Angst vor HIV trotz negativer Ergebnisse

Dieses Thema im Forum "Infektion" wurde erstellt von Löwe, 11. Juli 2019.

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  1. Löwe

    Löwe Neues Mitglied

    Hallo Leute,

    meine Geschichte:

    ich melde mich hier, weil ich mittlerweile nicht mehr weiter weiß. Vor zwei Jahren hatte ich einen Risikokontakt mit einer Frau (war zudem ein ONS). Ich war 20 und sie war 30, wir haben uns betrunken kennengelernt und es war mein erstes Mal. Ich hatte eigentlich andere Pläne, als das so zu gestalten, aber das passierte in einer Lebensphase, in der ich dachte, meine Befangenheiten mal ablegen zu müssen und sah wie viele Jungs in meinem Alter ihr lockeres Liebesleben offensichtlich zu genießen schienen.

    Ich fing wenige Tage später an, zu grübeln. Ihr im Vergleich zu mir gesehen hohes Alter machte mir Sorgen, weil sie dadurch ja potenziell deutlich mehr Kontakte gehabt haben musste. Ich habe im Internet gesucht und bin beiHIV stehengeblieben. Plötzlich habe ich mir (wie ihr es wahrscheinlich schon oft gehört habt) eingebildet Symptome zu haben und fühlte starke Antriebslosigkeit und habe überlegt Fieber zu haben. Aufgrund der langen Wartezeit, die einHIV-Test zu diesem Zeitpunkt bedeutet hätte (1 Woche nach RK, also noch fünf Wochen Geduld), schrieb ich die Frau an und sie antwortete mir, dass sie gerne zusätzliche Tests machen kann, weil sie die Woche darauf eine Regeluntersuchung bei Ihrer Ärztin hatte, in der auch Blut abgenommen werden sollte. Sie meinte, dass sie in den letzten zehn Jahren nur mit zwei Männern geschlafen habe, darauf wollte ich mich allerdings nicht verlassen. Am Tag der Untersuchung (ein Mittwoch) in ihrer Arztpraxis schrieb sie mir, dass ihr gesagt wurde, dass es circa eine Woche dauern sollte, bis das Ergebnis da wäre. In der Woche darauf rief sie mich dienstags an und erzählte mir, dass das Ergebnis negativ ist. Sie schickte mir auch ein Bild von dem Test, ein Laborbefund auf dem es nochmal draufstand. Damit war für mich das Thema erledigt. Vorerst.

    Zwei Jahre später, vor gut zwei Monaten, hatte ich wieder mal eine Aphte, die ich häufiger bekomme und laut meiner Mutter schon als Kind hatte. Meine Freundin (habe ich ein Jahr später kennengelernt) suchte im Internet für mich nach Ursachen hierfür und ich wurde baff, als ich mir die Liste durchlas: eine Grunderkrankung wie HIV soll Ursache hierfür sein. Plötzlich bekam ich Angst, ob ihr Test damals nicht vielleicht gefälscht war oder die vier Wochen vor dem RK durch ihren Test ja gar nicht abgedeckt sind. Schließlich bin ich wenige Tage danach zu einemHIV-Test direkt in einem Labor gegangen. Am selben Tag bekam ich das Ergebnis, es war negativ (Test der vierten Generation stand da drunter). Ich habe mich natürlich gefreut und dachte es ist abgehakt. Doch eine Woche später begann mein Drama. Ich las überalll, dass ein zweiter Test im Falle eines positiven Ergebnisses erforderlich ist, um eine Probenverwechslung auszuschließen. Ständig dachte ich mir, dass bei einem negativen Test doch genauso die Probe verwechselt werden kann. Schließlich begann ich, unzählige Male das Bild von dem negativen Testergebnis von der Frau anzuschauen, ob es wirklich echt aussieht und dachte über meine Erinnerungen nach, ob ihre Geschichte plausibel war. Doch ich las auch, dass die meisten Übertragungen durch frisch HIV-Infiizierte erfolgen und dachte an die diagnostische Lücke vor dem RK. Ständig versuchte ich mir Sicherheit einzureden, wurde jedoch immer nervöser. Schließlich holte ich mir einen Selbsttest (autotest VIH), weil ich mich nicht mehr konzentrieren konnte. Er war negativ. Ich war erleichtert, bis ich nach wenigen Stunden mich gefragt habe, ob ich alles richtig gemacht habe, ich war mir nicht sicher. Schließlich bekam ich regelrechte Panikattacken, und habe meiner Freundin dann von meinen Sorgen erzählt. Sie war sich sicher, dass ich mir keine Sorgen mehr machen müsste, da der Labortest ausreicht, und beruhigte mich. Allerdings half das alles nichts, ich hatte ständig die Probenverwechslung vor Augen. Schließlich ging ich zu einem Labor in einem anderen Ort, auch hier erfuhr ich am selben Tag ein negatives Ergebnis (AK+AG). Das beruhigte mich für ein paar Tage. Doch ich fand keine DAkkS-Akkreditierung zu dem Labor und dachte mir außerdem, wenn einmal ein Fehler passiert, kann auch noch einer passieren. Ich ging wieder zu dem Labor vom ersten Test, und erhielt auch hier wieder ein negatives Ergebnis. Doch bei der Blutabnahme lies ich mir explizit zeigen, ob der Barcode auf dem Röhrchen mit dem Barcode auf meinem Auftragsschein übereinstimmt. Das tat er, allerdings habe ich mir die Zahl (wahrscheinlich) nicht richtig gemerkt. Denn ich habe sie in der Patienten-ID auf dem Befund nicht wiedergefunden, was mich verunsichert hat. Die Mitarbeiterin im Labor sagte mir, dass die Patienten-ID die Nummer von dem Barcode ist. Alleine diese Gedanken führten dazu, dass dieser Test mich nicht beruhigen konnte und ich das Labor grundsätzlich in Frage stellte. Schließlich erlaubte mir meine Freundin schmerzlich noch einen Test, den sie eigentlich nicht mehr zulassen wollte, weil sie meinte, dass diese Tests mich nicht weiterbringen. Ich dachte mir jedoch, dass man zumindest bei einem Selbstest eine Probenverwechslung sowie einen Laborfehler auschließen kann und ich nicht anderen Menschen vertrauen muss, was das Testprozedere angeht. Wir machten einen Selbtest (wieder autotest VIH), wobei sie diesmal dabei war und diesen unter meinen Augen durchführte. Er war wieder negativ, meine Freundin studiert Medizin und meinte, dass wir alles richtig gemacht haben. Dieser Test hat ja bekanntlich eine Sensitivität von praktisch 100%, was mich einen Tag beruhigen konnte.

    Nun fing ich wieder an, mir Sorgen zu machen, ob wir an gewissen Zeitpunkten des Selbsttests lange genug gewartet haben (obwohl wir mit Timern gearbeitet haben) und allein, dass ich nicht endlich mit der Thematik abschließen konnte, machte mich so nervös. Dieses ständige Hinterfragen war und ist sehr anstrengend für mich. Ich muss gerade für Prüfungen in der Uni lernen und kann längst nicht das Konzentrationsniveau abrufen was ich sonst habe. Zudem ist meine Stimmung oft am Boden und das ist für meine Freundin natürlich auch nicht besonders schön. Ich würde schließlich auch viel lieber den Sommer genießen.

    Ich habe mittlerweile viel über die sogennannte HIV-Phobie gelesen, bei der sich Leute mehrmals testen lassen, da sie die Ergebnisse in Frage stellen und diese nicht glauben können. Ich habe mich oftmals davon verstanden gefühlt, würde aber dennoch nicht davon sprechen, dass ich eine Phobie besitze. Ich habe keine Angst mich jetzt damit in irgendwelchen Situationen anzustecken, es ist nur das Verlangen nach absoluter Sicherheit, dieses Thema vernüftig abgeschlossen zu haben und für meine Freundin keine Gefahr darzustellen, sollte das Kondom mal reißen oder wir irgendwann mal ungeschützt verkehren. Zudem habe ich diese Angst in einigen Jahren wieder mit dem Thema überrascht zu werden, dann jedoch mit der Erkrankung selber, wo es für eine erfolgreiche Therapie zu spät sein könnte, nur weil ich jetzt nicht absolut sicher gegangen bin, das Virus nicht bekommen zu haben.

    Meine Fragen:

    Ist es unvernüftig, direkt zur Blutentnahme von Privat-Laboren zu gehen, um einenHIV-Test zu machen? Ein Gesundheitsamt schickt seine Proben ja direkt zu einem richtigen Klinikum.

    Wieso empfielt das RKI einen Bestätigungstest eines positiven Tests aus Gründen einer möglichen Probenverwechslung, aber nicht eines negativen? Prinzipiell besteht doch bei beiden Tests die gleiche Wahrscheinlichkeit dieser Gefahr?

    Kennt jemand den autotest VIH von ratiopharm in praktischer Anwendung? Wisst ihr, ab wann genau die 15 Minuten gestartet werden müssen? Ist das Ergebis auf jeden Fall nach 15 Minuten spätestens da? Und brauchen positive Befunde eigentlich wirklich auch volle 15 Minuten Entwicklungszeit?

    Sollte ich noch einen Test bei einem Gesundheitsamt o.ä. durchführen?

    Hat jemand Erfahrungen mit den Sorgen und kann berichten, wie sie/er oder jemand bekanntes diese wegbekommen hat?



    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr zu meiner Problematik was sagen könntet. Ich weiß, dass ihr sicherlich auch strapaziert davon seid, dass Leute ihren Testergebnissen nicht glauben wollen. Aber ich kriege es einfach nicht aus meinem Kopf heraus.
    Heute habe ich es sowohl in einer HIV-Schwerpunktpraxis als auch beim lokalen Gesundheitsamt versucht, eine Beratung zu bekommen, da ich solchen Beratungsangeboten ja durch die direkten Laborbesuche konsequent aus dem Weg gegangen bin (ich wollte meine Testergebnisse schnell). Doch für die HIV-Beratungen braucht man hier Termine, die man erst ab in einer Woche bekommt. Ich habe mich deshalb hier an das Forum gewandt, weil ich nicht so lange auf fundierte Meinungen mehr warten kann und nicht weiß, wie ich weitermachen soll. Ich hatte noch nie wirkliche psychische Probleme, weiß aber nicht, ob ich jetzt in eins reingeraten bin oder mir zurecht Sorgen mache.

    Vielen Dank für Eure Mühe!
     
  2. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    Ich habe nicht einen Satz von diesem Roman gelesen... Deine Überschrift sagt alles.

    Wir geben keinerlei Empfehlungen oder Auswertungen zu Heimtests.. kann man hier im Forum auch selber nachlesen.

    Du brauchst auch keineHIV-Beratungen o.ä... denn Du hast kein HIV.

    Du willst den Testergebnissen nicht vertrauen.. was soll ein Forum da ausrichten ?

    Du brauchst einen Therapeuten und eine Therapie und Du hast ganz offensichtlich psychische Probleme.
     
  3. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Ich werde nur auf die zweite Frage antworten …:

    Ein positives Ergebnis muss durch einen Bestätigungstest – ja, wirklich: bestätigt werden, da es in Einzelfällen zu falsch-positiven Ergebnissen kommen kann. Da es aber kein »falsch-negativ« gibt, müssen negative Testergebnisse auch nicht bestätigt werden.

    Da Dein Test negativ war, beantworten sich damit alle anderen Fragen sowieso und ausführlich.
     
  4. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Zum Heimtest kann ich nur sagen „lies den Beipackzettel“. Da steht alles drin was man wissen muss...auch das mit den 15 Minuten.
     
  5. haivaupos

    haivaupos Poweruser Poweruser

    Es tut mir ja eh recht leid, aber du hast viel zu viel geschrieben...
    Hab' auch nach der Hälfte aufgehört :cool:
    Aber einen Rat bzw was zum Nachdenken für dich hab' ich trotzdem: Was ist dein wirkliches, dein eigentliches Problem? Daran solltest du arbeiten.HIV ist nur ein Ventil, darüber manifestiert sich dein Problem, welches auch immer es ist... :rolleyes:
    Tut mir leid dir das so zu sagen, aber in einem Forum für HIV bist du komplett verkehrt. Du hast kein HIV und hast mehrere Tests die das sogar beweisen. Da gibt es rational nix daran zu Zweifeln.

    Denk' mal drüber nach und dann handle. Du versaust dir deine Zukunft mit so einem Scheiß :eek:
    Dabei wünsche ich dir gutes Gelingen :cool:
     
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  6. haivaupos

    haivaupos Poweruser Poweruser

    Ich hab jetzt doch alles gelesen. Es ändert sich nix an meinem vorigen Beitrag.
    Einen Zusatz vielleicht noch: Pass' auf, dass dir deine Freundin nicht davonläuft. Irgendwann ist es nämlich auch genug. Und du suchst Vernunft. Nur leider bist du alles, nur nicht vernünftig
     
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  7. imes81025082

    imes81025082 Neues Mitglied

    Hallo Löwe,

    zunächst einmal möchte ich darauf hinweisen, dass manche Menschen nicht das nötige Mitgefühl aufbringen, das viele, die "nur" an einer Phobie vorHIV leiden, benötigen. Denn es ist ein wirklich ein Leiden, aus dem man so schnell nicht rauskommt und man fühlt sich oftmals auch alleine mit seinen Sorgen, da viele diese Angst nicht nachvollziehen können. Meiner Meinung nach ist dieses Forum da, um sich auch mal, wie vorher beschrieben, "Romane" durchzulesen, denn diese Texte werden ja nicht aus Spaß geschrieben und man sucht in einer solchen Situation überall um Hilfe, daher finde ich, dass man entweder gerne hilft und einen Beitrag als Antwort hier rein schreibt oder es einfach sein lässt. Soviel zu manchen bisherigen Antworten.

    Kommen wir zum Wesentlichen:

    Meine erste Frage an dich wäre, ob der RK sicher ungeschützt verlief, also ob es wirklich bis zum Zeitpunkt deines eigenen Tests Grund zur Sorge gab? Hast du dich danach für das ONS geschämt oder musstest dich dafür in irgendeiner Weise vor jemandem rechtfertigen, dass du es bereust etc.? (Das musst du auch nicht hier beantworten, nur für dich als Denkanstoß...:rolleyes:) Oftmals kommt es vor, dass so eine Angst auch dadurch zustande kommt, dass man gewisse Entscheidungen in seinem Leben bereut, weil man, so wie du es auch beschrieben hast, Dinge anders geplant oder seine moralischen Ansichten selbst nicht beachtet hat. Vielleicht kannst du das Ganze auch mal aus dieser Sicht betrachten.

    Der zweite Punkt, der wichtig ist: Man kann nicht nur über ein einziges Symptom (in deinem Beispiel die Aphten) auf eine Krankheit schließen! Eine Krankheit definiert sich durch mehrere Symptome, die alle eintreten, bevor man die Diagnose für die Erkrankung stellen kann. Das ist wichtig für das Verständnis, da viele sich durch eigene Recherchen im Internet verrückt machen, wenn nur ein einziges Symptom auf sie zutrifft. Also Finger weg von Selbstdiagnosen, wenn man selbst kein fundiertes medizinisches Wissen hat und lieber zum Arzt, damit dieser direkt eine Lösung für das Problem finden kann!

    Nun zu deinen Fragen:

    Es ist keineswegs unvernünftig zu privaten Labors zu gehen, da diese genauso wie die Labors des Krankenhauses funktionieren und seriös sind, da sie sonst ja gar nicht zur Untersuchung von Blutproben befähigt wären. Ärzte schicken ihre Proben ja auch ins Labor und das sind dann normalerweise nicht die Labors im KH sonders auch externe. Die Proben von KH-Patienten werden meistens nur zum KH-Labor geschickt, ansonsten benötigt man die privaten Labors.

    Das RKI empfiehlt dies aus dem folgenden Grund: Bei einemHIV-Test wird eine höhere Sensitivität gegenüber der Spezifität vorgezogen (auch wenn die Unterschiede nur sehr gering sind), da es in diesem Falle darum geht, möglichst viele Kranke zu identifizieren. Dadurch lassen sich falsch positive (= positives Ergebnis, obwohl keine Erkrankung vorliegt) Testergebnisse nicht vermeiden und somit geht die hohe Test-Sensitivität zu Lasten der Spezifität („die Gesunden zu entdecken“). Deshalb gibt es mehr falsch positive Ergebnisse, weshalb diese anschließend nochmal anhand einer zweiten Blutprobe auf ihre Richtigkeit überprüft werden müssen, sodass keine falsche Diagnose kommuniziert wird. Dennoch liegen beimHIV-Test Sensitivität als auch Spezifität bei fast 100% und das sind eigentlich wirklich sichere Ergebnisse in beiden Fällen.
    Und natürlich können Proben in Labors auch mal verwechselt werden, wir sind ja alle Menschen, aber erstens ist diese Wahrscheinlichkeit wirklich gering und zweitens kannst du dir bei, wenn ich richtig gezählt habe, fünf Tests, absolut sicher sein, dass weder eine Probenverwechslung vorliegt, noch dass du HIV-positiv bist. :)

    Zu deinem Selbsttest ist nur zu sagen, dass wenn du ihn nach Beschreibung der Packungsbeilage durchgeführt hast, nichts falsch laufen kann und ratiopharm ist ja auch ein sehr bekanntes Pharmaunternehmen, dem man vertrauen kann!

    Ich denke du solltest auf deine Freundin hören und wirklich keinen weiteren Test mehr durchführen lassen. Das hat dir, wie du bisher sicher auch schon feststellen konntest, nicht weitergeholfen, wenn nicht sogar noch alles schlimmer gemacht! Das wird sonst zu einer "Sucht", bei der man immer ein Belohnungsgefühl am Ende hat, welches jedoch nur für den Moment anhält und du dir danach vermutlich noch mehr unnötige Fragen stellst.

    Ich denke es ist auf jeden Fall schonmal gut, dass du mit jemandem, der dir nahe steht, über deine Probleme und Ängste gesprochen hast und damit nicht alleine bist. Dennoch denke ich, dass es eine gute Idee wäre, mal mit jemand professionellem zu sprechen, der dir vielleicht Lösungsvorschläge macht, wie du wieder vernünftig denken und die Sache aus rein rationaler Sicht betrachten kannst.

    Hoffe ich konnte dir etwas helfen und wünsche dir weiterhin alles Gute! :)
     
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  8. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    @imes81025082

    .. und wir als Forum haben es vor allem sehr gerne .. wenn sich die Neuen ! mit 0 Beiträgen gegenüber denen mit 5000 und mehr Beiträgen zumindest kurz vorstellen.. bevor sie hier reinplatzen und ihren Sermon ablassen !
     
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  9. Löwe

    Löwe Neues Mitglied

    @imes81025082 Ich bin dir wirklich sehr sehr dankbar, dass du dir so viel Mühe bei deiner Antwort gegeben hast! Du konntest mir auf jeden Fall helfen und ich versuche es mir zu Herzen zu nehmen. Ich habe diesen langen Text wirklich nicht aus Langeweile geschrieben, ich weiß, dass es aus neutraler rationaler Position wie Unsinn aussehen mag, aber in den letzten zwei Monaten ist mir wahrscheinlich jegliche Objektivität in diesen Fragen abhanden gekommen.
     
  10. Löwe

    Löwe Neues Mitglied

    @haivaupos Danke auch dir an deinen Denkanstoß!
     
  11. haivaupos

    haivaupos Poweruser Poweruser

    Das hast du ganz sicher nicht. Du hast es gemacht weil dich etwas plagt. Und weil du selber im Grunde ganz genau weißt, dass es irrational ist, ist es (fast) ein ganzer Roman geworden. Mit vielen Worten versucht sich jemand der verunsichert ist selbst davon zu überzeugen, dass es doch kein "Unsinn" ist.
    Und glaub mir bitte, ich will dir wirklich nicht zu nahe treten wenn ich dir sowas sage/antworte. Und ich glaube, du hältst ein bissl Klartext schon aus :cool:
    Denn genau das ist es was du suchst:
    Eine neutrale, sachliche, rationale Sicht auf deine Situation. Du selber scheinst dazu (leider) gar nicht mehr in der Lage zu sein...
    Lieber Löwe, es sieht wie Unsinn aus weil es schlicht und ergreifend Unsinn ist.
    Alles was du beschreibst ist irrational. Deine sämtlichen Gedanken dazu. Vertauscht Proben, misslungene falsche Tests.
    Was kommt als nächstes? Bald unterstellst du womöglich deiner Umgebung dich mit Absicht zu sabotieren :eek:
    Du vertraust nichts und niemandem mehr. Auch Deiner Freundin nicht. Und das schlimmste, nicht mal mehr dir selber!1!!11!! :confused:
    Und da helfen keine weichgespülten sachlichen Argumente mehr. Darum auch mein Rat, dass du hier falsch bist. Völlig. Das übersteigt die Möglichkeiten eines Forums bei weitem. Du brauchst Hilfe. Und das sage ich nicht leichtfertig, auch wirklich nicht oft zu jemandem. Das ist mein voller Ernst :eek:
    Ob es jetzt eine HIV-Phobie ist oder nicht, darüber kann man sicherlich diskutieren. Was du ganz sicher hast sind aber Wahrnehmungsstörungen. Oder nenn' es Realitätsverlust. Was auch immer. Bin kein Therapeut, ich kann das nicht beurteilen...
    Deine Freundin arbeitet doch im medizinischen Bereich, lass' dir von ihr Hilfe besorgen. Lass' dir helfen von jemandem der davon was versteht. Bitte :)
     
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  12. Wyoming

    Wyoming Poweruser Poweruser

    Ja und Nein.
    Ein Labor-AK Test ist ein Labor-AK Test.

    siehe oben.

    Siehe Netiquette.
    Wir deuten hier keine Testergebnisse von Heimtests.

    Der wie vielte negative Test wäre das dann?

    Hinreichend.
    Ich habe beruflich mitunter täglich damit zu tun.
    Ich leite eine Selbsthilfegruppe, in der wir uns mit den verschiedensten, psychischen Krankheitsbildern beschäftigen, wenngleich ich selbst kein Betroffener bin. Ein Thema ist natürlich auch dieHIV-Phobie.
    Zugleich arbeite ich in einer psychosozialen HIV und Aids-Beratungsstelle und bekomme oft den Weg vom Nicht-Risiko bis hin zur HIV-Phobie-Therapie live und in Farbe mit.

    Wichtig für dich ist, raus aus diesem Fahrwasser und das besser gestern, als heute. Wenn du zig negativen Testergebnissen nicht glaubst, weiss ich beim besten Willen nicht, was ich dir als Forist raten sollte, ausser, dein Heil im realen Leben in Form einer Therapie zu suchen.

    Eine HIV-Phobie, sofern es denn eine ist, kann kein Forum therapieren, denn das ist definitiv die falsche Mainbase dafür.
     
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  13. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Sowas brauchen wir hier echt nicht...... man kann sich in einem Posting auch aufs Wesentliche konzentrieren. Zudem brauchen wir auch niemanden der hierher kommt, sich nie einbrachte, aber gleich User mit sehr vielen Beiträgen kritisiert.
     
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  14. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Hallo @imes81025082

    als Moderator dieses Forums habe ich ein dickes Problem mit Deinem Post, weil keiner weiß, wer Du bist. In einer anderen Antwort wurde Dir schon geschrieben, dass wir sehr gerne wissen möchten, wer hier im Forum seine Beiträge schreibt, weil wir oft genug erlebt haben, dass sich Verschwörungstheoretiker, Beratungsresistentiker und KeineAhnungHaber hier rumtreiben.

    Insofern finde ich schon Deinen Einstieg …

    … ausgesprochen schwierig. Warum? Weil es nicht um »Mitgefühl« geht, sondern um die Realität. Die User, für die Du ein Mitgefühl einforderst, könnten seit 23 Jahren wissen, dass HIV behandelbar ist – aber nein: sie bestehen darauf, dass es tödlich … und wenn nicht, dann wenigstens das Ende des sozialen Lebens ist.

    Und genau hier ist der Rest Deines Postings schon überflüssig. Die meisten Probleme, die HIV-positive Menschen heute haben, ergeben sich aus genau Deiner Position. Es sind genau die Menschen, die keine Ahnung von HIV haben, die die alten Vorurteile immer weiter befeuern.

    Für Dich ist die Phobie wichtiger als die Tatsache, dass HIV heute »nur noch« (ich setze es bewusst in Anführungszeichen) eine chronische Erkrankung ist. Wobei wir ganz ehrlich feststellen müssen, dass 99,9% der Phobiker niemals einer realen Infektionsgefahr ausgesetzt waren, wohingegen 100% aller HIV-positiven Menschen in diesem Forum mit dem Thema sehr entspannt umgehen. Sollte Dir das nicht zu denken geben?

    Bitte lass uns doch wissen, wer oder was Du bist bzw. was Dich veranlasst hat, Dein Posting abzugeben bzw. sich mit HIV zu beschäftigen. Ohne diese Information sind alle Deine Beiträge wertlos.

    Sorry, dass ich so direkt bin – aber wir legen Wert darauf, dass die Hilfestellungen, die hier gegeben werden, auch einen thematischen Background haben. Bei Dir fehlt er mir …
     
  15. Flying_samantha

    Flying_samantha Bewährtes Mitglied

    Hallo
    Doch für mich bist du ganz klar ein Phobiker. Denn du kannst alle deine negativen Tests nicht annehmen. Du solltest mit der testerrei aufhören!
    Du bist negativ, sei doch froh...das ist doch keine Lebensqualität. Und die ist dadurch auf jedenfall eingeschränkt.
    Du gehst immer wieder die Test durch wie, wann wo was evtl nicht gepasst hat.Du wirst immer wieder Zweifel haben. Ich würde mir einen Therapeuten suchen.lg
     
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