Huml warnt vor Diagnosen im Netz

Dieses Thema im Forum "Nachrichten" wurde erstellt von svenwie, 3. Januar 2016.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. svenwie

    svenwie Mitglied

    Hab gerade diesen Artikel im Netz gefunden : Huml warnt vor Diagnosen im Netz
    Das sieht man hier wohl fast jeden Tag. Symptome, Selbstdiagnosen und die daraus resultierende Panik ...
     
  2. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Das sieht man auch im med. Alltag. Da kann wohl jeder Arzt ein Lied davon singen. :wink:
     
  3. Marion

    Marion Administrator HIV-Symptome.de Team

    @svenwie - ich habe das mal in das Nachrichten-Forum verschoben. Passt ganz gut, wie ich finde.

    Das Problem sind meiner Meinung nach weniger die Angebote, sondern vielmehr die Rezipienten.

    Selbst wenn eine höchst kompetente, fachlich hoch dekorierte Forschergruppe einer renommierten Hochschule irgendeine medizinische Studie veröffentlicht und das auf einer Fach-Webseite, dann resultiert das bei vielen Phobikern und/oder durchschnittlich involvierten Menschen nach dem Auffinden darin, dass anfangen, diese zu hinterfragen, dass sie Panik schieben bzw. sich noch weiter in eine Sache hinein steigern und dann eben Selbstdiagnosen fällen.

    Das beziehe ich nun nicht nur aufHIV/AIDS, sondern auf praktisch jedes gesundheitliche Thema.

    Das Problem sind meinst nicht falsche Informationen, sondern falsche Rezeptionseigenschaften. Ich gehe sogar soweit, dass ich der überwiegenden Mehrheit der Gesamtbevölkerung unterstelle, eine unzureichende Medienkompetenz zu besitzen und daher nicht selektieren und bewerten zu können. Müssen sie ja eigentlich auch nicht, sind ja quasi nur Verbraucher und keine Fachpersonen. Aber genau deshalb sollte man doch zu sich selbst so ehrlich sein, dass man einfach zum Arzt geht.

    Warum zahlen die Menschen jeden Monat einen Haufen Geld für die private oder gesetzliche Krankenversicherung, haben "eigene" Hausärzte und die wiederum für jede Eventualität jede Menge Spezialisten an der Hand, wenn man dann nicht einfach zum Hausarzt - sprich: zum Art seines Vertrauens - geht, wenn etwas unklar ist. Dafür sind Ärzte doch da?!

    Ich werde dieses Verhalten nie verstehen. Aber jetzt, wo ich es geschrieben habe, geht es mir besser. ;)

    LG
    Marion
     
  4. svenwie

    svenwie Mitglied

    Hatte das in die Babbelecke gestellt, das das ja eigentlich nicht konkret was mitHIV/AIDS zu tun hatte - allerdings recht gut zu dieser Symptom Phobie passte, die man hier immer wieder mal sieht ...

    Wenn du mich fragst, sind es beide Seiten. Viele Angebote sind fundiert haben auch einen grossen Nutzwert - andere wiederum sind nicht anderes als schlampig recherchierte Panikmache wie man Sie ganz gerne auf der ersten Seite einschlaegiger Boulevardblaetter findet.

    Natuerlich kommt dann noch darauf an, wie die Rezipienten diese Informationen verarbeiten koennen. Ich gehe mal nicht davon aus, dass der Ottonormalverbraucher in der Lage ist, medizinische Publikationen auch nur halbwegs zu verstehen.

    Im uebrigen habe ich auch immer mal wieder den Eindruck, dass viele Menschen sehr selektiv lesen, um eine bereits vorgefasste Meinung zu untermauern.
     
Die Seite wird geladen...
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Unser HIV Forum nutzt Cookies. Details zur Nutzung von Cookies auf unseren Seiten findest Du hier und unter "Weitere Informationen":

    Information ausblenden