Behandlung in der USA

Dieses Thema im Forum "Babbelecke" wurde erstellt von HivPatient, 22. März 2013.

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  1. HivPatient

    HivPatient Neues Mitglied

    Hallöchen,
    ich habe irgendwo mal gelesen gehabt das Europa in derHIV Forschung nur 8 Millionen bereit stellt und die USA 500 Millionen, da kommt mir der gedanke ob die Therapie in den Staaten nicht um einiges besser ist als in Deutschland?

    Was meint Ihr?
     
  2. ChrisLDK

    ChrisLDK Poweruser

    Guten Abend,

    nein, die Therapie ist in den Staaten auf keinen Fall besser, wenn Du u.a. mal bedenkst, das nicht jeder in den USA krankenversichert ist.

    Zum anderen habe ich vor ein paar Monaten gelesen, das wer sich absichtlich infiziert, dem wird der Zugang zu den Medis verweigert - wenn ich mich richtig erinnere.

    Denke Matthias kennst sich da noch besser aus wie ich, aber nach meinem Kenntnissstand ist die Versorgung hier in Deutschland wesentlich besser.
     
  3. HivPatient

    HivPatient Neues Mitglied

    Vielen Dank für deine Antwort, bin gespannt was Matthias dazu zusagen hat.
     
  4. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Naja, viel besser kenne ich mich auch nicht aus, aber ...

    ... es ist richtig, dass Menschen, die nicht nachweisen können, dass sie sich nicht absichtlich oder stark fahrlässig infiziert haben, aus der Versicherung (wenn sie denn eine haben) geworfen werden. In diesen Fällen gilt im Prinzip die Schuldvermutung!

    ... es ist richtig, dassHIV-Infizierte nur gegeh saftige Aufschläge - wenn überhaupt - jede Form der Versicherung eingehen können.

    ... die Zahlen kenne ich nicht und kann sie daher weder bestätigen noch abstreiten. Selbst wenn die USA 500 Mio - welcher Währung auch immer - in die Forschung stecken sollten, sind die Ergebnisse deutlich geriniger als die europäischer Studien. Das gerade durch die Presse gegangene - von HIV geheilte - Baby ist mit Vorsicht zu genießen. Ich habe gerade für einen Kunden eine Auswertung der CROI (Kongress zu Retroviren, also HIV und Hep von Anfang März in Atlanta, wo der Fall vorgestellt wurde) in Charts ud Folien umgebaut ... es gibt da viele Ansätze, aber keine z Zt wirklich greifbaren Belege.

    Aber wie ich so meine Pappenheimer kenne, könnten in den 500 Mio auch die Behandlungskosten drin sein. Aber das ist ein wild guess.
     
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