Meinungen

Dieses Thema im Forum "Behandlung / Therapie" wurde erstellt von Moe, 10. Oktober 2014.

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  1. Moe

    Moe Bewährtes Mitglied

  2. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Was da beschrieben steht, erscheint mir realistisch und logisch ... nur es ist mir ein Tick zu viel »Bald haben wir's geschafft!« drin.

    Die Medikamente bekämpfen ja nicht die Viren, sondern verschließen eine oder mehrere »Andockstationen« an den Helferzellen, so dass die HI-Viren ihre DNA nicht mehr einschleusen und die Zelle »umdrehen« können. Das ist ja auch der Grund, warum sch Viren in den sog. Reservoirs halten können.

    Der Schritt, den Weg des Proteins nachzuvollziehen und ihn irgendwo zu verbauen, halte ich persönlich für einen recht großen Fortschritt in der Erkenntnis des »Wie« (Verstehen). Das »Was« (Machen) kann erst danach erfolgen.

    Danke für den Link!
     
  3. Moe

    Moe Bewährtes Mitglied

    Man liest ja viel, aber meistens sind schon in der ersten Seite irgendwelche Fehler drin. Hier sieht es allerdings wirklich ziemlich seriös aus..was mich doch hoffen lässt. Eine Impfung gegenHIV..gäbe es irgendwas schöneres als diesen Pieks zu spüren? Aber mal abwarten, wahrscheinlich eh nur fake...

    Liebe Grüße
     
  4. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Nein Moe,

    das ist kein Fake. Wenn man impfen will, muss man wissen, wie und wogegen. Und bislang ist das Virus zu mutierend, als dass man einen Zustand definieren könnte, an dem eine Impfung tatsächlich wirkt. Schließlich kann auch eine Impfung im schlechtesten Falle Resistenzen erzeugen.

    Das, was im Artikel steht, ist - wie ich schrieb - ein erster Schritt zum Verständnis des Virus'. Offensichtlich hat man jetzt den Punkt erreicht, an dem man eine Gemeinsamkeit der, egal in welcher Mutationsphase, entdeckt hat. Das ist die Grundvoraussetzung für die weitere Forschung ... aber eben erst die grundvoraussetzung. Eine Impfung wird es morgen und übermorgen nicht geben. Wenn wir Glück haben, vielleicht in 15 Jahren. Die Entwicklung von Arzneimitteln ist oft mit langer Dauer und Rückschlägen verbunden - aber so lange es einen viel versprechenden Ansatz gibt, ist das schon gut.
     
  5. Moe

    Moe Bewährtes Mitglied

    Über kleine Schritte kommt man auch ins Ziel. ;) Danke für die Aufklärung..
     
  6. [User gel

    [User gel Poweruser

    Mir waere eine Art Antivirika lieber. irgendein mittel das saemtliche viren zerstoert. gibt ja an sich keine guten viren, sowie es bei Bakterien der Fall ist! Daher haette es nicht mal Nachteile. Das bloede ist das viren ja kein stoffwechsel haben und daher keine lebewesen sind, daher kann man Sie nicht mal abtoeten. Sie sind quasi die daemonen der medizin. Ich hasse diese Killerviren wie HIV und Ebola u.s.w.!
     
  7. Moe

    Moe Bewährtes Mitglied

    Es gibt aber nur wenige Viren die so schlau sind wie das HI Virus. Es ist eigentlich kaum zu glauben, dass HIV bei unserem Stand der Medizin noch nicht heilbar ist. Ich glaube aber, dass es in 20 Jahren kein Problem mehr ist. Irgendein schlauer Mensch wird schon noch ein Medikament dagegen entwickeln, davon bin ich fest überzeugt.

    Es gibt ja diesen Spruch "Wenn man die drei reichsten Männer der Welt mit HIV infizieren würde, hätte man bald ein Mittel dagegen.". ;)
     
  8. [User gel

    [User gel Poweruser

    Es ist nicht heilbar weil dieser virus so schnell mutiert. Das virus ist der medizin daher immer ein schritt vorraus. hast du ein Mittel dagegen gefunden, kann seine mutation schon soweit sein, das dieses Mittel nicht mehr hilft!
     
  9. BausH

    BausH Neues Mitglied

    Weiß zufällig jemand wer die sind? :twisted: :wink:
     
  10. [User gel

    [User gel Poweruser

    Bill Gates, ein oilscheich aus arabien, den 3. kenne ich nicht! :lol:
     
  11. Marion

    Marion Administrator HIV-Symptome.de Team

    Sorry, aber das ist faktisch nicht belegt. Genau solche Floskeln werden von HIV-Leugnern seit Jahren missbraucht. Wenn das zutreffen würde, hätte man längst ein Heilmittel gegen hunderte Krebsarten und Co. - das ist einfach falsch. Bitte lasst hier keine Diskussion in Richtung Esotherik/Weltverschwörungstheorien abgleiten - das bringt uns hier alle nicht weiter.

    Ich bitte daher wieder darum, back2topic zu kommen. Danke euch! :wink:

    LG
    Marion
     
  12. BausH

    BausH Neues Mitglied

    Ich glaube, dass der Spruch nicht wirklich ernst gemeint war, jedenfalls hab ich ihn nur als das verstanden, nämlich als Spruch.
     
  13. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Ich sehe das »unter uns« genauso, aber ich muss Marion recht geben: Was ich gerade wieder in der letzten Zeit mit Aids-Leugnern erlebt habe, geht auf keine Kuhhaut ... ud da sollte man nicht noch Vorschub leisten.
     
  14. [User gel

    [User gel Poweruser

    warum gibt es diese leugner? ich versteh das nicht. Der Virus ist doch ein Fakt, oder nicht? liegt das daran das man !nur Antikoerper" nachweist denn Virus dabei nicht, oder so? Also ich bin ein Leugner derHIV Leugner! :lol:
     
  15. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Warum es sie (immer noch) gibt, entzieht sich auch meiner Kenntnis. Angefangen hat es damit, dass Peter Duesberg, Molkularbiologe an der University of California, Berkley, behauptete, dass nichtHIV für Aids verantwortlich ist, sondern Drogenkonsum, insbesondere das sog. Poppers (Bultynitrit). Nur warum soviele Frauen in Afrika daran erkrankten, konnte er nicht sagen. Deshalb wurde dort eine falsche Ernährung und Vitaminmangel verantwortlich gemacht.

    Dann gab es AZT, das mit seinen toxischen Nebenwirkungen dafür sorgte, dass tatsächlich aufgund der Therapie Todesfälle auftraten. Nur: Seit 1996 ist AZT nur noch sehr gering dosiert im Einsatz, aber immer noch wird behauptet, dass man an der Therapie eher stirbt als an der Krankheit.

    Und es gibt nach wie vor Leute, die keine Ahnung haben, aber die entsprechenden Texte und Videos im Netz fleißig weiterverbreiten. Und natürlich gibt es noch die Verschwörungstheorien: So habe die US-Regierung eine Biotech-Firma beauftragt, ein Mittel gegen Schwule und Schwarze zu entwickeln, das seit 1986 im Einsatz ist. Allerdings datieren die ersten nachweislichen HIV-Infektiknen bereit aus früherer Zeit: gesichert 1959, sehr wahrscheinlich 1924, wissenschaftlich eingegrenzt zwischen 1880 und 1930.
     
  16. [User gel

    [User gel Poweruser

    Ich habe von einem Leugner gehoert, das die Leute in Afrika daran Erkranken weil Sie den Hygienestand des 19. Jahrhunderts haetten. So wie bei uns frueher von 10 kindern nur 5 durchkamen. So waere es jetzt in Afrika auch.

    Von ein weiteren Leugner hoerte ich das AIDS ein Syndrom ist und kann fuer alle Krankheiten stehen. Es waere keine gefestigte Diagnose.

    Ich persoenlich bin der Auffassung das die nur Gruende suchen um ohne kondom Verkehr betreiben zu koennen. Ich sehe doch das dieHIV Therapien sich bewaehrt haben. Ich Traue lieber dem Stand der Medizin!!!
     
  17. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Aids ist tatsächlich nicht unbedingt eine Krankheit, sondern ein Syndrom (= das Zusammentreffen verschiedener Krankheitsanzeichen). Diese Definition entstammt den frühen 80er Jahren, als es noch keine Studien oder Untersuchungen gab.

    Mittlerweile - nachdem das HI-Virus 1983 entdeckt wurde - weiß man aber, dass eine nicht behandelte Infektion zu verschiedenen Aids-definierenden Krankheiten führen kann. Tödlich sind wederHIV noch Aids an sich, sondern die opportunistischen Infektionen, die durch den von HIV herbeigerufenen Zusammenbruch des Immunsystems begünstigt werden. Da es aber nicht nur eine einzige, sondern unterschiedliche o.I. sein können, die einzeln oder in Kombination auftreten, bleibt es bei der Defintion als Syndrom.

    Auch daran sieht man, dass die Aids-Kritiker und -Leugner sich immer noch auf das Wissen aus den frühen 80er Jahren berufen und nicht akzeptieren (wollen), dass die Forschung heute deutlich weiter ist.
     
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