ist leider ncht paradox, sondern passiert öfter, als man denkt. Grund hierfür ist die persönliche vorzeitige unverrückbare Festlegung auf die (angebliche)HIV-Infektion, obwohl man überhaupt kein Vorwissen hat und sich auf die sogenannten Symptomen versteift.

    Würde man lieber Fachleute befragen, als im Internet zu googeln, würde das alles nicht passieren. Aber Du bist nicht der Erste und wirst - leider - auch nicht der Letzte bleiben ... *seufz*
     
  4. Bastian

    Bastian Neues Mitglied

    Hi Matthias,

    ich kann verstehen, dass es dich zum Seufzen bringt, dass man ein negatives Testresultat nicht einfach hin nimmt. Aber du hattest ja in einer früheren Message selber gesagt, dass du meine Ängste verstehen würdest. Deine Antwort vom 4. August, 09.11 Uhr hat mir jedenfalls sehr geholfen und ich möchte mich an dieser Stelle noch mal dafür bedanken!

    Nun ist es so, dass es mir halt immer noch nicht gut geht. Habe ganz hässliche dunkle Augenringe und fühle mich einfach nur müde. Meine Infektiologin hat noch Hepatitis C erwähnt. Sie hat gesagt, dass ich bisher keine Hepatitis C Antikörper habe (gegen A und B bin ich geimpft), aber dass diese auch erst Monate später auftauchen könnten, falls eine Infektion stattgefunden hat.

    Sie meinte, ich soll mit diesen Beschwerden zu einem Allgemeinarzt; das fand ich nicht so toll, aber ich werde das wohl tun.

    Tja, und natürlich habe ich mittlerweile genau das getan, wovon du abrätst, lieber Matthias, nämlich das Internet durchforsten. :oops:
    Und da habe ich gesehen, dass es Fälle gibt, in denen sich Menschen gleichzeitig mithiv und hcv angesteckt haben und dies unter anderem eine deutlich verzögerte hiv-Antikörperbildung zur Folge haben kann.

    Darf ich dich und euch fragen, was du/ihr davon haltet?

    Vielen Dank...! Ich hoffe, dass ich euch nicht noch mehr zu Seufzen bringe. Aber vielleicht interessiert euch diese Frage ja auch ganz unabhängig von meinem Fall!

    Liebe Grüße,
    Bastian
     
  5. Mircstar

    Mircstar Bewährtes Mitglied

    Ich halt da nix von,so gut ist mein Englisch nicht :wink:

    Ich kenn das so : Bei einemHiv Test hab ich des öfteren mal gehört das er bei Hep Viren oft Positiv wird , weil die Antikörper sich wohl ähneln.

    Versteif dich jetzt bitte nicht auf Hcv. Soweit ich weiß spielt Hep C bei Sexualkontakten solange sie ohne Blut ablaufen eher kein Risiko da.

    Sexual ist wohl eher Hep B ein Risiko. Aber da gibts ein gutes forum:

    Da kannst dich ja mal erkundigen
     
  6. Bastian

    Bastian Neues Mitglied

    Hallo alle,

    ich wollte wieder mal ein kurzes Update liefern, falls jemand noch diesem Faden folgt.

    Aaalso... ich war jetzt mittlerweile in Aachen in einer Schwerpunktpraxis und habe dort einenPCR-Test aufhiv und hep c durchführen lassen (17 Wochen nach Ende der PEP). Beide negativ. Ich kann jetzt also beide Infektionen ausschließen. Das ist schon mal sehr toll!

    Das Problem ist nun, dass ich seit ca. 2 Monaten total erschöpft bin. Das ist wirklich sehr, sehr zermürbend und lähmend. Die Müdigkeit ist so groß, dass ich praktisch nur noch halbtags arbeiten kann. Der Schwerpunktarzt meint, es könnte eine reaktivierte EBV-Infektion sein, oder eine post-virale Erschöpfung. Ich hatte ja auch Symptome, die eine Virusinfektion vermuten lassen könnten (Exanthem, Fieber...). Oder es ist halt eine Folge der 4 Monate dauernden Hilfe-ich-bin-krank-Panik.

    Ich habe Anfang Januar wieder einen Termin um weiter nach einer Ursache zu suchen und hoffe jetzt, dass ich die kommenden Feiertage einigermaßen gut überstehe. Falls jemand von euch Erfahrung hat mit "post PEP Erschöpfung" wäre ich dankbar für Tipps!

    Die Praxis in Aachen ist super, ich vertraue dem Arzt total... Das ist eine sehr wichtige Voraussetzung, auch um ein negatives Testresultat zu akzeptieren!

    Liebe Grüße,
    Bastian
     
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