Das Immunsystem

Dieses Thema im Forum "AIDS-Forum" wurde erstellt von JohannesBuhlmann, 11. Mai 2008.

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  1. JohannesBuhlmann

    JohannesBuhlmann Neues Mitglied

    AIDS und Impfungen

    HIV und Impfungen

    Impfungen sind bei einer HIV-Infektion mit absoluter Zurückhaltung anzuwenden.
    Um das ''warum'' zu klären, müssen wir ein wenig in die Funktionsweise des erworbenen Immunsystemes einsteigen. Und zwar in die des uns besonders interessierenden Zweiges der T-Zellen (das sind: CD-4(helper(1,2), beta/alpha), CD-8(killer, alpha/beta), CD-X(reg, gamma/delta)).
    Wie ja allgemein bekannt ist, wird vermittels einer Impfung die Produktion einiger auf die besondere Infektion, gegen die geimpft wird, spezialisierter Abwehrzellen hervorgerufen (provoziert).
    Die hierfür notwendige Anpassung des Körpers findet in der Thymusdrüse statt. In der Thymusdrüse reifen T-Zellen, die eben jene speziellen Abwehrzellen darstellen. Diese Reifung findet unter der Regie der negativen Selektion und der positiven Selektion statt. Positive Selektion bedeutet hier, daß die Zellen auf Funktionsfähigkeit hin überprüft werden. Diese Überprüfung ist deswegen notwendig, weil der T-Zell-Rezeptor (TCR) in einem Prozeß der Rekombination eines bestimmten Genabschnittes generiert wird, welcher Prozeß zufällig ist und nicht in jedem Fall einen funktionierenden Rezeptor hervorbringt.
    Die negative Selektion ist notwendig, um eine Autoreaktivität des TCR zu verhindern. Würde nämlich jeder, durch Zufall entstandene, funktionsfähige T-Zell-Rezeptor in die Peripherie entlassen (also in die Blutbahn und die sekundären Lymphorgane), käme es zu Autoimmunreaktionen. Die T-Zellen würden also körpereigene Zellen nicht erkennen und ebenso vernichten wie etwelche lebenden Fremdkörper; Viren also oder Bakterien oder Parasiten.
    Der Vorgang der postiven Selektion ist einfach. Nur ein funktionierender TCR ist dazu in der Lage, die reifende Zelle mit den notwendigen Botenstoffen zu versorgen. Ist der TCR nicht funktionierend, stribt die Zelle aus Mangel an solchen Impulsen ab.
    Die negative Selektion, also die Überprüfung eines an sich funktionierenden TCR aus Körperverträglichkeit, läßt sich am besten in der Entwicklung des embryonalen und fetalen Immunsystemes beobachten. Kurz vor der Geburt und eine kurze Zeit nach der Geburt (also perinatal) gibt die Thymusdrüse nur T-Zellen an die Periferie (im wesentlichen die Lymphknoten und die Milz, engl. ''spleen'') ab, deren TCR aus gamma/delta - Ketten bestehen. Erst während der weiteren Entwicklung finden sich auch die ''normalen'' alpha/beta - Ketten.
    Der Grund hierfür liegt in der negativen Selektion, die anfangs eine totale ist. Kein einziger TCR mit alpha/beta - Ketten übersteht die negative Selektion, alle werden im Verlauf der negativen Selektion in der Thymusdrüse vernichtet. Lediglich T-Zellen mit gamma/delta - Ketten, die in zwei Wellen mit jeweils einheitlichem TCR in die Peripherie entlassen werden, können von dieser sozusagen jungfräulichen (und damit totalen) negativen Selektion nicht erfasst werden.
    Nach und nach jedoch erwirbt der kleine Mensch eine Infektion nach der anderen, Schnupfen, Husten, Heiserkeit, Masern, Röteln, Windpocken und so weiter und so fort. Mit jeder dieser Infektionen wird der Prozeß der negativen Selektion durchlässiger. Es werden jetzt ja die zu den erfahrenen Infektionen passenden TCR nach Peripherie ''durchgelassen''.
    Dies ist natürlich zu begrüßen, verhindert es doch schwere Infektionskrankheiten. Der Nachteil dieser immer lascher werdenden negativen Selektion ist jedoch, daß die Konzentration der individuellen, spezialisierten T-Zellen im Blut absinkt (der sog. ''Titer'' wird kleiner). Zwar bleibt die Gesamtanzahl aller T-Zellen gleich. Diese Anzahl verteilt sich jedoch auf immer mehr unterschiedliche Ausprägungen, so daß eine bestimmte Infektion unter Umständen nicht mehr mit der notwendigen Anzahl spezialisierter T-Zellen bekämpft werden kann. Es kommt zu opportunistischen Erkrankungen.
    Nun ist klar, warum Impfungen zu AIDS führen können. AIDS ist ja durch das Auftreten opportunistischer Erkrankungen bestimmt. Außerdem muß bei einer HIV-Infektion bedacht werden, daß das HI-Virus ja auch die Zellen in der Thymusdrüse befällt, die für die Selektion zuständig sind, es unter dem Einfluß dieser Infektion also ohnehin zu einer immer ''löchriger'' werdenden Selektion kommt. (Sowohl positiv als auch negativ. Im Prozeß der positiven Selektion werden weniger reifende T-Zellen mit den zum Überleben notwendigen Botenstoffen versorgt und es werden weniger autoaggressive T-Zellen getötet bzw. in einen anergen Zustand versetzt.)
    Zusammengefasst: Impfungen erweitern das Spektrum der unterschiedlichen TCR und verringern dadurch die Kraft des Körpers, einer einzelnen Krankheit Widerstand zu leisten.
    Ein weiteres Problem taucht ebenfalls im Zusammenhang mit Impfungen auf. Da die Impfstoffe ja möglichst viele Varianten eines, z.B., Virus abdecken sollen, sind die erzeugten TCR zwar auf die Mikrobe absgestimmt, jedoch in einem weiten Rahmen, so daß Impfungen durchaus auch Autoimmunkrankheiten hervorrufen können, z.B. Multiple Sklerose. Hier findet sich ein Kreuzreaktivität. Es werden sowohl die Mikroben, gegen die geimpft wurde, als krankmachend (pathogen) erkannt als auch ähnliche, körpereigene Eiweiße bzw. Glykoside.
    Letztlich verhält es sich also mit Impfungen und HIV wie mit Infektionen und HIV: möglichst vermeiden, auch wenn dann die Reise nach den Tropen leider entfallen muß.
     
  2. JohannesBuhlmann

    JohannesBuhlmann Neues Mitglied

    Der Ursprung desHIV

    Nachdem ich jetzt Janeway's immunobiology zu 90% durchgearbeitet habe, muß ich die eine oder andere Aussage korrigieren.
    Insbesondere die Herkunft des HIV erscheint unter Berücksichtigung der im Kapitel ''Manipulating the Immunosystem'' in einen gänzlich anderen Licht. Und das kommt so:
    Zur Herstellung von Impfstoffen wird unter anderem versucht, Viren so zu manipulieren, daß sie sich in das Erbgut von Helferzellen einbauen und dafür sorgen, einen bestimmten Antikörper gegen eine bestimmte Krankheit zu erzeugen.
    Es gibt weitere Hinweise darauf, daß das HI-Virus tatsächlich das Produkt eines Versuches ist, vermittels Genmanipulation einen Impfstoff, unter Umständen zur biologischen Kriegführung, zu entwickeln. Zum Beispiel entzieht sich das HIV env (Oberflächenprotein) im wesentlichen dem Zugriff spezifischer Antikörper, was ja auch nicht anders sein kann, wenn das Oberflächenprotein aus dem zelleigenen Genom abgeleitet ist. Es erscheint dann als körpereigen und wird selbstverständlich nicht angegriffen. Andererseits reagieren Antikörper, die von anderen Menschen dem infizierten Organismus gegeben werden, sehrwohl auf das HIV-Oberflächenprotein; für diese Antikörper ist der Virus, den wir als Chimäre zwischen menschlichem und viralem Erbgut verstehen müssen, als fremdes Antigen erkennbar.
    Peng.
    Nun gut, schöner Erfolg, kriminalistisch-medizinsch gesehen. Für die Impfstoff-Forscher, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für das Militär arbeiten (University of Edinburg, Washington University St. Louis, IIC Welcome Trust London), ist das natürlich nicht so schön. Und das bekomme ich zu spüren. Never the less, zwar ist es ein wenig ärgerlich, gerade jetzt, wo ich nach etwa einem dreiviertel Jahr Medikation mit Immunotrop (Juglans regia, Chelidonium, Hamamelis; 8:1:1; jeweils D4, dreimal täglich einen Eßlöffel bzw. 80 Tropfen) ''meinen'' HIV recht gut in den Griff bekommen habe, die Wohnung zu verlieren, die Rente gestrichen zu bekommen, und seitens der Sozialbehörden keinerlei Unterstützung zu erfahren (was mir eingentlich rechtlich zustehen würde). Die Krankenversicherung wurde mir ja schon vor eineinhalb Jahren mit haarsträubender Begründung gekündigt. Wenn ich aber keine Wohnung mehr habe und keine Rente, kann ich mich nicht mehr ausreichend ernähren, kann mich nicht mehr vor Erkältungen schützen, kann mir die Medikamente nicht mehr herstellen, mit anderen Worten, werde ich diesen Winter nicht überleben. Trotzdem bereue ich nicht, wie sollte ich auch. Hätte ich nicht gekämpft, ich wäre schon des längeren nicht mehr unter den Lebenden.

    Den Beweis, daß das HI-Virus auf einen Unfall in einem Impfstoff-Forschungslabor zurückgeht, gebe ich unten in englischer Sprache an.


    Assertion:
    HIV env is derived from expressing several non functional alpha-chains, deposited in the cell genome by TCR recombination failures while undergoing positiv selection in the thymic gland.
    Proof:
    1) When looking to the HIV envelope protein, the similarity to five variable alpha-chains unspliced plus CD4 receptor, derived from the TCR genes, connected by constant glykoproteins, which are normally physiologically spliced off of the mRNA, is obvious (see Medical Microbiologiy, by Jawetz, Melnick & Adelberg, 24th edition, figure 44-3).
    2) A further evidence is given by Murphy, Travers and Walport, who describe a ''large population'' of CD4 CCR5 cells, which do express viral proteins, but is not capable to form functional virions (Janeway's Immunobiology, 7th edition, chapter 12, section 28, page 538). This might be due to these cells having undergone less than 4 cycles of recombination of V,J,D genes, before achieving a functional TCR.
    3) In section 12-24, homozygosity of HLA class I is mentioned to be associated with more rapid progression of HIV infection to AIDS. This may be explained by the of number of recombination cycles in mean needed to gain a functional TCR and thereby enlarging the population of T-cells having experienced more than 4 recombinations to functional T-cell receptor expression, thus shortening the population of non virus replecating T-cells.
    The evidences 2), 3) might be proofed, when calculating the function, which describes the probability to gain a functional TCR. Integrating this function up to the observed amount of T-cells, not produceing functional virions at one hand (taking number of recombinations as parameter), and up to the number of rebombinations cycles, needed to get the observed amount of non productiv T-cells would qualify these evidences.
    4) A quite weak evidence is given in section 12-27 (Janeway's Immunobiologiy). Althoug nef inhibits the expression of MHC, there may be a competition between physiological cell function (MHC expression) and pathological virion production for expressed chains, which contributes to the lack of MHC on the cell surface, too.
    5) In section 12-29, it is said, that antibodies do not bind very well to HIV env antigen. This can be contributed by the the self antigen properties of the HIV env glycoprotein: variabel regions are derived from host's self DNA. And, nearly striking, passiv adminstration of (allogenic?) antibodies do protect from infection, seemingly in that way, that these donated antibodies do bind to the hosts failed TCR chain, because these chains are in this relation not self antigen like.
    6) The possibility of a virus to act in this way, is given by the retroviral transfer of T-cell receptor genes (Chapter 15, figure 15.20, Janeway's Immunobiology).
    Remark:
    The presumption of abnormal cytokine secretion as the cause for wasting syndrome in AIDS might be expanded by taking in account, that one of the mesenterial lymphsystem's funtion is to collect essential fatty acids from the nutrients in the gut (via the ''milky ductus'' to the circulation), what cannot be done, if peyer's plaques have been destroied by chronical, HIV due inflammation.
    Therapy: essential fatty acids as they are used to administer steroid hormons i.m..


    With respect

    Johannes Buhlmann
    Kienitzer Straße 108
    D-12049 Berlin, 24/10/2008
     
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