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Verfasst am: Mo Aug 02, 2010 5:31 pm Titel: oh mann
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detold78 Neues Mitglied
Anmeldungsdatum: 02.08.2010 Beiträge: 30
Hallo,
Ich hätte mal ein paar Fragen zum Thema HIV-Infektion. Folgendes .....
Ich habe, 10 Wochen nachnem RK einen HIV-AKtest gemacht, der negativ war. Zwischen dieser Zeit habe ich öfters mal, um mich etwas abzulenken, einen draufgemacht. Dazu kam der psychische Stress, und nicht gerade wenig. Ich ernährte mich nicht unbedingt gesund (Viel fett, Konservierungsstoffe usw...) . Wenigstens hatte ich ein paar mal, wenn auch nicht so wie gewöhnlich, den ? joggen zu gehen.
Naja wie gesagt, nach 10 Wochen war dieser Test negativ.
Kann ich diesem Test ersteinmal vertrauen, oder haben diese ganzen Faktoren da ein Wörtchen mitzureden etc ? ? ?
Ich bekam nämlich ne Zeit nach dem Kontakt mehrere Pickelchen an Armen und Beinen und am Oberschenkel. Könnte Follikulitis sein, schlechtes Immunsystem vielleicht. Deswegen bin ich etwas verunsichert und mir kam in den Sinn, dass es ja eventuell vorkommen kann, dass das Immunsystem durch den Virus gleich so geschwächt werden könnte, dass sich Antikörper erst sehr sehr viel später bilden.
Achja Aphten bekam ich auch wie Sand am Meer. Allerdings immer nur eins bis zwei also vereinzelt auftauchend.
Kann mir da jemand helfen ?
Nich dass ich da in einer Spirale verloren geh ...
Du kannst dem Ergebnis vertrauen. Die von Dir genannten Faktoren haben keinen dermaßen großen Einfluss, als dass Dein Körper nicht in der Lage wäre, AK zu bilden.
Mach nach 12 Wochen einen abschließenden Test. Es gibt keine Symptome, die eindeutig auf HIV hinweisen. Auch Pickel oder Aphten tun dies nicht.
Okey,
Ich muss weiter erzählen, das ganze ist ja schon etwas her ...letztes Jahr um die Zeit war der Kontakt und der Test. Ehrlich gesagt bin ich schon längst in dieser Spirale, seit ca. nem Jahr ...
Naja ich hab dann 2 Monate nach dem negativen Test beim Hausarzt ein Blutbild machen lassen, einfach als CheckUp, und da ich ihm von meinen seelischen Tiefpunkt erzählte, sagte er sogar selbst am Ende des Gesprächs: "und wir werden nochmal auf HIV schauen, dass Sie da endlich beruhigt sind, auf Blut und Leberwerte, Syphillies und diverse Dinge", Ich ging nich mehr hin, Ich konnte mich nicht mehr aufraffen, naja jedenfalls anfang des Jahres, rief ich dann doch an und er teilte mir mit das nix ausergewöhnliches gefunden worden ist, jetzt kommen wieder diese Gedanken aufgrund der Symptomatik. Hat er auch wirklich auf HIV getestet, weil das alles so am Rande des Gesprächs stattfand. Uah es ist zum nicht aushalten, bekam Hautprobleme, son nerviges Gefühl in der Mundschleimhaut. Im Gesicht gereizte Haut die oft (im Winter/FRühling) total erötet und dann nicht gerade toll aussieht, so fleckig.
Aufm Unterarm, exkzemartige Flecken die schuppen wie die Hölle, letztes Jahr im Oktober war da nur so ne kleine Erhebung, ne rötliche, jetzt hat sich das alles zu nem großen schuppigen Ding entwickelt. ich werd wahnsinnig, und dann noch dazu dieser komische Benommenheitsschwindel. Es ist ne einzige Passion.
Wenn das schon so lange her ist, mach einen weiteren HIV-Test und alles ist gut. Vergiss die "Symptome". Die sagen nichts aus.
Und sowieso: die Symptome der akuten Phase halten selten länger als 14 Tage an, wenn sie überhaupt auftauchen.
Du bist natürlich hier willkommen, aber ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum Du nicht einfach bei Deinem Arzt anrufst und fragst, ob ein HIV-Test gemacht wurde (dem musst Du übrigens immer explizit zustimmen, sonst darf er nicht gemacht werden - weiß ja nicht, inwiefern du dies getan hast). Und wenn nicht, dann hättest Du schon längst einen machen können.
Naja er hat mich nicht gefragt, ob ich einen HIVtest durchführen lassen möchte, er hat mir einfach am Ende des Gesprächs gesagt, dass er nochmal auf HIV schauen wird, dass da, so der Arzt, endlich Beruhigung herrscht.
Wollte mal fragen, weil ich hier schon öfters was mit Haarwurzelentzündung/Haarbaldentzüundung oder von Hautpilzen gelesen habe, ob das eine "typische" Begleiterscheinung einer Infektion ist.
Aber normal müsste ich mich doch auf den Arzt und so verlassen können, dumm is, er hat grad Urlaub, um nochmal näher nachfragen zu können, müsst ich noch warten.
Anmeldungsdatum: 08.08.2009 Beiträge: 2421 Wohnort: Berlin
detold78 hat folgendes geschrieben::
Wollte mal fragen, weil ich hier schon öfters was mit Haarwurzelentzündung/Haarbaldentzüundung oder von Hautpilzen gelesen habe, ob das eine "typische" Begleiterscheinung einer Infektion ist.
Ich bin seit 18 Jahren positiv und hatte noch niemals eine solche Begleiterscheinung - insofern kann sie nicht »typisch« sein.
Dein Problem ist in der Tat die Angstspirale; du befeuerst sie noch dadurch, dass Du wahrscheinlich immer weiter googelst in der Hoffnung, mehr herauszufinden, aber stattdessen verwirrt Dich alles viel mehr.
Ich denke, ein Test ist der richtige Weg. Das Ergebnis wird »negativ« sein. Dann musst Du Dich an den Gedanken gewöhnen, dem Ergebnis zu trauen und nicht alles, was um Dich herum passiert, auf eine fiktive Krankheit zu beziehen, die Du ja nicht hast.
Sprich mit Deinem Arzt auch über Deine Ängste. Der Zustand der Seele zeigt sich oft durch Erkrankungen oder solchen Dingen, wie Du sie als »Begleiterscheinungen« bezeichnet hast. Damit will Dir die Seele sagen, dass da etwas »unrund« läuft und dass Du mehr für Dich selbst tun musst.
Und wenn Du Fragen hast, immer her damit. Lieber hier stellen als alleine im Internet rumsuchen! _________________ LG - matthias
Ich kann euch gar nich sagen wie dankbar ich euch bin, danke!
Ähm euch sind auch keine Fälle bekannt in denen Hautpilz in Verbindung mit HIV steht oder jene Hautprobleme ? Wirklich eher auf den psychischen Bereich schieben ?
Nochmal was:
Ist Vaginalflüssigkeit oder kann sie zumindest so ansteckend sein, dass man sich per Rasierschlitzer, ( nehmen wir an, der Kratzer is offen ) anstecken kann ? oder Muss es da schon eine groeßere Wunde geben, in die richtig was reinläuft ?
Nein, mir sind keine Fälle bekannt, in denen Hautpilz in Zusammenhang mit der akuten Phase einer HIV-Infektion aufgetaucht ist. Kann natürlich trotzdem sein. Nicht unbedingt psychischer Bereich, Hautpilz kann auch "einfach so" auftreten.
Die Frage mit der Vaginalflüssigkeit: eine Infektion auf diesem Wege ist nicht 100%ig auszuschließen, aber dennoch eher unwahrscheinlich. Die Wunde vom rasieren müsste auf jeden Fall wirklich offen sein, damit überhaupt ein Risiko bestünde. Und selbst wenn sie offen wäre: solche Wunden sind eher oberflächlich und bluten meist sehr stark, was beides das Übertragungsrisiko senkt.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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