Mit der Diagnose HIV positiv liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage fast auf gleichem Niveau wie der Durchschnitt der Gesellschaft. Gerade deshalb ist es für HIV Patienten elementar wichtig, dass sie gut versichert sind und für das Alter vorsorgen. Nichtsdestotrotz schließen viele Versicherungsgesellschaften HIV positive Menschen per se von deren Leistungen aus.
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Verfasst am: So Jul 25, 2010 5:09 pm Titel: Zuverlässigkeit im Aids-Stadium
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Heini Gast
Hey Leute ich habe mich mal im Internet über das Thema HIV-Antikörpertest schlau gemacht und habe mich auch beim RKI darüber informiert.
Folgende Mail habe ich vom RKI erhalten:
Sehr geehrter Herr XXX,
vielen Dank für Ihre Anfrage. Bitte entschuldigen Sie die späte Antwort.
Normalerweise verschwinden die HIV-Antikörper nicht, d.h. wenn man einmal
HIV-positiv ist (Sero-Konversion), bleibt man ein Leben lang HIV-positiv. Mit
Fortschreiten der Erkrankung kann es jedoch in der Tat zu einer so starken
Schwächung des Immunsystems und damit zu einer Reduktion der Antikörper
bildenden Immunzellen kommen, dass immer weniger Antikörper gebildet werden,
sogar bis unter die Nachweisgrenze. Diese so genannte Sero-Reversion kommt
jedoch sehr selten und wenn überhaupt nur im Endstadium einer AIDS-Erkrankung
vor, wenn eine Person bereits sehr schwer erkrankt ist und im allgemeinen nur
noch eine sehr geringe Lebenserwartung hat.
Ich frage mich nun, ob man sich bei einem negativen Antikörpertest z. B. 8 Jahre nach Risikokontakt wirklich sicher sein kann nicht infiziert zu sein.
Schließlich wäre es ja durchaus möglich nach 8 Jahren schon im Endstadium Aids zu sein.
Wie seht ihr das?
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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