Mit der Diagnose HIV positiv liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage fast auf gleichem Niveau wie der Durchschnitt der Gesellschaft. Gerade deshalb ist es für HIV Patienten elementar wichtig, dass sie gut versichert sind und für das Alter vorsorgen. Nichtsdestotrotz schließen viele Versicherungsgesellschaften HIV positive Menschen per se von deren Leistungen aus.
Wir haben Monate lang für Sie recherchiert. Unser auf Versicherungen spezialisierter Kooperationspartner zeigt Ihnen anhand Ihrer Wünsche auf, welche seriösen Versicherungen ohne Gesundheitsfragen abgeschlossen werden können!
Verfasst am: Mi Jan 19, 2011 5:01 pm Titel: Wie sage ich es meinen Kindern?
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martindo Gast
Bin 55 jahre m und im November ist vor einer geplanten Operation bei meiner Partnerin HIV festgestellt worden.
Eine Woche später dann auch mir der pos. Test
Eine Welt ist für uns zusammengebrochen was hier wohl jeder kennt!
wir leben beide getrennt von unseren Ehepartnern und haben jeweils 3 Kinder im Altewr von 13 bis 27
Wir sind mittlerweile in med. Behandlung und bei meine Partnerin hat auch schion mit der Dreiertherapie begonnen..
Eine der quälensten Fragen für uns ist es ob und wielange wir noch vor unseren Familen Versteck spielen müssen oder wollen.
Wer hat da Erfahrungen und kann uns weiterhelfen?
Anmeldungsdatum: 08.08.2009 Beiträge: 2422 Wohnort: Berlin
Es gibt dazu ein Buch von Dieter Niemeyer mit genau der Problematik, allerdings waren die Kinder damals sehr klein und es galt, etwa 18 Jahre lang Versteck zu spielen...
Ich persönlich bin mit dem Buch allerdings etwas unglücklich, weil es - wie ich finde - recht »jammerig« geschrieben ist - trotzdem wäre es die einzige Lektüre, die ich kenne, die sich mit genau dieser Frage auseinandersetzt.
Kinder im genannten Alter - auch 13-jährige - sind durchaus in der Lage, so etwas zu verstehen und zu begreifen. Das Problem wird sein, wie ihr Umfeld darauf reagiert. Diese Entscheidung kann Euch aber letztlich keiner abnehmen ...
Wisst Ihr denn, wie die Infektion zustande gekommen ist? _________________ LG - matthias
Nein wir wissen nicht woher wir es haben.
Finde auch das durch zu intensives Beschäftigen mit der Vergangenheit die Zukunft nicht besser wird.
Will versuchen meine Gedanken positiv nach vorn zu richten
Anmeldungsdatum: 08.08.2009 Beiträge: 2422 Wohnort: Berlin
martindo hat folgendes geschrieben::
Nein wir wissen nicht woher wir es haben.
Finde auch das durch zu intensives Beschäftigen mit der Vergangenheit die Zukunft nicht besser wird.
Will versuchen meine Gedanken positiv nach vorn zu richten
Das ist auch der beste Weg. Ich wünche Euch viel Glück. Und wenn Fragen oder Probleme auftauchen, haben wir viele offene Ohren für Euch! _________________ LG - matthias
Bin 55 jahre m und im November ist vor einer geplanten Operation bei meiner Partnerin HIV festgestellt worden.
Eine Woche später dann auch mir der pos. Test
Eine Welt ist für uns zusammengebrochen was hier wohl jeder kennt!
wir leben beide getrennt von unseren Ehepartnern und haben jeweils 3 Kinder im Altewr von 13 bis 27
Wir sind mittlerweile in med. Behandlung und bei meine Partnerin hat auch schion mit der Dreiertherapie begonnen..
Eine der quälensten Fragen für uns ist es ob und wielange wir noch vor unseren Familen Versteck spielen müssen oder wollen.
Wer hat da Erfahrungen und kann uns weiterhelfen?
Hallo,
mein Freund hat sich vor 2 3/4 Jahren mit HIV infiziert. Der Zeitpunkt ist mir bekannt, da sich die Infektion Lehrbuchartig, ca 6 Wochen nach der Ansteckung, mit den klassischen Symptomen zeigte. Wir lebten zu diesem Zeitpunkt in Lebensgemeinschaft, mit meiner 11 jährigen Tochter und sein 17 jähriger Sohn war jedes 2. WE bei uns. Da ich den Schock das mein Freund mich ( mit einem Mann ) betrogen und sich dabei auch noch mit HIV infiziert hatte konnte ich nicht so schnell verkraften und bin bei ihm ausgezogen.
Jedoch habe ich ihm verziehen und wir sind heute wieder ein Paar.
Um auf deine Frage einzugehen: ich habe meiner Tochter damals relativ zeitnah von der HIV Infektion meines Freundes erzählt, da ich wollte das sie bescheid weis und auch bestimmte Vorsichtsmassnahmen einhält. Z.Bsp. wurde mir in der Aids Beratungsstelle gesagt, wenn sie versehentlich seine Zahnbürste benutzen würde und dabei Zahnfleischbluten hätte könnten die Viren bei ihr eindringen, oder er verletzt sich und sie kommt mit seinem Blut in Kontakt - wobei das Virus über eine intakte Haut nicht eindringen kann - aber wenn sie nun selbst einen Kratzer oder irgendeine kleine Verletzung hat..... Ich wollte das Risiko nicht eingehen.
Sein Sohn ist bis heute nicht involviert.
Ich habe in der Schockphase mit meinen Eltern über die HIV Infektion meines Freundes gesprochen und diese haben es flächendeckend in der ganzen Familie verteilt. Ich wünschte ich hätte damals den Weg eines Forums gekannt und mich hier anonym ausgetauscht! Für meine Eltern und Geschwister ist diese Beziehung ein absolutes" no go" und nicht nur er sondern auch ich bin geächtet und werde als geisteskrank abgestempelt, wie ich mit so Jemanden noch zusammen sein und meine eigene Gesundheit gefärden kann!
Deshalb empfehle ich dringend sich genau zu überlegen wem man diese Problematik wirklich anvertrauen kann. Es ist oftmals hilfreicher dies für sich zu behalten, da einem ansonsten das Leben sehr schwer gemacht werden kann.
LG und Kopf hoch, ihr habt ja euch!
Verfasst am: Mi Feb 09, 2011 1:43 pm Titel: Re: Wie sage ich es meinen Kindern?
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matthias Gute Seele des Forums
Anmeldungsdatum: 08.08.2009 Beiträge: 2422 Wohnort: Berlin
frühblüher hat folgendes geschrieben::
mit den klassischen Symptomen
OT: Bitte nicht auch noch hier was Falsches schreiben! Es gibt keine »klassischen« Symptome. Alles, was an Symptomen (nachträglich!) beschrieben wurde, kann zu tausend verschiedenen anderen Krankheitsbildern gehören ... und hat in den seltensten Fällen (< 0,1%) etwas mit HIV zu tun.
Mit solchen - sicherlich nicht böse gemeinten, aber trotzdem falschen Informationen werden unsere Bemühungen hier völlig ad absurdum geführt ... *seufz* _________________ LG - matthias
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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