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Prostituierte - Kondom gerissen


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Verfasst am: Fr Apr 08, 2011 8:49 am    Titel: Prostituierte - Kondom gerissen
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durchdenwind35
Gast





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Hallo!

In völlig geistiger Umnachtung war ich vor 2 Tagen bei einer Prostituierten und bei dem ersten Mal ist auch sofort das Kondom gerissen. Sie hat es gefühlte 30 Sekunden später gemerkt und wir haben aufgehört.

- sie war nicht sehr feucht
- sie saß auf mir und hat sich kaum bewegt

Danach haben wir das Kondom gewechselt und versucht weiterzumachen(ca. 2-3 Minuten, aber ich konnte nicht mehr und bin ins Bad, hab uriniert und mir meinen Penis mit Sagrotan gewaschen.

Sie sagte, das das kein Problem sei...... ich bin dann panisch raus.

Schiebe jetzt eine Platte wegen einer möglichen Ansteckung mit HIV...

Klar werde ich in 8-12 Wochen einen Test machen, aber wie ist es mit Infektionswahrscheinlichkeit.....?!?
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Verfasst am: Fr Apr 08, 2011 8:49 am    Titel:
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Verfasst am: Fr Apr 08, 2011 9:38 am    Titel:
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Mitleser
Gast





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Hallo ,

mit Wahrscheinlichkeiten kommen wir hier nicht weiter !

Du hattest ein Risiko , da Du ungeschützt in Ihr warst !

Klarheit kann nur ein Test bringen.

Es bringt jetzt nichts , sich verrückt zu machen.
Wenn Du solche Abenteuer eingehst besteht immer ein Risiko, dass das Kondom platzt !

Da aber die meisten Frauen sehr gut auf ihre Gesundheit achten, keine hat Lust auf HIV oder Ähnliches, beruhigt Dich das evtl. ein wenig.

Einen Test würde ich aber an Deiner Stelle nach 12 Wochen machen.
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Verfasst am: Fr Apr 08, 2011 11:17 am    Titel: teile dein Schicksal
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hjb
Gast





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Lieber DurchdenWind35,

ich kann mit Dir mitfühlen. Dasselbe ist mir ebenfalls passiert, vor exakt drei Wochen, allerdings im Massage-Salon in Shanghai (Hochrisiko-Zone in meinen Augen). Wollte mir das erste Mal in Asien eine Massage gönnen wegen steifem Nacken, bin allerdings im falschen Laden gelandet, nach einer Weile kam die Verführorgie und die Preisliste ... hab mich leider nicht gewehrt. Am Ende des Ganzen Geschehens war das Kondom weg (abgestreift und in den Tiefen der Dame verschwunden - Sch.....!)
Seit dieser Woche kneift und zwickt es ich in den Leisten, unter den Achseln und im Nacken, wenngleich auch die Lymphknoten nicht ersichtlich geschwollen sind. Seit heute kam noch Fieber dazu, mit leichtem Schnupfen und leichtem Husten ... paßt alles ganz gut zu dem was man als Anzeichen für eine Infektion so im Netz (z.B. Wikipedia) finden kann. Ich werde so nach etwa 7 wochen einen ersten Test machen lassen ... bin aber mittlerweile sauber durch den Wind. Mag mir gar nicht vorstellen, wie das Leben ohne meine Frau und meine Kinder sein soll, wenn ich dann mit der Diagnose HIV positiv aufwarten muss.

Ich drück Dir die Daumen dass Du clean bist, wenn Dir das in unseren Breiten passiert ist, hast Du sicherlich gute Chancen, dass die Prostituierte - wie Mitleser schreibt - dieses Thema gut im Griff hat.

Gruß, hjb
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Verfasst am: Fr Apr 08, 2011 12:30 pm    Titel: Re: Prostituierte - Kondom gerissen
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matthias
Gute Seele des Forums


Anmeldungsdatum: 08.08.2009
Beiträge: 2421
Wohnort: Berlin

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Ihr Lieben,

das Hauptproblem ist hier die Tatsache, dass Ihr überhaupt die Dienste einer Prostituierten in Anspruch genommen habt. Wie Ihr das mit Euren jeweiligen Beziehungen in Einklang bringt, ist Eure Sache - ich habe keinen moralinsauren Zeigefinger - aber dadurch seid Ihr psychisch vorbelastet - und zwar extrem.

Ich glaube z.B. nicht, dass man einen Zeitraum zwischen Kondomriss, Merken und Aufhören in Sekunden/Minuten angeben kann, weil die Wahrnehmung von der Psyche bereits konditioniert ist. Im Zweifelsfall waren es nämlich nur wenige Sekunden - die einem im Nachhinein aber wie Minuten vorkommen ...

Wenn es in einem Bordell, Club oder dergl. passiert ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Damen auf ihre Gesundheit doppelt groß. Erstens ist ihr Körper ihr Kapital und zweitens würde der Betreiber bei schlechter Presse Kohle ohne Ende verlieren.

Drittens spricht die Tatsache, dass überhaupt ein Kondom verwendet wurde, für den seriösen Umgang mit dem Thema STD.

Viertens ist, auch wenn das Kondom reißt, noch lange nicht gesagt, dass es eine Übertragung gegeben haben muss. Dazu sollte ad eins die Dame HIV-positiv sein und ad zwei der negative Mann bei einer positiven Frau dasselbe Risiko haben wie umgekehrt. Hat er aber nicht.

Fünftens: Geht mir weg mit Wikipedia! Da steht zwar vieles drin, was richtig ist, aber man - da man keine Ahnung, aber Riesenschiss hat - in einen falschen Zusammenhang bringt. Darüber könnten wir hier Bücher schreiben, da reichen Eure Wohnungen für die Regalmeter nicht aus!

Und sechstens: Wer an Symptome glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Beide gibt es nämlich nicht. Es gibt bei HIV nur Begleitumstände, die auftreten können, aber nicht müssen. Diese wurden aber immer erst hinterher mit der Infektion in Verbindung gebracht, soll heißen, diese Begleitumstände haben in 99% der Fälle andere Ursachen. Sonst gäbe es nämlich nicht 70.000 Infizierte in Deutschland, sondern 50 Millionen.

Und last - not least: Wer einen Test machen will, dem er vertrauen möchte, wartet 9 - 10 Wochen ab. Alle Tests vor Ablauf der Zeit sind zwar zu ordentlichen Zahlen sicher, aber 60 oder 80% sind eben keine 100%.

Ergo: Wer fremdgehen kann, muss auch warten können. Irgend eine Strafe findet sich immer - nur: In den seltensten Fällen (0,...%) wird ein Seitensprung mit HIV bestraft ... Das sollte man sich auch mal vor Augen führen.
_________________
LG - matthias

1994 beim ersten Test positiv getestet. Wahrscheinlich bereits 1992 infiziert. Und immer noch gut drauf - wie es im Buche steht.
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Verfasst am: Di Apr 12, 2011 11:15 am    Titel:
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hjb
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Hallo Matthias,

vielen Dank für Deine Ausführungen. Klar, Du hast Recht, es besteht ein extrem hohe pyschische Belastung. Bei mir beispielsweise sehe ich nicht die potentielle Tatsache, infiziert worden sein zu können, als Mega-Problem (es gibt viele wie beispielsweise Dich, die erfolgreich aufzeigen, dass man mit HIV positiv "gut" leben kann). Die Auswirkungen auf die Familie sind das, was mich fertig macht. Und damit meine ich nicht primär mich (ich hab's verbockt, somit muss ich damit fertig werden), sondern Frau und Kinder, denn die haben das nicht verdient, so enttäuscht und aus der Bahn geschmissen zu werden ....

Zum Thema "Wikipedia, Symptome, ... etc" stimme ich Dir prinzipiell zu. Zahlen ohne Bezugsgröße sind irreführend. Es wird ja nicht gesagt, dass 80% derer, die nach ungeschütztem Sex innerhalb von 6 Wochen Fieber bekommen haben, dann HIV positiv getestet wurden. Es wird lediglich gesagt, dass bei HIV positiv getesteten 80% in dem Zeitraum Fieber hatten. Dabei werden zwei Dinge ausser Acht gelassen:
1.) Erkältungen hat man gleich mal eingefangen, oder im Winter/Frühjahr einen grippalen Infekt (ich gehe mal davon aus, dass man in der Frühphase nicht unbedingt gleich anfälliger für derartige Infekte ist)
2.) Es heißt, dass viele HIV positiv getestete Personen gar keine Auffälligkeiten in der Anfangsphase hatten. Das würde bedeuten, dass 80% von den wenigen, die irgendwelche Krankheitsanzeichen aufwiesen, Fieber hatten.

Das ist der rationale Ansatz, zusammen mit der psychischen Belastung sieht man dann allerdings nur (wie bei mir momentan), dass man möglicherweise gereizte Lymphknoten hat und nun schon seit 4 Tagen Schnupfen, Husten mit Schleimabsonderung und Fieber im Bereich 38°-39°C. Da man ja "weiß, was bei der Symptombeobachtung herauskommen muss" ist es einfach, diese "Symptome" auch zweifelsfrei zu beobachten. Und an den Lymphknoten muss man ja beim Prüfen nur solange herumdrücken, bis sie alleine davon gereizt werden und anschwellen ...
... aber wie Du schreibst, da muss man nun halt durch!
(P.S.: zwei meiner Kollegen lagen dieses Wochenende auch mit Fieber flach, die hatten aber keine ONS / laut Arzt geht trotz warmer Witterung grad was 'rum -> wahrscheinlich nur ne reguläre grippale Infektion)

Wie halt ich das aus? Sollte der worst case eintreten, dann hab ich ein Problem mit meiner Familie. Das kann ich allerdings im Augenblick ohnehin nicht beeinflussen oder ändern. Insofern bleibt mir nur, das auszublenden und bis zum Testergebnis jede Minute mit meiner Familie zu geniessen, das hilft, zumindest im Moment. Tritt der worst case nicht ein, dann wars auf jeden Fall ne Lektion, tritt er ein, dann muss ich mich ab dem Zeitpunkt aktiv mit der Situation auseinandersetzen, ...

Viele Grüße
hjb
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Verfasst am: Di Apr 12, 2011 11:41 am    Titel:
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matthias
Gute Seele des Forums


Anmeldungsdatum: 08.08.2009
Beiträge: 2421
Wohnort: Berlin

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Lieber hjb,

der vletzten beiden Sätze treffen es genau: Nutze die Zeit jetzt mit der Familie und überlege Dir erst, wie es weitergeht, wenn Du Sicherheit hast. Alle Szenarien, die Du jetzt aufbaust, sind garantiert falsch, denn es kommt sowieso immer anders, als man denkt ... also macht es auch keinen Sinn, sich darüber den Kopf zu zerbrechen.

Ich drück' Dir die Daumen!
_________________
LG - matthias

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Verfasst am: Di Jun 28, 2011 1:44 pm    Titel:
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mb



Anmeldungsdatum: 28.06.2011
Beiträge: 4

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Hi, hab mein pwd vergessen und mich anstelle hjb nun als mb angemeldet. Vielen Dank für die Hilfe in diesem Forum. Ich hab mir tatsächlich (fast) nicht mehr den Kopf zerbrochen. Gut so, die beiden HIV Tests haben die Befürchtungen nicht bestätigt. LG, hjb
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Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.




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