7 Test gemacht alle negativ. Vertrauen oder Hypochondrie

Dieses Thema im Forum "HIV-Test" wurde erstellt von Swaniswan, 30. April 2019.

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  1. Swaniswan

    Swaniswan Neues Mitglied

    Hi,
    ich hatte ende Januar oder es war spätestens in der ersten Februar Woche mit viel Blut zutun, was augenscheinlich wahrscheinlich nicht von mir war. Nun beschleichen mich Ängste, dass ich mich mitHIV infizert haben könnte. Angefangen hat die Angst mit Halsschmerzen die ziehmlich lange angehalten haben und ein komisches Gefühl im Mund durch diese Erkältung. Dr. Google hat natürlich dies gleich als Symptome für HIV eingstuft:/
    Ich habe dann angefangen mit Heimtests. Den ersten Ende März= negativ dann eine Woche später wieder Heimtest (die von Ratiopharm) auch negativ. Dann am 16. April Labortest mit Ag und Ak auch negativ am 22.April nochmal einen Labortest Ag/Ak auch negativ. Es folgten aus Panik dann nochmal zwei Heimtest auch negativ. Gestern 29.4 nochmals Labortest Ag/Ak auch negativ. Mir fällt es immer noch schwer diesen Test zu vetrauen. Ich werde es wohl müssen oder sollte es wohl oder?
    Es ist einfach nur sehr belastend für mich.
     
  2. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Aber bei einem Arzt warst Du natürlich nicht.

    Um auf Deine Frage zu antworten, ohne den ganzen Post lesen zu müssen: Ja, es ist Hypochondrie. Und Realitätsverweigerung. Und Wissensmangel.
     
  3. Swaniswan

    Swaniswan Neues Mitglied

    Natürlich ich war bei 3 Ärzten für die Labortests
     
  4. AlexandraT

    AlexandraT Moderator HIV-Symptome.de Team

    Und was ist Dein wirkliches Problem?HIV ist es nicht....
     
  5. Swaniswan

    Swaniswan Neues Mitglied

    Wahrscheinlich ist es eine Krankheitsangst. Ich schaffe es irgenwie nicht den Tests zu vertrauen:/ vielleicht auch noch weil Syptome vorhanden sind. Ich weiß es gibt eigentlich keine wirklichen Symptome.
     
  6. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Aber bei keinem wegen der Halsschmerzen?
    Was machst Du denn, wenn Du keine Symptome hast? Hast Du dann noch mehr Angst?
     
  7. Swaniswan

    Swaniswan Neues Mitglied

    Alles Fing an knapp 1 Jahr nach dem Tod meiner Eltern. Ich habe vor jeder Krankheit eine heiden Angst. Es tut mir leid euch zu belästigen:(
     
  8. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Du belästigst uns nicht. Fang gar nicht erst an, so zu denken.
    Wenn man so früh die Eltern beerdigen muss, hat man eine Menge zu verkraften – und da sucht sich die Psyche Auswege. Ein solcher Ausweg kann eine übergroße Vorsicht in Verbindung mit Ängsten sein. Daraus kann sich durchaus eine Störung entwickeln – und da solltest Du früh genug anfangen, etwas dagegen zu unternehmen.

    Die Angst vor Krankheiten – wie alle anderen irrationalen Ängste oder Anststörungen an sich – können das Leben sehr stark beeinflussen … negativ. Schau doch mal, ob es bei Dir eine psychologische Beratungsstelle gibt. Die Störung zu erkennen und zu behandeln, wäre ein großer Schritt in eine angstfreie Zukunft.
     
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  9. Swaniswan

    Swaniswan Neues Mitglied

    Vielen Dank für deine Worte. Ich bin auch schon in psychologischer Behandlung. Es ist nur alles wie ein Teufelskreislauf. Stelle ich Symtome an meinem Körper fest geht es wieder von vorne los:/ Ich habe wahrscheinlich vollständig meine eigene Körperwahrnehmung verloren.
     
  10. matthias

    matthias Moderator HIV-Symptome.de Team

    Gut, dass Du den Schritt gegangen bist. Es ist ein langer Weg, aber er lohnt sich, auch wenn es immer wieder Rückschläge geben kann und wird.

    WasHIV betrifft, kannst Du von folgender Faustregel ausgehen: Da die überwiegende Zahl der Infektionen völlig symptomfrei verläuft, sind vorhandene »Symptome« ein ziemlich guter Beweis dafür, dass HIV nicht vorliegt. Zudem haben diese »Symptome« in 99,99% aller Fälle eine völlig andere Ursache. »Grippeähnliche Symptome« – was immer man sich darunter auch vorstellen mag – treten in 99,99% aller Fälle bei – oh Wunder! – Grippe auf. Trotzdem glaubt die Hälfte der Menschheit ganz fest daran, dass es sich nur um HIV handeln kann. Verrückt, nicht wahr?

    Übrigens haben die Symptome erst mit dem Internet ihre schädliche Wirkung aufgenommen. Früher wusste kaum jemand etwas davon. Je mehr man darüber liest, umso häufiger stellt man sie plötzlich an sich fest. Das geht bei allen Krankheiten so … und passiert sogar mir »altem Hasen« noch gelegentlich.
     
  11. haivaupos

    haivaupos Poweruser Poweruser

    Ja, und nicht nur das. Du musst es auch. Es bleibt dir gar nix anderes übrig. 7(!!!) Tests lügen nicht. Und das ist 100%ig sicher :cool:
     
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  12. Wyoming

    Wyoming Poweruser Poweruser

    Deine Geschichte ähnelt der einer meiner Klienten.

    Wenn die Eltern aufgrund einer schweren Krankheit frühzeitig regelrecht aus dem Leben "gerissen" werden, ist das für niemanden leicht zu verarbeiten.

    Das braucht Zeit.

    Dem schließe ich mich vollumfänglich an.

    Ich denke, du hast mit dem Weg in die Psychotherapie den ersten Schritt getan, um dir selbst zu helfen. Wichtig ist jetzt, dass du dich nicht schämst, deiner Behandlerin/deinem Behandler von der Angst zu erzählen und wie sich diese genau äußert.

    Manchmal kann eine kurzzeitige, medikamentöse Begleitung nach einem derartigen Schicksalsschlag auch nicht schaden.

    Zum ThemaHIV ist alles gesagt, da schließe ich mich meinen Vorrednern an.

    Alles Gute für dich!
     
  13. Swaniswan

    Swaniswan Neues Mitglied

    Irgendwie weiß ich das und irgendwie kann ich es nicht glauben:/ aber letztendlich muss ich es akzeptieren.
     
  14. Swaniswan

    Swaniswan Neues Mitglied

    Bei beiden ging Alles sehr schnell nicht mal ein Jahr. Eigentlich ist da noch viel mehr, aber der Tod der Eltern ist wohl das Hauptproblem. Dadurch, dass ich meine Symptome nicht mehr alleine rational deuten kann und ich die wichtigsten Vertrauenspersonen nicht mehr habe, entwickle ich hypochondrische Züge und eigne mir Halbwissen über das Internet an.
    Dann kommt noch manches Halbwissen von Arzthelferinnen dazu wie zum Beispiel heute: Der 3 Labortest negativ, meinte Sie zu mir: aber vorsicht bei einer frischen Infektion müsste man 6 Monate warten. Das hat mich dann schon wieder total verunsichert. Ich kenne ja nur die Regel Selbsttest 12 Wochen und Labor 6 Wochen.
     
  15. Wyoming

    Wyoming Poweruser Poweruser

    Eine Mixtur aus beidem kann wirklich sehr gefährlich werden. Mit einer generalisierten Angststörung, die sich entwickeln kann, landet man dann in einem Fahrwasser, aus dem es ungemein schwer ist, alleine wieder herauszukommen.

    Das kann ich nachempfinden.
    Ich habe meinen Vater verloren, als ich 28 Jahre alt war -, nach der Diagnosestellung vergingen exakt 11 Wochen.
    Auch wenn sich das für dich jetzt alles extrem schwer anfühlt,- du musst gedanklich bei dir bleiben - deine Testergebnisse sind absolut sicher, - vergissHIV und konzentrier dich auf die Aufarbeitung zusammen mit deinem Therapeuten.

    Und - etwas, was ich dir mit auf den Weg geben kann, was sich bei mir bewahrheitet hat und es ganz sicher auch bei dir wird:

    Nach Regen kommt immer wieder Sonnenschein!
     
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  16. devil_w

    devil_w Poweruser Poweruser

    Purer Schwachsinn. Schönen Gruß an diese dumme Arzthelferin. Sie sollte schleunigst eine Weiterbildung in SachenHIV machen.
    und das ist vollkommen richtig. Selbsttest=Schnelltest (egal wo durchgeführt)
    Du hast nicht nur eine Angststörung, sondern auch eine Zwangsstörung und genau dort sollte Dein Therapeut ansetzen. Denn die Zwangsstörung, den Körper nach Auffälligkeiten abzusuchen, auf irgendwelche Symptome zu achten, muss meiner persönlichen Meinung nach (bin aber kein Psychologe) zuerst therapiert werden.
     
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  17. Flying_samantha

    Flying_samantha Bewährtes Mitglied

    Inwiefern hattest du denn mit Blut zu tun und wie denkst du, hättest du dich anstecken können?lg
     
  18. Swaniswan

    Swaniswan Neues Mitglied

    Im Fitnesstudio hatte sich jemand verletzt und ich hatte dann etwas mehr Blut an den Händen und ich hatte selbst Hornhaut die eingerissen war.
     
  19. LottchenSchlenkerbein

    LottchenSchlenkerbein Poweruser Poweruser

    Du weisst aber auch, dass das kein Übertragungsweg ist.
     
  20. Flying_samantha

    Flying_samantha Bewährtes Mitglied

    So steckt man sich aber nicht an. Eingerissene Hornhaut ist keine Eintrittspforte fürHIV. Du müsstest schon eine tiefe, triefende Wunde haben an den Händen. Ich glaube nicht, dass deine Hand so blutig war dass es genäht werden musste. So könnte man ja auch kaum Fitness machen.
    Du hattest kein Risiko und deine Test waren alle negativ...
     
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