Mit der Diagnose HIV positiv liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage fast auf gleichem Niveau wie der Durchschnitt der Gesellschaft. Gerade deshalb ist es für HIV Patienten elementar wichtig, dass sie gut versichert sind und für das Alter vorsorgen. Nichtsdestotrotz schließen viele Versicherungsgesellschaften HIV positive Menschen per se von deren Leistungen aus.
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nach reiflicher Überlegung bin ich nun schlussendlich zu der Einsicht gekommen dass ich wohl am Beginn einer HIV-Phobie stehe und habe Angst mich da in etwas reinzurennen.
Daher hier mal die Frage an Euch: Kennt jemand einen guten Psychotherpeuthen im Raum Frankfurt der sich mit dem Thema HIV auskennt ???
Anmeldungsdatum: 08.08.2009 Beiträge: 2421 Wohnort: Berlin
Wende Dich an die Aidshilfe - am besten an Imke Klein. Sie macht auch psychosoziale Beratung und kennt sich mit den Notwendigkeiten und Anforderungen am besten aus. Und sag' ihr einen Gruß von mir http://www.frankfurt-aidshilfe.de/ _________________ LG - matthias
Bei der AH Frankfurt war ich sogar schon, allerdings bei einer anderen Dame, die auch Psychosoziela Beratung angeboten hat. Allerdings hat der Effekt nur so lange angehalten bis Abends wieder im Bett lag...
Ich weiss nicht ob es blöd aussieht wenn ich nochmal hingehe, aber ich werde es wohl machen. Im Moment schlafe ich max. 5 Std. und wenn ich aufwache ist sofort das Thema HIV wieder präsent.
Und das alles obwohl ich jeweils nach 3 und nach 4 Wochen einen negativen AK und p24 Test bekommen habe und der Berater in der AH Offenbach meinte, da wird sich nix mehr ändern. Ich soll einfach in zwei Wochen noch mal kommen und die Sache abschließen...
Anmeldungsdatum: 27.02.2011 Beiträge: 193 Wohnort: Berlin
Vielleicht solltest Du nicht impliziet nach einer HIV-Angsttherapie fragen, sondern generell eine Angsttherapie beantragen und erbitten.
Denn Du sagst ja, dass Du Dich schon immer "gerne mal" in Krankheiten reinsteigerst, die Du gar nicht hast.
Außerdem lass Dich nicht so schnell abwimmeln. Es ist halt so, dass bei der AIDS Hlife viele ehrenamtliche arbeiten udnauch Menschen, die vielleicht Dich und Dein Problem nicht wirklich ernst nehmen.
Hast du nicht einen Arzt, der dich schon lange kennt und um Deine Ängste weiß?
Er könnte doch Dein Ansprechpartner in Fragen "Therapeut und Therapie " sein.
Im frankfurter Raum gibt es halt viele Drogenabhängige, die
a) viel Zeug erzählen un am nächsten Tag nicht mehr auftauschen oder
b) eben gravierendere Probleme haben, als du.
Es ist ein Stückweit arbeit , mit seinen Ängsten ernst genommen zu werden, gerade heutzutage. Das wird lange Zeit der Geduld erfordern und auch nicht jeder, den Du ansprichst wird sofort für Dich Verständnis haben, leider.
Leider kenne ich auch niemanden mehr, die Kontakte die ich hatte, waren alle aus der Szene und sind schon 10 Jahre alt.
Sry.
Doch zur Not wende Dich mal an den sozialpsychatrischen Dienst des Gesundheitsamtes.
LG Fallada _________________ Leben und leben lassen
Erstdiagnose 1989
VL unter der Nachweisgrenze.
CD4:um die 300
Ratio: 20%
Anmeldungsdatum: 08.08.2009 Beiträge: 2421 Wohnort: Berlin
Fallada hat folgendes geschrieben::
Es ist halt so, dass bei der AIDS Hlife viele ehrenamtliche arbeiten udnauch Menschen, die vielleicht Dich und Dein Problem nicht wirklich ernst nehmen.
Nicht in Frankfurt ... die kenne ich alle persönlich. _________________ LG - matthias
Anmeldungsdatum: 27.02.2011 Beiträge: 193 Wohnort: Berlin
Ich bin vor 10 Jahren dort recht alleingelassen worden mit meinen Problemen, sry. Das sind meine Erfahrungen.
Wenn Du andere gemacht hast, kannste ihm ja 'nen Tip geben
Wie gesagt, es gibt so viele Mitarbeiter, da kann eben nicht jeder mit Jedem.
Eine sehr nette Frau habe ich allerdings auch kennengelernt. Leider weiß ich deren Namen nicht mehr, doch ihr Themengebiet düfte auch nicht das sein, was Steffan sucht.
Sie kümmert sich um "gescheiterte Existenzen" die ein Kind erwarten und gegen vorurteisgeladene Wände rennen; AUCH bei der AIDS Hilfe.
(wobei ich Menschen kenne, bei denen sich selbst in und nach einer Schwangerschaft jedes Vorurteil bestätigt...doch das sei eine andere Geschichte, erzählt zu einem anderen Zeitpunkt---wenn's interessiert )
Naja, als "unschuldig Infizierter" gehört man eben doch nicht zum äußersten Rand der Randgruppe, sei froh darum
Ich wollte auch nur eines damit zum Ausdruck bringen:
Nicht jeder kann eben mit jedem, er soll es weiter versuchen, that's all
LG _________________ Leben und leben lassen
Erstdiagnose 1989
VL unter der Nachweisgrenze.
CD4:um die 300
Ratio: 20%
im Moment hab ich mich wieder ganz gut im Griff. Daher war ich auch jetzt erstmal die letzten Tage nicht hier im Forum.
Denke das meine beiden Tests zwar nicht so super sicher sind, allerdings sagte das Labor ein Test inkl p24 den ich ja einmal nach 3 und einmal nach 4 Wochen gemacht habe und der neg. war, wäre schon ganz gut.
aus eigener Erfahrung kann ich dir auch sagen, ein einmaliges Therapiegespräch bei Psychologen wird nicht so laufen, dass du danach sofort Abends wieder besser schlafen gehst. Ferner deine mögliche Hiv Phobie oder Ängste allgemein echt schon länger Bestand haben. So viel lese ich ja gerade nicht von dir. Ich will dir nicht den Mut nehmen, Therapie anzugehen -im Gegenteil, bei solchen Ängsten finde ich es halt sehr wichtig, wenn deine normale Lebensqualität, wie dein Schlafmangel, schon darunter leiden. Aber es ist meist ein Irrglaube, wenn man daran glauben sollte es ist fix gegessen. Bei mir ist es z.B. so, dass es mir nach Sitzungen auch mal schlechter geht wie vorher. Das ist aber der normale Entwicklungsprozess. Bin eine alte Therapiehäsin. Letzte Woche gings mir nach meinem Besuch auch deutlich schlechter. Konfrontation mit den Ängsten sind halt nicht angenehm. Aber gehören dazu, wenn man möchte, dass es einem besser geht.
Anmeldungsdatum: 27.02.2011 Beiträge: 193 Wohnort: Berlin
Zitat:
Konfrontation mit den Ängsten sind halt nicht angenehm. Aber gehören dazu, wenn man möchte, dass es einem besser geht.
Sind sogar in jedem Fall notwendig, diese Konfrontationen. Denn irgendetwas verbirgt sich meist hinter der Angst und um das nicht zu sehen/ zu spüren, tut der Kopf alles Mögliche, sogar Krankheiten heraufbeschwören.
Da wäre er ja schön blöd, wenn er diese ganze Vertuschungsaktion schon nach einer Sitzung abblasen würde
Ist halt ein findiges Kerlchen unser Hirn.
Doch mit viel Mut und noch mehr Willen kann es dann irgendwann passieren, dass es auch wieder so funktioniert, wie unser anderer Teil des Hirns es für vernünftiger und für uns besser einstuft.
Leider dauert das oft Monate bis Jahre, doch es loht sich _________________ Leben und leben lassen
Erstdiagnose 1989
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Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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