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Verfasst am: Fr Sep 10, 2010 4:06 pm Titel: Unsicherheit nach Test
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intollo Gast
Habe letztens ein negatives Testergebnis zurückbekommen (HIV 1+2 ag/ak combo-test) und war auch sehr erleichtert. Mittlerweile bin ich wieder etwas verunsichert:
Ich bin männlich, bald 20 Jahre Alt.
Mehr als 12 Wochen vor dem Test hatte ich ungeschütztn vaginalen GV mit einer mir seit längerem bekannten Person.
So weit so gut. Allerdings hatte ich in den damals darauffolgenden 1,5 Wochen noch zwei mal mit dieser Person vaginalen, ungeschützten GV, also liegt der letzte Kontakt erst ca. 10,5-11 Wochen zurück. Weiß jetzt nicht genau wie ich damit umgehen soll? Oft lese ich was von 12 Wochen, dass lese ich wieder, dass die "12-Wochen-Regel" nur für den "3-Gen.-Test" galt/gilt.
weitere Infos:
- Meine damalige GV-Partnerin meinte in einem Gespräch, dass sie sich auf HIV habe testen lassen und der Test negativ war (allerdings weiß ich nicht, ob das ein unseriöser Heimtest war oder was auch immer....eine weitere Nachfrage kann ich momentan nicht bringen. Sie war schon das letzte mal nicht wirklich offen drüber zu sprechen). Nach dem Test kam wohl kein RK mehr zustande ihrerseits.
- Hatte keine grippeähnlichen Symptome in der Zeit nach möglicher Infektion. Allerdings hatte ich leichte weißliche Verfärbung an den Zungenrändern, die man aber mit dem Fingernagel und mit der Zahnbürste wegreißen bzw. bürsten konnte. Ich denke das waren eher Reibestellen von den Zähnen.
Jetzt meine Frage: Kann ich dem Test Vertrauen schenken oder wie seht ihr das?
"Inoffiziell" ist ein AK-Test bereits nach 8 Wochen sicher. Also ich würde sagen, Du brauchst Dir keine Sorgen zu machen, da Dein Test nach 10,5 Wochen negativ war. Mach zur Beruhigung einfach einen weiteren Test.
aber was bedeutet "inoffiziell"? Das für einen Labormitarbeiter, HIV-Forscher der Test sicher ist und nur aus "rechtlichen" Gründen an den 12 Wochen festgehalten wird?
Anmeldungsdatum: 08.08.2009 Beiträge: 2422 Wohnort: Berlin
Andersherum wird ein Schuh draus: Die 12-Wochen-Regel entstammt einer Zeit, als es noch andere Testverfahren gab. Mittlerweile gibt es schon die - ich glaube - 4. Generation, da reichen 8 - 10 Wochen aus. Wenn Du dem Ergebnis misstraust, kannst Du ja nach 12 Wochen noch einen Bestätigungstest machen - dann wirst Du feststellen, ob sich an Deinem Status etwas geändert hat. Das halte ich aber für sehr, sehr unwahrscheinlich. (Und bevor Du fragst: Eine 100%ige Sicherheit gibt es einfach nicht - nirgends). _________________ LG - matthias
Danke für eure Antworten! Ihr habt mich auf jeden Fall etwas abgesichert und meine Rercherche gestern und heute im Internet (diverse Meinungen verschiedener Spezialisten, etc.) haben ähnliches gesagt.
Werde versuchen mich bisschen von den Angstgefühlen und der ganzen Panikmacherei der letzten 2-3 Monate, für die ich eigentlich komplett selbst verantwortlich bin, zu lösen.
Werde dann nächstes Jahr nochmal einen Test beim GA machen (mache momentan Zivi und das GA in meiner Stadt hat nur zu meinen Arbeitszeiten offen). Außerdem sollte dieser Zeitraum, der dann auch weit über den oft zitierten 12 Wochen liegt, endgültig Entwarnung bringen.
Ich danke euch und wünsche euch alles Gute für die Zukunft!
Anmeldungsdatum: 11.07.2009 Beiträge: 4719 Wohnort: Bei Basel / CH
Ein gesunder Mensch hat nach 4-6 Wochen die Antikörper gebildet. Selten ändert sich nach 6-8 Wochen noch was.... aber es kann vorkommen. Wenn jemand Kortison hat oder sowas, harte Drogen nimmt oder schwerer Alkohliker ist kann es sich etwas nach hinten verschieben. Darum bleibt man bei den 12 Wochen um diese Leute sozusagen auch noch "abzuholen". _________________ Lieben Gruss
Alexandra
Ich keine Medikamente (glaub das letzte Jahr vllt. mal 1-2 Aspirin), habe als Kind einmal Antibiotika bekomme, rauche nicht, treibe regelmäßig Sport, Trinke kaum bis gar keinen Alkohol und illegale Drogen hab ich sowieso nie genommen. Im Allgemeinen lebe ich auch sonst ernährungstechnisch relativ gesund.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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