Hallo an alle Forum Mitglieder

Dieses Thema im Forum "Babbelecke" wurde erstellt von ReiMinari, 20. November 2019.

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  1. ReiMinari

    ReiMinari Neues Mitglied

    Hallo,

    ich bin Anfang 30 und lebe in einer mittleren Großstadt.

    HIV ist ein Thema das mich relativ stark beschäftigt, da ich als homosexueller Mann entsprechend einer Gruppierung mit erhöhtem Risiko angehöre. Ich habe bereits viel über das Thema gelesen und bin auch schon ab und zu hier im Forum auf einiges gestoßen.

    Leider stehe ich dem Thema HIV etwas paranoid gegenüber, meinem alter nach wurde ich schon sehr früh mit dem Thema konfrontiert, da in dieser Zeit das Thema noch sehr stark durch die Medien ging und natürlich war es auch wichtig Kinder darüber zu informieren, gerade in einer mittleren Großstadt, wo ein Kontakt über liegengebliebene Drogenspritzen durchaus nicht als selten einzustufen war und sicher auch ein großes Risiko darstellen konnte.

    Jedenfalls denke ich, dadurch das ich schon früh mit den folgen von AIDS konfrontiert war und das auch als sehr bedrückend empfand, hat mich diese Angst nie wirklich in Ruhe gelassen. Entsprechend vorsichtig bin ich natürlich auch bei sexuellen Kontakten.

    Herzlichen Dank an die Menschen, die diese Seite betreiben und die, welche hier das Forum moderieren.
    Ich freue mich auf sachliche und Fakten bestimmte und interessante Diskussionen.
     
  2. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    Willkommen bei uns

    Also das Thema Risikogruppen hatte sich, glaube ich, schon 1990 erledigt .. heute sind ca 50 % allerHIV-Positiven heterosexuelle Frauen. Also Risikogruppen kannste knicken.
    Darf ich fragen, in welcher Form ?
    Respekt und Vorsicht sind okay, Angst ist unnötig.
     
    matthias gefällt das.
  3. ReiMinari

    ReiMinari Neues Mitglied

    klar darfst du :)

    mir wurde erklärt wie dieser Virus aggiert, und welche (tödlichen) folgen das auf Dauer hat. War nichts im näheren Umfeld. Aber Kinder haben ja bekanntlich eine lebhafte Fantasie und beobachten die Welt auch sehr aufmerksam.

    Mir wurde natürlich in erster Linie gesagt auf spritzen zu achten. Als Kind war ich sehr viel draußen, habe schon vorher einige solcher spritzen (mit rauschgift) gesehen.

    Daher wurde in meiner recht lebhaften Fantasie eigentlich jedes Gebüsch und ähnliches zu einer potenziellen Gefahr, natürlich habe ich mich auch gefragt ob nicht auch andere Objekte kontamineirt sein könnten. Jedenfalls fand ich die Vorstellung sehr bedrückend, ich habe mir auch versucht vorzustellen ob ich jemals Kontakt mit spritzen gehabt haben könnte, es aber evtl. nicht bemerkt habe und natürlich hatte ich das Gefühl das die Wahrscheinlichkeit sehr hoch sein könnte und ich evtl. schon in ein paar Jahren schlimme Krankheiten haben werde.

    Das hat sich zwar über die Jahre etwas gelegt, war aber nie wirklich weg ...
     
  4. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    OK, nun bist Du erwachsen, 30 Jahre alt, und somit in der Lage, Dir ein eigenes Bild zu machen durch Informationen aus dem Jahr 2019 und nicht mehr aus Deiner Kindheit.

    Unser Leitfaden ist da zB eine sehr gute Informationsquelle, ebenso die Bücher von @matthias.
     
  5. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    Und somit wurdest Du nie wirklich mitHIV/AIDS konfrontiert, sondern Dein "Erfahrungsschatz" beruht allein auf Hörensagen und Phantasie !
     
  6. ReiMinari

    ReiMinari Neues Mitglied

    Klar, trotzdem bestand ein Risiko wie ich es durch Hörensagen erklärt bekommen habe, natürlich war es theoretische Konfrontation, keine praktische.
    Und meine Fantasie war sicherlich auch nicht sonderlich hilfreich.

    Und klar, jetzt weiß ich natürlich wesentlich besser über das Thema bescheid,
    Im Grunde wollte ich damit auch nur erklären wie früh dieses Thema bereits auf mich gewirkt hatte. Ich denke gerade in jungen Jahren kann sowas schon recht prägend sein, zudem war HIV/AIDS damals auch noch ein Todesurteil - In meiner (Bildchen) Vorstellung waren die Auswirkungen von Aids wahrscheinlich sogar noch schlimmer als in echt.

    Ich war als Kind auf Grund von schweren Erkrankungen auch mehrmals Monate lang im Krankenhaus, viel Spritzen bekommen, Bluttransfusionen.
    Natürlich auch viel allgemein über Krankheiten und Todeserscheinungen nachgedacht.

    Ich denke da baut sich schon einiges aufeinander auf. Was gerade bei Kindern sicher eine starke Affektivität auslöst, die sicher auch, trotz guter Informationen, und einer gewissen Objektivität, jemanden sehr lange, wenn nicht sogar ein Leben lang, beeinflussen kann.

    Es gibt sicherlich Szenarien die auch noch eine durchaus stärke Affektivität auslösen können, wo Personen (vor allem Kinder) auch direkt mit den Auswirkungen zu tun haben bzw. hatten.

    Dennoch denke ich, ist es zumindest ein Stück weit nicht falsch zu sagen das im Grunde jeder Mensch mit HIV/AIDS konfrontiert wurde. Ob es nun eine große Rolle spielt ob nur durch allgemeine Informationen oder durch das direkte Umfeld an Personen, ist denke ich nicht so entscheidend. Die Auswirkung auf die Psycho ist sicherlich von der Persönlichkeit eines jeden einzelnen abhängig.

    Zu sagen "Und somit wurdest Du nie wirklich mit HIV/AIDS konfrontiert" beinhaltet sicher auch Wahrheit und ich kann auch nachvollziehen wie du das meinst. Dennoch finde ich es fast schon etwas verharmlosend, als würde es diese Krankheit nur geben, solange man damit nicht direkt konfrontiert ist, oder spiele sich nur im Kopf ab, sofern man nicht mit eigenen Augen gesehen hätte wie jemand daran sterben kann. Mir ist natürlich klar das du das so nicht meintest. Aber Worte können unterschiedliche Wirkung haben und von unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden, natürlich auch unbeabsichtigt auf beide Richtungen bezogen. Ein Grund warum ich bei der Wahl meiner Worte sehr schwer auf den Punkt kommen kann, Egal wie genau man etwas versucht zu schildern, letztendlich kann man immer viel hineininterpretieren.

    Daher, das spiegelt jetzt alleine meine persönlichen Erfahrungen und Vorstellungen wieder. Auch sollte das jetzt keine Kritik sein. Doch jeder hat eben ein eigen Blickwinkel und manchmal redet man dann leider ein bisschen aneinander vorbei.

    Wenn ich schreibe das ich zu dem Thema etwas paranoid bin, sehe ich im Grunde schon ein das ich etwas überempfindlich. Daher mir ist auch klar das deine Worte, eher mitteilen möchten das man mit genügend Wissen eigentlich keine Angst oder Paranoia haben sollte, bzw. in meinem Fall eher ein Fantasiekonstrukt sind. Und wie gesagt hast du da sicher recht, aber es dann so krass auszudrücken - könnte folglich falsch interpretiert werden.

    Ob Angst oder Respekt, das ist ebenfalls reine Interpretation. Natürlich muss man HIV respektieren, sonst würde man die Krankheit leugnen oder ignorieren. Doch wenn ich keine Angst davor hätte, würde ich evtl. leichtsinnig damit umgehen.

    HIV ist real, ebenso wie die Gedanken daran (mal von willkürlichen Gedanken, wie z.B. von HIV wachsen einem Hörner auf dem Kopf, natürlich abgesehen).
    Entsprechend ist auch eine gewisse Angst (zu welchem Grad auch immer) als real zu betrachten. Angst ist ja nicht dazu da um etwas zu vergessen, sondern ein sehr wichtiger Urinstinkt der schützen soll.

    Daher wer keine Angst hat, kann sich womöglich nicht schützen. Unsere ganze Gesellschaft ist in gewisser Weise auf Angst aufgebaut. Wahrscheinlich ist fast jede relevante Handlung zum Teil auf Angst aufgebaut. Daher sollte man nicht vergessen wie wichtig Angst wirklich ist und unter umständen sein kann.

    Das Problem ist halt nur das manche Menschen, wie z.B. ich überempfindlich reagieren, das schränkt natürlich auch das logische Danken teilweise schwer ein. In Bezug auf HIV, ist es sicherlich ein auch ein relevantes Beispiel: Es gibt ja sogar Menschen die sich absichtlich mit HIV infizieren lassen nur um diese Angst los zu werden und ich bin mir sicher hier im Forum wurde auch schon viel über die Angst in Bezug auf HIV diskutiert.
     
  7. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    Stimmt

    Aha... ???

    Ja, das merken ganz besonders HV-Positive Menschen jeden Tag, wie sehr unsere Gesellschaft auf Angst und Panik aufgebaut ist, weil sie lieber Angst hat, statt sich zu informieren.

    Was genau möchtest Du uns denn nun mit Deinen Aussagen mitteilen ?
     
  8. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Ohne groß Werbung machen zu wollen … aber es gäbe da ein Buch
     
  9. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    Du meinst bestimmt diese Bücher :D:D:D
     
    matthias gefällt das.
  10. -triplex-

    -triplex- Poweruser

    Hmm also ich fühle mich mit AIDS dann doch noch recht lebendig .....
     
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  11. ReiMinari

    ReiMinari Neues Mitglied

    Zur ersten Frage:
    Ein sehr verständliches Beispiel um die Relevanz von Angst zu veranschaulichen:

    Wird etwas großes schweres, plötzlich auf jemanden zukommen (mit hoher Todeswahrscheinlichkeit) hilft Angst, bzw. das freigesetze Adrenalin auszuweichen. Handeln statt Denken. Es könnte natürlich auch passieren das Nerven überreizt werden und nicht gehandelt wird, doch in dem meisten Fällen ist es einfach eine natürliche, funktionierende Schutzreaktion, die das Leben retten kann.

    Zur zweiten Frage:

    Damit möchte ich verschiedenes ausdrücken, zum einen das Angst ein wichtiges Elementen auch ganz allgemein darstellt. Nicht nur in direkten Risikosituation. Früher wurden Städte so gebaut das man sich schützen konnte, aus Angst vor Feinden, heutzutage geht es eher um Sicherheit aus Angst vor Unfällen. Auch im gesamten Leben, vor allem im beruflichem Umfeld, werden viele Entscheidungen auf Grund von Angst getroffen. Nagst ist auch ein gutes Mittel um Menschen zu kontrollieren, schon von klein auf lernt man das man vor bestimmten Dingen Angst haben muss.

    Angst hat soviel Macht über uns Menschen, das manche Panisch auf bestimmte Dinge reagieren, teilweise so stark das selbst Dinge die kein großes Risiko darstellen, Panik auslösen kann. Z.B. enge Räume, Laute Geräusche. oder ähnliches.

    Angst ist sicher etwas worauf viele lieber Verzichten würden, trotzdem beherrscht die Angst Menschen, natürlich in sehr unterschiedlichen Formen, selbst die Überwindung von Angst kann einen leiten, je mehr man glaubt Angst überwinden zu können, desto mehr kann man sie auch nutzen aber evtl. auch logisch handeln. In Bezug zuHIV gibt es z.B. Menschen die es reizvoll finden bei sexuellen Kontakten volles Risiko einzugehen.

    Es gibt da sicherlich unendlich viel zu zusagen. Worte sind ja im Grunde auch nur Gedanken und ohne Gedanken könnten wir gar nicht bewusst nachdenken.
    Daher sind eigentlich alle Worte nur Gedanken, die zum Denken anregen sollen.



    Wie ich sehe bist du schon fast 30 Jahre HIV Positiv und kommst damit gut klar, so strukturiert ist sicher nicht jeder. Ich finde es sehr lobenswert das du anderen Betroffenen durch Worte und Gedanken unterstützt. Vor allem auch hier im Forum.

    Zu deinem Buch, es beinhaltet sicherlich viele lesenswerte Passagen, vielleicht komme ich dazu es zu lesen, aber ich lese ehrlich gesagt sehr selten Bücher, trotzdem erstmal vielen Dank für den Hinweis :)

    Wenn du tatsächlich AIDS hast könnte man daran zweifeln, AIDS bezeichnet je eher einen Zustand von stark geschwächtem Immunsystem, oder bestimmten Krankheiten die dann auftreten.

    Mir ist schon klar das Menschen mit HIV ein Produktives, langes Leben führen können, aber bin mir nicht ganz sicher ob du nun von HIV oder von AIDS sprichst.

    Im Falle von AIDS würde ich aber nicht davon sprechen als wäre es nicht ernst zu nehmen und man könne so ganz ohne Probleme mit AIDS weiter Leben, Eine weile geht es vielleicht, wie lange hängt sicher von der jeweiligen Person ab.
     
  12. -triplex-

    -triplex- Poweruser

    Jetzt pass mal auf mein kleiner Paniker !!!!
    BEVOR DU mich Lügen strafst, lies erst mal meine Gesichte hier im Forum https://www.hiv-symptome.de/forum/threads/aids-ich.6978/ <- Da steht sie!!
    Und wage es Dir nicht MIR zu sagen wie ich mich mit AIDS fühle oder nicht ! Ich glaube ich dreh am Rad.. ein Paniker der rumjammert aber einem der Tatsächlich die Krankheit hat etwas erzählen wollen . Ganz grosses Kino!!!!!!!!
     
  13. -triplex-

    -triplex- Poweruser

    An die Modis : Sorry für den Doppelpost


    Den Satz hab ich leider erst im zweiten lesen so ricjtig gesehen , Sag mal jung klappen deine Hinrwindungen eigentlich noch ?!?
    Du unterstellt mir Lügen.. dann willst du mir sagen das man mit AIDS nicht weiterleben kann sondern je nach Person sich den Tod holt ?! ALter ich glaub ich hab noch nie soviel frechheit und bodenloses gelesen wie von dir !
     
  14. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Sorry @ReiMinari , so bitte nicht. Du kennst triplex’ Krankheitsgeschichte nicht und kommst mit angelesenem Wissen daher.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. November 2019
  15. -triplex-

    -triplex- Poweruser

    ich zitiere selten bis fast gar nicht einen Moderator, aber in diesem Fall ist Dein angelesenes Wissen @ReiMinari noch falsch , fascher geht es gar nicht
     
  16. ReiMinari

    ReiMinari Neues Mitglied

    Hey, sorry - ich wollte dich sicher nicht beleidigen (und als Lügner habe ich dich auch nie bezeichnet), aber wie ich deiner Geschichte entnehmen kann, ging es dir mit AIDS ja offensichtlich schlecht, weswegen du nun in Behandlung bist.

    Die Behandlung hätte auch zu spät kommen können, ist aber ja zum Glück wohl nicht der Fall. Ob man in deinem Fall jetzt vonHIV oder AIDS sprechen sollte kann ich leider nicht sagen, soweit ich weiß ist es aber möglich mit entsprechender Behandlung das Immunsystem wieder aufzubauen. Daher auch vom Stadium Aids wegzukommen (sorry wenn ich was falsches sage, zumindest habe ich das beim lesen von Informationen so verstanden).

    Ich weiß jetzt nicht was du genau erwartet hast, was man dazu schreiben könnte/sollte/würde. aber die Aussage man fühle sich mit AIDS noch lebendig ist ja eh sehr relativ, solange man lebt fühlt man sich ja beinahe gezwungen sich (irgendwie) lebendig zu fühlen.

    Für mich hörte sich das entweder so an, als würdest du sagen wollen "Ich habe HIV und fühle mich lebendig", wo sicher auch gut möglich ist, oder halt "Ich hab AIDS, fühl mich gut (lebendig) und sehe auch nicht ein warum AIDS eine schlimme bzw. auch tödliche Krankheit sein soll" Aber hättest du vor einigen Jahren nicht mit der Behandlung begonnen, wäre zumindest anzunehmen, das du dich jetzt nicht mehr lebendig fühlten könntest und evtl. schlimmeres.

    Ich fands jedenfalls merkwürdig das so hinzunehmen ohne darüber nachzudenken, was du damit nun aussagen möchtest.
    die worte AIDS und lebendig fühlen in einem Satz klingen für mich jedenfalls schwer vereinbar.

    Aber mit der Behandlung scheint sich bei dir ja zumindest etwas gebessert zu haben, deine Geschichte zu kennen, macht den Satz jedenfalls etwas nachvollziehbarer und ich hoffe die Medikamente werden dir auch in Zukunft ein Gefühl von Lebendigkeit bescheren.

    Und auch für alle anderen die von HIV/AIDS betroffen sind hoffe ich das es möglichst bald neue Möglichkeiten gibt die Therapie zu verbessern bzw. einfacher zu machen und evtl. eines Tages sogar zu heilen, oder zumindest eine Art Impfstoff zu haben, den dann HIV positive und HIV negative gleichermaßen nutzen würden - ungefähr, wie mit Grippeimpfungen, soweit ich gelesen habe gibt es auch schon Medikamente die man einmal pro Monat spritzen muss, allerdings nur in Testphasen, PrEP ist ja auch schon irgendwo mit dem was eine Impfung bewirken soll verbunden). Daher, bei monatlichen Spritzen egal ob zur Behandlung oder zur Vorbeugung, würden das sicher schon sehr viele machen, selbst bei fast ausgeschlossenem Risiko. Spätestens bei jährlichen spritzen würde ich vermuten, das keiner mehr Angst vor HIV hätte. Ich hoffe jedenfalls das beste für die Zukunft...
     
  17. -triplex-

    -triplex- Poweruser

    Ja ich hätte auch von bus überfahren werden können !!
    Und dein zweiter Teil , lässt mir gerade die Entscheidung klar werden das du nicht verstehst was andere schreiben !!!!!
    Wenn ich in meiner Krankheitsgeschichte Diagnosen zitiere wo drin steht das ich AIDS habe , wird es wohl so sein !!!
    Dennoch hast du recht,
    Mit Therapie kann man im übertragenen Sinn von Aids auf hiv zurück gehen, medizinisch bleibe ich aber Aids-krank.

    Du schreibst unfeinen Texten sehr häufig die wörter hätte, würde, könnte .. hätte der Hund nicht gefressen härter er den Hasen erlegt, was ich sagen will, ist du schilderst hier Situationen die du NICHT selbst erlebt hast, wagst es dir aber ein Urteil zu bilden über Menschen mit hiv oder Aids ....

    Und wenn ich sage „ ich fühle mich mit Aids lebendig“ dann ist das auch so richtig und du musst nicht mit „hättest du deine Therapie nicht begonnen Würste jetzt nicht so lebendig“

    hätte hätte ...



    Erkläre mir das bitte , heißt das für dich das ein Mensch der an Aids erkrankt ist, auch gleich sterben muss ?
     
  18. ReiMinari

    ReiMinari Neues Mitglied

    Ich habe schon versucht mich bei triplex zu Entschuldigen. Ich will hier wirklich niemanden beleidigen, Ich fand die Worte nur irgendwie verwirrend.

    Ja, ich habe natürlich nur angelesenes Wissen, bin aber auch immer bereit dieses zu Erweitern, ich habe auch versucht zu Erklären das ich das einfach nicht so richtig verstehe was er meint, bzw. wohl eigentlich nur falsch verstehen kann.

    Aber irgendwie bin ich nun auch wieder etwas verwirrt, es ist doch wohl nicht komplett falsch zu sagen das AIDS eine einschränkte und zum Tode führendes Krankheitsbild ist?
    Daher, AIDS + lebendig finde ich einfach schwer nachzuvollziehen.

    Naja, tut mir jedenfalls Leid - ich hoffe meine Zukünftigen Beiträge werden etwas konstruktiver.
     
  19. -triplex-

    -triplex- Poweruser

    Ok die Frage hast du dann beantwortet und ich mag sie dir erklären .

    also eine unbehandelteHIV-Infektion führt unweigerlich nach Jahren zu AIDS..
    Weiter unentdeckt und somit unbehandelt führt dann AIDS zum Tod.

    wird hiv früh erkannt und behandelt bleibt es dabei .

    wird man wie ich im Stadium AIDS getestet und die Krankheit wird behandelt , geht man im übertragenen Sinn auf HIV zurück, man bleibt zwar etwas anfälliger aber kann ein normales Leben führen .

    man ist also als HIV + oder Aids erkrankter , nur noch chronisch krank.

    es ist auch schön zu lesen das du dein angelesenes Unwissen in Wissen wandeln magst, aber der Weg gesagtes zu hinterfragen und stellenweise in Frage zu stellen ist da falsch ;)
     
  20. ReiMinari

    ReiMinari Neues Mitglied

    Ja, ich nutze sehr oft Wörter wie hätte, würde, könnte - Einfach weil ich damit ausdrücken möchte das meine Gedanken eben nur evtl. oder zum teil richtig sein mögen.

    Natürlich weiß ich das ein Mensch der an AIDS erkrankt nicht sofort sterben muss, ohne Behandlung ist die Wahrscheinlichkeit aber wohl nicht unbedingt gering das zumindest im relativ absehbarer Zeit der Körper dem AIDS unterliegen wird, täglich sterben tausende Menschen an AIDS, täglich können aber auch million mitHIV/AIDS weiter leben, daher etwas konkretes zur Todeswahrscheinlichkeit von AIDS kann man nicht sagen, zumal ja jeder auch anders darauf reagiert.

    Ich bilde mir auch ganz sicher kein Urteil über Menschen mit HIV/AIDS, da das für mich immer noch die gleichen Menschen sind wie alle anderen auch und daher genauso individuell sind wie jeder andere auch. Natürlich kann sowas auch auf die Psycho schlagen, und manche kommen damit besser und manche weniger klar. Aber trotzdem wäre es schon sehr dumm zu glauben man könnte Menschen mit HIV/AIDS so zusammen schnüren. Natürlich ist es eine Gruppe für sich, wie jeder Mensch in irgendeine Gruppe unterteilt werden kann, häufig sogar in viele Gruppen, aber trotzdem ist halt jeder ganz für sich alleine etwas individuelles ...
     
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