Erneute Frage

Dieses Thema im Forum "Infektion" wurde erstellt von Martinnn, 23. Mai 2011.

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  1. Martinnn

    Martinnn Neues Mitglied

    Hallo
    Ich hoffe ich nerve niemanden, aber das ThemaHiv interessiert mich immer mehr und mehr.
    Falls ich zu viele Fragen stelle ignoriert mich einfach :)

    Wenn jemand hiv positiv ist und GV mit jemandem hat, der auch positiv ist, ist es fuer beide kein Problem?
    Oder ist es gefaehrlich, weil dann wiederum mehr Viren in den Koerper kommen koennen, oder vielleicht sogar mutierte oder andere hiv typen, als man selbst hat.

    Ich weiss, bloede Frage.
    Lg
     
  2. Aymaraa

    Aymaraa Bewährtes Mitglied

    OK :lol:

    Das ist ganz und gar nicht ungefährlich. Es gibt drei Stämme von HI-Viren. Bei ungeschütztem Sex kann sich ein Positiver zusätzlich mit einem der beiden anderen Virenstämme infizieren, was zu großen Problemen in der Medikation führen kann.
     
  3. Martinnn

    Martinnn Neues Mitglied

    Das ist naturlich sehr schlimm!!!

    Und wie ist das wenn es der gleichehiv typ ist?
    Ist es dann auch noch gefahrlich??

    Aymaraaa hab vorhin gelesen das du einen positiven partner hast und selbst neg. Bist.
    Habt ihr nur geschutzten verkehr?
    Oder hast du keine angst vor einer Ansteckung?

    Lg
     
  4. Aymaraa

    Aymaraa Bewährtes Mitglied

    Hm, da bin ich ehrlich gesagt etwas überfragt. Sollte vllt noch mal jemand anders antworten.
    Ich würde mal vermuten, dass der gleiche Virenstamm nicht ganz so dramatisch ist. Aber ich weiss auch nicht ob und inwiefern die Viren evtl innerhalb eines Stammes mutieren können. Ich würde auch bei gleichem Virenstamm sicherheitshalber lieber auf Safer Sex setzen.

    Am Anfang seiner Infektion hatte ich da ein bischen Angst. Weil wir ungeschützten Sex hatten, bevor er von seiner Infektion erfahren hat. Zu dem Zeitpunkt kannten wir uns schon ein halbes Jahr und hatten Sex. Die ersten paar Monate nach seinem positiven Sex hatte ich zwar nicht wirklich Angst, hab mir aber schon das ein oder andere Mal Gedanken gemacht. Wir hatten da einige "Unfälle" mit den Kondomen, weil wir noch nicht so ganz die richtigen gefunden hatten.
    Heute haben wir die passenden Gummis, sind routiniert im Umgang und ich habe nie das Gefühl da irgendwie in Gefahr zu sein.
    Zumal er jetzt sowieso unter der Nachweisgrenze ist.
     
  5. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Und zurück... hab das falsche verschoben... ich Depp.
     
  6. Martinnn

    Martinnn Neues Mitglied

    Also ersteinmal Klasse von dir, dass du zu ihm gehalten hast!!
    Echt Respekt. Das muss wahre Liebe sein.

    Wenn man unter der Nachweisgrenze ist, ist es schwierig sich anzustecken??
    Oder praktisch unmoeglich, wenn es nur beim GV bleibt und kein Blut im Spiel ist???
     
  7. Aymaraa

    Aymaraa Bewährtes Mitglied

    Du meinst jemand anders anzustecken?

    Es ist wohl theoretisch immernoch möglich, aber natürlich sinkt das Risiko mit sinkender Virenlast.
     
  8. Martinnn

    Martinnn Neues Mitglied

    Ich frage deshb, weil heutzutage ja bereits auf < 20cp/ml gesucht wird, heisst also im Sperma muesste dann ja noch weniger Viren sein, da Blut am infektiosten ist, also wurde ja praktisch garnicht genuegend vuren un den korper kommen, damit es fur eine Ansteckung geug ist?

    Ich rede totalen schmarrn richtig?
     
  9. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Wenn ich mich mal einschalten darf ...

    1) Virenstamm
    Ob zwei Leute den gleichen Virenstamm haben, ist eine akademische Frage, weil die Viren je nach Alter bzw. medikamentöser Behandlung (oder eben auch nicht) unterschiedliche Mutationsstadien haben können. Und das kann potenziell die gleichen Effekte haben wie bei zwei unterschiedlichen Virenstämmen. Ich kann hier nur bewusst im Konjunktiv bzw. mit sehr vagen Formulierungen arbeiten, weil es abschließende Studien dazu noch nicht gibt.

    2) Infektionsrisiko
    Es hat sich mittlerweile die Meinung bei der Aids-Gesellschaft, der Aids-Stiftung, der Aidshilfe und der DAGNÄ (Ärzteverband) durchgesetzt, dass gemäß den sog. EKAF-Richtlinien (VL min. 6 Monate unter Nachweisgrenze, regelmäßige medikamentöse Behandlung, keine anderen STDs, stabile monogame Partnerschaft, Aufklärung, Beratung und Einverständniserklärung des negativen Partners) auch einHIV-positiver Mensch ungeschützten Sex haben kann. Ganz allgemein entspricht das Infektionsrisiko unter den gegebenen Umständen dem »Risiko«, das mit der Verwendung von Kondomen einhergeht.

    Das ist allerdings eine theoretische Meinung. Positive Menschen werden in Beziehungen mit unterschiedlichem Serostatus nicht auf das Kondom verzichten wollen aus Angst davor, den Partner anzustecken. Die meisten HIV-negativen Menschen haben z.B bei One-Night-Stands kein Vertrauen in diese Auffassung (wenn sie sie überhaupt kennen), weil die Angst vor einer Infektion immer noch größer ist als der Wille, dazuzulernen und/oder Vorurteile aufzugeben.

    Das Problem vieler - vor allem schwuler - HIV-positiver Männer: Sie verkürzen die EKAF-Richtlinie auf »VL unter der Nachweisgrenze« und glauben, sie seien auf der sicheren Seite. Ein unbekannter/negativer Partner muss (jedenfalls meiner Meinung nach) informiert werden, wenn ungeschützter Sex vollzogen werden soll. Wer nicht darüber reden will, soll Kondome verwenden.

    Ich persönlich plädiere übrigens grundsätzlich für Safer Sex. Kondome können nämlich uch Spaß machen. Schwarze z.B. *smile*

    Und nein. Du redest keinen Schmarrn. Weder einfach noch total :)
     
  10. Martinnn

    Martinnn Neues Mitglied

    Vielen lieben Dank
     
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