P.S.:

Dieses Thema im Forum "HIV-Test" wurde erstellt von Alex-Facharbeit, 1. Oktober 2011.

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  1. Alex-Facharbeit

    Alex-Facharbeit Bewährtes Mitglied

    Was mich übrigens auch interessieren würde, ist die Aussagekraft (Sensitivität) derPCR.

    Ich habe dazu sehr viel Unterschiedliches gelesen. Die Spannweite reicht von absolut sicher bis zu bestenfalls "bedingt geeignet" zum Ausschluss einer Infektion. Auch in Bezug auf die Spezifität einer Infektion gibt es wohl recht unterschiedliche Meinungen.

    In meinem Fall lag der Zeitpunkt derPCR 8 Wochen nach dem Risikokontakt und 4 Woche nach Ende einer Postexpositionsprophylaxe. DiePCR war eine quantitative - was wohl - nach allem, was ich dazu gelesen habe - auch eher falsch war. Zu diagnostischen Zwecken soll wohl eher die qualitativePCR eingesetzt werden. Allerdings besteht bei letzterer wohl ein erhebliches Risiko von falsch-positiven Resultaten.

    Eine weitere (wohl gleichermaßen quantitative)PCR auf HIV2 war laut Arzt ebenfalls negativ. Angesichts der massiven, typischen und über längeren Zeitraum andauernden Krankheitssymptome in genau dem Zeitfenster, in dem eine akuteHIV-Infektion üblicherweise stattfindet, traue ich den Tests nicht sonderlich. Das gilt umso mehr, als ich im Nachgang gelesen habe, dass wohl einige Subtypen (O, P, N?) durch einePCR u.U. nicht aufgespürt werden.

    Ich kann aber die Wahrscheinlichkeit für ein falsch-negatives Ergebnis schlecht einschätzen. Vielleicht weiß dazu hier jemand etwas mehr...

    Viele Grüße
     
  2. Alex-Facharbeit

    Alex-Facharbeit Bewährtes Mitglied

  3. niemehrwieder

    niemehrwieder Poweruser

    wenn du einepcr 14 tage nach dem Rk hattest und auch auf beide Typen ist das Sicher. Der Ak test ist um ein paar prozent sicherer . Aber beides ist als sicher anzusehen.
     
  4. Alex-Facharbeit

    Alex-Facharbeit Bewährtes Mitglied

    Naja, ein "Paar Prozent sicherer" hört sich aber in meinen Ohren nicht gerade sehr sicher an.

    Natürlich gibt es die 100,00000... Prozent Sicherheit sowieso nie. In der Medizin jedenfalls nicht. Aber um halbwegs "sicher" zu sein, dürften es nach meinem Empfinden schon mindestens 99,9% sein. Denn eine Wahrscheinlichkeit von 1:1.000 ist ja nicht gerade unwahrscheinlich.

    Kannst Du die Genauigkeit noch etwas stärker spezifizieren? Wenn ich ein Paar Prozent richtig interpretiere mit vielleicht 2,3% und denElisa-Test mit 100% veranschlage, komme ich auf ca. 97%. Das würde aber immer noch bedeuten, dass jeder 30. Test falsch negativ ist.... In meinem Fall ist die Aussagekraft wegen der erst 4 Wochen zuvor beendeten PEP wahrscheinlich noch schwieriger zu bewerten.

    Woran liegt es denn eigentlich, dass diePCR scheinbar doch so unsicher ist - trotz der extrem niedrigen Nachweisgrenzen von 20 Kopien pro Milliliter?

    Und: Hätte es etwas gebracht anstelle einer quantitativen eine qualtitativePCR vorzunehmen (siehe u.a. Wikipedia zuHIV-Test)???
     
  5. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    DiePCR ist keinHIV-Ausschlusstest und muss daher nicht sicher sein wie man es vom Ak-Test erwartet.
     
  6. Alex-Facharbeit

    Alex-Facharbeit Bewährtes Mitglied

    Der Test muss so sicher sein, wie man es von einem Test erwartet - und das ist eben "sicher". Wäre ich nicht davon ausgegangen, dass der Test (weitestgehend) "sicher" ist, hätte ich mich diesem ebenso sicher nicht unterzogen.

    Dass diePCR wohl doch nicht so sicher ist, wie das mancherorts (auch als Aussage von HIV-Schwerpunktärzten) im Netz zu lesen steht (und wie ich das gehofft hatte), weiß ich inzwischen - und das geht ja auch aus meinem Posting klar hervor. Ich hätte dazu nur gerne etwas mehr Informationen gehabt - eben zum Ausmaß der Unsicherheit und zu den Gründen.

    Auch hätte mich der Unterschied zwischen der quantitativen und qualitativenPCR interessiert. Wie viel sensitiver ist die qualitativePCR ggü. der quantitativen? War es eine "Schlechtleistung" meiner Ärztin eine quantitative anstelle einer qualitativenPCR zu diagnostischen Zwecken in Auftrag zu geben?

    Aber wahrscheinlich vermag das hier niemand so genau zu sagen. Vermutlich bewegen sich die Fragen im üblichen medizinischen Nebel.
     
  7. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Bei uns in der Schweiz wird diePCR nur bei Menschen mit den entsprechenden Infektionen eingesetzt. Dies weil sie eben als zu unsicher gilt und daher nicht als Ausschlusstest verwendet wird. Es macht nen Unterschied ob ich qualitativ oder quantitativ was testen will.

    Weisst Du was? Ueberlass es Deiner Aerztin was sie einsetzt. Denn sie scheint zu wissen was qualitativ und was quantitativ bedeutet.
     
  8. Alex-Facharbeit

    Alex-Facharbeit Bewährtes Mitglied

    Genau daran habe ich großen Zweifel. Der Sachverhalt liefert auch gar keinen Anhaltspunkt für diese Annahme. Vielmehr deutet alles darauf hin, dass meine Ärztin das beauftragt hat, was sie eben immer beauftragt. Und das ist nun einmal die quantitativePCR zur Therapieüberwachung. Selbst wenn sie es besser gewusst haben sollte, hätte sie die qualitativePCR bei diesem Labor, mit dem sie eng zusammenarbeitet, gar nicht beauftragen können - die qualitativePCR zählt dort nämlich gar nicht zum Leistungsspektrum.

    Leider sind Ärzte sehr oft deutlich weniger kompetent als man sich das als Patient das wünschen würde.

    Die Zeiten, in denen man Patienten unter Verweis auf die vermeintlich per se höhere Kompetenz eines Arztes einfach abspeisen konnte, sind aber zumindest in Deutschland schon eine ganze Weile vorbei. Heute werden auch von einem Arzt Fakten und klare Aussagen erwartet und nicht ein "Wir-wissen-schon,-was-wir-tun".
     
  9. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Lass es jetzt mal gut sein.... Deine Aerztin hat es schon richtig gemacht. Ich hab immer Mühe damit wenn die Leute mit Wiki- oder Googlewissen ihre Aerzte hier kritisieren. Ruf sie an und bring Deine Kritik bei ihr an.... sie wird Dir dann erklären was Sache ist.
     
  10. Alex-Facharbeit

    Alex-Facharbeit Bewährtes Mitglied

    Es ist sicher unbequem für viele Ärzte, dass das ihr einmal erlerntes Wissen nur noch eine kurze Halbwertszeit hat und das so mancher Patient in den ihn berührenden Belangen gelegentlich besser informiert ist als er selbst...
    Vielleicht ist auch deshalb die Bereitschaft zu klaren Aussagen vielfach etwas begrenzt?
     
  11. niemehrwieder

    niemehrwieder Poweruser

    Wenn die Patienten besser bescheid wissen als die Ärzte ,warum sind dann die Patienten nicht die Ärzte und die Ärzte nicht die Patienten.

    Wenn jemand der einen anderen Beruf erlernt ,und dir sagt wie du deinen job zu erledigen hast, was denkst du dann? Richtig, das du mehr ahnung von deinem Job hast.Und das denkst du nicht nur, das ist auch so
     
  12. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Merkst Du noch was für nen Müll Du schreibst? Ein Patient der besser informiert ist als ein Arzt... dass ich nicht lache. Diesen Grössenwahn haben einige seit es das Internet mit Google und Wikipedia gibt.

    Deine Aerztin hat alles richtig gemacht. Nun akzeptier es oder diskutier es mit ihr aus. Mann... Du bist echt nervend. Sag ich Dir jetzt mal ehrlich... in beiden Fäden bist Du aktuell nur am Meckern und dabei alles schlecht zu machen.
     
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