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Spritzen bei Blutentnahme, wie ist das bei uns


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Verfasst am: Mo Jan 19, 2009 9:19 pm    Titel: Spritzen bei Blutentnahme, wie ist das bei uns
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Gast






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Als bei meinem Hausarzt mein Blut genommen wurde, fiel mir folgendes auf:

Schwester hat die Spritze (Spitze eingesteckt in die Schutzkappe grün eingefärbt) aus einem Box (wo mehrere spritzen lagen) genommen, steckte die Spritze in eine Gehäuse ein und in die Gehäuse dann Kolben, wohin das Blut durch Vakuum fließt.

Was mich interessiert: Warum waren beim Arzt die grünen Spritzen nicht in die Folie zusätzlich verpackt, damit kann man doch sehen, dass die Spritze 100 % ig noch nie benutzt wurde.
Die Zwischengehäuse, wohin das Blutkolben eingesteckt wird, scheint nicht mit Blut ins Kontakt zukommen. Ist das ein Mehrwegteil?
Die Situation mit Spritzen ohne Schutzfolie habe ich auch bei einem Hautarzt gesehen.
Habe auch z.B. im Krankenhaus gesehen, wo ganze Spritzbesteck vereinzelt in die Folie eingepackt war. Das macht viel sicheren eindruck.

Wie schätzt ihr solche Situationen ein?
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Verfasst am: Mo Jan 19, 2009 9:19 pm    Titel:
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Verfasst am: Mo Jan 19, 2009 9:41 pm    Titel:
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Marion
Administratorin


Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beiträge: 2421

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Das sollte in Deutschland, oder generell gesprochen: in den westlichen Ländern überhaupt kein Problem sein - im Gegenteil. Die Hygiene-Vorschriften für derartige Medizinprodukte sind immens! Mehrfach-Produkte gibt es zwar, aber diese werden sterilisiert und sind daher nicht infektiös.

Selbst in den meisten (sehr oder verhältnismässig) armen Ländern (sog. Entwicklungsländer, Dritte-Welt-Länder) kann man derartige Hygiene-Vorschriften beobachten - aber eben nur in den Kliniken für die (vergleichsweise) reichen Patienten bzw. Privatpatienten. Für den armen Durchschnittspatienten gibt es meist keine andere Wahl, als das Risiko einer Infektion infolge von mehrfach verwendeten, nicht sterilen Erzeugnissen einzugehen. Aber auch hieran wird weltweit gearbeitet - gerade in Regionen wie Afrika hat man mit entsprechenden Hilfslieferungen etc. dazu beigetragen, dass die Anzahl der Mehrfachverwendungen sinkt bzw. dass sich die Hygiene-Standards langsam(st) eben auch an westliche Grundstandards anlehnen.

Von daher: froh sein, dass man hier diese Vorteile hat und vielleicht hin und wieder auch denen helfen, die in armen und ärmsten Verhältnissen in vielen Ländern auf der ganzen Welt leben!

Liebe Grüße,
Marion
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Verfasst am: Di Jan 20, 2009 7:51 pm    Titel:
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Gast






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Aber. Ich meine gerade deswegen, wenn die Spritzen sterilisiert und mehrfach verwendet werden, spielt doch menschliche Faktor eine große Rolle. Wer weiß z.B. dass hier die Vorschriften genau eingehalten werden und nicht zum Vertauschen kommen kann. Und wer weiß ob ein Praxis z.B. gerade hier sein Sparprogramm anfängt, und Sterilisation reduziert.

Aus meiner Sicht sind einzelverpackte Spritzen nahezu 100 %ig sicher.
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Verfasst am: Di Jan 20, 2009 8:17 pm    Titel:
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Marion
Administratorin


Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beiträge: 2421

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Das sehe ich komplett anders. Die Vorschriften sind hier immens! Es gibt Prozesse, die mehrfach durch unterschiedliche Personen kontrolliert werden.

Es ist ja auch nicht so, dass das wie beim Geschirrspülen läuft! Benutzte Instrumente etc. werden im Rahmen der Behandlung direkt in entsprechende Behälter befördert. Da ist eine Verwechslung praktisch unmöglich.

Das wird Dir übrigens auch jeder bestätigen, der in einer Arztpraxis oder im Krankenhaus arbeitet oder jemals gearbeitet hat.

Liebe Grüße,
Marion
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Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.




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