(Mal wieder) HIV-Phobie

Dieses Thema im Forum "Infektion" wurde erstellt von copperfield, 31. Juli 2010.

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  1. copperfield

    copperfield Neues Mitglied

    Hallo Leute,

    Erstmal ein Riesenkompliment für dieses Forum und die Arbeit die ihr da reinsteckt. Eine wirklich beeindruckende Platform rund um das ThemaHIV. Ich denke ich spreche für viele Leute wenn ich euch dafür danke. :)

    Aber kommen wir zu meinem Anliegen: Ich bin HIV-Phobiker und das schon seit sehr sehr langer Zeit. Diese Angst ist bei mir nicht durchgehend präsent sondern meistens schlummert sie. Wenn ich dann mal wieder durch ein Ereignis damit konfrontiert werde ist sie aber ganz extrem da. Dann brauche ich viel Zeit und Kraft um wieder auf Normallevel runterzukommen. Das will ich nicht mehr. Ich will das Ganze mal an der Wurzel packen und vielleicht könnt ihr mir dabei helfen.

    Mit den üblichen Gedanken bei der HIV-Phobie will ich mich erstmal nicht beschäftigen. Auf fast alle Fragen finden sich Antworten in den unzähligen Beiträgen hier in diesem Forum. Wie es aber in der Natur der Angst liegt hiesst das nicht das diese Informationen bei mir ankommen. Wenn ich gerade 'drauf' bin dann beschäftigt es mich ganz intensiv ob 'die roten Flecken auf der Serviette Blut waren' oder 'der Typ dem ich gerade die Hand gegeben habe eine Verletzung hatte'. Und je mehr ich ins Detail gehe desto schlimmer wird es natürlich.

    Die Frage die ich mir stelle ist wieso mir die ganze Aufklärung (Auch die Beiträge hier im Forum) trotzdem keine Ruhe geben. Und ich denke dass liegt unter Andrem daran dass ich Theorie und Praxis nicht wirklich übereinanderbringen kann. Vor Allem führt die Theorie immer wieder zur Verunsicherung.

    Zusammenfassend sagt die Theorie dass eine Übertragung über infizierte Körperflüssigkeiten (Sperma, Vaginalsekret, Blut) auf der einen und Verletzungen der Haut/Schleimhaut auf der anderen Seite stattfindet. Das ist der Übertragungsweg. Dann kommt noch die Übertragungwahrscheinlichkeit hinzu die von vielen Faktoren abhängig ist (Menge der Körperflüssigkeit, Anzahl der aktiven Viren in der Körperflüssigkeit, die Schwere und Ort der Verletzung, Umweltbedingungen usw.). Was ist aber eine ausreichende Menge an infizierter Körperflüssigkeit? Wann sind die Viren wirklich inaktiv? Wie gross muss die Verletzung sein? Diese Fragen können im Prinzip nur im Einzelfall von einem Experten geklärt werden. Für Ottonormalverbraucher ist das nicht wirklich hilfreich.

    Zusammenfassend sagt daher die Praxis: Eine Übertragung findet nur beim ungeschützten Geschlechtsverkehr statt, beim gemeinsamen Gebrauch von Drogenbesteck und bei Unfällen mit heftigen Verletzungen und viel Blut. Hinzu kommt noch die Geburt und das Stillen im Falle einer HIV+ Mutter. In diesen Situationen ist Schutz angebracht und die Lösungen liegen auch Parat: Kondome, Einmalbesteck, Gummihandschuhe und Kaiserschnitt.

    Lange Rede kurzer Sinn: Aus der praktischen Sicht habe ich persönlich beispielsweise also nur auf Safer Sex zu achten und darauf dass ich Handschuhe beim Versorgen von Schwerverletzten trage. Das kriege ich hin. Was mache ich aber mit der theoretischen Seite? Ich denke genau hier liegt das Problem: Die einzige Möglichkeit die ich sehe ist diese Seite zu ignorieren beziehungsweise mit der sehr geringen Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung im Alltag zu leben.

    Ist das der ganze Unterschied zwischen einem HIV-Phobiker und einem Menschen ohne diese Angst? Wie geht ihr mit der theoretischen Seite um? Oder fehlen mir Informationen?

    Liebe Grüsse
     
  2. Jacky_DA

    Jacky_DA Bewährtes Mitglied

    Zunächst mal würde ich sagen, dass man eine "echte"HIV-Phobie wahrscheinlich nur mit einer Psychoterapie wirklich kurieren kann.

    Zu Deinen Überlegungen zwischen Theorie und Praxis: Meiner Meinung nach passen die beiden eigentlich gut zusammen. Mit HIV infizierst Du Dich nur, wenn Körperflüssigkeiten (Blut, Sperma, Vaginalflüssigkeit - abnehmende infektiösität) eines hiv-positiven Menschen über eine Eintrittspforte in Deinen Körper gelangen. Dies geschieht bei ungeschütztem Sex (AV ist risikoreicher als Vaginalverkehr), beim Austausch von Spritzen, bei Bluttransfusionen (in Deutschland sehr, sehr unwahrscheinlich), bei Nadelstichverletzungen (z.B. im Beruf) oder wenn frisches Blut in eine offene Wunde gelangt bzw. auf Schleimhäute. Wenn diese Flüssigkeiten in Deinen Körper gelangen, muss keine Infektion stattfinden. Die Infektionswahrscheinlichkeiten bei Austausch von Körperflüssigkeiten mit einem hiv-positiven Menschen reichen von wenigen Prozent (Vaginalverkehr) über bis zu ca. 10 Prozent (AV) bis zu über 50 Prozent (Bluttransfusion). Nagel mich jetzt nicht auf die genauen Zahlen fest, hab sie nicht so genau im Kopf und da sie eigenltich recht irrelevant sind, hab ich auch grad keine Lust, nachzugucken ;). Wie hoch die einzelnen Wahrscheinlichkeiten im sind, hängt von sehr vielen Faktoren ab wie Viruslast, das Vorhandensein anderer Geschlechtskrankheiten, Dein eigenes Immunsystem... Deswegen kann Dir auch kein Experte die genaue Infektionswahrscheinlichkeit sagen, da diese Werte nicht bekannt sind und sowieso auch keine genauen Studien darüber bestehen (wie auch?).

    Solche Dinge wie Händedruck und was ist, wenn die Person Blut an der Hand hatte spielen in der Praxis keine Rolle. Nehmen wir dieses Beispiel mit der Blut an der Hand: damit ein Risiko bestünde, müsste eine gewisse Menge (auf jeden Fall stichtbar) frischen Blutes (nicht eingetrocknet) in eine größere Wunde von Dir gelangen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies geschieht ist einfach vernachlässigbar gering. Zur Inaktivität: wenn eine Flüssigkeit eingetrocknet ist, ist sie nicht mehr infektiös. Eigentlich recht einfach. Zu der eigenen Wunde: wenn sie blutet, ist sie offen und daher eine potenzielle Eintrittspforte. Sobald sie nicht mehr blutet, ist sie verschlossen. Selbst eine sehr zarte Wundhaut ist bereits eine für das HI-Virus unüberwindbare Barriere.

    Dies alles gilt natürlich nicht nur theoretisch, sondern genauso in der Praxis (sonst wäre die "Theorie" ja sinnlos).
     
  3. copperfield

    copperfield Neues Mitglied

    Hi Jacky,

    Erstmal danke für deine ausführliche Antwort. Ich werde dich auch nicht auf die genauen Zahlen festnageln. ;)

    Vielleicht war meine Formulierung etwas unglücklich. Natürlich passen Theorie und Praxis zusammen. Was ich eigentlich meinte war dass man die Theorie nicht so einfach in die Praxis einbringen kann. Meine Angst gilt auch weniger den 'klassischen Situationen' (Sex, Drogenkonsum usw.), da weiss ich mich zu schützen. Was mich vorrangig beschäftigt sind die Situationen des Alltags wo es also in erster Linie um Verletzungen und Blut geht.

    Wie du selber gesagt hast ist die Infektionswahrscheinlichkeit selten genau abzuschätzen. Daher macht es auch kein Sinn auf sämtliche Details in der Umgebung zu achten, abgesehen davon dass so ein Verhalten ziemlich paranoid ist. Hinzu kommt noch der Umstand dass man eine Verletzung nicht immer mitbekommt. Erst kürzlich bin ich am Morgen nach einer durchzechten Nacht aufgestanden und hatte eine längliche Wunde am Bauch. Ich habe absolut keine Erinnerung mehr daran wie die entstanden ist. Ich weiss ja nicht mal mehr genau wie ich nach Hause gekommen bin ;). Ein anderes Beispiel dass mir spontan einfällt sind Sportarten in denen es häufig zu Körperkontakt und Verletzungen kommt, also bei Kampfsportarten, seltener vielleicht auch bei Ballsportarten wie Fussball.

    Ich glaube in meinem Fall geht es gar nicht darum abzuschätzen wie wahrscheinlich ein Infektionsrisiko oder wie gefährlich eine bestimmte Situation ist. Das ist nämlich genau das was ein Phobiker macht. Er verliert sich rational in Details und emotional in Angst. Eine Lösung bleibt dann meistens aus und er befindet sich in einem Teufelskreis. So geht es zumindest mir wenn ich 'drauf' bin. Das führt allerdings zu nichts und das ist mir inzwischen klar.

    Vielmehr geht es darum was ich im Alltag machen kann um mich zu schützen und trotzdem ein glückliches und angsfreies Leben zu führen. Die ganze Zeit auf alles in meiner Umgebung zu achten und Situationen zu vermeiden kann es definitiv nicht sein. Das ist genauso bescheuert wie umgekehrt die Leute die völlig gedankenlos durch die Gegend rennen und häufig ungeschützten Sex haben.

    Was machst du im Alltag um dich zu schützen? Wie gehst du mit eigenen Verletzungen um? Soll man überhaupt auf etwas im Alltag in Bezug aufHIV achten? Das sind die Fragen auf die ich eine Antwort suche.

    An dieser Stelle würde es mich auch interessieren wie HIV+ Menschen mit dem Alltag umgehen. Ich habe letzte Woche das Buch von Matthias gelesen und auch viel Neues entdeckt (Beispielsweise kannte ich den Begriff 'Pozzing' bisher noch nicht, da habe ich erstmal die Kinnlade nicht mehr hochbekommen). Im Prinzip beantwortet dieses Buch sehr vieles. Eine Frage wurde aber in meinen Augen nicht ausreichend beantwortet: Wie sieht der verantwortungsvolle Umgang mit der Krankheit gegenüber nicht infizierten Menschen im Alltag aus? Was ist bei Verletzungen? Oder ist auch hier auf nichts zu achten?

    Ich hoffe ich bin mit meinen Fragen nicht zu indiskret...

    Liebe Grüsse
     
  4. Jacky_DA

    Jacky_DA Bewährtes Mitglied

    Eine einfche Antwort ist: nichts. Man kann sich eben in alltäglichen Situationen nicht mitHIV infizieren. Wenn ich jemandem die Hand gebe (wieder als Beispiel), denke ich nicht über HIV nach, weil es keinen Grund gibt. Wenn ich eine frische Wunde an der Hand hätte, d.h. eine Wunde die blutet, würde ich sowieso niemandem die Hand (zumindest nicht die, die Blutet) und das hätte nichts mit HIV zu tun. Wahrscheinlich wäre ich damit beschäftigt, ein Pflaster drauf zu kleben falls zur Hand oder ein Taschentuch drauf zu drücken. Und selbst wenn ich eine Wunde hätte, die ich in dieser Situation nicht bemerken würde (, wobei ich überzeugt bin, dass man eine wirklich blutende Wunde in einer solchen Situation bemerkt), würde ich keine Angst haben, mich mit HIV infiziert zu haben. Einfach weil ich mir bewusst bin, unter welchen Umständen ich mich in einer solchen Situation infizieren kann und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Umstände alle eintreffen wahrscheinlich kleiner sind, als dass ich bei Sonnenschein vom Blitz erschlagen werde (ein Bisschen überspitzt formuliert).

    Mit eigenen Verletzungen gehe ich so um, wie ich es gerade beschrieben habe. Wenn es natürlich eine größere Verletzung ist, von der ich glaube, dass sie genäht werden muss, geh ich in ein Krankenhaus, ist ja irgendwie klar.
     
  5. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Hui - da bin ich gefragt.

    Erst mal danke, dass Du in meinem Buch Hilfe gesucht hast - und danke für diese Frage. Als Betroffener frage ich mich natürlich immer »wie geht der andere damit um« ... die Frage »wie gehe ich damit um« ist seltener ein Teil der öffentlichen Überlegung. Hier gibt es also Nachholbedarf.

    Ich hoffte, in meinem Buch deutlich gemacht zu haben, dass ich (ich kann nur für mich sprechen!) beim Sex – solange dem Anderen nicht klar war (weil ich nicht drüber gesprochen habe), dass ich positiv bin – die Verantwortung immer bei mir gesehen habe ... und ich versteige mich auf die Aussage, dass der größte Teil der Positiven genauso damit umgeht. Aber die Frage bleibt: Wie geht der Negative damit um?

    Hier kann ich nur empfehlen, jedem Sexualpartner so gegenüberzutreten, als sei er positiv. NICHT im Denken !!! sondern inder Umsetzung des Safer-Sex-Gedankens. Es geht darum, dass alle Beteiligten scih der Gefahr - aber auch der Schutzmaßnahmen bewusst sind.

    Letztlich ist Sex immer eine Absprache zwischen den beteiligten Menschen ... und schon die Tatsache, dass sich Männer auf die »Pillie« als Verhütung verlassen zeigt, dass es ganz viel Gesprächsbedarf gibt.

    Verhütung, Sex, Freude ... dazu gehören mindestens zwei.
     
  6. copperfield

    copperfield Neues Mitglied

    Hallo Jacky und Matthias,

    Danke für eure Antworten. Leider bin ich ein paar Tage nicht ins Internet gekommen daher konnte ich nicht gleich schreiben.

    @Jacky:

    Danke für die einfache Antwort. Mit einem 'Nichts' kann ich in diesem Fall wirklich was anfangen. :)

    Ich denke mit einem 'Nichts' meinst du einfach das was man unter normalen Umständen also auch tun würde. Wenn es nicht blutet dann einfach ignorieren. Wenn es leicht blutet passt man ein wenig auf bzw. wartet kurz bis die Wunde zu ist. Wenn es stark blutet dann Plaster drauf oder Nähen. Kann man das so stehen lassen?

    Eine Frage habe ich aber noch: Woher kommt eigentlich diese weitverbreitete Angst vorHIV speziell im Alltag? Ich bin ja nicht der einzige der das hat. Die Beiträge in eurem Forum sind ja voll von Fragen bezüglich dem Alltag und Verletzungen. Gibt es dafür speziell im Kontext von HIV eine Erklärung? Es gibt ja Krankheiten die soweit ich informiert bin wesentlich infektiöser sind als HIV. Beispielsweise gibt es zum Thema Hepatitis nicht annähernd so viele Foren im Internet. So kommt es mir zumindest vor. Vielleicht kannst du mir ja aus deiner Erfahrung hier im Forum diese Frage beantworten. Ich frage deshalb weil ich damit vielleicht auch meiner Angst einen Schritt näher komme.

    @Matthias:

    Auch hier nochmal ein Dankeschön für die Antwort und vor Allem für deine Offenheit. Ich gehe auch davon aus dass die grosse Mehrheit der HIV+ Menschen (Ich hoffe ich kann das so sagen) beim Sex und auch in anderen Situationen verantwortungsvoll mit ihrer Krankheit umgehen. Auch teile ich deine Meinung was die Haltung eines HIV- Menschen angehen sollte. Ich jedenfalls gehe so vor.

    Allerdings ging meine Frage in eine andere Richtung. Was die 'klassischen Situationen' (Sex) angeht bin ich gut informiert. Meine Gedanken drehen sich eher um Alltagssituationen und leider zähle ich Sex als Single im Moment nicht zu einer Alltagssituation. :D

    Spass beiseite, in meinen Gedanken geht es hauptsächlich um eine Übertragung über Blut in alltäglichen Situationen, beispielsweise über Wunden die man sich ja jeden Tag irgendwie holt. Auch denke ich dabei an Kampf- oder Ballsportarten wo man sich immer wieder kleine Verletzungen zuzieht und auch viel Körperkontakt hat. Weitere Situationen sind Konzerte oder Clubabende, also da wo sich viel Menschen auf wenig Raum drängen. Das sind die Situationen über die ich mir Gedanken mache.

    In diesem Kontext wollte ich erfahren wie ein HIV+ Mensch handelt und sich fühlt. Wie gehst du mit solchen Situationen um? Wie ich erfahren habe gibt es HIV+ Menschen die sich gar nicht mehr trauen Sex zu haben weil sie eine schreckliche Angst davor haben ihren Partner zu infizieren. Gibt es solche Gedanken auch im Alltagskontext, beispielsweise beim Sport?

    Liebe Grüsse
     
  7. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Kurz und bündig: Nein. Gedanken dieser Art gibt es bei mir nicht. Allerdings betreibe ich auch nur - im Höchstfall - Sportstudio-Sport. Bei meiner Anmeldung habe ich allerdings gesagt, dass ich positiv bin - und die Crew war ausgesprochen beeindruckt.

    Wenn man sich Deine Frage mal so richtig auf der Zunge zergehen lässt, bekommt man den Eindruck, alle 67.000HIV-positiven oder an AIDS erkrankten Menschen trieben exzessiv Sport bzw. Ball- oder Kampfsportarten. Ich habe zwar keine Zahlen - aber ich glaube nicht, dass dem so ist. Bei Schwulen bin ich mir - z.B. was Fußball betrifft - sogar ziemlich sicher *kicher* (OT: Ich mag Fußball - aber nur zugucken, und das ist ungefährlich). Ich gehe aber fest davon aus, dass ein positiver Mensch sich seiner Infektion auch bei Sportarten bewusst ist, die potenziell »blutig« sein können.

    Nur - nicht überall, wo Blut fließt, ist auch eine Infektion möglich. Das ist - glaube ich - der Grundstein zu einer HIV-Phobie! Es müssen bestimmte Voraussetzungen vorliegen, damit über äußerliche Verletzungen Viren überrtagen werden können. Wenn z.B. zwei zerschrammte und leicht blutende Knie beim Fußball zusammenprallen, ist die Chance, dass es einen Austausch von Blut in die andere Wunde gibt, mMn ausgesprochen gering. Das Virus ist zwar intelligent im Sinne, dass es ständig mutiert - aber es guckt nicht ständig durch die Haut und überlegt wie ein Hundefloh, wo es als nächstes hinspringt.

    Wann immer ich bei mir (nach einem Schnitt oder was auch immer) eine blutende Wunde entdecke, werde ich natürlich vorsichtig, sobald ein wie auch immer gearteter Kontakt mit anderen Menschen ins Haus steht. Aber nur aus dem Grunde, weil ICH nicht schuld daran sein möchte, dass der andere dann vielleicht genau diese schrägen Gedanken bis hin zu einer Phobie entwickelt.

    Als Diabetiker gehst Du ja auch in ein Restaurant essen ... man muss lernen, mit der Infektion umzugehen und sie anzunehmen - dann ist sie im Alltag keine »Belastung« mehr.
     
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