Ausschlag am Hals - Sorge um HIV-Infektion

Dieses Thema im Forum "Infektion" wurde erstellt von PrePper, 31. Dezember 2020.

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  1. PrePper

    PrePper Neues Mitglied

    Einen schönen guten Tag. Ich habe eine Frage bezüglich einer Infektion. Wenn nach ca. 4-5 Tagen nach einem Risikokontakt (passiver Analverkehr) ein kleiner bzw. ganz leichter Ausschlag (2-3 Stellen) am Hals anfällt, begleitet von kleineren Fieberzügen, könnten das Anzeichen einer akutenHIV-Infektion sein? In der Literatur steht, die Symptome treten meist nach 2 Wochen auf, andere reden jedoch auch bereits von einigen Tagen.

    Zwar hab ich mich mit Prep geschützt (ich fing 3 Tage vorher an und nehme es bis heute -> ca. 4 Tage danach) weiter. Eine HIV-Kontrolle steht jetzt ohnehin bald an, bin trotzdem besorgt, obwohl rein theoretisch nichts passiert sein dürfte. Aber man macht sich ja trotzdem Sorgen (Anwendung vielleicht falsch etc.).

    Vielen Dank im Voraus für die freundliche Antwort und beste Grüße
     
  2. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Lies mal bitte unseren Leitfaden. Du bist seit Dez. 19 angemeldet und solltest nun wissen, dass passiver OV kein Risiko in SachenHIV ist. Schon mal an Corona gedacht?
     
  3. haivaupos

    haivaupos Poweruser Poweruser

    Fehlt dir das wirkliche Vertrauen in deine PreP? ;)
    Ganz grundsätzlich ist eine PreP so sicher wie TasP bei richtiger Anwendung. Und das mit 3 Tage vorher und 4 Tage nachher passt so sehr gut. Also hinsichtlichHIV völlig unproblematisch :cool:
    Außerdem sind ein paar Tage zu wenig um tatsächlich Symptome zu bekommen. Was auch immer du dir da "eingefangen" hast, HIV ist es nicht... :cool:
     
  4. PrePper

    PrePper Neues Mitglied

    Liebe Alexandra, die Rede war aber von passivem Analverkehr (!). Bezüglich Oralverkehr hast du natürlich vollkommen Recht!
    Haivaupos, vielen Dank für deine liebe Wort. Ich zweifle weniger an der Prep als an mir selbst. Ich habe erst 2 Risikosituation mit der Prep und das 1. Mal fing ich 2 Tage davor an und hatte aktiven AV. Auch da war ich unsicher, obwohl ich sie auch ne Woche weiternahm. Offiziellen Leitfaden war auch dies sicher. Ich überlege tatsächlich, wieder zum klassischen Schutz zurückzukehren und es nur ergänzend zu nehmen.

    Vielen Dank, euch beiden für die Antwort.
     
    devil_w gefällt das.
  5. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Du hast recht.... da hab ich nicht richtig gelesen. Sorry.
    Aber mit der PreP sollte auch dies kein Thema sein. Aber was hindert Dich dran Kondome zu nehmen? Sie schützen nicht nur vorHIV, und Du musst Dir keine Gedanken mehr machen, sondern auch vor anderen Geschlechtskrankheiten.
     
  6. haivaupos

    haivaupos Poweruser Poweruser

    Ein nicht zu widerlegendes Argument :cool:
    Dann solltest du dir tatsächlich überlegen ob du wirklich der richtige "Kandidat" für die PreP bist ;) Denn genau wegen der Sicherheit nimmt man sie ja.
    Das fände ich persönlich als übertrieben...
     
  7. PrePper

    PrePper Neues Mitglied

    Hallo, ihr Lieben.

    Zunächst vielen vielen Dank für die Antworten.

    @AlexandraT: Der Grund, warum ich mit Prep anfing, war dass ich mit Kondomen nicht aktiv sein kann. Hat wohl körperliche Gründe, ich kann so keine Erektion halten. Daher dachte ich daran, es so zu probieren. Es klappt auch, hat halt auch seinen Preis, vor allem da man anderen Krankheiten ja ausgesetzt bleibt.
    @haivaupos Es ist ihr wie ihr sagt: Ich habe selbst überlegt, ob ich der "richtige Kandidat" bin. Ich warte mal ab, werde mir wohl eine Art "Tagebuch" der Pille anlegen, damit das gut kontrollieren kann. Sollte sich diese Angst aber nicht abstellen, werde ich zu den Gummis zurückkehren und es dann sein lassen.

    Vielen Dank für eure geduldigen Antworten, vor allem, da Fragen sich sicher öfter wiederholen und manchmal eure Geduld strapazieren.

    Beste Grüße
     
  8. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Guten Morgen!
    In etwa 99% aller Fälle sind es psychische und keine körperlichen Gründe. Männer neigen dazu, durch das Kondom eine Art Kastrationsphobie zu entwickeln; einerseits ist das »beste Stück« eingesperrt, andererseits wird es eingeengt … und zu allerletzt kann der evulotorische Anspruch der Vermehrung nicht umgesetzt werden. Das Kondom bedient also durchaus »Urängste« der männlichen Spezies. Dazu kommt noch, dass Kondome immer »negativ« konnotiert werden: Sie verhindern die Vereinigung zweier Menschen, weil sich eine Zwischenschicht bilden – und der (hochemotionale) Sexualakt muss (rational) unterbrochen werden, um es überzustülpen.

    Dabei können Kondome Spaß machen, wenn man es denn zulässt: Schon das Anlegen des Kondoms durch den Partner/die Partnerin kann zum Lustgewinn führen. Dafür muss man sich beim Sex aber mal endlich von der alten »rein/raus-Strategie« verabschieden. Die PrEP ist kein Allheilmittel, sondern »nur« ein Angebot. Ich habe aber manchmal den Eindruck, dass sie von manchen Leuten zur Kaschierung der eigentlichen Problematik – die völlig jenseits vonHIV liegt – verwendet wird.

    Wer sich beim Sex selbst unter Leistungsdruck stellt – und dazu gehört auch die »Um Gottes Willen, hoffentlich passiert nichts«-Einstellung – wird weder mit dem Kondom noch mit der PrEP zurechtkommen. Und ungeschützt sowieso nicht. Was könnte daran also körperlich sein?

    Nur mal so als Gedankenanstoß …
     
    AlexandraT und LottchenSchlenkerbein gefällt das.
  9. haivaupos

    haivaupos Poweruser Poweruser

    Aehm... :oops:
    Woher kenne ich das bloß? ;):D
     
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