HIV-Symptome nach Sex mit Transe - Angst vor Ansteckung

Dieses Thema im Forum "Infektion" wurde erstellt von Transenlover, 17. August 2013.

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  1. Transenlover

    Transenlover Neues Mitglied

    Hallo liebe Community,

    eins vorweg: Die Suche nach Symptomen und das Beschäftigen mitHIV im Internet kann einen wirklich verrückt machen. Mir ging es ähnlich, aber nun zu meiner Geschichte:

    Ich bin verheiratet, stehe allerdings auch auf Transen. Ich hatte auch schon öfter Verkehr mit Transen, aktiv wie passiv, natürlich immer mit Schutz, da ich große Angst vor HIV habe und ich als Ehemann mit Kindern auch eine Verantwortung habe.

    An einem Abend (es war Ende März 2013) bin ich mal wieder zu einer Transe (Latina). Bevor wir angefangen haben, habe ich ihr zunächst den Penis gewaschen. Zuerst haben wir uns geküsst, anschließend habe ich sie natur geblasen. Danach habe ich mich hingelegt und sie küsste meinen ganzen Körper und schob ihre Zunge in meinen After. Sie war wirklich sehr hemmungslos. Nach einer Weile wechselten wir die Stellung und ich bemerkte, dass sie einen Vorerguss hatte. Sie wischte ihn einfach mit der Hand weg und machte eine lapidare Bemerkung wie: "Ah, no problem". Ihre Hand wischte sie mit einer Küchenrolle ab. Ganz zu Beginn sagte ich ihr, dass ich passiv sein möchte, aber als ich den Vorerguss sah, hatte ich Zweifel. Sie war so geil, dass sie regelrecht darauf bestand, mich zu nehmen. Hätte ich sie gelassen, hätte sie es auch ohne Kondom getan. Sie zog sich nach langer Suche in ihrem Kondomhaufen ein Kondom über. Komischerweise hat sie bei der Suche danach, welche aussortiert (wollte sie mich absichtlich mit einem Kondom mit Loch anstecken? ging mir hinter durch den Kopf). Danach wollte sie in mich eindringen, was ich zunächst nicht zuließ. Zuerst drang ich in sie (mit Kondom) ein und sie hat anschließend regelrecht darum gebettelt, mich zu nehmen. Ich habe ihr dann, weil ich Angst vor Spermaresten von dem Vorerguss hatte, vorher noch einen geblasen, Gleitcreme raufgemacht und dann drang sie in mich ein. Es waren nur 1-2 Minuten. Ich sagte ihr, sie solle aufhören. Sie hörte auf und spritzte dann auf meinen Bauch. Nach dem Sex fragte ich sie noch, ob sie es immer mit Kondom macht, was sie bejahte, sich allerdings nicht sehr überzeugend anhörte. Ich machte mich fertig und anschließend auf den Weg nach Hause, allerdings mit einem unguten Gefühl!

    Zwei Tage später bekam ich ziemlich heftigen Nachtschweiß und ich wusste, dass HIV-Patienten auch daran leiden. Ich machte mir Gedanken über den Lusttropfen, den die Transe hatte und dieser vielleicht doch in meinen Körper eingedrungen ist. Nun begann eine wirklich heftige "Leidensspirale". Einen weiteren Tag später hatte ich Spannungskopfschmerzen, die ich in der Form vorher nicht kannte. Diese hielten etwa 2 Wochen an. Ich fing an im Internet zu recherchieren und fand die ganzen HIV-Symptome. Ein Anruf bei der AIDS-Hilfe beruhigte mich zunächst, aber nicht wirklich richtig. Die Kopfschmerzen hielten an und ich hatte Unwohlsein und auch Krankheitsgefühl - wieder diese Symptome!!! Etwa 2 Wochen nach dem Verkehr hatte ich einen Ausschlag im Mundraum - wieder ein Symptom. Danach begannen sich Muskelschmerzen bei mir einzustellen - wieder ein Symptom. Nach etwa 2-3 Tagen kam nun (ich hatte vorher davon gelesen) eine Rachenentzündung dazu - oh mein Gott, die Panik wurde größer. Ich recherchierte und fand immer mehr Infos, die bestätigten, dass ich HIV positiv sei. Folgende Symptome traten nach und nach ein:

    - Gelenkschmerzen
    - Appetitlosigkeit
    - Heißer Kopf und Nacken
    - Gefühl der überhöhten Temperatur
    - Steifer Nacken
    - Gewichtsverlust von mehr als 10%
    - Kribbeln in linker Gesichtshälfte
    - Kraft- und Lustlosigkeit
    - schwitzige Hände und extrem schwitzige Füße

    Die Angst, HIV zu haben, änderte schlagartig mein Leben. Auf der Arbeit konnte ich mich nicht konzentrieren, ich aß kaum etwas, verzog mich zuhause ins Schlafzimmer und wollte allein sein und versuchte Kontakte zu vermeiden, privat wie auf der Arbeit. Panische Angst und anfängliche Depressionen begleiteten mich nun und ich war wie besessen, ständig mit meinem Smartphone zu recherchieren. Bei meiner Suche im Internet fand ich ein Transenforum, in dem berichtet wurde, dass die Transe, die ich besucht hatte, es auch ohne Kondom macht. Die Panik wurde noch größer. Ich fragte mich auch, warum sie so hemmungslos war: Klar, sie hatte HIV und ihr ist es eh egal. Deswegen treibt sie es auch ohne Kondom. Ich rief sie an und fragte sie, ob sie HIV habe. Das "Nein" hörte sich nicht überzeugend an und als ich sagte, dass ich Symptome habe sagte sie leicht und locker: "Dann musst du halt zum Arzt!" und legte unfreundlich auf. Die Panik wurde immer größer.
    Ich beschloss, beim Gesundheitsamt einen anonymenHIV-Test zu machen. Nach 6 Wochen der Qual, es war wirklich die Hölle, machte ich den Test. 1 Woche später ging ich zur Ergebnisverkündung, mit einem unguten Gefühl. Ich war mir sicher, ich habe HIV. Wie erzähle ich es meiner Frau, meinen Kindern??? Oh mein Gott, die Angst war heftig. Als die Ärztin mir sagte, dass der Test negativ sei, brach ich in Tränen aus. Es war eine Erleichterung, ich kann es euch nicht sagen. In den folgenden Tagen, legten sich die Symptome, fast schlagartig. Weitere 6 Wochen mit einem mulmigen Gefühl, anschließend der letzte Test nach insgesamt 12 Wochen nach dem Kontakt und die Bestätigung "HIV-negativ" erleichterten mich endgültig. Ich war wie neu geboren.

    Auch wenn ihr angeblich HIV-Symptome haben solltet, es kann wirklich alles andere sein. Man kann sich da wirklich hineinsteigern. Der Körper und die Psyche spielen einem wirklich einen bösen Streich. Die Angst davor und der Stress können ebenfalls solche Symptome verursachen. Könnt ihr hier z.B. nachlesen:

    http://www.gesundheits-lexikon.com/...lstoffen-/Beruflicher-und-emotionaler-Stress/

    Die ganze Recherche im Internet bringt nichts, man steigert sich da nur rein und findet, was man finden will. Wenn man z.B. liest, dass HIV Kopfschmerzen verursacht, bekommt man diese auch mit großer Wahrscheinlichkeit. Der Test ist einzig und allein die Methode, die hilft. Geht nach 6 Wochen zum ersten Test (liefert in 80% richtige Ergegnisse) und nach 12 Wochen zum zweiten Test. Ich kann euch nicht sagen, wie beruhigend der erste Test für mich war. Der Test nach 6 Wochen ist schon ziemlich aussagekräftig. Im Gesundheitsamt ist der Test kostenlos und anonym.

    Und nie ohne Kondom und wenn ihr keins zur Hand habt, lasst es sein. Das Leben ist viel zu kostbar.
     
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