HIV + und Haustiere ?

Dieses Thema im Forum "Leben mit HIV" wurde erstellt von Anonymous, 6. Dezember 2008.

  1. Anonymous

    Anonymous Gast

    Ich habe mal eine Frage an Euch.

    Ich bin wei
     
  2. Unser Tipp Frage jetzt einen Arzt! HIV-Symptome.de

  3. Marion

    Marion Administrator HIV-Symptome.de Team

    Hallo Adomo,

    wie wäre es denn mit einer Katze? Wenn Du nen Weg nach draußen ermöglichen kannst (Katzenklappe) dann wäre das doch ideal. Katzen sind sehr reinlich und kommen bei genug Ausgang auch problemlos mit kleineren Wohnungen zurecht.

    Liebe Grüße,
    Marion
     
  4. Paulchen

    Paulchen Neues Mitglied

    Hallo Adomo,

    puh, ne schwere Frage.

    Auf der einen Seite bist Du mit einem Tier nie allein, es lenkt Dich ab, tröstet Dich, erheitert Dich. Du bist gefordert durch die Verantwortung, ein Hund muss regelmässig raus, ein Aquarium will gepflegt sein, mit Wasserwechsel etc. , die Katze fordert ihre Streicheleinheiten.

    All dies sind positive Aspekte der Tierhaltung.

    Leider bergen Tiere immer auch gewisse Risiken, mir fällt dazu der Katzenkot ein, er kann soweit ich erinnere Toxoplasmose auslösen?
    Den Erreger können Menschen allerdings schon seit frühester Kindheit
    in sich tragen, er muss nicht ausbrechen. Aber um das Risiko muss man schon wissen.

    Ich bin nunmehr 16 Jahre HIV+, und habe seit gut 3 Jahren Katzen , Freigänger, die ausser Flöhen und Zecken auch mal Überreste einer Mausmahlzeit anschleppen.

    Ich persönlich bereue die Entscheidung für ein Tier in keinster Weise, trage für das wohlige Schnurren gerne das Risiko eines Infekts.

    Den kann ich mir genausogut im Bus oder beim Arzt im Wartezimmer einfangen.

    Solltest Du Dich für eine Katze entscheiden, nehme möglichst zwei.
    Sie haben zwar den Ruf des Einzelgängers, wenns Herrchen aber arbeitet
    oder unterwegs ist, leiden sie sehr am Alleinsein.

    Zuerst hatten wir auch einen Einzelkater, ich konnte fortan mit meiner Frau nicht mehr die Wohnung verlassen, weder zum Mülleimer, noch zum Einkauf :shock: was für ein Geschrei!

    Durch Zufall bekamen wir eine weitere Jungkatze angeboten, ab da war Ruhe. Naja, und da aller guten Dinge halt 3 sind.... :lol: sind wir seit einigen Monaten zu fünft im Rudel!
     
  5. Marion

    Marion Administrator HIV-Symptome.de Team

    Das ist wirklich eine schöne Story, Paulchen! Danke! :)

    Auch ich sehe es so, dass man Katzen wenn möglich als Freigänger halten sollte und eben auch im Doppelpack. Habe selbst die Erfahrung gemacht, dass Katzen sehr, sehr reinliche Tiere sind; die angeschleppten Vögel und Mäuse kann man ja auch durch Dritte entfernen lassen - das dürfte das Risiko für einen Infekt massiv minimieren. Für eine Katze gibt es nichts Schöneres, als sich das Fell zu pflegen und sauber zu sein - sehr angenehme Tiere!

    Die Vorteile eines Hundes sind aber auch nicht zu verachten. Er gibt dem Alltag Struktur und bringt einen an die Frischluft und zur Bewegung. Das stärkt nicht nur die Funktionen des Immunsystems, sondern hält auch physisch fit. Aber so kuschelgierig wie Katzen sind Hunde eben nicht und man kann sie auch nicht einfach mal so nen Tag alleine lassen. Man ist dann schon eher ortsgebunden.

    Liebe Grüße,
    Marion, die Tierfreundin :)
     
  6. Anonymous

    Anonymous Gast

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