Mit der Diagnose HIV positiv liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage fast auf gleichem Niveau wie der Durchschnitt der Gesellschaft. Gerade deshalb ist es für HIV Patienten elementar wichtig, dass sie gut versichert sind und für das Alter vorsorgen. Nichtsdestotrotz schließen viele Versicherungsgesellschaften HIV positive Menschen per se von deren Leistungen aus.
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Verfasst am: Di Okt 07, 2008 11:44 am Titel: Total am Boden zerstört.
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Ela Gast
Hallo Marion,
Ich weiß nicht so recht wie ich anfangen soll, Ich bin am Ende. Ich habe eine rießen große Angst durch ein Beratungsgespräch beim Gesundheitsamt. Dort fielen Aussagen wie: schlechtes Immunsystem bei schwangeren, Antikörpermangelsyndrom, man betete mir die Zahlen zur Testsicherheit mit 95% vom RKI runter uvm. Das alles in Verbindung mit Grippe und rotfleckigem Ausschlag den ich Monate davor hatte, verlor ich den Glauben Gesund zu sein.
Dem 12 Wochen Test konnte ich nicht mehr vertrauen. Ich fasste all meinen Mut zusammen und bin zu meinem Hausarzt. Ich erzählte Ihm davon, er bot mir auch einen Test an. Ich nahm das Angebot für die Psyche an. In der Hoffnung ich könne danach abschalten. Hier bekam ich die gleichen Aussagen warum? Der Arzt legte sogar noch eins drauf, als ich Ihn fragte wie man auf die 95% Testsicherheit kommt, sagte er mir mit einem Bluttest sei nie ein sicherer Ausschluss gewährleistet. Er gab mir ein Zettel zur Testsicherheit zum lesen. Dort stand ziemlich viel statistischer Kram drauf. Ganz unten war dann in fetter Schrift zu lesen (mit meinen Worten wiedergegeben), das ein negatives Ergebnis für den Einzelfall nichts aussagt. Darauf fragte ich den Arzt wie das zu verstehen sei, die 95 % bekamen plötzlich einen Sinn. Er antwortete mir, dass Bluttests immer ein wenig ungenau seien, dass die Sicherheit zum Eindämmen einer Pandemie ausreiche, aber nicht zum sicheren Ausschluss bei einem Einzelfall. Ich müsse damit leben. Danach verlor ich komplett das Vertrauen. Ich bin jetzt am Boden zerstört. Darauf hin bekam ich eine Überweisung zum Psychologen wegen HIV Phobie, dass ich nicht lache. Erst einem das Vertrauen nehmen, danach sagen man hätte eine Phobie. Naja ich bin zum Psychologen, der meinte es wäre meine Enttäuschung…bla bla
Ich fühle mich dort völlig unwohl, ich habe das Gefühl nicht verstanden zu werden. Ich habe das Gefühl das mir dort versucht wird Dinge einzureden. Nach den Gesprächen denke ich jedesmal man möchte mich manipulieren. Ich werde dort in die Schublade der Alleinerziehenden Mutti, die enttäuscht wurde und mit Ihrem Leben nicht klar kommt gestopft. Dabei ist mein Leben geregelt, ich habe einfach nur Angst um meine Tochter, ist das verwerflich? Ist man deswegen gleich psychisch krank? Ist es ein Wunder das man nach solchen Aussagen nicht abschalten kann? Es ist keine Enttäuschung oder geknicktes Selbstbild und auch keine Angststörung die völlig unbegründet ist. Ich möchte doch nur einen sicheren Ausschluss wegen meinem Kind, ich habe Angst es während des stillens angesteckt zu haben. Ist das verwerflich? Besteht Die Möglichkeit nach 2 negativen Tests nach 3 und 4 Monaten in Wirklichkeit positiv zu sein?
lg Ela
nur zum Verständnis: Du hast 2 Tests gemacht und glaubst trotzdem HIV positiv zu sein? Da muss doch mehr dahinter stecken! Bevor ich also auf Deinen eigentlichen Beitrag eingehe, würde ich Dich bitten, mir die Vorgeschichte zu schildern und die Tatsache, weshalb Du glaubst, mit HIV infiziert worden zu sein. Ich kann dann viel genauer auf Deine Fragen eingehen ...
Verfasst am: Mi Okt 08, 2008 8:31 pm Titel: Vorgeschichte
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Ela Gast
Hallo Marion,
ich hatte mehrmaligen ungeschützten Verkehr mit einem Mann. 4 Wochen später Fieber 39,5° und rotfleckiger Hautausschlag an Hüften und Oberkörper, da bekam ich Angst. Ich war verliebt, habe vertraut und mit dem Fieber kamen die Gedanken um eine HIV Infektion. Die Angst war zwar da, ich konnte mich beruhigen mit der statistischen Wahrscheinlichkeit einer Übertragung in der Normalbevölkerung, bis ich eben gelesen habe das HIV auch durch Muttermilch übertragen werden kann. Danach wollte ich einen sicheren Ausschluss einer Infektion. Wegen meinem Kind. Ich bin aber verunsichert worden. Vor allem von dem Arzt. Jetzt Weiß ich nicht weiter. Stimmt das wirklich? Mein Risiko war geringer mich anzustecken als die Testsicherheit so verstehe ich es.
Die Frage was mich beschäftigt:
Besteht Die Möglichkeit nach 2 negativen Tests nach 3 und 4 Monaten in Wirklichkeit infiziert zu sein?
Verfasst am: Mi Okt 08, 2008 8:41 pm Titel: was vergessen
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Ela Gast
Hallo Marion,
Da hätte ich doch fast was vergessen. Ich leide seit 2 Monaten unter Bakteriellen Hautentzündung unter der Achsel und unter der Brust und habe einen Knoten in der Unterlippe.
Gut das kann ein Zufall sein. Der Knoten kann vom drauf beißen sein und die Entzündung Zufall. Es ist auch ein Grund warum ich nicht loslassen kann.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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