Atripla

Dieses Thema im Forum "Behandlung - ART und HAART" wurde erstellt von nbneu, 30. August 2009.

  1. nbneu

    nbneu Neues Mitglied

    Hallo an alle in dieser Gemeinschaft,

    Ich nehme seit 5 Monaten Atripla und bin mit dem Medikament sehr zufrieden. Die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen so das ich damit recht gut Leben kann. Am Anfang der Therapie musste ich 3 Monate Truvada und Sustiva nehmen, weil es in Deutschland so Vorschrift ist. Dann konnte ich auf Atripla wechseln. Mich würde hier interessieren wer noch in dieser Therapie ist und welche Erfahrungen gemacht wurden.
    Ich hoffe auf eine rege Beteiligung damit wir uns über die Therapie und evtl. Nebenwirkungen gegenseitig informieren können.

    Gruß Uwe :roll:
     
  2. Unser Tipp Frage jetzt einen Arzt! HIV-Symptome.de

  3. Anonymous

    Anonymous Gast

    Ich kenne mich damit leider nicht aus. Dennoch hoffe ich dass jemand dir bald anwtorten kann.

    Ich wollte dich mal fragen wieso es denn in Deutschland GESETZ ist in den ersten 3 Monaten die beiden von dir genannten Medikamente zu verwenden?
    Was steckt dahinter?
     
  4. nbneu

    nbneu Neues Mitglied

    warum erst nach 3 Monaten

    Hallo Anton,

    in Atripla sind 3 Wirkstoffkomponenten in einer Tablette. Sollten Komplikationen mit einem der Wirkstoffe auftreten kann man diese in den ersten 3 Monaten erkennen und evtl. die Kombination ändern. Da ist es leichter wenn man am anfang Truvada und Sustiva getrennt einnimmt. Die meisten Nebenwirkungen treten bei Sustiva auf. Solltest Du Sustiva nicht vertragen kannst du auch nicht auf Atripla wechseln. Das ist der Hauptgrund.

    Gruß Uwe
     
  5. Anonymous

    Anonymous Gast

    Therapie mit Atripla
     
  6. Anonymous

    Anonymous Gast

  7. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Hallo Maus,

    ob man von »AIDS« verschont bleibt, lässt sich aufgrund der relativ geringen Langzeiterfahrungen nicht 100%ig sagen. Zudem ist »AIDS« keine Krankheit, sondern bezeichnet den Zustand, wenn das Immunsystem zusammengebrochen ist und opportunistische Infektionen auftreten, die schlimmstenfalls zum Tode führen können. Übrigens gilt das auch für die Nebenwirkungen. Da HIV mit seinen etwa 30 Jahren eine recht junge Krankheit ist und die Medikamente im wesentlichen komplett neu entwickelt werden mussten, gibt es auch hier keine Langzeiterfahrungen. Ich gehe für mich allerdings davon aus, dass es für meine Lebenserwartung und -qualität keinen großen Unterschied macht, dass ich seit nunmehr etwa 18 Jahren positiv bin. Ich werde genauso alt wie ohne das Virus.

    Hier kommen die Medikamente ins Spiel. Regelmäßig eingenommen, sorgen sie dafür, dass die Viruslast unten bleibt und die Anzahl der Helferzellen insoweit stabil, dass das Immunsystem mit den meisten Infekten von selber klarkommt. Solange das so funktioniert, haben opportunistische Infektionen keine Chance und Du erreichst nicht den Zustand »AIDS«.

    Es ist übrigens relativ unerheblich, welche Medikamente Du nimmst. Es gibt mittlerweile etliche Wirkstoffkombinationen, die ganz speziell auf die jeweilige Situation zugeschnitten werden können. Als ich 1994 mein Ergebnnis erhielt, gab es übrigens nicht mal Medikamente ...

    Wichtig ist auf jeden Fall die »Compliance«, also die Mitarbeit an der Therapie. Das beinhaltet u.a. die regelmäßige Einnahme der Pillen ...

    Good luck!
     
  8. HEYNOW

    HEYNOW Neues Mitglied

    Hallo,

    ich wunder mich gerade über das Gesetz wegen Atripal. Bin seit November positiv getestet und mir wurde jetzt genau gleich zum
    Einstieg Atripal in meiner Schwerpunktpraxis empfohlen.

    Jetzt bin ich noch mehr versunsichert das Medikament zu nehmen und das alles irgendwie so wiedersprüchlich ist nervt auch :(((

    Haben sich hier dann die Gesetze geändert da mein Arzt mir das gleich geben will/kann? Ich bin überfragt...

    Gruß
     
  9. Marion

    Marion Administrator HIV-Symptome.de Team

    @ Heynow

    bitte die Forenregeln beachten! Wir können und dürfen keine Rechtsberatung liefern. Das kann nur ein Jurist.

    Wenn Dir Dein Arzt zu etwas rät, dann sicher nicht ohne Grund. So oder so ist er (!) dann aber der richtige Ansprechpartner und kein Forum der Welt kann das ersetzen. ;)

    LG
    Marion
     
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