Beruhigungs- / Schlafmittel?

Dieses Thema im Forum "Leben mit HIV" wurde erstellt von Alex-Facharbeit, 1. August 2011.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Alex-Facharbeit

    Alex-Facharbeit Bewährtes Mitglied

    Hallo zusammen,

    vor gut vier Wochen war ich, 43, m, noch negativ. Habe einen großen Fehler gemacht. Ich habe mich zwar geschützt, aber der Schutz war unter den gegebenen Umständen nutzlos und so kam ich zu meinem Kontakt.

    Ich habe jetzt eine PEP hinter mir, die aber vermutlich auch nichts gebracht hat, denn pünktlich zur vierten Woche habe ich einen einwöchigen viralen Infekt mit leichtem Fieber und Kaltschweiß bekommen und jetzt meldet sich auch schon die Anschwellung der Lymphknoten. Und natürlich fühlt sich der Kopf seltsam an, mir ist schwindlig.

    Bitter, weil ich sonst immer sehr vorsichtig war bzw. ein nahezu asexuelles Leben geführt hatte. Aber es ist bei jedem von uns auf die eine oder andere Weise gleichermaßen bitter und tragisch. In meinem Fall war sicher auch Dummheit und Naivität im Spiel.

    Den finalen Befund habe ich also noch nicht und vielleicht habe ich noch eine kleine Restchance, dass ich mich nicht infiziert habe, aber es ist wohl nur ein winziger Strohhalm.

    Gibt es etwas, das ich tun kann, um die finale Diagnose auszuhalten? Ich bin bereits in psychologischer Behandlung. Ich habe auch ein Paar Tage lang Mitrazapin geschluckt, aber es wieder eingestellt, weil ich auch große Probleme mit dem Schlafen habe (und MZ zwar schläfernd wirken kann, aber eben auch genau gegenteilig wirken kann). Ich habe jetzt Lorazepam verschrieben bekommen, aber noch nicht genommen, weil man davon ja schnell abhängig wird.

    Habt Ihr noch eine Idee, wie man den Druck aushält, wie man zu Schlaf findet? Ich bräuchte dringend Leute zum Reden, aber habe faktisch nur einen echten Freund, der gerade keine Zeit hat. Wahrscheinlich müsste ich Kontakt zu anderen Positiven suchen? Aber vermutlich zu halbwegs seelisch stabilen Positiven - die wiederum wenig Lust haben werden, sich mit mir abzugeben.

    Wie und wann werde ich die Schwellung der Lymphdrüsen wieder los? Ist es sinnvoll, die Therapie möglichst bald - oder eher möglichst spät zu beginnen?

    Und einmal mehr die Frage: Wie normal wird das Leben danach sein können? Bereits die "Sommergrippe" jetzt hat mich stark geschlaucht, 6 Kg abgenommen. Fühlt Ihr Euch ständig krank? Oder gibt es auch Zeiten, da Ihr nicht krank seid?

    Lieben Dank für Euere Empfehlungen.
     
  2. ChrisLDK

    ChrisLDK Poweruser

    Hallo Soen,

    um Dich infiziert zu haben, müsste der andere Positiv sein und davon hast Du leider nicht geschrieben ob er es ist. Zum anderen hast Du auch nicht geschrieben, um welche Art von Risikokontakt es sich gehandelt hat.

    Fieber und auch Nachtschweiß, sowie geschwollene Lymphknoten sind kein Indiz für eineHIV-Infektion, das kann auch zig andere Gründe haben.

    Also ich selber bin auch Positiv und ich fühle mich in keinster Weise krank, eher genau das Gegenteil.

    Wieso sollte sich ein anderer Positiver nicht mir Dir abgeben, wozu sind wir denn da? Also ich schreibe und antworte Dir gerne. Eine HIV-Infektion ist kein Todesurteil mehr. Ob Du nachts was gegen Deine Schlafstörungen machen solltest, solltest Du besser mit Deinem Arzt bereden.

    Wann bekommst Du denn Dein Testergebnis?

    LG
    Chris
     
  3. Alex-Facharbeit

    Alex-Facharbeit Bewährtes Mitglied

    Hallo Chris,

    Danke für Deine Antwort. Er war infiziert, weil er unbedingt ungeschützt GV haben wollte. Und ich habe gesehen, wie er das zuvor auch mit einem anderen hatte.

    Darauf habe ich mich zwar nicht eingelassen, aber das Kondom war am Ende nicht mehr da. Er hatte eine Fettcreme verwendet und ich hatte nicht bedacht, dass diese das Kondom zerstört. Vielleicht hat er auch nachgeholfen. Dummheit, Naivität, Unwissenheit.

    Ich glaube, er hat es darauf angelegt, andere zu infizieren. Wahrscheinlich aus lauter Verzweiflung und Wut. Wie auch immer.

    Es nett, dass Du mir nur noch Hoffnung machst. Aber ich denke, es ist besser, ich stelle mich auf das Ergebnis ein.

    Wie lange nimmst Du die Medikamente schon? Und sind sie einigermaßen verträglich? Ich kann nicht sagen, dass die Postexpositionsprophylaxe ganz verträglich war.

    Das erste Ergebnis erhalte ich nächste Woche. Es wäre aber nur aussagekräftig, wenn schon dieses positiv ist (vier Wochen vergangen).

    Ich komme mit der Situation nur extrem schwer klar, liege nachts oft zitternd im Bett, kann nicht schlafen. Letzte Nacht hat mir Lorazepam geholfen. ABer ich kann das ja nicht jede Nacht nehmen wegen des hohen Abhängigkeitspotenzials.

    Klar, es kann immer noch sein, dass ich negativ bleibe. Die theoretischen Chancen sind oder waren eingangs dafür sogar höher als umgekehrt. Aber nach dem Infekt und den weiteren Symptomen und dem deutlichen körperlichen Abbau in der letzten Zeit, mache ich mir nicht mehr so viel Hoffnung.

    Das Einzige, was mich jetzt aufbauen kann, ist die Hoffnung, dass die Medikamente später wirklich greifen und einigermaßen verträglich sind. Jemand, den ich kenne, ist infiziert. Er geht seiner Arbeit nach, aber die Krankheit hat ersichtlich stark an ihm gezehrt, vielleicht auch wegen des Reizdarmes, den er wohl infolge der Behandlung bekommen hat. Ich hatte unter der PEP selbst Gelegenheit, mit den Dauerdurchfällen Bekanntschaft zu machen. Musste allerdings nach drei Wochen auf Reyataz umstellen. Das war etwas besser verträglich als Kaletra, hatte ich den Eindruck.

    Sonst kann ich nichts tun, um mich gegen das Ergebnis zu wappnen, damit es mich nicht völlig zerstört? Und wie halte ich ein positives Ergebnis aus? Wie halte ich die Zeit bis zum finalen Ergebnis aus? Das sind ja noch 9 Wochen, wenn nicht schon vorher ein Test reaktiv ist, was ich fast annehme. Sollte ich als Frischinfizierter noch ein Paar Wochen und Monate haben können, in denen ich mich wieder wie vor der Infektion fühle? Nach allem, was ich hier gelesen habe ("ich sterbe") können wohl schon sehr bald nach der Infektion Probleme auftreten. Das bedeutet dann wohl, dass man möglichst bald mit der Therapie anfangen sollte?

    Natürlich habe ich auch extrem große Schuldgefühle, dass ich mich auf das eingelassen habe, was passiert ist. Ich verstehe nur schwer, wie das passieren konnte - auch, weil ich sonst ein ganz anderes Leben geführt habe und solche Kontakte erst in den letzten 3 Jahren und auch nur 2, 3 Mal im Jahr hatte. Der Abend war auch ganz anders geplant.

    10 Mal safer sex und schon (wahrscheinlich) infiziert. Das ist bitter. Aber wie schon oben: Es ist bei jedem von uns bitter. Und in einer Partnerschaft angesteckt zu werden, von jemand, der um seine Infektion wusste, ist sicher nicht weniger bitter. Das ist ja noch tragischer.

    Ich habe mich zu sicher hinter dem Kondom gefühlt. Aber das gehört wohl nicht so sehr hierher und ist vernachlässigbar im Vergleich mit der Belastung und Angst, die ich durchlebe. Wenn Ihr also noch Tipps habt, wie ich mit der Angst und dann einem positiven Resultat umgehen kann, wäre ich dafür sehr dankbar.

    Habe mal einen Positiven kennengelernt, der meinte, durch die Infektion würde sich nichts, rein gar nichts ändern - aber er hätte ein Jahr gebraucht, um das Ergebnis zu verarbeiten. Nach allem, was ich jetzt weiß, ist das wohl auch sehr beschönigend. In meinem Leben wird sich viel ändern, denke ich.

    Lieben Dank nochmals.
     
  4. ChrisLDK

    ChrisLDK Poweruser

    Hallo Soen,

    also ich habe mich mit dem Positiven Ergebnis im November 2009 vertraut machen müssen. Natürlich war das ein Schlag mitten ins Gesicht, aber ich habe es sehr schnell und sehr gut verarbeitet.
    Seit März 2010 nehme ich die Kombination aus Truvada (1-0-0) und Isentress (1-0-1) und ich muss sagen, ich habe keinerlei Nebenwirkungen und bin unter der Nachweisgrenze und habe mich da bis heute gehalten. Ich habe keinerlei Einschränkungen durch meine Infektion oder durch die Medikamente.

    Dir kann ich wirklich nur Mut machen und Dir sagen, das Du mit den Medikamenten ein normales Leben führen kannst. Die Lebenserwartung ist ebenfalls nahezu normal (wenn ich meinem Schwerpunktarzt glauben kann, was ich tue).

    Dein Leben ist in keinster Weise zuende oder beeinträchtigt. Ich lebe mir einem negativen Partner zusammen und denke an meine Infektion fast gar nicht.

    Schau mal, Matthias, ebenfalls hier im Forum ist seit über 15 JahrenHIV-Positiv und auch er erfreut sich bester Gesundheit. Zumal hat er ein wunderschönes Buch geschrieben, welches mir am Anfang sehr weitergeholfen hat. Es trägt den schönen TItel "Endlich mal was Positives". Kaufe es Dir mal und lese es, es wird auch Dir weiterhelfen.

    Liebe Grüße
    Chris
     
  5. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Diese Begründung halte ich für hochproblematisch. Sie impliziert, dass man als positiver Mensch immer und unbedingt ungeschützten Sex haben will - das ist nicht nur Qutsch, sondern auch eine bösartige Unterstellung. Wenn er aber weiß, dass er positiv ist und auf ungeschützten GV besteht, macht er sich nach derzeitiger Rechtslage strafbar.

    Ein fehlendes - im Sinne von verloren gegangenes - Kondom ist zwar Mist, doch noch lange kein Grund zur Infektion. Die Wahrscheinlichkeit, sich beim ersten Mal zu infizieren, liegt ohnedies nicht bei 100%, sondern deutlich darunter - allerdings ist das Risiko natürlich da. Und Fettcreme ??? ... wasserlöslich muss die Gleitcreme sein ... das sollte man langsam mal wissen ...

    Mit einer solchen Aussage wäre ich höchst zurückhaltend. Erstens unterstellst Du damit jemand eine Straftat mit Vorsatz - und zweitens versteigst Du Dich in Vermutungen über Dinge, von denen Du Null Ahnung hast.

    »Nett« ist die kleine Schwester von »Scheiße«. Hier ist keiner »nett«, sondern wir versuchen, Dir die Realität aufzuzeigen.

    Angenommen, er ist positiv. Wie ist seine Viruslast? Ist er in Behandlung? Wie alt ist seine Infektion? Beantworte erst einmal diese Fragen, bevor Du mit Deinem Leben abschließt.

    Ich bin zwar nicht Chris, aber ich nehme seit 2001 Medikamente, habe diverse Nebenwirkungen durch und bin mittlerweile bei einer gut verträglichen Therapie angekommen.

    Der Infekt und der »körperliche Abbau« haben mit einer potenziellenHIV-Infektion so viel zu tun, wie der Papst mit Babypflege. Zur Zeit ist es so, dass Du Dich selbst fertigmachst und Du durch eigenes Zutun Dein Immunsystem so dermaßen belastet, dass es nicht mehr ordentlich arbeitet. Aber: Ein Immunsystem kümmert sich nicht nur um HIV, sondern um alles mögliche andere auch. Also kannst Du davon ausgehen, dass Du auch alles mögliche andere haben kannst.

    Sorry, aber das ist jetzt ganz großes Kino - hat aber mit der Realität nix zu tun. Mitleid ist schon ein schlecher Ratgeber ... Selbstmitleid ein noch viel schlechterer ...

    Ich kenne sehr viel mehr positive Menschen, die z.T seit mehr als 20 Jahren mit HIV durch die Gegend laufen und effektiver und besser und mehr arbeiten, als Negative. Ich selbst bin seit fast 20 Jahren positiv und ebenso lange selbständig und mitten im stressigen Arbeitsprozess.

    Wundert Dich das? Egal, welches Medikament aufgrund welcher Indikation auch immer Du einnehmen musst, das so stark dosiert ist ... Dein Körper wird sich zunächst immer wehren. Das hat mit der Krankheit nichts zu tun, sondern damit, dass der Körper auf solche Chemiekeulen nicht vorbereitet ist.

    Da liegt der Hase im Pfeffer ... Mit Deinen ganzen negativen Gedanken bestrafst Du Dich z Zt nur selbst. Und ich garantiere Dir, was passiert, wenn Du nicht bald die Kurve kriegst: Du wirst ein negatives Testergebnis niemals akzeptieren, weil Du schon zu tief drin sitzt in der Spirale ...

    Wie sicher war noch mal Dein Serostatus? Nach meiner Kenntnis machst Du eine PEP (um die ich Dich wahrlich nicht beneide) - hast aber noch kein endgültiges Ergebnis, oder?

    Stell Dir vor, Dein Partner kommt bei einem Autounfall ums Leben. Das steckst Du auch nicht in 3 Tagen weg. Ich habe nach meinem Testergebnis (1994 - da war das noch ein Todesurteil!) damals 18 Monate gebraucht. Aber seitdem ist HIV nur noch ein Teil von mir, mehr nicht. Und nicht mal der wichtigste.

    Es macht keinen Sinn, sich über ungelegte Eier aufzuregen ... falls Du Dich wirklich infiziert haben solltest, hast Du noch genügend Zeit in Deinem Leben, Dich damit auseinanderzusetzen. Lebenserwartung und -qualität unterscheiden sich heutzutage kaum noch von denen eines negativen Menschen. Allerdings: Man muss auch leben wollen - oder zumindest zulassen können. Und das sehe ich bei Dir derzeit nicht. Vielleicht machst Du Dir darüber mal ein paar Gedanken ...

    Da Du ja glaubst, dass Du alle Geschichten kennst, wenn Du eine Geschichte kennst - Du schließt ja immer von Einzelfällen auf die große Gesamtheit - empfehle ich Dir eine andere Geschichte: Meine. Siehe Link in der Signatur. Chris gab ja auch schon den Hinweis ...

    Sorry, wenn ich etwas hart klinge. Aber manchmal geht es nicht anders. HIV ist heute mittlerweile eine chronische und behandelbare, wenngleich auch immer noch unheilbare Krankheit. Trotzdem wissen so wenig Menschen etwas darüber - und wenn, dann oft das Falsche. Und geben es weiter und geben es weiter ... nicht nur die Viren ... sonden auch das Unwissen. Und das ärgert mich.

    Ich wünsche Dir, dass Du erst einmal zu Dir selbst findest.
     
  6. Aymaraa

    Aymaraa Bewährtes Mitglied

    Zu den Nebenwirkungen der Medis:

    Ich hab so die Vermutung, dass grundsätzlich positiv denkende Menschen deutlich weniger Nebenwirkungen haben, als Pessimisten.

    Arbeite an deiner negativen Lebenseinstellung, dann wird es dir auf jeden Fall besser gehen....egal ob dann mit oder ohneHIV.
     
  7. Hoffnung2011

    Hoffnung2011 Mitglied

    Ist das nicht mit allen Medikamenten so?????

    Wenn ich mir den Beipackzettel nicht durchlese habe ich auch keine oder wenige Nebenwirkungen... ich erinnere mich eben an eine Aussage meines FA. Es ging darum, dass mein EX-Mann Angst vor der Einnahme hatte von Antibios, da die Nebenwirkungen auf dem Zettel so "elend-lang" beschrieben waren.

    Hahahaha.. er brauchte mich nur 2 Dinge fragen: Raucht ihr Mann und isst er gerne Schokolade :)

    Beides musste ich mit einem eindeutigen JA beantworten und sein Statement war, dass beide wohl schlimmer für die Gesundheit wären, als jede im Zettel beschriebene Nebenwirkung. Zumal diese Hinweise auf KH-Verabreichungen beruhen würden!!

    Also ich habe es mir abgewöhnt, nachzulesen!
     
  8. Alex-Facharbeit

    Alex-Facharbeit Bewährtes Mitglied

    Hallo zusammen,

    es stimmt, was Ihr schreibt. Das Meiste jedenfalls auch nach meiner eigenen Einschätzung bzw. nach dem, was die Ärzte und der Psychologe sagen.

    Ich kann auch noch immer negativ sein. Ich würde sogar daran glauben oder darauf hoffen, wenn ich eben körperlich nicht so fertig wäre. Kann sein, dass es daran liegt, dass mein Immunsystem auch sonst am Boden liegt. Kann auch sein, dass es am extremen Stress liegt. Aber ich neige nicht dazu, mir Symptome einzubilden. Die meisten mögen "unspezifisch" sein - jedenfalls wenn das komische Gefühl tief im Hals unspezifisch ist, das Schwitzen, die Appetitlosigkeit, die Übelkeit, die leichten Kopfschmerzen, die freilich auch von dem angstlösenden Mittel stammen können, das ich heute erstmals genommen habe oder von Lorazepam, das ich seit drei Tagen nehme.

    Übrigens weiß ich, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für die Infektion rein statistisch im Allgemeinen ist. Wie das bei einer Fettcreme und vorausgehenden Kontakten mit anderen ist, kann natürlich keiner sagen. Dass der Typ infiziert ist, ist klar - denn so einen Lebensstil praktiziert man nicht lange, ohne infiziert zu werden. Ob er es wollte, weiß ich nicht. Im strafrechtlichen Sinne wäre er es wohl jedenfalls. Aber das ist eine müßige Diskussion, von der ich nichts habe und halte. Ich weiß, dass ich auch selbst Schuld auf mich geladen habe. Ich war naiv und dumm.

    Wahrscheinlich ist es ein Fehler, die Dinge vorwegzunehmen. Ich wünschte nur so sehr, dass es mir körperlich wieder besser ginge, dass ich vor allem ohne dieses unangenehme Gefühl im Hals wäre. Und ich weiß halt nicht, wie es weiter geht. Ich hatte halt gehofft, dass ich bis zu einem möglichen positiven Ergebnis weitgehend symptomfrei bleiben könnte und entsprechend bis zum Therapiebeginn. Das scheint ja eher die Regel als die Ausnahme zu sein. Dass man bereits unter bzw. kurz nach einer PEP Symptome einerHIV-Infektion entwickelt, ist wohl der große Ausnahmefall. (Damit will ich nicht gesagt haben, dass es so bei mir ist. Das weiß ich ja auch nicht, solange ich nicht das Resultat vorliegen habe).

    Kann sein, dass nicht jeder so hart im Nehmen ist wie Du, Matthias. Du hast Recht, dass es auch etwas damit zu tun hat, wie man dem Leben insgesamt gegenübersteht, wie stabil man ansonsten ist. Wahrscheinlich hat Dir gerade Deine harte Einstellung sehr geholfen. Mir wäre jetzt eher nach Trost. Aber das ist sicher genau die falsche Einstellung.

    Es hat mich aber getröstet, dass Ihr weitgehend oder sogar ganz nebenwirkungsfrei seid und Euer Leben lebenswert ist.

    Das gibt mir Hoffnung, dass es mir auch wieder besser gehen kann - selbst wenn das Ergebnis so ausfällt, wie ich das fürchte. Ich weiß auch nicht, wie ich dann damit umgehen soll. Krankschreiben lassen für längere Zeit, oder gerade eben versuchen, weiterzuarbeiten? Wie stabilisiert man sich da? Was mich auch beschäftigt: Wenn die Krankheitssymptome von einer Infektion kommen - was kann man dann tun? Einfach gar nicht????????? Soll ich so herumlaufen, bis die Helferzellen in 2 Jahren den kritischen Punkt erreicht haben? Oder kann / darf man dann gleich mit der Therapie anfangen?

    Viel reden, denke ich, hilft etwas. Das tut mir jetzt schon sehr gut. Aber natürlich bekomme ich keine 24/7 Gesprächstherapie, wie ich sie jetzt am liebsten hätte. Mir geht es wirklich sehr schlecht. Wahrscheinlich ist es aber unangemessen, das hier zu schreiben, solange nicht das Ergebnis vorliegt. Und natürlich kommen die schweren Schuldgefühle dazu... Ich verstehe nicht, dass das passieren konnte.

    Nochmals Danke und allen alles Gute und Liebe und Entschuldigung vielleicht auch, wenn ich zu schwach, selbstmitleidsvoll, narzisstisch erscheine - oder bin.
     
  9. Alex-Facharbeit

    Alex-Facharbeit Bewährtes Mitglied

    @Matthias: Ich wollte Dir noch auf Deine Antwort zurückschreiben, aber ich schaffe es gerade nicht. In den meisten Punkten stimme ich Dir übrigens zu, etwas hast Du anders interpretiert als ich es meinte (natürlich will nicht jeder Positive ungeschützten Sex - ganz im Gegenteil, vermute ich. Aber umgekehrt stimmt die Logik schon eher und sei es nur, weil man sich es auf die Weise schnell holt. Ich kenne den Typen nicht, also weiß ich nichts.)

    Habe noch Chancen und wäre auch nicht so pessimistisch, wenn es mir nicht körperlich auch noch so schlecht gehen würde. Ärztin und Psychologe schließen einen Zusammenhang der körperlichen Symptome mit einer möglichen Infektion weitestgehend aus (wegen der gerade abgeschlossenen PEP und wegen mangelnder Spezifität.) Das ist also genau das, was Du auch schreibst.

    Und trotzdem habe ich keinen Appetit, trotzdem ist mir ziemlich schlecht und trotzdem habe ich dieses komische Gefühl im Hals, usw. Angst sagen Arzt und Psychologe. Angst ja, aber ich glaube nicht, dass die Übelkeit allein davon kommt. Sonst hätte ich nicht die zweite und dritte Woche PEP recht gut überstehen können, nachdem ich mich in der ersten mit MCP über Wasser gehalten habe.

    Vielleicht auch die Folge der gerade einmal vor ein Paar Tagen abgesetzten Medikamente, vielleicht die Folge von 7 x Mitrazapin und 3 x Lorazepam und inzwischen auch einem Angstlöser (1x genommen). Ich habe von dem ganzen Zeug noch nicht viel zu mir genommen. Und nicht parallel, usw.... Trotzdem kann das vielleicht auch Übelkeit auslösen. Den Beipackzettel habe ich übrigens bei keinem der Medikamente gelesen.

    Nochmals ganz vielen Dank für Dein Posting. Nett sein ist für mich nichts Schlechtes. Übrigens sind sehr viele Menschen in dieser Zeit wirklich außerordentlich nett und gut zu mir gewesen. Ärzte, Schwestern, der Psychologe.

    Ich muss mich sicher auch etwas zusammenreißen. Du hast sicher auch recht mit der Einschätzung, dass etwas fehlt in meinem Leben, das es mir ermöglicht mich zusammen zu reißen, dass ich also von Haus aus schon instabil bin oder schwach - und generell auch viel (unterdrückte) Angst habe. Jetzt habe ich allerdings wirklich Grund dazu.

    Nochmals Danke, dass Ihr mir dabei etwas geholfen habt, das Worst-Case-Szenario als etwas weniger schlimm anzusehen.
     
  10. Alex-Facharbeit

    Alex-Facharbeit Bewährtes Mitglied

    Entschuldige mich, dass hier nur wegen meiner Angst *vor* der Diagnose und meinen körperlichen Symptomen schreibe, die sicher weit hinter dem zurückbleiben, was andere schon durchmachen mussten.
    Ich werde nächste Zeit wahrscheinlich nicht mehr schreiben - jedenfalls nicht, bis der Befund vorliegt.
     
  11. Aymaraa

    Aymaraa Bewährtes Mitglied

    Matthias ist nicht hart. Matthias ist nur von Grund auf positiv :lol: :lol: :lol:

    Und dass derjenige nur aufgrund seiner Lebensweise zwingend positiv sein muss ich doch Quatsch. Es gibt sehr viele, die so mit ihrer Gesundheit Russisch Roulette spielen und nur einen Bruchteil davon erwischt es.

    Ich wette, dass dein Test negativ sein wird und du dir grade völlig grundlos das Leben zur Hölle machst.
     
  12. Alex-Facharbeit

    Alex-Facharbeit Bewährtes Mitglied

    Sehr viele erwischt es leider, viele, viele. Die Quote ist sehr hoch. Und viele erwischt es auch, obwohl sie noch deutlich weniger dafür können als ich.

    Aber Danke für den Zuspruch. Es kann noch gut ausgehen. Wenn ich mich bloß körperlich nicht so schlecht fühlen würde. Aber vielleicht auch eine Folge der PEP, obwohl ich die bis zum Infekt gut vertragen habe.
    Ich muss mich aber ausklinken.
     
  13. Aymaraa

    Aymaraa Bewährtes Mitglied

    Warum? Schreib doch ruhig weiter.

    Und wieso muss es geradeHIV sein, obwohl du selber so viele andere mögliche Ursachen deiner Unpässlichkeit angibst?
     
  14. Alex-Facharbeit

    Alex-Facharbeit Bewährtes Mitglied

    Ich kann nicht mehr. Und es ist wahrscheinlich auch nicht sinnvoll, hier zu posten, solange kein finales Ergebnis vorliegt. Ich weiß nicht, wie ich den druck aushalten soll und noch mehr, wie ich den Druck bei einem positiven Befund aushalten soll. Es wäre vielleicht etwas anderes, wenn ich mich gesund fühlen würde. Aber angeschlagen zu sein und optimistisch zu bleiben, ist eine ganz andere Sache. Ich bräuchte jetzt wirklich jemand zum Reden, Reden, Reden, Reden.
    Ich gehe jetzt ins Bett. Vielleicht geht es ja morgen besser.

    Schlaft gut. Und niemand soll leiden. Egal, was für ein Mensch er ist, egal, was er getan oder auch nicht getan hat in seinem Leben. Möge jeder Trost finden, der allein und krank ist. Und möge es für jeden Menschen einen lebenswerten Tag geben, einen Sonnenstrahl am Himmel, etwas Tröstliches, etwas Gutes.
     
  15. niemehrwieder

    niemehrwieder Poweruser

    Ich finde du solltest einfach versuchen,spaß am leben zu haben.Lass dich nicht durch eine infektion runterziehen. Zumal du gar nicht weißt ob sie vorhanden ist. Fall ein Test Positiv ausfallen sollte, geht das Leben auch weiter.Hiv ist nicht mehr der Todbringer von Früher. Guck dir Mathias oder Chris an.Ich weiß das ist alles leicht gesagt. Ich kenn das selber. Aber davon hat keiner was. Kurier deinen infekt aus,und hol dir dein Negatives ergebnis ab. So hoch ist die quote nicht. Soweit ich weiß ist Hiv gar nicht so einfach übertragbar.Und wenn doch ,es gibt gute Medikamente die dir ein fast beschwerdenfreies leben ermöglichen.

    Kopf hoch !
     
  16. Alex-Facharbeit

    Alex-Facharbeit Bewährtes Mitglied

    Hallo zusammen,

    die Zeichen sind überdeutlich. Gestern wieder ein Tag mit leichtem Fieber - gemessen bis 38,0, ständig Kaltschweiß. Ich war einfach fertig in der Arbeit. Obwohl ich die letzten Nächte dank Lorazepam geschlafen habe. Ich bin noch immer oder schon wieder verschnupft von meinem Infekt von vor zwei Wochen.

    Heute Nachtschweiß, dass alles durchnässt ist. Die Leute sehen mir an, dass ich krank bin. Auch die sind nicht blöd und ahnen, denken sich ihren Teil.

    Aufgewacht nach drei Stunden Schlaf.

    Da ist nichts mehr mit Negativem-Ergebnis-Abholen. Ich bin nicht blöd.
    Was mich überrascht, ist, dass die Symptome unter der PEP begonnen haben und sich jetzt fortsetzen. Das verheißt wahrscheinlich auch nichts Gutes . Ich hoffe, ich habe mir nicht eine therapieresistente Form eingefangen.

    Ich weiß nicht, wie ich meinen Job behalten soll. Wie soll ich schaffen, weiterhin in die Arbeit zu geben? Ich war jetzt schon zwei Wochen krankgeschrieben. Ich kann mich doch nicht schon wieder krank schreiben lassen. Vor allem bringt es doch nichts. Ich werde dadurch auch nicht mehr gesund.

    Ich habe es so verstanden, dass man nach der Infektion wieder eine Zeitlang beschwerdefrei wird, bis die Helferzellen aufgebraucht sind. Ist das völlig falsch? "Ich sterbe" beschreibt das ja ganz anders. Ok, Immunsystem vielleicht auch aus anderen Gründen als nur der Infektion gestresst. Wie lange dauert es, bis man diese Phase der Beschwerdefreiheit wieder erreicht?

    Habe ich eine Chance, dass ich wieder belastbar und beschwerdefrei, "gesund" werde, wenn ich mit der Therapie beginne? Eigentlich schiebt man den Therapiebeginn ja möglichst weit hinaus. Miene Ärztin meint, dass man in meinem Fall wegen der geringen psychischen Belastbarkeit wahrscheinlich früher (sofort?) beginnen würde.

    Wie kommt Ihr seelisch klar? Nicht mehr daran denken? Gibt es solche Tage überhaupt? Mir geht es so schlecht wie noch nie in meinem Leben.
     
  17. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Soen,

    ich weiß wirklich nicht, woher Du Deine Kenntnisse über Leben mitHIV hast. Mit der heutigen Realität haben sie nämlich nichts zu tun. Was Du beschreibst, ist so Mitter 90er ... also zur Zeit des Films »Philadelphia« ... und auf diesem Stand sind leider viel zu viele Menschen stehengeblieben.

    Hast Du Dir mal überlegt, dass die »chemische Keule« - und eine solche ist die PEP ja - in Deinem Körper auch Gegenreaktionen hervorrufen kann, weil der Körper sich wundert, was er da plötzlich zugeführt bekommt? Die allererste Gegenreaktion - bei allen Arten von Krankheiten - ist Fieber und Mattigkeit. Das ist die Schutzfunktion des Immunsystems, das sicherstellen will, dass Du Dir im Moment nicht zuviel zumutest.

    Kann es vielleicht auch sein , dass sich die PEP nicht mit den Schlafmitteln verträgt? Bist Du jemals auf eine Wirkstoffallergie getestet worden?

    Du schadest Deinem Immunsystem durch die psychische Selbstbelastung ungemein. Du schreibst: »Die Zeichen sind überdeutlich«. Woher hast Du die Information, dass diese »Zeichen« alleine auf HIV schließen lassen? Ich schätze mal, Du hast gegoogelt ...

    Du hast noch kein finales Ergebnis - und so lange Du keines hast, ist es nicht sicher, ob Du überhaupt positiv bist.

    Und doch: Du bist blöd. Was passiert eigentlich, wenn Du Dein Ergebnis abholst und es ist doch negativ? Du wirst es nicht glauben und immer wieder Tests machen und keinem Glauben und wieder Tests machen und irgendwann psychisch am Ende sein und - zwar kein HIV - aber immerhin eine HIV-Phobie haben. Und die ist auch nicht lustig!

    Was passiert denn, wenn Du dann - Deiner Meinung nach erwartungsgemäß - doch positiv bist? Alle Gedanken, die Du bis jetzt hattest, alle Szenarien, alle Überlegungen sind eh für die Katz', weil die Realität immer anders ist als die schönste Vorstellungskraft.

    Wenn HIV diagnostiziert wird, heißt es auch, dass die Entwicklung der Werte beobachtet werden muss. Es gibt zwei Formen der Therapie. Entweder erst dann einsetzen, wenn die Helferzellen unter 250-300 gefallen sind (das hat man schon früher so gemacht) oder aber relativ schnell anfangen, aber dafür mit leichteren Medikamentengaben (das ist die modernere Variante, seit es eine Auswahl an Wirkstoffen und -kombinationen gibt). Jede der beiden Ansaätze hat seine Berechtigung.

    Beide Ansätze zielen darauf ab, das Virus im Griff zu halten - sprich: die Viruslast unter der die Nachweisgrenze zu drücken und dort zu halten. Und wo nur sehr wenig Viren, können sie auch nur sehr wenig ausrichten.

    Ergo: Du musst auch mit HIV ein ganz normales Leben führen - außer, dass Du regelmäßig Werte checken und evtl. Tabletten nehmen musst. Aber das müssen Patienten mit anderen Krankheiten auch. Und glaube mir, es gibt wesentlich schlimmere Krankheiten als HIV ... Krebs, MS z.B. sind Krankheiten, die ich nicht meinem ärgsten Feind wünschen würde. Ich bin da ganz froh, »nur« HIV-positiv zu sein ...

    Ich bin das seit mittlerweile fast 20 Jahren, bin fit und arbeite full-time - sogar selbständig. Und ich kann sehr gut mit meiner Infektion leben. Ich fahre sogar durchs Land und lese aus meinem Buch, halte Vorträge vor Schulen und dergleichen. Ich kenne viele, die genauso gut wie ich damit umgehen können. Und das ist mittlerweile die Regel, von der es nur sehr wenig Ausnahmen gibt. Und nein: Du bist keine Ausnahme.

    Übrigens: Man kann alle Formen von Krankheiten haben, obwohl man medikamentös behandelt wird. Die PEP ist nämlich kein Allheilmittel für alle Malaisen, sondern wirkt nur gezielt.

    Aber das interessiert Dich ja wohl nicht mehr. Ich habe Dich so verstanden, dass Du mit Deinem Leben ohnehin abgeschlossen hast. Selbst schuld. Du bringst Dich um eine Menge ... nämlich um Lebensfreude, die Dein Immunsystem auch positiv beeinflussen würde. Aber so? Nö ...

    Übrigens: Ich würde auch nicht schlafen können, wenn ich mir um 3.21 Uhr nachts alles Mögliche einredete ...
     
  18. niemehrwieder

    niemehrwieder Poweruser

    Genau so isset.
     
  19. Aymaraa

    Aymaraa Bewährtes Mitglied

    Und ne Temperatur von 38 Grad? Hallo? Das ist doch kein Fieber. Das ist normal!

    Und würd ich mir solche Horrorszenarien einreden wie du, könnt ich auch nachts nicht schlafen.
     
  20. Alex-Facharbeit

    Alex-Facharbeit Bewährtes Mitglied

    Hallo zusammen,

    Danke Euch nochmals für den Zuspruch. Es fällt sehr schwer, an einen guten Ausgang zu glauben, wenn man genau drei Wochen nach einem Risikokontakt einen viralen Infekt mit leichtem Fieber bekommt und dieser Infekt nach einer Woche nicht nur nicht ganz ausgeheilt ist, sondern nach zwei Wochen und eine Woche nach der PEP wieder erneut aufflammt mit gemessen bis zu 38,3 Grad Fieber und ständigem Kaltschweiß, entsetzlicher Mattigkeit, leichtem Schwindel, Übelkeit und einem anhaltenden und wachsenden Spannungsgefühl in der Halsmuskulatur (wobei es sicher noch nicht das Ausmaß der Symptome eines Pfeifferschen Drüsenfiebers hat). Gegoogelt habe ich übrigens nicht. Das einzige, was ich gelesen habe, ist der Bericht "Ich sterbe" hier auf dem Board.

    @Matthias: Laut Ärztin in der Infektiologie sollte eine PEP übrigens das Immunsystem nicht schwächen.

    Natürlich sind andere Deutungen möglich. Ich bin bereits seelisch und körperlich ziemlich am Ende. Auch das hat das Immunsystem ganz sicher sehr gestresst. Ich habe ein Paar Mal Antidepressiva eingenommen, einige Male Schlaftabletten und zwei Mal "Angstlöser", was vermutlich auch die Ursache für leichte Kopfschmerzen und vielleicht auch den Schwindel war. Ich werde jetzt die Finger von den Psychopharmaka lassen, möglichst auch von den Schlaftabletten. Laut Packungsbeilage sind "sehr häufige" Nebenwirkungen (einer von zehn) des Angstlösers ua eben genau Kopfschmerzen und Schwindel.

    Ich weiß, dassHIV heute grds. nicht mehr das bedeutet, was es früher bedeutet hat. Trotzdem ist es (Zitat eine Ärztin aus dem Krankenhaus) "eine schlimme Diagnose". Und ich kenne jemand mit der Infektion und mit Reizdarm, der zeitweilig (vor erst vielleicht 2, 3 Jahren) wie eine Leiche aussah und noch immer ein Schatten seines früheren Selbst ist. Der Reizdarm ist wohl eine Folge der Medikamente - das habe ich auch erst jetzt verstanden.

    Ich weiß auch, dass die allermeisten mit HIV gar keine Krankheits-Symptome nach der Ansteckung entwickeln, sondern jahrelang beschwerdefrei bleiben.

    Trotzdem hat Matthias in vielem Recht. Ich muss abwarten. Und mit der Lebensfreude war es tatsächlich schon vorher nicht ganz einfach.

    Vielen Dank nochmals für Eueren, Deinen Zuspruch!
     
Die Seite wird geladen...
Ähnliche Beiträge in unserem Forum:
  1. niemehrwieder
    Antworten:
    1
    Aufrufe:
    1.879
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Unser HIV Forum nutzt Cookies. Details zur Nutzung von Cookies auf unseren Seiten findest Du hier und unter "Weitere Informationen":

    Information ausblenden