Frage nach der Sicherheit eines Antikörper/Antigen Tests

Dieses Thema im Forum "Infektion" wurde erstellt von Sorgenmacher91, 19. Juni 2017.

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  1. Sorgenmacher91

    Sorgenmacher91 Neues Mitglied

    Hallo erstmal und danke dafür, dass ihr euch meine Sorgen anhört, obwohl dergleichen wirklich viele hier eingehen.
    Ich, 26 Jahre, war früher einmal jung, dumm und habe daher eine Beziehung zu einer sehr promiskuitiven Person gehabt. Mit Risikokontakten aufgrund von physischen Problemen (Phimose..vlt. bin/war ich einfach zu dumm trotzdem ein Kondom benutzen zu können...ich weiß es nicht und es liegt in der Vergangenheit. Vor irgendwas neuem Körperlichen würde jetzt bei mir eh eine OP anstehen diesbezüglich). Ich lebe seitdem sexuell enthaltsam.. Dabei würde ich es gerne belassen was die Entstehung meiner Sorgen angeht.
    Ich bin dann, nachdem ich dieses dunkle Kapitel meiner Vergangenheit erfolgreich verdrängt hatte, durch Belletristik wieder auf das ThemaHIV gestoßen und hatte direkt Todesängste. Bin dann diesen Mai, eine Infektion hätte zwischen 6 und 2 Jahren alt sein müssen zu dem Zeitpunkt ca., zum Gesundheitsamt und habe zwei Antigen-Antikörpertests der vierten Generation machen lassen. Ich weiß nicht ob dies eine Rolle spielt, aber zu dieser Zeit hatte ich unheimlich juckende Achseln (Hausarzt meinte das wäre nichts) und Nagelpilz, falls das von Relevanz sein sollte. Beide male war der Test negativ. Trotzdem ließ mir das Thema keine Ruhe. Bin dann zum Hausarzt und habe ein großes Blutbild machen lassen (ein dritter Test erschien mir nicht zielführend, da der kaum was anderes anzeigen würde?), da hier anhand der Leukozytenzahl (?) manchmal zumindest allgemeine Aussagen zum Immunsystem und dessen Zustand getroffen werden können. Da war kein einziger, abweichender Wert. Soweit so beruhight. Allerdings habe ich nun einen Zungenbelag, der durchaus Candidose (der Hefepilz) sein könnte - ich habe einen Abstrich machen lassen und warte nun auf das Ergebnis.
    Leider scheint in meinem Bundesland kaum ein behandelnder Arzt (wenn überhaupt) einenPCR Test anzubieten. Ich weiß auch nicht, ob ich einen weiteren Test seelisch durchstehen könnte. Daher wollte ich mir hier eine ehrliche Einschätzung über die Notwendigkeit eines solchen einholen. Von den Damen des Gesundheitsamtes und meinem Hausarzt ist mir versichert worden, dass der Antikörpertest sicher sei. Menschliches Versagen schließe ich durch die zweifache Ausführung der reinen Wahrscheinlichkeit nach aus.
     
  2. DerMirc

    DerMirc Bewährtes Mitglied Poweruser

    Wenn ich das richtig verstehe sind zwischen möglichem Risiko und Test zwei Jahre vergangen?

    Dann ist dein Test Bombensicher. Da bedarf es auch keinerPCR.

    Und somit sind deine Symptome auch egal. Diese Symptome haben sowieso niemals eine aussagekraft in SachenHIV.
     
  3. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Dem kann ich mich nur anschließen.
     
  4. Sorgenmacher91

    Sorgenmacher91 Neues Mitglied

    Ok vielen Dank für die Antworten. Ich hab hier zwar viele ähnliche Beiträge gelesen, aber die eigene Situation nochmal individuell bewertet zu bekommen ist dann doch was anderes. Zumindest auf der emotionalen Ebene.
     
  5. Sorgenmacher91

    Sorgenmacher91 Neues Mitglied

    Noch eine Nachfrage

    Nachdem ich mich noch etwas näher mit dem Thema beschäftigt habe ist mir folgendes eingefallen was noch relevant sein könnte. Ich habe vor meinem ersten AG/AK Test ein zwei Tage lang eine Cortisonhaltige Tinktur an meinen Achseln verwendet, da die gegen meinen Juckreiz helfen sollte (und den auch gut reduziert hat.). Das Präparat nennt sich sali-decoderm. Dann habe ich das ganze noch ca. zwei Wochen verwendet so in dem Zeitraum zwischen dem ersten und zweiten Test. DIe Konzentration an Cortinoiden (oder so) wird auf 1mg/ml angegeben. Die Flasche hat 50 ml und ich habe sie zu ca. einem Drittel oder der Hälfte aufgebraucht gehabt zum Schluß. Beeinflusst das den Test? Ich habe soweit gelesen, dass nur die AK-Bildung zum Infektionsbeginn beeinflusst würde. Hier hatte ich unter Garantie kein Cortison-Präparat abgesehen von Nasentropfen über die ich in einem Zeitraum von 6 Jahren natürlich kein Buch geführt habe. Grippe hat man ja durchaus desöfteren im Leben.
     
  6. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    Re: Noch eine Nachfrage

    Nein ... lies doch bitte richtig nach im Info-Faden und nicht wieder so, das es Dir und Deiner Panik in den Kram passt. Cortison ... hochdosiert, über Jahre, ge*spritzt .... Dein bissel Tinktur kannste mal getrost vergessen.

    Und wann wohl die Menschheit begreift, dass nicht der Test, sondern die AK-Bildung beeinflusst wird.
     
  7. devil_w

    devil_w Poweruser Poweruser

    Nach 12 Wochen ist JEDER AK-Test sicher. Also ist er es nach 2 oder 6 Jahren erst recht. Du kannst es drehen und wenden wie Du willst. Es bleibt dabei. Deine Tests sind bombensicher.
     
  8. DerMirc

    DerMirc Bewährtes Mitglied Poweruser

    Re: Noch eine Nachfrage

    Wer ejakuliert denn bitte Cortison? :lol:
     
  9. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    Re: Noch eine Nachfrage

    :roll: :roll: :roll: :roll:

    Diese bescheuerte Worterkennung ... wann kümmert sich da endlich mal jemand von den Verantwortlichen drum. Das macht wirklich keinen Spaß
    :x :x :x :x
     
  10. DerMirc

    DerMirc Bewährtes Mitglied Poweruser

    Re: Noch eine Nachfrage

    Manchmal schon :)

    Zurück zum Thema : Auch von mir bekommst du nur zu hören das dein Cortison tinktur keine Auswirkung hat.
     
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