Panische Angst vor dem Test

Dieses Thema im Forum "HIV Phobie" wurde erstellt von jeanny, 23. Mai 2018.

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  1. jeanny

    jeanny Neues Mitglied

    Hallo,

    möchte mich kurz vorstellen, bin w und 37 Jahre alt. Ich habe mich nie mit dem ThemaHIV beschäftigt, bis ich vor kurzem quasi mit der Nase drauf gestoßen wurde, und jetzt bin ich panisch (ich habe ohnehin eine Angststörung in Bezug auf Krankheiten jeder Art, das macht es nicht besser).

    Vorab, ich habe noch nie einen Test gemacht, habe echt noch nie näher über eine mögliche Infektion nachgedacht. Theoretisch wäre eine solche aber möglich, hatte während meiner Studentenzeit ein paar ungeschützte Kontakte mit Kommilitonen und Silvester vor drei Jahren wäre auch nochmal eine Gelegenheit zur Ansteckung gewesen.

    Grund für die Angst ist nun, dass ich, die krank sein eigentlich gar nicht größer kennt, seit Anfang des Jahres nicht mehr aus Krankheiten herauskomme. Erst hatte ich Influenza B. Dann direkt im Anschluss ein seltsames Ekzem um die Nase, wo man sich nicht sicher war, ob es ein seb. Ekzem oder periorale Dermatitis (mutmaßlich durch Heilsalbe) war. Das ist nach 4 Wochen Isotretionoin oral aber verschwunden, was ja nichts heißen muss, da Iso das einfach unabhängig vom Auslöser "wegtrocknet", hatte das Medikament früher auch mehrfach gegen Akne und es auch dieses Mal gegen einen leichten Akneschub bekommen, das komische Ekzem ist halt dann mit verschwunden.

    So und dann wurde ich ca 8 Wochen nach Ende der Influenza schon wieder krank, nachdem erst immer wieder Nachtschweiß aufgetreten war: Geschwollene Halslymphknoten, Kopfschmerzen Halssschmerzen, Schnupfen, trockener Husten, weiß-gelbe Beläge in Rachen und Hals, Fieber. Erste Diagnose bei der ärztlichen Bereitschaft: Streptokokkenangina. Wurde mit Penicillin aber nicht besser, statt dessen hat sich auch noch der Gaumen übel entzündet. Am nächsten Tag wieder ärztliche Bereitschaft, anderer Arzt: "Hmm sieht komisch aus, irgendwie nicht nach Streptokokken, eher nach Herpes und Stomatitis, da sind ja auch Aphten auf Ihren Mandeln." Hausarzt meinte, doch eher normale Angina. Es kam dann noch eine einseitige Bindehautentzündung dazu. Das ging ca eine Woche, dann ebbte alles ab, Penicillintherapie war beendet, ich ging wieder arbeiten. Großes Blutbild war beim Hausarzt gemacht worden - unauffällig bis auf einen Wert, und der ließ mich erstmals aufhorchen: Lymphozyten waren leicht erniedrigt. Referenz 19-24, sie waren 18,6. Der Arzt meinte, liegt am Infekt. Ok, aber kann ja auch Hinweis auf HIV sein...

    5 Tage später: Erst Gaumenentzündung wieder da, dann nachts aufgewacht mit Kopfschmerzen, Schnupfen, verstopften Nebenhöhlen, trockenem Husten, leichten Halsschmerzen, Fieber. Wurde im Tagesverlauf schlimmer, abends in die Notaufnahme gefahren (Wochenende). Dort wurde gemacht: EKG, Blutbild (Influenza A und B negativ getestet) Röntgen Herz/Lunge, Blutdruck. Alles unauffällig, hab eine Infusion mit Novalgin gekriegt, dann gings wieder ---> ab nach Hause. Angeblich sei es ei gewöhnlicher Infekt. Meine Frage nach HIV wurde beantwortet mit, darauf gebe es nicht den kleinsten Hinweis, müsse man nicht testen...

    Am nächsten Morgen stärkste Halsschmerzen. Wirklich unbeschreiblich, Angina ein Witz dagegen. Hab mich den Pfingstmontag über rumgequält, es war fast nicht zum Aushalten. Dienstagmorgen im Büro angerufen und mich krankgemeldet, dann aufgrund der Schmerzen umgekippt, Mitbewohnerin hat Notarzt gerufen, der Kreislaufprobleme feststellte und sagte, gehen Sie nachher zum Hausarzt...

    Hausarzt wurde jetzt misstrauisch und glaubte auch nicht mehr an normalen Infekt, fragte, ob ich schon mal Pfeiffersches Drüsenfieber gehabt hätte, ich verneinte das. Hals/Rachen sei leicht gerötet, die Halsschmerzen erkläre das nicht. Hat Blut abgenommen wegen Test auf Epstein Barr. Paar Stunden später kam das Ergebnis: Reaktivierter(!) EBV. Er sagte, das sei sehr ungewöhnlich; ich habe den EBV irgendwann schonmal (unbewusst) gehabt, normalerweise hinterlasse der lebenslange Immunität, bei mir sei er jetzt aber eindeutig als Pfeiffersches Drüsenfieber wieder ausgebrochen, also ich erlebe eine Reaktivierung. Untypisch sei auch, dass ich eigentlich zu alt dafür bin. Mein Immunsystem sei wohl gänzlich im Keller gerade.

    Da haben bei mir dann alle Alarmglocken geklingelt: Das seb. Ekzem kommt wohl häufig bei HIV vor. Und jetzt das Pfeiffersche Drüsenfieber, und die erniedrigten Lymphozyten (die bei PD wohl eigentlich erhöht sein müssten), für mich passt jetzt irgendwie alles zusammen und deutet auf HIV... ich sagte dem Hausarzt, dass ich den Verdacht habe, dass ichs nicht ausschließen kann, meinte er, ok, wenn Sie ab jetzt weitere Infekte bekommen müssen wir mal testen...

    Ich komme aus der Angst wirklich nicht mehr raus, das ist so eine richtige Spirale geworden, in meinem Kopf existiert bloß noch Angst. Ich will den Test ja machen, am liebsten beim Gesundheitsamt, da gehts in 20 Minuten, aber ich habe keine Ahnung, wie ich mit einem "positiv" umgehen sollte, wie es weitergehen würde, wenn ich darüber nachdenke, falle ich total ins Nichts und kriege Panik, es fühlt sich an, als sei dann alles vorbei, das Leben, wie ich es kenne und total hoffnungslos. Mich macht diese Angst total kaputt, und aktuell kann ich nicht zum Gesundheitsamt gehen, da mein Arzt meinte, durch EBV sei mein Immunsystem kaputt und ich solle erstmal auf keinen Fall größer unter Leute gehen, weil mein Allgemeinzustand durch die wochenlangen Schmerzen usw jetzt auch sehr schlecht ist. Ich war immer schon dünn, hab aber jetzt von 50 Kilo (BMI 17) auf 45 abgenommen, weil ich wegen der Halsschmerzen ja nichts mehr schlucken kann. Ich habe überhaupt keine Kraft mehr, was ja auch ein Symptom wäre. Ich müsste also doch den Hausarzt um den Test bitten, mit längerer Wartezeit aufs Ergebnis... ich kann mich aber vor Angst nicht überwinden. Das Ekzem scheint auch leicht wiederzukommen, kann jetzt auch gereizte Haut durch den Schnupfen sein, genau kann ich`s nicht sagen.

    Ich lebe gegenwärtig von starken Schmerzmitteln und Trinknahrung. Das kann doch alles nicht mehr normal sein. Klingt das oben Beschriebene nicht sehr nach HIV? Gut, ich MUSS testen, um Gewissheit zu kriegen, aber die Angst hindert mich daran, obwohl das völlig irrational ist, denn jetzt hab ich ja auch panische Angst, was der Genesung auch nicht zuträglich ist.

    Wie kann ich die Angst zügeln? Was würde passieren, wenn ich positiv bin; die Ansteckung wäre ja dann auf jeden Fall schon länger her... ist das, was ich habe, vielleicht schon fortgeschrittenes Stadium, wo nichts mehr zu machen ist? Was würde unternommen werden und womit müsste ich rechnen, Krankenhaus, Reha?

    Kann man mit Medikamenten so leben, dass Aussenstehende (Chef, Kollegen) nicht mitbekommen, dass man HIV hat? Kann man sein Leben mit Sport, Urlauben usw fortsetzen? Ich habe jetzt von üblen Nebenwirkungen der Medikamente gelesen (und auch von solchen, die halt besonders für Frauen schlimm sind, wie zB kompletter Haarausfall) und davon, dann man ja trotzdem keine Wahl hat, weil die Medikamente dann eben lebensnotwendig sind...

    Ich könnte mich für die frühere Leichtsinnigkeit so in den Hintern beißen. Ich bin fast sicher, dass ich es habe :(
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Mai 2018
  2. haivaupos

    haivaupos Poweruser Poweruser

    Du machst das alles durch, rätselst herum an irgendwelchen Symptomen und Blutwerten, alles viel schlimmer als was ich jemals hatte, und du fürchtest dich vor dem Test oder dem Ergebnis? Wirklich? Das ist dein Ernst? o_O
    Kann ich nicht verstehen, tut leid :)
    Du solltest nicht drüber nachdenken was denn ist wenn dein Test positiv ist. Was wäre denn dann? Soll ich es dir verraten? Nix. Nada. Du würdest therapiert und ein paar Wochen später wärst du wieder gesund. Das würde passieren... :cool:
     
  3. haivaupos

    haivaupos Poweruser Poweruser

    Tschuldigung, aber das ist absoluter Blödsinn, der rein deiner Phantasie entspringt :rolleyes:

    Mach den Test, dann hast du Gewissheit. So einfach kann es nämlich sein :)
     
  4. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Wie bereits gesagt wurde... man kann sich auch in was rein steigern. Mach den Test.... nur der sagt Dir ob DuHIV hast oder nicht. Und Blutwerte die bei einer Influenza oder danach noch nicht passen sind kein Anzeichen auf HIV. Nach einer Influenza braucht der Körper Wochen bis Monate bis er sich erholt hat. Und, dass EBV sich bei Stress reaktivieren kann ist nichts neues und nichts alarmierendes..... passiert halt eben.Dein Immunsystem ist nicht im Keller... es arbeitet eifrig und Du machst zusätzlichen Stress mit "Ich hab sicher HIV".... beende es und geh zum Test.
     
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  5. jeanny

    jeanny Neues Mitglied

    Ja, ich hoffe es. Dieser Krankheitsphobie entspringt mit Vorliebe der größte Blödsinn...

    @AlexandraT

    Ich hatte unmittelbar nach der Influenza auch beruflich und privat enormen Stress, war mir aber unsicher, ob Stress alleine den EBV wieder hochholen kann...

    Danke euch jedenfalls. Ich werde den Test machen lassen. Weiß jemand zufällig gerade, wie lange das beim Hausarzt üblicherweise dauert?! Bei EBV wurde mir morgens Blut abgenommen und am späten Nachmittag lag das Ergebnis vor... Schade ist, dass da kein Schnelltest geht und ich jetzt nicht zum Gesundheitsamt kann.
     
  6. -triplex-

    -triplex- Poweruser Poweruser

    Jou mag das nicht der grund sein für deinen ellenlangen Text da oben ?



    Und hier bleib ich nicht mehr lieb-
    Du solltest mal auf dem Teppich bleiben Mädel .. "nichts mehr zu machen".. also ganz ehrlich keine AHnung vonHIV haben und dann einen AIDS-kranken somit in den Sarg legen , geht es noch ?
    Da empfehle ich den alten udn weisen Spruch " wenn man keine Ahnung hat ....."

    Ganz ehrlich , bevor du so einen Unsinn schreibst , erkundige dich bitte in welchem FORUM du dich gerade befindest und noch wichtiger , informiere dich über Deine eingebildete Infektion , oh nee sorry deine hoffnungslose und ncihts mehr zu machene Krankheit ..

    ............. Sorry aber hier kann ich nur noch mit dem Kopf schüttel .....
    Phobie hin oder her...
    Angst hin oder her...
    Aber du hast nicht nur keine Ahnung (und davon verdammt viel), sondern du machst Dir zuviel Gedanken die eigenlich in die 1980/90 Jahre gehöhren... Sorry Kulturschock es ist 2018, HIV ist Therapierbar ud selbst mit AIDS ( deine Sache .--- Stadium wo nichts meh rzu machen ist), damit kann ich alt werden, bei dir zweifel ich gerade daran .....


    Achso du möchtest wissen warum ich so schreibe ? .. Hubs sorry ich bin so ein ... "wo nichts mehr zu machen ist" - Mensch

    Aber zu deinem Beitrag kann ich nur sagen, wenn Du so dringend einen Test haben möchtest, weil wie du schreibst wohl in deiner Vergangenheit einen Verdachtsmoment hast ( weisst DU denn seinen Status, also ist er HIV positiv und unbehandelt ) , wei dem auch sein , lange rede kurze Sinn, wenn du einen Test willst dann kneif deinen HIntern zusammen udn geh zum Gesundheitsamt.


    Oder wartest du bis das Amt zu dir kommt ?
    UNd die Aussage von deinem Arzt .." Wenn noch eine INfektion kommt machen wir mal einen Test".. ähmmm den könnte man wenn er ihn für Sinnvoll hält auch gleich machen, nur mal so am rande.

     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Mai 2018
  7. Traumpaar

    Traumpaar Bewährtes Mitglied

    Liebe @jeanny: Bei meinem Mann wurde 2013 die DiagnoseHIV positiv gestellt, aber schon im Vollstadium AIDS. Wir hatten damals keine Ahnung, was das bedeutet, hatten uns auch nie mit HIV vorher beschäftigt, nur das was man so normal hört/kennt/liest. Und dieses Wissen war sehr veraltet. Mein Mann hatte sehr viel Glück und ist, aufgrund der heutigen Medizin, dem Tod in letzter Sekunde entronnen.
    Was soll das heißen? Je früher man von seiner Diagnose weiß, desto eher kann man seine Gesundheit vor irreparablen Schäden retten. Mein Mann ist zwar unter Nachweisgrenze, d.h. die Viren werden aufgrund der Medis (2 Stück am Tag) unterdrückt, so dass sie nichts ausrichten können; aber die Zeit davor hat Organe geschädigt. Er ist zäh, hat einen sehr guten Arzt mit Schwerpunkt HIV; aber hat letztes Jahr eine TBC gehabt, war 6 Monate außer Gefecht, 3 Monate davon im KH. Sowas ist bei frühzeitiger Therapie so gut wie ausgeschlossen.
    Mein Mann geht ganz normal arbeiten. 1x in 3 Monaten zur Kontrolle. Aus unserer Familie weiß es nur meine Mom. An der Arbeit muss es niemand wissen, wofür? Selbstbestimmungsrecht. Bei anderen Ärzten musst Du es rein theoretisch nicht angeben, ist aber von Vorteil, wegen Wechselwirkungen. Da gibt es halt unterschiedliche Erlebnisse von Patienten, je nach dem wo Du wohnst. Wir fahren für alles nach Frankfurt, da wird gar kein großes Trara drum gemacht. Sport kann man ganz normal machen. Lebenserwartung ist gleich hoch wie beim negativen Bürger. Urlaub kann man ganz normal machen. Nebenwirkungen sind nicht so krass wie früher, die Forschung hat hier erheblich dazu beigetragen, wie bei fast allen anderen Medis auch. Und nach der Diagnose fängt auch irgendwann das normale Leben wieder in an. Im ersten Schockmoment glaubt man es gar nicht, aber es ist tatsächlich so.
    Die Angst, die Dich vom Test abhält, kann Deine Gesundheit und Dein Leben mehr zerstören, als ein Virus. Gegen den gibt es Medikamente.
    Ich bitte Dich deshalb eindringlichst, Dich testen zu lassen. Das es der Arzt nicht schon längst gemacht hat, bei der Vorgeschichte und sogar Deinen Hinweisen und Verdachtsäußerungen, finde ich unverantwortlich.
    Wenn Du jemanden zum "Reden" brauchst, wir/ich sind für Dich da.:)
     
    devil_w gefällt das.
  8. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team


    Unterschiedlich....manche Labors machen täglich Tests und andere sammeln erstmal und machen nur zweimal die Woche die Tests. Am besten wäre Du gehst zum Gesundheitsamt und machst einen Schnelltest.
     
  9. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Bei einem so langen Text antworte ich nur kurz – und auch nicht anders als die Anderen:

    Angst vor einem Test(ergebnis) zu haben ist völlig unsinnig, da gerade ein Testergebnis Klarheit verschafft. Im besten Fall ist es »negativ« … und dann muss man sich die Frage gefallen lassen, warum man sich so lange selbst verrückt gemacth hat – im anderen Fall (ich verzichte bewusst auf eine negative Konnotation) ist es »positiv« … und dann bespricht man mit dem Arzt das weitere Vorgehen.HIV hat heutzutage viel von seinem Schrecken verloren – was Du offensichtlich nicht weißt. Es ist zwar immer noch Mist und auch unheilbar, aber mittlerweile (übrigens seit mehr als 20 Jahren!) wie eine chronische Krankheit zu behandeln und damit nicht mehr für den eigenen Körper oder andere Menschen gefährlich.

    • Wer Angst vor dem Ungewissen hat, sollte keinen Test machen. Dann muss er/sie aber auch mit den Konsequenzen leben (soziale Probleme, Angstphobien, Unsicherheiten, Unglücklichsein).
    • Wer aber mit dem Wissen um ein Testergebnis und dem möglichen entspannten Umgang damit leben möchte, macht den Test … und »gut ist«.

    Also, @jeanny: Wie möchest Du leben? Angstzerfressen oder zukunftsorientiert?
     
  10. devil_w

    devil_w Poweruser Poweruser

    Dass Du Dich mitHIV noch nicht auskennst ist keine Schande. Das Wichtigste über HIV kannst Du Dir schnell aneignen, indem Du unseren Grundlagenfaden, den Du unter Infektion findest, gründlich durchliest.
    Eine Schande ist jedoch Deine Panik. Es gibt übrigens nicht ein einziges Symptom, das direkt nur mit HIV zu tun hat. Also vergiss den Symptomtrip gleich mal wieder.
    Du hast ein reaktiviertes EBV das übrigens in JEDEM Alter reaktiviert werden kann. Dafür gibt es kein typisches Alter.
    Nein, kann es definitiv nicht. Außerdem sind dir nur minimalst erniedrigt. Dieser Wert ist noch völlig normal. Wieder kein Grund, hier Panik zu schieben.
    Ruf die nächste AIDS-Hilfe an und mach dort einen Schnelltest wenn Du nicht zum Gesundheitsamt gehen willst.
    Du kannst auch ein Labor anrufen, dort einen Termin machen um einen Labortest machen zu lassen. Kosten liegen bei ca 35 Euro. Musst beim Labor mal nachfragen. Oder eben übern Hausarzt. Kosten sind dort die Selben. Ergebnis dauert je nach Labor zw 1 und 7 Tagen.
    Hier schreiben übrigens einige User, die HIV+ sind oder sogar an AIDS erkrankt sind und denen geht es dank der Medikamente sehr gut. Die Nebenwirkungen, wenn überhaupt welche auftreten, halten ja auch nicht ewig an. Ist wie bei jedem anderen Medikament auch. Der Eine bekommt welche, der Andere nicht. Aber sie werden mit der Zeit immer weniger und verschwinden in der Regel irgendwann ganz.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass Du HIV+ bist, liegt bei UNTER 1%. Also komm von Deinem Trip wieder runter und sieh zu, dass Du einen Test machst. Und dann lerne mal was über HIV.
     
  11. jeanny

    jeanny Neues Mitglied

    Danke an alle für die Antworten. Ich wollte hier wirklich niemandem zu nahe treten, @TripleX, es ist genau, wie du sagtest: Ich habe davon überhaupt keine Ahnung und war dementsprechend in dem Irrglauben, sobald der Virus ausbricht, hätte man nur noch ein paar Monate. Ich wusste das wirklich nicht und wollte auch niemanden "in den Sarg legen". Ich entschuldige mich dafür.
     
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  12. Traumpaar

    Traumpaar Bewährtes Mitglied

    @jeanny jetzt ist erstmal wichtig, dass Du nen Test machst, um danach aus der Gedankenspirale rauszukommen. Bei Deinen genannten Erkrankungen kann alles mögliche in Betracht kommen, aber Du solltest Dich nicht aufHIV einschränken bzw. erstmal das Ergebnis abwarten.
     
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  13. -triplex-

    -triplex- Poweruser Poweruser

    Alles gut , immerhin bist du mal eine Ausnahme hier :) Und nehme natürlich deine ENtschuldigung an :)

    Das du dich nicht mit AIDS auskennst ist nur logisch wenn du es nicht mal mitHIV tust :)

    Also kein Problem, meine "härte" war ja erfolgreich :-D Und in den "Sarg gelegt" habe ich mich ja schliesslich damals 2016 auch, also ich diagnostiziert wurde ^^ Also alles gut.

    Und ich kann dich in einem Punkt unterstüzen, vor meiner Diagnose 2016 war mein WIssen über HIV / AIDS auch noch "Philladelphia-tastisch" :eek::(:)

    Liebe @jeanny nimm den Ratschlag von @Traumpaar an und geh einen Test machen, sonst kommst du niemals aus deinem "Gefängniss" raus... sondern ziehst dich immer und immer tiefer in den Sumpf.

    Und ich denke ich schreibe für alle hier, wenn du etwas über HIV und AIDS wissen möchtest , frage deine Frage ( wenn es keine hypotetische sache ist ^^)
     
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  14. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Die »paar Monate« dauern bei mir mittlerweile mehr als 25 Jahre und ich führe ein völlig normales Leben. :p
     
  15. devil_w

    devil_w Poweruser Poweruser

    Dein Irrglaube ist ja nun ausgeräumt und Du kannst die Sache bestimmt viel entspannter sehen. Ich wünsche es Dir zumindest.
     
  16. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    Das war vor einer Woche . .. was issn nu ?
    Aber ich denke, dass da nicht mehr viel oder auch gar nichts kommen wird ... aber im Eingangspost am liebsten erst mal sterben wollen und sich sicher sein, ES zu haben... ppfftt !

    Um es mit dem guten alten Shakespeare zu sagen: "Viel Lärm um nichts!"
     
  17. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Leute zeigen nicht gerne, dass sie Unsinn geredet haben. Aber warte noch zwei, drei Wochen … dann gibt es so komische Flecken … und dann kommt die Frage nach der Testsicherheit. Warum sollte es dieses Mal anders sein? :rolleyes:
     
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